Internationale Politik Brexit yes, no, euch wurscht?

pschroed
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von pschroed
Jacque Tilly bei Anti Brexit Demo in London.   BILD.DE

23.03.2019 - 17:26 Uhr
Düsseldorf/London – Ehre für Wagenbauer Jacques Tilly...
Bei einer Großdemonstration gegen die Brexit-Pläne von Premierministerin Theresa May in London ist am Samstag auch ein Rosenmontagswagen des Düsseldorfer Künstlers Tilly an den Start gegangen. Der Motivwagen zeigt May, die mit einer langen Lügennase symbolisch die britische Wirtschaft aufspießt. Tilly hatte die May-Figur eigens auf einen Handkarren montiert.




Brexit2.jpg
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von pschroed

Es könnte die Wende sein, das britische Volk ist ideologisch am erwachen, jetzt wird alles möglich.

Aber es könnte möglicherweise auch die Basis werden für einen nicht zu unterschätzenden Aufstand der Remainer.

Positiv.
Die braunen ewig Gestrige in der EU werden lernen zu verstehen was die EU Gemeinschaft überhaupt ist, auch viele AFD Wähler werden anhand dieser Übung in Großbritannien einsehen was mit diesen rechten Gesellen auf sie zukommen würde.
Learning by doing  Daumen hochDaumen hoch
Phil.

Hundert-Tausende gehen auf die Strasse gegen den BREXIT

NIGEL FARAGE: Leave means Leave  (Rechte Partei UKIP)
Viele glaubten diesem Clown, das Bild zeigt ein Sarg wo er in Brüssel in seinem Büro stehen hat wo er symbolisch die EU begraben will.

WIKIPEDIA


Im September 2006 wurde er Vorsitzender seiner Partei. In seiner Zeit wuchs die Zahl der UKIP-Abgeordneten im Europa-Parlament von 10 auf 24; im nationalen britischen Parlament blieb die Partei unbedeutend. Kurz nach dem Brexit-Referendum erklärte er am 4. Juli 2016 seinen Rücktritt von allen Parteiämtern, da er sein politisches Ziel erreicht habe, den Austritt Großbritanniens aus der EU. Farage positionierte sich als ausgesprochener Gegner des europäischen Einigungsprozesses und vor allem des Euro. Im August 2018 wurde er Vize-Vorsitzender des Komitees Leave means Leave, das sich für ein Ja beim Referendum eingesetzt hatte. Anfang Dezember 2018 trat er aus der UKIP aus.[3] Im Februar 2019 schloss er sich "The Brexit Party" an, mit der er für den Fall der Verschiebung oder Absage des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU zur Europawahl 2019 antreten will.[

farage-sarg.jpeg


 

RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von dicker68
als Antwort auf pschroed vom 24.03.2019, 08:04:54
Es könnte die Wende sein, das britische Volk ist ideologisch am erwachen, jetzt wird alles möglich.

Aber es könnte möglicherweise auch die Basis werden für einen nicht zu unterschätzenden Aufstand der Remainer.

Positiv.
Die braunen ewig Gestrige in der EU werden lernen zu verstehen was die EU Gemeinschaft überhaupt ist, auch viele AFD Wähler werden anhand dieser Übung in Großbritannien einsehen was mit diesen rechten Gesellen auf sie zukommen würde.
 
Das kann sein. Aber warum diese Ablehnung..? Die EU-Verträge sind derart miserabel gemacht...
Alles bedarf der Zustimmung aller - sonst geht garnix. Darin liegt der eigentliche Fehler in dessen Folge nichts voran geht. Ein einzelner kann alle bolckieren. Mit Demokratie im eigentlichen Sinn (1 Mann = 1 Stimme) und die Mehrheit entscheidet, hat das nichts zu tun.
Egal worum es geht - einer ist immer dagegen.
Die Finanzkriese der Länder Griechenland und Italien hat das doch sehr deutlich gezeigt. Oder die Flüchtlingswelle. Hilfe für sich wollen alle, nur wenn solidarität gefragt ist - bin gerade auf'm Klo....

Kein Wunder das in Brüssel so lange nur noch Blödsinn fabriziert wird. Und sehr viele sehen das und fragen sich wozu das Ganze. Die Briten haben einen "Punkt" gesetzt, aber anscheinend will keiner mal grundlegend was überdenken. Bloß so wird das mit der "EU" ein Humunkulus bleiben.
 

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ingo
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von ingo

Update vom 24. März 2019: In der britischen Regierung wächst Presseberichten zufolge der Druck auf Premierministerin Theresa May, wegen des festgefahrenen Streits über den Brexit-Kurs zurückzutreten. Die Zeitung "Sunday Times" berichtete, May sei "einem ausgewachsenen Kabinettscoup ausgeliefert". Es gebe Pläne, ihren Stellvertreter David Lidington als Interims-Regierungschef einzusetzen. Elf Minister hätten "bestätigt, dass sie wollen, dass die Premierministerin Platz für jemand anderes macht". May solle am Montag in der Kabinettssitzung damit konfrontiert werden.
Die Zeitung "Mail on Sunday" berichtete, May könne "binnen Tagen" abgelöst werden. Ihr Amt könne übergangsweise von Umweltminister Michael Gove übernommen werden, einem prominenten Brexit-Befürworter.

Quelle: Kabinettsmitglieder planen Ablösung Mays
schorsch
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von schorsch
als Antwort auf ingo vom 24.03.2019, 10:06:26
...........
Die Zeitung "Mail on Sunday" berichtete, May könne "binnen Tagen" abgelöst werden. Ihr Amt könne übergangsweise von Umweltminister Michael Gove übernommen werden, einem prominenten Brexit-Befürworter.
Quelle: Kabinettsmitglieder planen Ablösung Mays
Damit wäre das Problem der Briten bei weitem nicht gelöst: ihre sprichwörtliche Stur- und Überheblichkeit sich selber gegeneinander und den anderen Völkern gegenüber!
ingo
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von ingo
als Antwort auf schorsch vom 24.03.2019, 10:16:25

"Stur- und Überheblichkeit"

Oh, oh, Schorsch...Pass auf, dass Du Dich nicht mit olga anlegst Zwinkern
Ernsthaft: Sturheit, allgmein, und Überheblichkeit, gegenüber den Parlamentariern, trifft es genau. Sturheit auch im Sinne von Verbortheit. Was ich nicht begreife, ist, dass sie sich so verhält, obwohl sie selbst  sich vor der Abstimmung als Brexit-Gegnerin geoutet hatte. Mich tröstet im Moment aber auch, dass hunderttausende gestern auf die Straße gegangen sind und offenbar bereits 4 Mio. Briten (die Zahl steigt ständig) über Internet gegen einen Austritt "gestimmt" haben.

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pschroed
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf dicker68 vom 24.03.2019, 10:02:41

Lieber Dicker.
Die EU welche reform-bebedürftigt durchwandert eine unruhige Zeit, entweder verstehen die EU Bürger die Vorteile einer Gemeinschaft oder die eine oder andere Nation fällt zurück in die 60ziger Jahre.
Die Briten (kulturabhängig) waren seit den 70ziger noch nie überzeugte Europäer eher nationalistisch geprägt
Wer weiß alles ist noch offen. Lächeln
Phil.

RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von dicker68
als Antwort auf pschroed vom 24.03.2019, 12:41:24

Phil, schon klar, aber es sind noch mehr "Europäer" die, bis hin zum extremen, sehr nationalistisch eingestellt sind. Entwerder wollen wir ein Europa oder aber einen Flickenteppich. Bis jetzt schaut es so aus als ob nur einPaar ein Europa wollen und der Rest will nur beim "Kasse machen" dabei sein.

Die Politik hat hier noch lange nicht die eigentlichen Hausaufgaben gemacht. Sie lamentieren nur und halten krampfhaft an ihr bischen "Macht" als Status fest.

Den meisten Briten dämmert es allmälich das sie bei dem Murks der gerade läuft nur sie die Verlierer sein werden, aber wie soll's weitergehen - sie sind am Zug..

pschroed
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf dicker68 vom 24.03.2019, 13:15:55

Lieber Dicker.
Nicht zu unterschätzen sind die 27 Staatsoberhäupter welche unter sich sehr zerstritten sind, persönlich sehe ich die EU als ein zur Zeit,  etwas schlechter Moderator in Bezug wie du schreibst mit einer Gegenstimme der 27 zum zahnlosen Tiger wird, das müßte wie du auch schreibst sehr schnell geändert werden, es kann nicht sein daß Polen, Ungarn, Italien u.a. hemmungslos nur die Subventionen einstecken und als rezentes Beispiel  "Flüchtlingsproblem"  den Kopf in den Sand stecken. 
Phil.

olga64
olga64
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RE: Brexit yes, no, euch wurscht?
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 24.03.2019, 13:28:17
Lieber Dicker.
Nicht zu unterschätzen sind die 27 Staatsoberhäupter welche unter sich sehr zerstritten sind, persönlich sehe ich die EU als ein zur Zeit,  etwas schlechter Moderator in Bezug wie du schreibst mit einer Gegenstimme der 27 zum zahnlosen Tiger wird, das müßte wie du auch schreibst sehr schnell geändert werden, es kann nicht sein daß Polen, Ungarn, Italien u.a. hemmungslos nur die Subventionen einstecken und als rezentes Beispiel  "Flüchtlingsproblem"  den Kopf in den Sand stecken. 
Phil.
ES gab ja Fälle - wie z.B.die Brexit-Verträge - wo diese noch 27 Staaten erstaunlicherweise sehr einig waren.
Aber schlimm ist es, wenn die östlichen Staaten mit ihrem Flüchtlings-Wahn sich dann gegenseitig stützen und indirekt ein Veto einlegen.
ABer letztendlich machen sie dann doch den Rückzieher, wie jetzt wieder Herr Orban, wenn er wirklich befürchten muss, keine Gelder mehr aus der EU zu erhalten.
Ich fände es immer besser, wenn bei diesen Abstimmungen nicht mehr einstimmig ein Muss wäre, sondern wenn die Mehrheit der Staaten entscheiden könnte, wie sich die Projekte gestalten. DAnn wäre das auch nicht mehr so langwierig, bzw. könnte nicht mehr erpresst werden, bzw. die politische Couleur den Hauptakteur spielen. Olga

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