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Internationale Politik Bomben auf Gaza sind keine Lösung

dutchweepee
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Selbsbestimmungsrecht der Voelker ist die Lösung
geschrieben von dutchweepee
Ich bin froh, dass ich nicht mit der Verzweiflung der Mütter in Gaza leben muss und mit der Kälte im Herzen, mit der einige Mütter hier schreiben.
justus39 †
justus39 †
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Re: Selbsbestimmungsrecht der Voelker ist die Lösung
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf dutchweepee vom 19.11.2012, 00:07:23
Ja, ich auch!
nerida
nerida
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Re: Selbsbestimmungsrecht der Voelker ist die Lösung
geschrieben von nerida
als Antwort auf dutchweepee vom 19.11.2012, 00:07:23
Ich bin froh, dass ich nicht mit der Verzweiflung der Mütter in Gaza leben muss und mit der Kälte im Herzen, mit der einige Mütter hier schreiben.
Eines der perversesten Auswüchse dieser Gefühlsduseleien sind die Heldenmütter.
Die tränenreich am Grab ihres Kindes stehen und stolz darauf sind, dass ihre Kinder für eine Ideologie oder den Machtspielen von Politikern sterben durften.
Ein Symbol dieser Abartigkeit war ja das Mutterkreuz – man erinnert sich.

Ich habe in meiner Hartherzigkeit als Mutter ganz andere Vorbilder.

Da wäre symbolisch die Mutter aus dem kaukasischen Wendekreis, die Mutter, die lieber auf das Kind verzichtet als ihm Schmerzen zufügen zu müssen.

Da wären Betty Williams und Mairead Corrigan von der nordirischen Organisation „Community of Peace People“ die den Friedensnobelpreis erhielten.
Ihr Kredo ist

Wir wollen leben und lieben und eine gerechte und friedliche Gesellschaft aufbauen.
Wir wollen für unsere Kinder, ebenso wie für uns selbst, zuhause, am Arbeits- und am Spielplatz, ein Leben voller Frieden und Freude.
Wir erkennen an, dass der Aufbau eines solchen Lebens uns harte Arbeit und Mut abverlangt.
Wir erkennen an, dass es viele Probleme in unserer Gesellschaft gibt, die Quellen von Konflikten und Gewalt sind.
Wir erkennen an, dass jede einzelne Kugel, die abgefeuert wird, und jede explodierende Bombe diese Arbeit schwieriger macht
Wir lehnen die Bombe und die Kugel und alle Techniken der Gewalt ab.
Wir verpflichten uns, mit unseren Nachbarn in Nah und Fern, Tag und Nacht am Aufbau dieser friedlichen Gesellschaft zu arbeiten, in der die Tragödien, wie wir sie kannten, eine böse Erinnerung und eine stetige Warnung sein werden.

Die Madres de la Plaza de Mayo eine Organisation von argentinischen Müttern die seit der Miilitätdiktur 1973 noch heute jeden Donnerstag den Platz vor dem Regierungssitz umrunden und über Aufklärung ihrer verschwundenen Kinder fordern.

Es gibt noch so sehr viele solcher Frauen, aber wie es in Macky Messer so schön besungen, „die im Dunkeln sieht man nicht“

So hartherzig wie ich bin würde ich mich mit allen Müttern solidarisieren, die in einer von Männer diktierten Welt leben müssen und denen man vorschreibt, wann sie und wie sie zu trauern haben.

All denen, die von ihrer Furzkuhle zu Hause aus all das Elend dieser Welt beweinen, denen rate ich „nehmen Sie sich eine Schaufel und fahrt nach Gaza wenn die Gefahr vorbei ist und helft mit, die Trümmer weg zu räumen.

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Skorpion49
Skorpion49
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Re: Selbsbestimmungsrecht der Voelker ist die Lösung
geschrieben von Skorpion49
als Antwort auf nerida vom 19.11.2012, 03:21:45
......
Es gibt noch so sehr viele solcher Frauen, aber wie es in Macky Messer so schön besungen, „die im Dunkeln sieht man nicht“

In der Dreigroschenoper wird aber das Verbrechen gebrandmarkt. Und im Dunkelsten stehen wohl die palästinensischen Mütter. Und nicht nur diese. Schau nach Afghanistan, schau nach dem Irak. Überall wo unser ach so herrliche "Demokratie" installiert wurde, Trümmer, Verwüstung, Elend.
......
All denen, die von ihrer Furzkuhle zu Hause aus all das Elend dieser Welt beweinen, denen rate ich „nehmen Sie sich eine Schaufel und fahrt nach Gaza wenn die Gefahr vorbei ist und helft mit, die Trümmer weg zu räumen.

Die Trümmer, welche die Israelis in einem Land, welches ihnen nicht gehört, hinterlassen haben? Damit sie dann wieder alles zusammenbomben können?
wolfgang
wolfgang
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Re: Bomben und Raketen sind keine Lösung
geschrieben von wolfgang
Beliebte Phrase. Oder: Die Mär von den beiden gewalttätigen Seiten
UNO-Chef Ban Ki Moon verlangt von beiden Seiten ein sofortiges Ende der Gewalt. Doch es gibt nur eine gewalttätige Seite - die israelische Seite. Israelische Mörder, palästinensische Ermordete.
---
w.
hafel
hafel
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Re: Selbsbestimmungsrecht der Voelker ist die Lösung
geschrieben von hafel
als Antwort auf nerida vom 19.11.2012, 03:21:45
Du kannst von "Dutch" nicht mehr erwarten. Er hat in seinem bisherigen Leben nur gelernt, dass man auf Befehl von oben trauern muss. Und dass der Staat bestimmt, was zu betrauern ist. Belehrungen bringen da nichts.

Hafel

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dutchweepee
dutchweepee
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[off topic]
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf hafel vom 19.11.2012, 11:37:52
...unglaublich, was der hafel alles von sich gibt.
adam
adam
Mitglied

Re: [off topic]
geschrieben von adam
In diesem Thread lese ich erstaunliche Argumente, die sehr viel erklären, nur den Nahostkonflikt nicht:

- Den Israelis macht das Kriegsspielen Spaß. Sie brauchen das wie das tägliche Brot. -

- Wie sähe die Reaktion der Israelis aus, würden die Palästinenser die Knesset zerstören? -

- Die Gewalt, die von palästinensischer Seite ausgeht ist ein Märchen. Die Israelis sind Mörder, die Palästinenser die Opfer -

- Die Israelis erkennen das Selbsbestimmungsrecht der Völker nicht an. -

- Den Palästinensern zu helfen ist sinnlos, weil ja die Israelis sowieso wieder alles zerbomben -

Meine Hoffnung geht dahin, daß die Israelis durchhalten. Eines Tages wird ein moderner Staat Israel die einzige Hoffnung für die gesamte Region sein, die dann durch Despotismus, Ausbeutung der Ressourcen durch wenige, durch den demagogischen Einsatz von Religion und nationalistisch geprägten Rassismus, völlig von ihrer kulturellen Vergangenheit entwurzelt sein wird. Es wird ein weiter, steiniger Weg.

--

adam
wolfgang
wolfgang
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Re: Bomben und Raketen sind keine Lösung
geschrieben von wolfgang
als Antwort auf adam vom 19.11.2012, 11:57:07
mit europäischen zionisten kam der krieg in die region. das war rund ein jahrhundert bevor es israel gab. aus einer laune der geschichte heraus entstand dann israel. seit der zeit ist der krieg im heiligen land alltäglich. - wehe dem land, das israel zum nachbarn hat. wehe dem volk, dem das land der zionistischen begierde gehört. eine friedliche entwicklung wird es unter israelischer herrschaft nicht geben.
---
w.
adam
adam
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Re: Bomben und Raketen sind keine Lösung
geschrieben von adam
als Antwort auf wolfgang vom 19.11.2012, 12:48:27
Das war keine Laune der Geschichte, sondern es ist die "Laune" und Einstellung der Wolfgange dieser Welt, es so zu bezeichnen.

Aber die Welt wird es nicht zulassen, daß das Existenzrecht von Staaten von den Launen solcher Leute abhängig ist.

--

adam

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