Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD

Internationale Politik DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD

adam
adam
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von adam
als Antwort auf Bruny vom 21.04.2016, 15:40:32
Bevor Menschen welche dem Islam angehören bei uns in Deutschland lebten, hat der Islam natürlich nicht zu Deutschland gehört. Ich dachte nicht, dass dies besonders erklärungsbedürftig ist. Ich habe aber nichts dagegen Ihnen komplexe Dinge zu erklären.
Bruny


Deine berechtigte Anmerkung zeigt, wie sinnlos im Grunde eine Diskussion um die Frage ist, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht. Dieses Ja oder Nein fordert eine Entscheidung für heutige Tatsachen aus historischem Hintergrund. Das macht keinen Sinn, weswegen ich eine Diskussion darüber ablehne. Jeder Versuch, das so pauschal geschichtlich und kulturell zu besprechen, führt in eine Sackgasse und landet dann im Heute mit einem Ja oder Nein für Millionen Idividuen. Es wird ein Apfel mit jeder Menge Birnen verglichen.

Es gehören inzwischen Millionen Muslime, samt ihrem Glauben, zu Deutschland, nämlich die, die schon einen Großteil europäischer Lebensweise angenommen haben und die Gesellschaft, samt ihrem Recht, akzeptieren. Diejenigen, die das nicht akzeptieren, können hier, mitsamt ihrem Islam, nicht heimisch werden. Bei vielen ist es eine bewußte Entscheidung, andere treibt das Schicksal in diese oder jene Richtung, wieder andere übernehmen Entscheidungen von Partnern, der Familie usw.....etc. Es sind Einzelschicksale, die man nicht pauschalisieren kann mit einem Ja oder Nein für eine Religion alleine.

--

adam
Elmos
Elmos
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von Elmos
als Antwort auf adam vom 22.04.2016, 01:02:15
Hallo,


Es gehören inzwischen Millionen Muslime, samt ihrem Glauben, zu Deutschland, nämlich die, die schon einen Großteil europäischer Lebensweise angenommen haben und die Gesellschaft, samt ihrem Recht, akzeptieren.
geschrieben von adam


Warum beschränkst du das auf die Muslime, die europäische Lebensweise samt dem Recht angenommen haben? Warum müssen Menschen anderer Herkunft und anderen Glaubens "Idealbürger" sein um sich hierher zu gehören? Warum reicht es nicht, wie bei jedem "deutschstämmigen" Menschen, dass sie einfach hier sind um hierher zu gehören?

Denn würden sich alle Menschen mit passendem Stammbaum hier an die geltenden Gesetze halten, dann wären die Gefängnisse grösstenteils leer, und was viele Leute mit gleicher geographischer Abstammung wie ich für ihre Lebensweise halten, damit möchte ich sicher nicht in einen Topf geworfen werden (wie sicherlich auch umgekehrt). Bei mir hat es gereicht, dass sich treffende Eizelle und Spermium zufällig in Deutschland aufhielten bei meiner Zeugung (und auch das Resultat dann bei meiner Geburt) um mir hier ein lebenslanges BLeiberecht zu gewähren. Klar, das war eine grossartige Leistung dieser beiden Zellen. Aber könnte man nicht den teilweise lebensgefährlichen und mühevollen Weg hierher auch als ausreichenden Grund gelten lassen? Oder, ganz revolutionär, einfach den Wunsch hier zu leben?
Ist es wirklich zeitgemäss in einer sehr globalen Welt sich noch zu fragen ob Menschen wirklich nur in den teilweise künstlich und teilweise während der Kolonialzeit willkürlich gesetzten Territorien auf diesem Planeten aufhalten dürfen und dort verhungern müssen während wir hier in Saus und Braus leben, wenige Flugstunden entfernt?
Macht es Sinn sich Gedanken über eine Religionszugehörigkeit seiner Mitbürger zu machen, wenn es auf dieser Welt eine unglaubliche Vielfalt an (für mich insgesammt abstrusen und vollends unwichtigen) Religionsgemeinschaften gibt. Alleine an christlichen Glaubensrichtungen gibt es unüberschaubar viele, bei den Hinduisten, Buddhisten, Muslimen ist das keineswegs anders:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen

Von daher finde ich eine Diskussion, die eine "Zugehörigkeit" zu einem politischen Gebilde wie beispielsweise Deutschland an die Zugehörigkeit zu einer Weltanschauung/Religion wie beispielsweise den Islam koppelt/oder nicht koppelt ein ganz kleines bisschen unsinnig und frage mich, warum wir uns von Verrückten dazu verleiten lassen uns darauf einzulassen.

liebe Grüße
Andrea
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von Bruny
als Antwort auf adam vom 22.04.2016, 01:02:15
Moin Adam, ich stimme ausdrücklich zu, diese Diskussion ist in der Tat überflüssig und schafft Fronten gegen Menschen. Nachdem folgender Satz von Medea geschrieben wurde: "Als Herr Wulff dazumal verkündigen mußte, daß der Islam zu Deutschland gehöre, also lange vor der AfD, habe ich gegen diese Leichtfertigkeit opponiert, denn m.M.n. wußte Herr Wulff offenbar nicht, was er da so übereilt und fahrlässig dem Volke unterjubeln wollte ........." fand ich zumindest, dass er nicht unerwidert stehen gelassen werden konnte.
Mir ist ohnehin ein Rätsel warum Millionen von Menschen anhand ihrer Religionszugehörigkeit als "zugehörig" oder "nicht zugehörig" eingestuft werden. Wenn ich einen Menschen kennenlerne, dann interessiert mich der Mensch, sein Name, seine Herkunft, sein Charakter usw. Noch nie habe ich einen Menschen nach seiner Religionszugehörigkeit gefragt. Es ist die private Sache und hat nichts aber auch gar nichts damit zu tun ob ich einen Menschen mag oder nicht.
Und deshalb ist es unsinnig eine Debatte darüber zu führen ob der Islam zu Deutschland gehört, denn er gehört dazu genauso wie die Menschen die in Deutschland leben.
Bruny

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JuergenS
JuergenS
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf Bruny vom 22.04.2016, 08:28:26
stimmt Bruny.
Allerdings braucht man solche allgemeinen Sätze gar nicht, sie sind unscharf und merkwürdig.
Selbstverständlich ist jeder willkommen, der unsere Gesetze achtet und gerne hier lebt, lediglich Extremisten aller Coleur müssen wir nicht haben, aber wohin damit.
lupus
lupus
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von lupus
als Antwort auf Elmos vom 22.04.2016, 07:20:39
So ist diese Welt eben nicht und wird es auch nicht werden.
Es sei denn es wird der weltweite ideale Kommunismus sich etablieren.
Die Welt ist doch schon ganz entscheidend gespalten durch Rechthaberei.
Siehe Religionen!

lupus
karl
karl
Administrator

Re: DER ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND trotz Programm der AFD
geschrieben von karl
als Antwort auf Elmos vom 22.04.2016, 07:20:39
Deine Argumentation gefällt mir sehr gut. Ich bin sowieso ein Mensch, der sich über Vielfalt freuen kann und keine Angst davor hat. Karl

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dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf Elmos vom 22.04.2016, 07:20:39
OH MANN/FRAU, ELMOS/ANDREA
...das ist gut! Ich stimme Dir hundertprozentig zu.
Wo warst Du all die Jahre?
adam
adam
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von adam
als Antwort auf Elmos vom 22.04.2016, 07:20:39
Hallo,


Es gehören inzwischen Millionen Muslime, samt ihrem Glauben, zu Deutschland, nämlich die, die schon einen Großteil europäischer Lebensweise angenommen haben und die Gesellschaft, samt ihrem Recht, akzeptieren.


Warum beschränkst du das auf die Muslime, die europäische Lebensweise samt dem Recht angenommen haben? Warum müssen Menschen anderer Herkunft und anderen Glaubens "Idealbürger" sein um sich hierher zu gehören? Warum reicht es nicht, wie bei jedem "deutschstämmigen" Menschen, dass sie einfach hier sind um hierher zu gehören?

Denn würden sich alle Menschen mit passendem Stammbaum hier an die geltenden Gesetze halten, dann wären die Gefängnisse grösstenteils leer, und was viele Leute mit gleicher geographischer Abstammung wie ich für ihre Lebensweise halten, damit möchte ich sicher nicht in einen Topf geworfen werden (wie sicherlich auch umgekehrt). Bei mir hat es gereicht, dass sich treffende Eizelle und Spermium zufällig in Deutschland aufhielten bei meiner Zeugung (und auch das Resultat dann bei meiner Geburt) um mir hier ein lebenslanges BLeiberecht zu gewähren. Klar, das war eine grossartige Leistung dieser beiden Zellen. Aber könnte man nicht den teilweise lebensgefährlichen und mühevollen Weg hierher auch als ausreichenden Grund gelten lassen? Oder, ganz revolutionär, einfach den Wunsch hier zu leben?
Ist es wirklich zeitgemäss in einer sehr globalen Welt sich noch zu fragen ob Menschen wirklich nur in den teilweise künstlich und teilweise während der Kolonialzeit willkürlich gesetzten Territorien auf diesem Planeten aufhalten dürfen und dort verhungern müssen während wir hier in Saus und Braus leben, wenige Flugstunden entfernt?
Macht es Sinn sich Gedanken über eine Religionszugehörigkeit seiner Mitbürger zu machen, wenn es auf dieser Welt eine unglaubliche Vielfalt an (für mich insgesammt abstrusen und vollends unwichtigen) Religionsgemeinschaften gibt. Alleine an christlichen Glaubensrichtungen gibt es unüberschaubar viele, bei den Hinduisten, Buddhisten, Muslimen ist das keineswegs anders:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen

Von daher finde ich eine Diskussion, die eine "Zugehörigkeit" zu einem politischen Gebilde wie beispielsweise Deutschland an die Zugehörigkeit zu einer Weltanschauung/Religion wie beispielsweise den Islam koppelt/oder nicht koppelt ein ganz kleines bisschen unsinnig und frage mich, warum wir uns von Verrückten dazu verleiten lassen uns darauf einzulassen.

liebe Grüße
Andrea
geschrieben von adam


Zu Deinem 1.Absatz:

Weil es in diesem Thread um das Thema geht, ob der Islam zu Deutschland gehört. Gläubige des Islam nennt man Muslime.

Zu Deinem 2.Absatz:

Du polemisierst mit dem Konjunktiv. Damit löst Du keine realen Probleme. Dieser zweite Absatz läßt sich mit der Floskel "Es muß doch möglich sein....!" zusammenfassen, mit der Alles- und Besserwisser kundtun, wie schön die Welt sein könnte, würde sie sich ihre Wunschvorstellungen diktieren lassen, es aber, weise den Kopf schüttelnd und beleidigt, anderen überlassen, die Probleme im täglichen Leben zu beheben, weil in dieser Welt unzählige andere Wunschbilder existieren.

Zu Deinem 3.Absatz:

Das ist doch meine Rede und ich finde die Diskussion nicht nur ein kleines bißchen unsinnig.

--

adam
sammy
sammy
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von sammy
als Antwort auf Elmos vom 22.04.2016, 07:20:39
Von daher finde ich eine Diskussion, die eine "Zugehörigkeit" zu einem politischen Gebilde wie beispielsweise Deutschland an die Zugehörigkeit zu einer Weltanschauung/Religion wie beispielsweise den Islam koppelt/oder nicht koppelt ein ganz kleines bisschen unsinnig und frage mich, warum wir uns von Verrückten dazu verleiten lassen uns darauf einzulassen.

....es wäre gut wenn bei diesem Thema mal etwas differenzierter argumentiert werden würde. Deutschland ist Heimat für VIEL Nationalitäten geworden. Jedoch bei EINIGEN Muslimen mit "islamistischem und kulturellem Hintergrund kann man "Schwierigkeiten" mit unserem Grundgesetz erkennen. DIESEN Personenkreis gilt es über das geltende Grundgesetz aufzuklären und konsequent deren Einhaltung zu fordern....., mehr nicht!

sammy
Elmos
Elmos
Mitglied

Re: DER ISLAM GEHÖRT NICHT ZU DEUTSCHLAND Programm der AFD
geschrieben von Elmos
als Antwort auf adam vom 22.04.2016, 14:04:44

Es gehören inzwischen Millionen Muslime, samt ihrem Glauben, zu Deutschland, nämlich die, die schon einen Großteil europäischer Lebensweise angenommen haben und die Gesellschaft, samt ihrem Recht, akzeptieren.
geschrieben von adam


Warum beschränkst du das auf die Muslime, die europäische Lebensweise samt dem Recht angenommen haben? Warum müssen Menschen anderer Herkunft und anderen Glaubens "Idealbürger" sein um sich hierher zu gehören? Warum reicht es nicht, wie bei jedem "deutschstämmigen" Menschen, dass sie einfach hier sind um hierher zu gehören?



Zu Deinem 1.Absatz:

Weil es in diesem Thread um das Thema geht, ob der Islam zu Deutschland gehört. Gläubige des Islam nennt man Muslime.
geschrieben von adam


Sorry, das habe ich vielleicht nicht ausreichend ausgeführt. Ich wollte nicht herausstellen dass du "Muslime" geschrieben hast, sondern wichtig war mir, dass du geschrieben hattest Menschen die "die europäische Lebensweise samt dem Recht ...". angenommen haben. Dies wird nämlich, aus irgendwelchen mir unverständlichen Gründen immer postuliert (und auch von den meisten Menschen so hingenommen), dass es nämlich vollends OK ist Menschen, die hier gegen irgendwelche Gesetze verstossen, einfach ausweisen zu können (natürlich nur sofern sie nicht den richtigen Pass besitzen). Im Extremfall also ein Ladendieb in ein Kriegsgebiet zurück geschickt würde statt, wie jeder andere Gesetzesbrecher hier im Lande behandelt zu werden.

Deine Anmerkungen zu meinem zweiten Absatz habe ich trotz mehrfachen durchlesens nicht verstanden. Aber ich extrahiere, dass ich ein Alleswisser bin. Was jedenfalls ein schönes Gefühl ist, wenn ich auch von selber nicht drauf gekommen wäre. Danke also.

Und was den dritten Punkt angeht. Das ist doch schön, dass wir uns da einig sind. Das hatte ich auch nicht unbedingt als Antwort an dich gedacht. Für mich waren solche "Forumsdiskussionen" bislang auch immer eher "Gespräche in offener Runde". Wobei das hier ja tatsächlich technisch etwas anders gelöst ist als in vielen anderen Foren, indem man quasi auf einen bestimmten Beitrag antwortet (auch wenn man nicht zitiert). Und nicht, wie häufig in Foren, einfach einen Beitrag zu einem bestimmten Thema hinzufügt. Der sich dann zwar ganz oder teilweise auf einen bestimmten anderen Beitrag beziehen kann aber nicht muss...

Liebe Grüße
Andrea

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