Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Bomben auf Gaza sind keine Lösung

Internationale Politik Bomben auf Gaza sind keine Lösung

adam
adam
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 17.11.2012, 12:07:26
karl,

Kindertränen verhindern aber auch den nüchternen Überblick, der notwendig ist, wenn man sie zukünftig verhindern will. Emotionale Betrachtungsweisen von außen bringen keinen Ansatz, um Gewalt verhindern zu können.

--

adam
miriam
miriam
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von miriam
als Antwort auf karl vom 17.11.2012, 12:07:26


Rassismus, miriam, liegt übrigens immer dann vor, wenn die Tränen der Kinder des einen Volkes beweint und diejenigen des anderen Volkes missachtet bzw. in Kauf genommen werden.
geschrieben von karl


Karl - soll damit die Hartherzigkeit der Israelis bzw. des jüdischen Volkes gemeint sein?

Ein Gegenargument von mir - folgt hier natürlich nicht. Die Gefahr einer Verallgemeinerung wäre viel zu groß - und damit würden wir uns noch weiter weg von einer - zumindest relativen - Wahrheit befinden.

Miriam
hafel
hafel
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von hafel
als Antwort auf adam vom 17.11.2012, 11:15:21
@ Adam: Ich sehe das auch so.

Die ständige Gewalt ging von Gaza (Hamas) aus. Man stelle sich mal vor, dass jeden Tag, vom Nachbar inszeniert, Steine auf das eigene Grundstück fliegen und hin und wieder man mal selber oder der Lebenspartner von einem Stein getroffen wird. Frage an Karl: „Wann ist hier Deine Geduld am Ende?“. Und was ist hier eine „kranke Argumentation“? Das gleiche könnte ich von der „Gegenseite“ behaupten.

Natürlich lassen sich die Nahostprobleme nicht mit Panzern und Bomben lösen, aber die Hamas gibt Israel leider keine andere Option. Der dauerhafte Terror geht von der Hamas aus.

Hafel

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ingo
ingo
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von ingo
als Antwort auf karl vom 17.11.2012, 12:07:26
"""Rassismus, miriam, liegt übrigens immer dann vor, wenn die Tränen der Kinder des einen Volkes beweint und diejenigen des anderen Volkes missachtet bzw. in Kauf genommen werden."""
Karl: Wenn Du sowas schreibst, ohne zu erklären, wieDu das meinst, solltest Du Dich fragen, ob Du noch ernst genommen werden möchtest. Damit Du mir meine Antwort glaubst, erkläre ich, daß ich immer Tränen bekomme, wenn ich im Fernsehen z.B. geschundene oder vernachlässigte Kinder weinen sehe; egal, wo sie leben. Das ändert aber nichts daran, daß ich die Erwachsenen, die dafür verantwortlich sind, verurteile; egal, wo sie leben. Die jeweils andere Seite könnte mich nach dem, was Du schreibst, dafür als "Rassisten" bezeichnen.
Mich hat auch mal eine Zigeunerin als Rassist und Nazi beschimpft(seit mir eine Zigeunerin gesagt hat: Ich bin eine Zigeunerin; hören sie mir auf mit dem "Sinti- und Roma-Gequatsche, spreche ich problemlos von "Zigeunern", wenn es nicht um Religionen geht). Als sie in mein Büro kam, war sie scheißenfreundlich; als ich ihr gesagt habe/sagen mußte, daß sie kein Geld (zusätzliche Sozialhilfe ) bekommt, hat sie mich, wie oben tituliert und beschimpft. Als sie das Haus nicht verlassen wollte und ihre Vorwürfe in den Fluren weitergeschrien hat, habe ich sie durch die (im Haus befindliche) Polizei entfernen lassen. Wetten, daß diese Frau mich auch heute noch als Rassist bezeichnen würde?
nerida
nerida
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von nerida
als Antwort auf karl vom 17.11.2012, 12:07:26


Rassismus, miriam, liegt übrigens immer dann vor, wenn die Tränen der Kinder des einen Volkes beweint und diejenigen des anderen Volkes missachtet bzw. in Kauf genommen werden.

geschrieben von karl


was man hier und in all den Kriegen oft der Zivilbevölkerung zumutet ist so grausam.

Aber wie soll ich mit den Bildern der letzten Intifada umgehen, wo kleine palästinensische Jungen sich vor Panzer stellen und mit Steinen werfen, während im Hintergrund erwachsene Männer mit ihren Waffen in Deckung gehen?

Warum, zum Teufel holen die Mütter ihre Kinder nicht von der Straße, versohlen ihnen den Hintern und sperren sie im tiefsten Keller ein.
Ich möchte mit diesen Frauen weinen, kann es aber nicht und zwar vor quälender Wut.

Da wird schamlos mit den Gefühlen aller anständigen Menschen dieser Welt gespielt.
Medea
Medea
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von Medea
als Antwort auf klaus vom 17.11.2012, 11:52:21
Ja Klaus -
ich würde auch gerne wissen wollen, ob zuerst die Raketen
Richtung Tel Aviv und Jerusalem abgefeuert wurden und dort
einschlugen und daraufhin die Israelis auf Gaza bombten
oder zuerst die Bomben fielen und daraufhin die Hamas mit
Raketen "antwortete".

Welche Seite begann? Das muß doch feststellbar sein.

M.

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ingo
ingo
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von ingo
als Antwort auf Medea vom 17.11.2012, 12:43:18
Die technischen Beobachtungs-Möglichkeiten gibt es angeblich seit Jahren, Medea. ich hatte es in einer Antwort schon geschrieben.
Medea
Medea
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von Medea
als Antwort auf nerida vom 17.11.2012, 12:40:59
Ja Nerida,
ich verstehe seit langem diese "Mütter" nicht mehr,
aber offenbar geistert nach wie vor dieses verdammte
Märtyrertum durch deren Köpfe und dafür schicken sie
ihre kleinen Söhne auf die Straße.

M.
dutchweepee
dutchweepee
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf ingo vom 17.11.2012, 12:46:15
Wer hat angefangen?

"Wie bei jeder bösartigen militärischen Offensive, die Israel in Gaza durchführt, lautet die vorherrschende Geschichte, dass es sich um eine Vergeltung für Raketen aus Gaza handelt, die in das südliche Israel abgeschossen wurden.

Und das ist eine Lüge.

Es stimmt, dass am Samstag vor dem ausgedehnten israelischen Bombardement der militärische Arm der Volksfront für die Befreiung Palästinas eine Panzerabwehrrakete auf ein israelisches Militärfahrzeug in der Nähe der Grenze zu Gaza feuerte, wodurch vier israelische Soldaten verletzt wurden. Aber was führte zum Abschuss der Panzerabwehrrakete?

Als erstes erschossen israelische Militärkräfte am Montag, 5. November den 23 Jahre alten Ahmad Nabhani, als er „sich dem Grenzzaun zu Israel näherte.“ Laut zumindest einer Zeugenaussage war Nabhani geistig behindert.

Dann, am Donnerstag, 8. November, überschritten die israelischen Okkupationskräfte – acht Panzer und vier Bulldozer – die Grenze in den Süden von Gaza, schossen dort herum und töteten einen 13 Jahre alten Buben, wie das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR – Palästinensisches Zentrum für Menschenrechte) berichtet..."
Medea
Medea
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Re: Bomben auf Gaza sind keine Lösung
geschrieben von Medea
als Antwort auf ingo vom 17.11.2012, 12:46:15
Warum Ingo
wird dann damit so hinter dem Berg gehalten?

Verdammte Tat.

M.

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