Internationale Politik Brexit yes, no, euch wurscht?

schorsch
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von schorsch
als Antwort auf JuergenS vom 30.03.2019, 13:26:36
erinnert das wirklich an Affen?

Es wird doch so oft empfohlen, sich in andere hineinzuversetzen.
Jeder der hier "zum Affen gemacht" wurde, würde von sich weisen, sich wie ein Affe zu verhalten.
.............
Gewiss würde auch jeder Affe im Urwald es entrüstet von sich weisen, Mensch genannt - oder mit seinen Taten verglichen - zu werden! (;-))
RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von dicker68
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JuergenS
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf dicker68 vom 31.03.2019, 13:31:58

Ob Rentner oder Affen, jeder Bezug ist ungefähr, exakt bleibt hingegen der verpasste Brexit.

Vielleicht bleibts dabei.


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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von mart1
als Antwort auf dicker68 vom 29.03.2019, 20:36:51
Mehr von den Affen
RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von dicker68
als Antwort auf mart1 vom 31.03.2019, 20:34:05

Ich denk mal der BER wird eher fertig als das sich das Parlament in London entscheidet. Und das mit dem BER dauert noch......e250.gifAlso weiter Sesamstraße schauen - die ist interessanter.

olga64
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von olga64
als Antwort auf luchs35 vom 30.03.2019, 15:09:22
 Was hätte Th.May in dieser Situation eigentlich machen sollen? Ihr Rücktrittsangebot war ein letzter Versuch, den Brexit durchzuboxen,  um nicht den Scherbenhaufen eines No-Deals  zu riskieren. Denn sie möchte keinesfalls als völlige Versagerin in die Geschichtsbücher eingehen. Und genau danach sieht es für sie im Moment aus.  
Egal wie es nun weitergeht, der ausgehandelte Deal mit der EU wird wie auch immer Mays Deal bleiben. Damit wird ihr Nachfolger nicht mehr belastet werden, egal wie er heißt. Aber man kann jetzt schon sagen, mit Ruhm bekleckert haben sich sämtliche Kandidaten in dieser Austrittsfrage nicht. 
Luchs35
Liebe Luchs, nicht nur an die Nachfolger von Mrs May denken und den Klecker-Ruhm. Bitte immer die Initiatoren in die Sicht- und Denkweisen einschliessen. Unvergessen für mich Mr Cameron, als er summend zurücktrat, nachdem er das Chaos auf ein entsprechendes Fundament stellte.
Und natürlich Nigel Farage,d er übrigens bereits jubelnd wieder in Erscheinung tritt (noch hat er einen gut dotierten Posten in Brüssel) - und die Nazis in GB jubeln ihm schon zu.
Und natürlich auch das Volk,d as den Lügen für dieses Referendum ungeprüft glaubte, wobei ich auch die jungen Menschen nicht unerwähnt lassen möchte, die vermutlich aus purer Faulheit nicht an dem Referendum teilnahmen und jetzt permanent auf die Strasse gehen und nach einem 2. Referendum jammern.
Und wenn man die Jungen in in die Klecker-Ruhm-Story inkludiert, natürlich die Alten, die für Brexit abgestimmt haben und keinerlei Gedanken darauf verschwendeten, wie eine solche Zukunft aussehen soll, weil sie selbst ja nicht mehr viel Zukunft vor sich haben.
Ähnlich könnte es auch bei uns aussehen, wenn ich sämtliche Faktoren der politisch Unbedarften und derLügner und Profilierungsneurotiker betrachte - die gäbe es auch bei uns. Deshalb finde ich nach wie vor, dass sich Häme in Sachen Grossbritannien nicht nur aus Anstandsgründen von selbst verbieten sollte. Olga

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novella
novella
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von novella

Mir sind in den letzten Chaos-Tagen um den Brexit einige Überlegungen gekommen, die nicht ganz eng mit den aktuellen Hakeleien im britischen Unterhaus zu tun haben, sondern die etwas grundsätzlicher sind.
In den -zig Reden und Diskussionsbeiträgen, die Theresa May im Unterhaus gehalten hat, verweist sie immer wieder darauf, dass sie mit ihrem Brexit-Deal den Willen des Volkes vollziehen will und muss, das ja über den Brexit-Ausstieg abgestimmt hat; das Parlament habe denselben Auftrag: Den Willen des Volkes vollziehen. Das ist in ihren Augen der demokratische Auftrag von Parlament und Regierung. Und das scheitert immer wieder mit tausend verschiedenen Begründungen. Hat sie nicht Recht mit ihrer Meinung?
Die derzeitige Pattsituation führt zu dicken Zweifeln an dem Selbstverständnis des britischen Unterhauses.
Noch wichtiger aber finde ich, sich über den Sinn von Volksabstimmungen Gedanken zu machen. Volksabstimmungen ("Beteiligung des Volkes" = beliebte Forderung von bestimmten Leuten)  sollen ein Allheilmittel in politischen Streitfragen sein? Mag sein! Aber nicht, wenn sich "das Volk" anscheinend in der komplizierten Materie überhaupt nicht auskennt und nicht beurteilen kann, welche Konsequenz sich aus der Abstimmung ergibt. So ist es wohl hier in England gewesen, dass man Leuten mit dem größten Maul nachgerannt ist und nicht gemerkt hat, dass die Lügen verbreiten.
Das Urteil kann nur sein: Vorsicht vor Volksabstimmungen. (Es gibt genügend Beispiele aus Gegenwart und Vergangenheit, wie man so eine Abstimmung allein durch die Fragestellung manipulieren kann.)

pschroed
pschroed
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf novella vom 01.04.2019, 17:38:58

Liebe Novella.
Für mich sind Referendums die grösste Dummheit welche eine Regierung machen kann, ausser es handelt sich um eine Abstimmung über einen neuen Fahrradweg, bzw. sonstige Abstimmungen wo keine grosse politischen Kenntnisse gefragt sind.
Viele Briten haben erst nach der Abstimmung gegoogelt um zu erfahren was die EU überhaupt ist bzw. welche Rolle sie spielt.  Phil.

olga64
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von olga64
als Antwort auf novella vom 01.04.2019, 17:38:58

Ich sehe das ähnlich. Nicht umsonst fordern gerade rechte Parteien mehr Volksabstimmungen, auch weil sie vermutlich eine grosse Chance darin sehen, das Volk (die da unten) durch gezielte Falschinformationen und entsprechende Protagonisten für ihre Zwecke einzuspannen.
Ich denke, Volksabstimmungen sind gut z.B. für kleinere Länder wie die Schweiz, wo man es auch gewöhnt ist, diese zu organisieren (wozu auch ein immenser Informationsaufwand betrieben werden sollte). In Ländern mit sehr grossem Wählerpotential führen sie wohl eher zum Chaos und nicht dazu, Dinge zu verbessern oder zu klären.
In den kommunalen und länderspezifischen Bereichen sind sie gut angesiedelt, wenn es z.B. um Bau irgendwelcher Bahnhöfe, olympische Spiele, Rauchverbot usw. geht - auch da ist der Kreis der Abstimmer überschaubarer und auch derer, die hier vorne mitmischen, transparenter. Olga

karl
karl
Administrator

RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von karl

Die Briten lehnen wieder alles ab. 

3 Stimmen fehlten für die Zollunion. 

Das ist eine Tragikkomödie. 

Karl


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