Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Das US-Heimatministerium verlangt folgendes:

Internationale Politik Das US-Heimatministerium verlangt folgendes:

Der US-Heimatschutz verlangt folgendes:
geschrieben von mart1
"... Österreich möge den Vereinigten Staaten dauerhaft und online Einsicht in ihre Polizeicomputer gewähren. Namen, Adressen, Fotos und Fingerabdrücke der darin gespeicherten Personen sollen den US-Behörden zur Verfügung stehen.
.......
Für „normale“ Verdächtige, die – in welchem Zusammenhang auch immer – in den Polizeicomputer geraten sind, gibt es eine zweite Datenbank. Nach Angaben des Heimatschutzes kooperieren bereits 25 Staaten mit den USA. Welche das sind, ist geheim.
"

Wohlgemerkt, nicht Verurteile, sondern Personen, die irgendeinmal in irgendeine Untersuchung hineingezogen wurden .... Menschen, die einmal in einen best. Verdacht geraten sind, der aber nicht bestätigt wurde.

Ich sehe das durchaus in Verbindung mit dem, was die EU ab 2010 innerhalb Europa plant und im Geheimen beabsichtigt zu beschließen ....

Orwell ist nicht veraltert, sondern hochaktuell!


rolf
rolf
Mitglied

Re: Der US-Heimatschutz verlangt folgendes:
geschrieben von rolf
als Antwort auf mart1 vom 26.03.2009, 15:52:35
»Orwell ist nicht veraltert, sondern hochaktuell!«

Orwell ist veraltet, weil von der Wirklichkeit längst überholt!
--
rolf
navallo
navallo
Mitglied

Re: Der US-Heimatschutz verlangt folgendes:
geschrieben von navallo
als Antwort auf mart1 vom 26.03.2009, 15:52:35
Das dämliche stasihafte Gehabe der US-Behörden in St. John und St. Thomas (Virgin Islands) hat mich davor bewahrt, jemals wieder einen US-amerikanischen Hafen anzulaufen. Laß sie halt machen. Es gibt noch genügend andere schöne Inseln )
--
navallo

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Re: Der US-Heimatschutz verlangt folgendes:
geschrieben von mart1
als Antwort auf navallo vom 26.03.2009, 19:58:18
Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, hier zu antworten.

Es geht aber hier nicht um Flugdaten, die Durchsuchung von Computers, Handys u. dergl. und das Kopieren des Materials zur beliebigen Weiterverwendung bei Ein- und Durchreisenden.

Es geht darum, dass das US-Heimatschutzministerium von Österreich verlangt, es möge den Vereinigten Staaten dauerhaft und online Einsicht in ihre Polizeicomputer gewähren. Namen, Adressen, Fotos und Fingerabdrücke der darin gespeicherten Personen sollen den US-Behörden zur Verfügung stehen.
Was die Amerikaner mit den Informationen dann machen, bleibt ihnen überlassen. In Wien kündigten sie bereits an, die so gewonnenen Daten „for any lawful service“ einzusetzen.
....
Die Daten, die in das System gelangen, werden von den Amerikanern auch nicht auf ihre Zuverlässigkeit überprüft. Was bei Informationen von Nachrichtendiensten problematisch ist, weil es dafür keinen Rechtsschutz gibt. ....Problematisch ist der Datenverbund auch, weil Informationen 99 Jahre lang gespeichert werden sollen.
...............
Weil auch Suchabfragen von Namen, die gar keine Treffer ergaben, 25 Jahre im System bleiben, können reisefreudige Personen und auch Geschäftsleute nach mehreren Abfragen automatisch zu Verdächtigen werden, befürchten Datenschützer. Bei der nächsten Einreise liege für den kontrollierenden Beamten der Verdacht nahe, dass die vielen Abfragen der Vergangenheit wohl einen speziellen Grund gehabt hätten. Das System produziere so seine Verdächtigen mit der Zeit selbst. Unabhängig davon, ob zur geprüften Person etwas vorliege oder nicht.


Zitate aus dem oben verlinkten Artikel der PRESSE.

Ich würde dieses Vorhaben als erste Stufe einer Besetzung einstufen.

Rolf, du hast vollkommen Recht!
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Der US-Heimatschutz verlangt folgendes:
geschrieben von eleonore
als Antwort auf mart1 vom 26.03.2009, 20:21:41
mart,

wie kommen die amerikaner just auf österreich???
aus dein verlinkte artikel wird es nicht ganz ersichtlich.
--
eleonore
Re: Der US-Heimatschutz verlangt folgendes:
geschrieben von mart1
als Antwort auf eleonore vom 27.03.2009, 06:51:05
Nun es wird wohl um Folgendes gehen... siehe Link, bitte bis zum Ende lesen.
--
mart1
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Der US-Heimatschutz verlangt folgendes:
geschrieben von schorsch
als Antwort auf mart1 vom 26.03.2009, 15:52:35
Mc Cartny lässt grüssen.

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schorsch
hema
hema
Mitglied

Re: Der US-Heimatschutz verlangt folgendes:
geschrieben von hema
als Antwort auf mart1 vom 26.03.2009, 20:21:41
Es geht darum, dass das US-Heimatschutzministerium von Österreich verlangt, es möge den Vereinigten Staaten dauerhaft und online Einsicht in ihre Polizeicomputer gewähren.

Du meinst wohl in UNSERE Polizeicomputer gewähren.

Ich hab kein Bedürfnis in die USA zu reisen. Bei diesen Kontrollen weiß man nie, ob man nicht schon in der "Verbrecherkartei" steht. Auch ohne je etwas Falsches getan zu haben.

Ich hoffe, dass unsere Politiker stark genug sind das abzulehnen. Wer kann sie dazu zwingen?


--
hema

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