Internationale Politik Brexit yes, no, euch wurscht?

Bruny
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf rehse vom 30.06.2016, 16:22:56
Unangenehmes verdrängt man halt schnell, Rehse
olga64
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 30.06.2016, 16:14:22
Mein FReund, der ja Jurist ist, wird sich darum kümmern. Natürlich müssen Sie keine Lohnabrechnungen von Spaniern in diesem Forum einstellen; Sie können dann sicher die Kontakte herstellen, wenn sich der deutsche Zoll bei Ihnen zur weiteren Aufklärung meldet. Gemeinsam werden wir diesen Betrügereien sicher bald ein Stopschild vorhalten - ist doch hoffentlich auch in Ihrem Sinne. DAnke für Ihre Mitarbeit. Olga
britti
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von britti
als Antwort auf rehse vom 30.06.2016, 16:22:56
Ich bin vielleicht ein Polit-Clown, aber wenn die EU renoviert werden muss und wenn Cameron schon ein Weilchen kritisierte, kann man ihn nicht bitten, die Renovation zu leiten??

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JuergenS
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von JuergenS
Seit wann hat Spanien was mit Brexit zu tun?
Bruny
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf olga64 vom 30.06.2016, 16:33:40
Können Sie nicht lesen, Olga. Ich schrieb doch klar und deutlich, dass den betroffenen Menschen bereits geholfen wird. Vielleicht erfahren wir es ja sogar im TV. Öffentlicher geht es nicht. Im übrigen habe nicht ich diesen Saustall aufgedeckt, sondern die spanische Community in Deutschland hat es publik gemacht.
Bruny
olga64
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 30.06.2016, 16:39:09
Ich habe gerade im Internet nach spanischer Community/spanischer Gemeinde recherchiert. Da gibt es einen Bericht aus 2014 (!) über Dumpinglöhne in deutschen Heimen, dann kommt nichts mehr. 2014 gab es bei uns keinen Mindestlohn und zu den exorbitanten Unterschreitungen, von denen Sie explizit schreiben, steht auch nichts drin.
So kommen wir nicht weiter, da ich ja annehme, Sie prangern ganz aktuelle Fälle an und dagegen muss man einschreiten. Olga

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Bruny
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf olga64 vom 30.06.2016, 16:46:30
Aber Sie doch nicht, Olga. Ich sage es nochmal für jedermann verständlich, es wird bereits ermittelt.
Ich glaube es war auch bereits 2014 strafbar, wenn Menschen gezwungen wurden deutlich mehr zu arbeiten als im Arbeitsvertrag vereinbart war. Genau weiß ich das natürlich nicht. Genauso wenig kann es rechtens gewesen sein, Bonifikationen aufzurechnen oder?
Im übrigen dürften die meisten Menschen die damals voll Hoffnung nach Deutschland kamen, wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sein.
Bruny
olga64
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 30.06.2016, 16:56:05
Legal ist aktuell alles auf Mindestlohnbasis und dessen korrekter Abrechnung. Dies wird in Deutschland vom Zoll intensiv geprüft; die Unternehmen müssen detaillierte Aufstellungen ausarbeiten. Das müssten Sie ja als deutsche Unternehmerin ja alles wissen.
Ein neues Gerichtsurteil hat entschieden, dass freiwillige Leistungen (wie Weihnachts- und Urlaubsgeld) auf den Mindestlohn angerechnet werden können. Dagegen ist jedoch Einspruch erhoben worden.
Mein Freund sagt mir soeben, der bereits recherchierte, dass es unsinnig sei, auf Basis von 2014 nun juristische Massnahmen zu ergreifen und es auch nichts mehr nützt (auch der spanischen Community nicht mehr) dagegen jetzt vorzugehen.
Er wird jedoch Ihre Aussagen zum Anlass nehmen, die Angelegenheit erneut mit dem Zoll prüfen zu lassen - evtl. werden diese dann entsprechend recherchieren, wenn sie nicht schon beim ersten Durchgang feststellen, dass dies alles gar nicht mehr relevant ist, wie Sie es ja anfangs noch darstellten und alles vor dem Mindestlohn in Deutschland war.
In Deutschland arbeiten aktuell bis zu 100.000 Spanier; wie viele von denen zurückgegangen sind, bzw. neu hinzugekommen, weiss ich aktuell nicht.
Bei allem Engagement für ein wichtiges Thema sollte man halt doch auch sachlich bleiben können,wenn man nicht weitere KOnsequenzen heraufbeschwören möchte. Dies wünsche ich Ihnen Bruny (und mir natürlich auch). Olga
Bruny
Bruny
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf olga64 vom 30.06.2016, 17:21:00
Ach Olga, Ihr Freund der Scheidungsanwalt will jetzt beim Zoll recherchieren? Machen Sie sich doch hier nicht lächerlich. Und ich sagte doch nun explizit dass bereits ein Verfahren läuft oder sagen wir mal es wird bereits aufgedeckt. Mein Einwurf bezüglich der Vorkommnisse in 2014 waren als Frage gestellt, darum dahinter das Fragezeichen. Und ich als erfolgreiche Unternehmerin weiß selbstverständlich dass die Sozialabgaben geprüft werden. Ob vom Zoll weiß ich nicht, da wir nur an unseren Steuerberater weiterleiten. Wer überprüft werde ich morgen gerne nachreichen, meine Mitarbeiterin kann mir das mitteilen.
Nochmal zum Grund meiner Antwort an Tessy. Sie bat mich ein Video anzusehen, indem Herr Schäuble großkotzig kundtat, dass er nicht versteht warum es nicht gelingt die Jugendarbeitslosigkeit in den Südländern zu eliminieren, WIR in Deutschland könnten zigtausende in Ausbildung bringen.
Und jetzt verfolgen Sie bitte aufmerksam was ich im Laufe des Threads dazu geschrieben habe. Vielleicht verstehen Sie dann den Zusammenhang, obwohl ich da ernsthafte Zweifel habe. Sie zerrupfen fast jeden Thread sodass am Ende nur noch ein Wirrwarr von Nebensächlichkeiten übrig bleibt.
Bruny
pschroed
pschroed
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Re: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von pschroed
Am Ende kann Frau Merkel es wieder richten.
Die Chefin des britischen "Economist" fällt ein hartes Urteil über die Treiber des Brexit: Sie stünden vor einem Scherbenhaufen. Richten könne es in Europa nun nur eine.
Ein Fallbeispiel für die AFD NPD Wähler

Phil.

ZITAT: DIE WELT > NEWS_PAPER ECONOMIST

Minton Beddoes:

Angela Merkel ist, obwohl sie nächstes Jahr vor Wahlen steht, immer noch die einflussreichste und fähigste Politikerin in Europa. Sie wird in den nächsten Wochen eine enorm wichtige Rolle spielen. Es ist Ironie der Geschichte, dass dieses "merkeln", dieses "Auf-Sicht-Fahren", worüber die Briten sich während der Euro-Krise immer beschwert haben, nun Grund für Optimismus ist. Großbritannien ist zweifelsohne in einer schwächeren Position als zuvor. Aber für uns vom "Economist" wäre es das beste Ergebnis, wenn so viel Zugang wie möglich zum Markt bliebe. Dazu gehört natürlich auch die Bewegungsfreiheit der EU-Bürger, also genau das, was die Briten am meisten auf die Palme gebracht hat!

Erledigt vom höflichen Radikalen.

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