Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Rispe
Rispe
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Rispe
als Antwort auf Der-Waldler vom 16.06.2021, 10:11:24

und zumal Netanjahu alles andere als ein Demokrat war, wenn man mal genau hinschaut. Genauso wie Trump alles andere als ein Demokrat war. Obendrein war Netanjahu durch und durch korrupt und steht deswegen jetzt vor Gericht: Korruption und Machtmissbrauch

Morvan
Morvan
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Morvan
als Antwort auf JuergenS vom 16.06.2021, 09:36:05

Ooch @JuergenS
ein direkter Vergleich ist doch keine Empörung und bei angeblichen Parallelen, geradezu gefordert und das völlig emotionslos.

Worüber Du fabulieren möchtest ist Dir unbenommen,
auch mit Deiner Ambivalenz habe ich eigentlich nichts zu tun,
ich erachte das als privat

aber ich lese ganz gerne Deine Bemerkungen.

Morvan
 

JuergenS
JuergenS
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf Morvan vom 16.06.2021, 10:22:41

lustig, meine Beiträge stufst du, als Bemerkungen😉

und @Der-Waldler

ich ärgere mich nicht.😃


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Morvan
Morvan
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Morvan
als Antwort auf JuergenS vom 16.06.2021, 10:39:47
lustig, meine Beiträge stufst du, als Bemerkungen😉
geschrieben von JuergenS

@JergenS

Ja, lustig 😂

"Deine Ansicht ist zwar interessant, aber nicht gewichtiger als meine Bemerkung."

Nein, ich folge nur freundlicherweise  Deiner o.g. Ausführung

Mir wäre es nie in den Sinn gekommen, Deine Beiträge als Bemerkung zu klassifizieren.

Wie auch immer, genieße den sonnigen Tag und pflege weiter die "Gute Grille"  damit diese nicht flöten geht. 😂

Morvan
Tina1
Tina1
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Tina1

Die Palästinenser, ein Volk verfeindeter Brüder, zwischen Gaza und den Westjordanland. Abbas im Westjordanland und die Hamas in Gaza. Auch in Gaza sind die Palästinenser gespalten. Es gibt die Anhänger der judenfeindlichen, radikalen, terroristischen Hamas und es gibt inzwischen die Gegner der Hamas, die auf die Straße gehen. Erstens, weil es ihnen unter der Hamas sehr schlecht geht und zweitens sie inzwischen wissen, dass die Hamas keinen Frieden will, solange Israel existiert.
Und eine große Mehrheit keinen islamistischen Dschihad in Palästina“, keinen islamistischen Staat in Palästina wollen. Aber das ist das Ziel der Hamas. In dem Video sieht man wie brutal die Hamas gegen die Bevölkerung vorgeht. Wie sie gegen Demonstranten vorgehen. Ihre Gegner werden verhaftet, gefoltert. Demos werden brutal zusammengeschlagen. Alle die nicht nach den religiösen Vorgaben der Hamas leben wollen, werden zu den schlimmsten Feinden. Und den Menschen geht es unter der Hamas auch wirtschaftlich, sozial sehr schlecht. Das viele Geld von der Weltgemeinschaft für das palästinensische Volk, verwendet die Hamas fürs Militär, für Raketen, für den Tunnelbau, nicht für die Menschen, sie leben in Armut. Warum wird darüber nie gesprochen, also wie es den Menschen unter der Hamas in Gaza geht? Man sollte sich die Reportage mal ansehen.

Der Hamas ging es nie um die Palästinenser, nie um die Siedlungspolitik, sondern immer nur um Israel, um die Juden, die man vernichten muss. Ihren Antisemitismus hat man vor kurzen wieder auf den Straßen in Deutschland gesehen. Die Hamas u. ihre Anhänger, dazu gehören auch die rechtsextremen, faschistischen grauen Wölfe, die ihren Wolfsgruß auf den Demos zeigten. Jude verrecke, Judenschwein, Jude du feiges Schwein komm ... uvm.. Hitler Verehrung wie, der hat es richtig gemacht, konnte man hören in den Filmberichten und der Hitlergruß wurde gezeigt. Wie kann man sowas zulassen? Warum wurde darüber hier kaum diskutiert?

Die Hamas provoziert Israel, wie mit den Tausenden Raketen vor kurzen auf Tel Aviv, obwohl man weiß, das Israel darauf regieren muss. Dann nimmt man die Bevölkerung als Schutzschild, um dann mit den Bildern sagen zu können, das macht Israel, wir die Hamas sind die guten, obwohl sie genau das so wollten. Das wissen inzwischen immer mehr die Palästinenser. Es ist der Hamas auch gelungen, denn über die Hamas wurde kaum geschrieben, gesprochen, diskutiert, nur über die Politik von Israel. Die man zu Recht kritisieren muss. Aber sie fangen nicht an mit schießen, sie werden provoziert. Von einer religiös, fanatisch, judenfeindlichen, terroristischen Organisation, der Hamas. Und so gibt es unschuldige Opfer auf beiden Seiten. Und genau das will die Hamas, denn sonst würden sie keinen Angriff starten, wenn sie die Bevölkerung schützen wöllten.

Es ist doch ein Unding zu hoffen, das man mit dieser Hamas einen Frieden mit Israel erwarten kann. Es wird keinen Frieden geben, solange die Hamas an der Macht ist. Jede Verhandlung ist sinnlos, in Bezug auf Frieden, denn die Ideologie der Hamas bleibt, die Juden zu vernichten. Der militärische Krieg wird nicht von der palästinensischen Bevölkerung geführt, sondern von der Hamas gegen Juden. Die Palästinenser wollen eine andere Politik von Israel und das ist richtig, aber sie wollen keinen Krieg.

Erst wenn diese brutale, judenfeindliche Organisation von den Palästinensern gestürzt wird, kann es zum Frieden kommen. Erst dann kann es auch zu guten Lösungen für die Palästinenser kommen, auch in der Siedlungsfrage. Ich wünsche den Palästinensern viel Kraft u. Ausdauer, sich von der Knechtschaft der Hamas, den religiösen Zwängen, den Antisemitismus zu befreien. Womit Kinder in den Schulen erzogen werden, das sieht man in den Schulbüchern. Was jetzt bekannt wurde. Also nur ohne der Hamas, kann es zu Verhandlungen und Lösungen kommen. In dem Video sieht man Anfänge.
Meine Gedanken, die sich aus Reportagen und Berichte speisen. Niemand muss sie teilen.
Tina
 




 
aixois
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von aixois
als Antwort auf Der-Waldler vom 16.06.2021, 10:11:24

Also was Mugabe angeht, habe ich eine dezidiert andere Meinung.
Erfolgeicher Freiheitskämpfer zu sein, bedeutet nicht auch "Demokrat" zu sein. Sein Umgang mit dem politischen Gegner (ZANU- ZAPU/Nkomo), der Missbrauch von Staatsorganen, auch des Militärs schon in den frühen 1980-er Jahren, brachte ihm schon früh den Ruf eines brutalen, machtbesessenen Autokraten ein.

Auch habe ich  die von Mugabes 'persönlicher' 5.Brigade (schon zu ZANU Zeiten entstanden) begangenen Massaker an den Ndebele (Nkomo war Ndebele) und auch die grausame Verfolgung bes. jugendlicher Opponenten , die in nichts den Diktaturen in Lateinamerika nachstanden, nicht vergessen.

Es war ja nicht so, dass Mugabe Andersdenkende nicht schon immer im Geheimen foltern und eliminieren ließ (viele Leichen wurden nie gefunden).
Er brauchte die Weissen im In-und Ausland zunächst, um allmählich seine Macht zu festigen durch mäßiges Auftreten, gutes Wirtschaftswachstum, Investitionen, trotz der in den  1980-er noch geltenen 'marxisitsch-leninisten Ideologie' Ausrichtung.
Erst Mitte der 90-er Jahre ging es richtig los mit dem Vertreiben der weissen Farmer und der verstärkten Vergabe von Farmern an opportunistsche , korrupte,   Mugabe hörige Staatsbeamte, die eine Ziege nicht von einem Schaf unterscheiden konnten.

Das dürfte auch Weizsäcker 1988 gewusst haben. Die Sprachregelung war damals aber,  dass Mugabe zu den 'guten' Potentaten gehörte, viel anderes als dieses "Gute" zu loben (vielleicht sogar als versteckte Warnung, so zu bleiben), war daher nicht drin.


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Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Tina1 vom 16.06.2021, 12:29:30

Nur weil du fragst: „Warum wurde hier nie darüber diskutiert“ - weil @Morvan mit einem Satz bereits geschrieben hat was es in Sachen HAMAS zu diskutieren gibt. „Mit Terroristen verhandelt man nicht“.
Wobei es m.E. vollkommen egal ist wer die Terroristen sind. Ob Taliban, IS, Al-Qaida, al-Nusra-Front, jetzt Dschabhat Fath asch-Scham, eine dschihadistisch-salafistische Organisation in Syrien, Boko Haram usw. das sind alles Terroristen der übelsten Sorte.

Sie alle wollen nur das eine, nämlich einen Gottesstaat und jeder der dabei im Weg steht wird eliminiert. Auch die eigenen Leute, wenn sie sich nicht fügen.
Bruny

Der-Waldler
Der-Waldler
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf aixois vom 16.06.2021, 12:42:52

@aixois, das war mir nicht mehr so im Gedächtnis.

LG

DW

aixois
aixois
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von aixois
als Antwort auf Der-Waldler vom 16.06.2021, 13:50:01

 war mir nicht mehr so im Gedächtnis.

wäre mir auch nicht (im Gedächtnis) , hätte ich nicht vor Ort direkt/indirekt vor dem Lancester Abkommen ein eigenes Miterleben  gehabt.
Mugabe inspiriert von Nkrumah (M hat in Ghana eine zeitlang studiert/gelehrt) und Nyerere (M hat in Tansania Teile seiner Truppen ausgebildet) hatte gute Beziehungen zu Arafat und seiner PLO (womit der link zum thread hergestellt wäre ...).
Fast alle (eher 'links' zu verortenden) afrikanischen Führer der Entkolonisierungs-/Unabhängigkeitsära hatten als Angehörige der Blockfreien - Bewegung mehr oder weniger die Sache der Palästinenser auf verschiedene Weise unterstützt , was wiederum bedeutete, dass Israel eher die US Afrika Politik voranzubringen halfen (kalter Krieg, gegen alles, was nach Ausbreitung des 'Kommunismus'/UdSSR aussah).

Der Tiefpunkt der Beziehungen zu Israel kam nach  1973.
Inzwischen liefert Israel aber auch wieder Waffen und bildet afrikanische Militärs aus.
Morvan
Morvan
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Morvan
als Antwort auf Bruny vom 16.06.2021, 13:33:05

@Bruny
auch Mahmud Abbas kann letzendlich nicht als palästinensischer Verhandlungspartner und Sprecher akzeptiert werden.
Zum Einen ist er seit 2009 nicht mehr legitimiert, er führt lediglich die Amtsgeschäfte mit Geschäftsbesorgung ohne Auftrag.

Zum Anderen ist er weitgehend durch die HAMAS kaltgestellt, wie auch Fatah und PLO, die sich der HAMAS werden unterstellen müssen, wollen sie nicht aufgerieben werden und untergehen. Politisch entmachtet sind sie ja schon.

Und die Hisbollah wird auch nicht auf Dauer ruhig bleiben und auf die Verwirklichung ihrer Ziele verzichten.

Vielleicht sollte Armin Laschet als Vermittler in dem Konflikt auftreten, das Lachen wird dann noch lauter als bei Heiko Maas und nicht weniger peinlich.

Morvan
 


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