Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an

Internationale Politik 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an

hema
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22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von hema
380 davon in Österreich - Fast 9000 flüchteten nach Schweden - Nur 535 in die USA - Zwei Millionen suchten Zuflucht in Syrien und Jordanien.

Luxemburg - Irakische Flüchtlinge werden zunehmend zum Thema für Europa, wie beim Treffen der EU-Innenminister am Donnerstag in Luxemburg. Etwa 22.000 Iraker beantragten nach Angaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) im vergangenen Jahr Asyl in den Industrieländern:

fast 9000 in Schweden, rund 2800 in den Niederlanden und knapp 2100 in Deutschland. Es folgten Griechenland (1400), Großbritannien (1300) und Norwegen (1000). In Österreich suchten demnach 380 Iraker um Asyl an.
In den USA baten 2006 lediglich 535 Iraker um Asyl, weniger als in Belgien (695) oder in der Schweiz (815).

Die 22.000 irakischen Asylbewerber in den Industriestaaten waren gut doppelt so viele wie 2004, aber nur etwa halb so viele wie im Durchschnitt der sechs Jahre vor dem Einmarsch der US-Truppen in den Irak 2003.

Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR verlassen jeden Monat rund 50.000 Menschen den Irak.


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hema
heinzdieter
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von heinzdieter
als Antwort auf hema vom 21.04.2007, 10:41:44
Dieses von den Amerikaner verursachte Chaos und der hieraus resultierende Flüchtlingsstrom sollte doch von diesen Herrn großzugig gelost werden. Es kann doch davon ausgegangen werden, dass nach Kriegsende eine Rückkehr der Flüchtlinge erfolgt. Eine Aufnahme der Flüchtlinge in Europa ist nicht sinnvoll, da diese in einen anderen Kulturkreis eintreten. Wesentlich besser wäre die Unterbringung in Nachbarländer, wobei diese dann vorab durch die Amerikaner unterstützt werden.
heinzdieter
hema
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von hema
als Antwort auf heinzdieter vom 21.04.2007, 12:45:07
Syrien und Jordanien sind heillos überfordert.

Zwei Millionen in Syrien und Jordanien
Verglichen mit der Flüchtlingsbewegung in der Region - der größten im Nahen Osten seit dem israelisch-arabischen Krieg 1948 - nehmen sich die 20.000 Irak-Flüchtlinge in der Europäischen Union gering aus: In Syrien und Jordanien haben rund zwei Millionen Iraker Zuflucht gesucht, innerhalb des Irak wurden laut UNHCR rund 1,9 Millionen Menschen aus ihren Heimatorten vertrieben.

http://derstandard.at/?url=/?ressort=irak

Aber du hast recht, die USA müßte viel viel mehr für die Flüchtlinge tun, denn das Leid der Menschen in schrecklich!

--
hema

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uki
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von uki
als Antwort auf hema vom 21.04.2007, 19:14:40
. . . .und die ärmsten der Armen müssen bleiben und aushalten.
--
uki
kagula
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von kagula
als Antwort auf hema vom 21.04.2007, 10:41:44
Vermutlich verlassen die meisten Flüchtlinge aus Not und Angst den Irak. Aber wie viele nutzen diesen Flüchtlingsstrom als Tarnung um im Westen unterzutauchen und subversiv im Untergrund tätig zu sein ?
--
kagula
hema
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von hema
als Antwort auf kagula vom 22.04.2007, 08:25:08
Sicher werden einige dabei sein. Da müssen wir Vorsicht walten lassen. Der Großteil wird aber froh sein, dem Wahnsinn entkommen zu sein und wenn wir diesen Menschen Sicherheit geben können, dann tun wir wahrlich ein guten Werk.
--
hema

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heinzdieter
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von heinzdieter
als Antwort auf hema vom 22.04.2007, 10:33:18

--Dem letzen Beitrag kann ich nur zustimmen, aber mit der Einschränkung, dass das WIR sich auf die westliche Welt bezieht und die Verursacher, also die Amerikaner, die volle Verantwortung tragen.
Nicht die Europäer sondern die USA müssen die Flüchlinge aufnehmen, sie versorgen und nach Beendigung der Kriegshandlungen und Wiederaufbau sie wieder in ihre Heimat zurückführen.
heinzdieter
tobias
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von tobias
als Antwort auf heinzdieter vom 22.04.2007, 11:51:42
Widerspruch.

Es sind auch EU Länder am Krieg gegen den Irak beteiligt und darum wird die EU leider am Zahlen dabei sein


tobias
hugo
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von hugo
als Antwort auf tobias vom 22.04.2007, 15:54:58
momentan zahlen Viele dafür weltweit und nur wenige kassieren.

Täglich werden ca 2 Millionen Fass Erdöl im Irak gefördert (unter Aufsicht, Kontrolle und Verfügung der USA) die Kosten betragen ca 2 Dollar. Den Erlös kann jeder an der Börse ständig verfolgen, z. Z über 65 Dollar da ist die Gewinnspanne ( Transportkosten usw abgezogen) schnell ermittelbar.

Nach Beendigung der USA Besetzung und Einkehr halbwegs gesitteter Zustände sind 4 Millionen Fass täglich problemlos förderbar, damit wäre ein Wiederaufbau gut zu händeln. Voraussetzung ist jedoch das die Amis nicht den Großteil aller Gewinne für sich abziehen.

Was haltet Ihr von folgendem Gedankengang:
1.Jeder Iraker, der mehrere Jahre in Westeuropa oder den USA im Assyl gelebt und gute Bedingungen vorgefunden hat, dem geholfen wurde, der nette Bekanntschaften gemacht hat, dessen Kinder sich mit dem Umfeld angefreundet haben,,,kann ein Befürworter ja sogar Verfechter westlicher Werte werden.

2. Jeder Iraker, der in den muselmanischen Ländern Zuflucht findet, der in den Iran flüchtet,, ist ein potentieller Kandidat für die Anwerbung extremistischer Gruppierungen?

Ist vielleicht etwas übertrieben dargestellt, aber ähnliche Gedanken gehen mir hin und wieder durch den Kopf.


hugo
hema
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Re: 22.000 Iraker suchten 2006 in Industrieländern um Asyl an
geschrieben von hema
als Antwort auf hugo vom 22.04.2007, 17:06:06
Guter Gedankengang.
Ich plädiere für Punkt 1, weil ich der Meinung bin, dass miteinander immer besser ist als gegeneinander!
--
hema

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