Internationale Politik Brexit yes, no, euch wurscht?

karl
karl
Administrator

Re: Brexit yes, es wurde Zeit!
geschrieben von karl
Passend die heutige Karikatur des Tages (vom 28.6.2016) von Stuttmann:
adam
adam
Mitglied

Re: Brexit yes, es wurde Zeit!
geschrieben von adam
als Antwort auf dutchweepee vom 28.06.2016, 04:15:40
Ich fände es wirklich gut, wenn sich die notorischen"Extrawurst-Engländer" sehr bald, total und ohne neue Extramätzchen und Sonderregelungen aus der EU verziehen. Die werden mir immer suspekter und sollten sich bald mit den moralinsauren polnischen Nationalisten zu einer Hopefully-Yesterday-Union zusammentun.


Die Engländer ziehen zu lassen, weil sie es möchten oder den nationalistischen Anwandlungen von Engländern und Polen mit Feindschaft zu begegnen, wie Du es tust, sind gegensätzliche Reaktionen. Mit der Feindschaft vernichtet man geradezu die friedensstiftende Grundidee eines geeinten Europas.

Was wir brauchen, ist Verständigung und keine Feindschaft und den heutigen Engländern die Kolonialpolitik ihrer Ururgroßväter vorzuwerfen, ist geradezu bescheuert.

Wenn sich die Performance-Künstlerin aus Deinem Link gerne betatschen läßt oder es aus Werbegründen zuläßt, legalisiert sie damit noch lange nicht die machohafte Eroberungsmentalität von Migranten in Europa. Und Merkels Asyl- und Migrationspolitik ist einer der Hauptgründe, neben Junckers aufgeplustertem Brüssel, weswegen die EU auseinanderdriftet. Es muß darüber geredet werden und zwar miteinander und nicht gegeneinander und es muß ein europäischer Nationalismus gegen den Nationalstaaten-Nationalismus entwickelt werden. Dazu gehört, daß Europa zuerst einmal den Europäern gehört, daß Europa erst einmal die europäischen Armenhäuser besser stellt, ehe einzelne Politiker, in ihrer egozentrischen Selbstdarstellung, vom reichen Europa reden, von dem arme Europäer weit entfernt sind.

--

adam
hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

Re: Brexit yes, es wurde Zeit!
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf adam vom 28.06.2016, 09:03:24

Anzeige

Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Brexit yes, es wurde Zeit!
geschrieben von Tina1
als Antwort auf hobbyradler vom 28.06.2016, 08:30:41
Ich fände es wirklich gut, wenn sich die notorischen"Extrawurst-Engländer" sehr bald, total und ohne neue Extramätzchen und Sonderregelungen aus der EU verziehen. ...

Durch persönliche Antipathie oder durch beleidigt sein, hervorgerufene Reaktionen sind für unsere eigene Zukunft nicht von Vorteil.

Wir sollten andere, die ihre Interessen zu vertreten glauben nicht noch provokant zum Verziehen auffordern. Ein Europa mit Großbritannien ist mir bei weitem lieber als ohne.

Wenn du noch nie in deinem Leben einen Fehler machtest, hast du natürlich das Recht auf die 52% Häme schütten zu können.

Ciao
Hobbyradler
geschrieben von dutchweepe


Richtig, solche Reaktionen sind nicht nur falsch, sondern sie würden auch den Menschen schaden, die nicht austreten wollten. Aber daran denkt man nicht, will man auch nicht denken. Für mich ist diese Reaktion "aus der EU verziehen", die Bilder, typisch dafür, wie schnell man Menschen mit anderer Meinung zum "Feindbild" erklärt. Kommt mir sehr bekannt vor.
Man sollte m. E. alles tun, dass sich die Situation nicht noch mehr verschärft, denn es würde auch Deutschland schaden. Meine Meinung.
Tina
Linktipp: Wut ist ein schlechter Ratgeber

"Vertrauen zu gewinnen ist wichtiger, als Briten zu bestrafen

Es geht hier nicht nur um Arbeitsplätze oder Konjunkturdaten. Um Domino-Effekte oder ein Europa der zwei Geschwindigkeiten. Der Brexit beweist, dass das europäische Projekt das Vertrauen vieler EU-Bürger verloren hat - oder nie erobern konnte, wie im Fall vieler Briten. Dieses Vertrauen zu gewinnen oder zu stärken ist wichtiger als die Briten zu bestrafen für den Schaden, den sie der EU zugefügt haben.

Die EU soll keine Konflikte schaffen

Was für eine kolossal dumme Idee dieser Brexit ist, werden die Briten von ganz alleine spüren. Die Aufgabe Brüssels muss nun sein, die zweifelnden Europäer daran zu erinnern, was der Kerngedanke dieses historisch einmaligen Projektes ist: Zusammenhalt und Solidarität. Und zwar auch mit jenen, die Europa als Ganzes infrage stellen. Die Europäische Union soll keine Konflikte zwischen Nationen schaffen. Sondern sie beenden." von mir fett gedruckt
Edita
Edita
Mitglied

Re: Brexit yes, es wurde Zeit!
geschrieben von Edita
als Antwort auf adam vom 28.06.2016, 09:03:24

Und Merkels Asyl- und Migrationspolitik ist einer der Hauptgründe, neben Junckers aufgeplustertem Brüssel, weswegen die EU auseinanderdriftet. Es muß darüber geredet werden und zwar miteinander und nicht gegeneinander ......
adam
geschrieben von adam


Sollte man meinen, aber auf die Idee kommt keiner und will auch keiner! Statt dessen werden stetig neue Feindbilder geschaffen, um vom Hauptübel abzulenken!
Dazu gehört, daß Europa zuerst einmal den Europäern gehört, daß Europa erst einmal die europäischen Armenhäuser besser stellt, ehe einzelne Politiker, in ihrer egozentrischen Selbstdarstellung, vom reichen Europa reden, von dem arme Europäer weit entfernt sind.
geschrieben von Adam


Europa gehört eben nur noch zur Hälfte "den Europäern", denn die andere Hälfte gehört schon internationalen Konzernen und Großbauern! Etwa die Hälfte der gesamten EU-Agrarfläche wird inzwischen von Großgrundbesitzern kontrolliert! Zwischen 2000 und 2010 hat sich die Zahl kleiner Betriebe in der EU um 28 Prozent verringert und sie sinkt weiter.
Sieht das etwa nach Zerschlagung der europäischen Armenhäuser aus? Bisher gibt es keinen einzigen Politiker der das schon mal angesprochen oder reklamiert hätte, aber die einzelnen Völker in Europa bekommen das schon jeden Tag zu spüren, und das ist der Casus Knacktus, wird aber von der Politik vehement ignoriert, statt dessen werden die Völker am Nasenring durch die Union gezogen, und um die Flüchtlinge kann man sich dank Brexit z.Z. auch nicht kümmern, also.....wenn sie gerade zu Hunderten oder Tausenden versaufen, Pech gehabt!

Edita
Re: Brexit yes, es wurde Zeit!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf adam vom 28.06.2016, 09:03:24
Ich fände es wirklich gut, wenn sich die notorischen"Extrawurst-Engländer" sehr bald, total und ohne neue Extramätzchen und Sonderregelungen aus der EU verziehen. Die werden mir immer suspekter und sollten sich bald mit den moralinsauren polnischen Nationalisten zu einer Hopefully-Yesterday-Union zusammentun.
geschrieben von adam


Die Engländer ziehen zu lassen, weil sie es möchten oder den nationalistischen Anwandlungen von Engländern und Polen mit Feindschaft zu begegnen, wie Du es tust, sind gegensätzliche Reaktionen. Mit der Feindschaft vernichtet man geradezu die friedensstiftende Grundidee eines geeinten Europas.

Was wir brauchen, ist Verständigung und keine Feindschaft und den heutigen Engländern die Kolonialpolitik ihrer Ururgroßväter vorzuwerfen, ist geradezu bescheuert.

Wenn sich die Performance-Künstlerin aus Deinem Link gerne betatschen läßt oder es aus Werbegründen zuläßt, legalisiert sie damit noch lange nicht die machohafte Eroberungsmentalität von Migranten in Europa. Und Merkels Asyl- und Migrationspolitik ist einer der Hauptgründe, neben Junckers aufgeplustertem Brüssel, weswegen die EU auseinanderdriftet. Es muß darüber geredet werden und zwar miteinander und nicht gegeneinander und es muß ein europäischer Nationalismus gegen den Nationalstaaten-Nationalismus entwickelt werden. Dazu gehört, daß Europa zuerst einmal den Europäern gehört, daß Europa erst einmal die europäischen Armenhäuser besser stellt, ehe einzelne Politiker, in ihrer egozentrischen Selbstdarstellung, vom reichen Europa reden, von dem arme Europäer weit entfernt sind.

--

adam



Anzeige

ingo
ingo
Mitglied

Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von ingo
als Antwort auf olga64 vom 27.06.2016, 17:19:17
So abfällig, wie Du übe Bosbach schreibst, olga,hast Du nicht die geringste Ahnung wer er ist, wie er ist und was sich in seiner politischen Vergangenheit in der CDU alles abgespielt hat. Aber hier über ihn herziehen. Typisch olga!
Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Brexit yes, es wurde Zeit!
geschrieben von Tina1
als Antwort auf dutchweepee vom 28.06.2016, 04:15:40
Ich fände es wirklich gut, wenn sich die notorischen"Extrawurst-Engländer" sehr bald, total und ohne neue Extramätzchen und Sonderregelungen aus der EU verziehen. Die werden mir immer suspekter und sollten sich bald mit den moralinsauren polnischen Nationalisten zu einer Hopefully-Yesterday-Union zusammentun.


Frau Wagenknecht, die du ja sehr verehrst, hat eine ganz andere Meinung wie du. Was sagst du dazu?
Tina

Linktipp:Wagenknecht fordert Referenden über EU-Verträge in Deutschland

Die Menschen sollten selbst entscheiden, wie die EU aussehen soll, findet Linksfraktion-Chefin Wagenknecht. Sie verlangt Volksabstimmungen. Aus der Union kommt nach dem Brexit Kritik am Agieren in Brüssel.

Nach dem Referendum in Großbritannien über den Brexit hat sich die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, für Referenden über EU-Verträge auch in Deutschland ausgesprochen. "Ich halte es für richtig, der Bevölkerung die Chance zu geben, über wichtige Fragen wie das geplante Freihandelsabkommen TTIP oder europäische Verträge abzustimmen", sagte Wagenknecht der "Welt". "Wir wollen Europa so verändern, dass es nicht weiter zerfällt. Über die neuen Verträge sollte dann in jedem Land abgestimmt werden." Die Menschen sollten selbst entscheiden, in welchem Europa sie leben wollen.

Um gegen die Brüsseler Technokratie zu sein, müsse man nicht Nationalist oder Gegner europäischer Zusammenarbeit sein, sagte Wagenknecht weiter. "Es ist die EU, so wie sie heute ist, die Ablehnung provoziert und so die europäische Idee verspielt", so die Linken-Politikerin. Europa müsse nun ein massives Anti-Krisen-Programm auflegen. "Solange die Menschen erleben, dass durch Brüsseler Einmischung ihre Renten sinken und ihre Jobs prekärer werden, muss man sich nicht wundern, dass die Ablehnung wächst."

"Ich finde die Einlassungen der beiden nicht hilfreich"

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen, hat das Agieren von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz nach dem Brexit-Votum kritisiert. "Ich finde die Einlassungen der beiden sehr emotional geprägt und auch nicht hilfreich", sagte der CDU-Politiker am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". "Das ist keine emotionale Stunde, sondern das ist eine sehr sehr ernste Stunde." In dieser Situation müsse man "jede Art von Aktionismus vermeiden". von mir fett gedruckt
geschrieben von anr/dpa/AFP
Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Brexit yes, es wurde Zeit!
geschrieben von Tina1
als Antwort auf adam vom 28.06.2016, 09:03:24
Ich fände es wirklich gut, wenn sich die notorischen"Extrawurst-Engländer" sehr bald, total und ohne neue Extramätzchen und Sonderregelungen aus der EU verziehen. Die werden mir immer suspekter und sollten sich bald mit den moralinsauren polnischen Nationalisten zu einer Hopefully-Yesterday-Union zusammentun.
geschrieben von adam


Die Engländer ziehen zu lassen, weil sie es möchten oder den nationalistischen Anwandlungen von Engländern und Polen mit Feindschaft zu begegnen, wie Du es tust, sind gegensätzliche Reaktionen. Mit der Feindschaft vernichtet man geradezu die friedensstiftende Grundidee eines geeinten Europas.

Was wir brauchen, ist Verständigung und keine Feindschaft und den heutigen Engländern die Kolonialpolitik ihrer Ururgroßväter vorzuwerfen, ist geradezu bescheuert.

Wenn sich die Performance-Künstlerin aus Deinem Link gerne betatschen läßt oder es aus Werbegründen zuläßt, legalisiert sie damit noch lange nicht die machohafte Eroberungsmentalität von Migranten in Europa. Und Merkels Asyl- und Migrationspolitik ist einer der Hauptgründe, neben Junckers aufgeplustertem Brüssel, weswegen die EU auseinanderdriftet. Es muß darüber geredet werden und zwar miteinander und nicht gegeneinander und es muß ein europäischer Nationalismus gegen den Nationalstaaten-Nationalismus entwickelt werden. Dazu gehört, daß Europa zuerst einmal den Europäern gehört, daß Europa erst einmal die europäischen Armenhäuser besser stellt, ehe einzelne Politiker, in ihrer egozentrischen Selbstdarstellung, vom reichen Europa reden, von dem arme Europäer weit entfernt sind.
adam

Monja_moin
Monja_moin
Mitglied

EU-Norm
geschrieben von Monja_moin
Die EU Verdrossenheit ist groß, auch hier in Deutschland.
Wundern braucht man sich nicht
Die EU ist selbst schuld mit ihren nicht nachvollziehbaren Beschlüssen, alles soll der EU-Norm entsprechen.

Hier ein ziemlich aktuelles Beispiel:

Wegen EU-Norm: Massentötung von Rindern - 25.Juni 2016

Monja.

Anzeige