Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Edita
Edita
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Edita

Ich glaube die Israelis haben gerade andere Sorgen, als wer und an welcher Stelle gerade jemand gratuliert .........

" JERUSALEM (inn) – In ungewöhnlicher Deutlichkeit hat der Inlandsgeheimdienst Schabak vor Gewalt in der israelischen Gesellschaft gewarnt. Konkret geht es um Hetze in den Sozialen Medien angesichts der sich abzeichnenden Bildung einer Regierung ohne Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud). Darin sollen linke und rechte Politiker ebenso vertreten sein wie die arabische Partei Ra'am. "

Inlandsgeheimdienst warnt vor Gewalt gegen Politiker

Edita

Morvan
Morvan
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Morvan
als Antwort auf Michiko vom 15.06.2021, 08:47:04

@Michiko
Naftali Bennet wird diesem Schreiben schon den richtigen Stellenwert beimessen, wie auch seinem Verfasser. Da bin ich ganz sicher 😂

NRW Büro in Tel Aviv - wie kann man das Signal der USA mit Jerusalem nicht verstehen!

Morvan

Michiko
Michiko
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Michiko
als Antwort auf Morvan vom 15.06.2021, 15:14:28
@Michiko
Naftali Bennet wird diesem Schreiben schon den richtigen Stellenwert beimessen, wie auch seinem Verfasser. Da bin ich ganz sicher 😂

Morvan
@Morvan

Zudem glaube ich, dass er noch ganz andere Sorgen hat, in Jerusalem soll heute der im Mai nicht durchgeführte Flaggenmarsch der Nationalisten stattfinden und es wird befürchtet, dass die Lage eskaliert. Unterstützer des abgewählten Netanyahu haben dazu aufgerufen und die neue Regierung hat das Vorhaben gebilligt. Ein erneuter Ausbruch von Gewalt wäre furchtbar.

Michiko

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Bruny
Bruny
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Michiko vom 15.06.2021, 15:30:05

Ich glaube die Sorge vor einer neuen Eskalation der Gewalt ist mehr als begründet. des Weiteren denke ich, dass die „Euphorie“ über den Machwechsel verfrüht war. 
Bruny

Morvan
Morvan
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Morvan
als Antwort auf Michiko vom 15.06.2021, 15:30:05

@Michiko
Die israelische Bevölkerung lebt seit der Staatsgründung mit jederzeit ausbrechender Gewalt,
wie schon das jüdische Volk seit jeher in Europa und das egal in welchem Staat.

Morvan

Rispe
Rispe
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Rispe
als Antwort auf Morvan vom 15.06.2021, 15:43:57

und wie das plästinensische Volk seit Jahrzehnten, das kontinuierlich von seinen Dörfern vertrieben wird und in einem Apartheitsstaat lebt: Rechteverletzende israelische Politik stellt Verbrechen der Apartheid und Verfolgung dar

https://www.seniorenportal.de/community/blog/programm-und-archiv-der-themenchats/1008156


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Morvan
Morvan
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Morvan
als Antwort auf Bruny vom 15.06.2021, 15:41:18

@Bruny
ich schätze den Regierungswechsel nicht unbedingt als Machtwechsel und auch nicht unbedingt als Richtungswechsel ein.

Die Euphorie schätze ich eher als Erleichterung ein, den korrupten Netanjahu in die Wüste geschickt zu haben.

Aber die Entwicklung in Israel wird es zeigen.

Die Modernisierung und Aufrüstung des USA/Israel Projekts Iron Dome, sehe ich als vornehmliche Aufgabe zum Schutz der israelischen Bevölkerung an.

Gleichbedeutend, aber eine rein israelische Aufgabe ist innenpolitisch die Unterschiede in der israelisch/palästinensischen/arabischen Bevölkerung abzubauen um ein gleichberechtigtes friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. Das ist ungleich schwieriger und langwieriger bis Ergebnisse vorliegen, die allen Seiten gerecht werden können.

Morvan
 

Der-Waldler
Der-Waldler
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf JuergenS vom 15.06.2021, 09:28:57
eine Grußadresse, die o.k. ist, im Vordergrund steht Höflichkeit und Diplomatie.

Vor allem: Was sollen die denn anders schreiben? Sofort den nächsten Konflikt losbrechen? Also aus den Glückwünschen irgendwelcher Politiker an irgendwelche Politiker irgendetwas zu schließen, halte ich für gewagt. Herrn Trump wurde doch im Januar 2017 auch gratuliert.
Bruny
Bruny
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Morvan vom 15.06.2021, 16:11:44

Da kann ich in allen Punkten zustimmen, auch wenn ich kaum mehr daran glaube, dass es jemals zwischen der israelisch/palästinensischen/arabischen Bevölkerung Frieden geben wird, da gibt es zu viele Gegner auf allen Seiten. 
B. Netanjahu wird seinen Einfluss nutzen und zur breiten Hetze beitragen bzw. anstiften. Ob die neue Regierung, die ohnehin nur mit einer Stimme Vorsprung ins Rennen geht sich beweisen wird und ein lebenswertes Israel für alle schaffen kann, wird sich zeigen. 
Und ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass die Hamas oder die Ultras wirklich ein friedliches Miteinander anstreben.

Bruny

Michiko
Michiko
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Michiko
als Antwort auf Morvan vom 15.06.2021, 16:11:44
@Bruny
ich schätze den Regierungswechsel nicht unbedingt als Machtwechsel und auch nicht unbedingt als Richtungswechsel ein.

Die Euphorie schätze ich eher als Erleichterung ein, den korrupten Netanjahu in die Wüste geschickt zu haben.

Aber die Entwicklung in Israel wird es zeigen.

Die Modernisierung und Aufrüstung des USA/Israel Projekts Iron Dome, sehe ich als vornehmliche Aufgabe zum Schutz der israelischen Bevölkerung an.

Gleichbedeutend, aber eine rein israelische Aufgabe ist innenpolitisch die Unterschiede in der israelisch/palästinensischen/arabischen Bevölkerung abzubauen um ein gleichberechtigtes friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. Das ist ungleich schwieriger und langwieriger bis Ergebnisse vorliegen, die allen Seiten gerecht werden können.

Morvan
 
@Morvan

Der iron dome ist lebenswichtig, nicht auszudenken, hätten über 4000 Raketen ihre Ziele erreicht. Ein friedliches israelisch/palästinensisch/arabisches Zusammenleben, noch dazu gemeinsam mit einer Terrororganisation im Lande, die sich das Vernichten der jüdischen Bevölkerung auf die Fahnen geschrieben hat und dass in den palästinensischen Schulbüchern immer noch das Töten von Juden glorifiziert wird, ist  fast unmöglich.

Michiko

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