Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

olga64
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von olga64
als Antwort auf Cheval vom 17.07.2014, 14:39:14
Die Mörder der drei Israeli-Buben - an denen sich ja alles entzündete, was jetzt an Grausamkeiten geschieht - werden in palästinenischen Kreisen als Helden gefeiert - der Mörder des palästinenischen Jungen wird zumindest vor Gericht gestellt.
Ich verstehe manchmal die hohe Palästinenser-Affinität gerade bei uns Deutschen nicht.Haben die alle vergessen, welches blutige Unheil diese PLO schon vor Jahren in unserem Land ausübte: Olympia in München 1972, Flugzeug-Attentante mit völlig unbeteiligten Deutschen, Ausbildung der RAF-Mörder in ihren Kriegslägern und vieles mehr. Oder ist es doch ein nie beendeter Judenhass, der hier zwischen den Zeilen wieder mal latent auftritt? Würde zusammenpassen mit den erneuten Schmierereien auf Synagogen in Berlin, Angriffe auf jüdische Mitbürger usw. Olga
Cheval
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von Cheval
als Antwort auf olga64 vom 17.07.2014, 15:44:49
Oder ist es doch ein nie beendeter Judenhass, der hier zwischen den Zeilen wieder mal latent auftritt? Würde zusammenpassen mit den erneuten Schmierereien auf Synagogen in Berlin, Angriffe auf jüdische Mitbürger usw. Olga


Ihr Kommentar, liebe Frau Olga, empfinde ich deplaziert.

Es geht einzig und alleine um das sinnlose Töten unbeteiligter Menschen - Kollateralschäden, wie man es zu nennen pflegt.

Ich jedenfalls spreche mich vom Judenhass frei. Mir haben diese Menschen nichts getan...

Oder sollten Sie etwa meinen Kommentar nicht richtig verstanden haben???

Cheval
Crimmscher
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf olga64 vom 17.07.2014, 15:44:49
Kritik an israelischer Expansionspolitik hat mit "Judenhass" überhaupt nichts zu tun.
Es ist immer wieder die gleiche Angst, sagt oder schreibt man in Deutschland etwas gegen den Staat Israel, wird man als Judenhasser in die Holocaust-Ecke gestellt.

Crimmscher

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puckin
puckin
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von puckin
als Antwort auf dutchweepee vom 17.07.2014, 09:49:25
Und wiedermal hat puckin den Link nicht gelesen. Wenn der Artikel fakt ist, dann spendet Özil in konkrete Aktionen und Personen.

Nun spendet Özil anscheinend doch nicht.
Nach mehrmaliger Erkundigung aus anderen Quellen scheint das ein Fake zu sein.
Trotzdem interesaant deine Quelle Dutch , besonders der Satz:
1.300 Angriffe hat Israel auf Gaza geflogen, die Hamas antwortet mit 1.000 Raketen.
Da haben wir doch glatt wieder den Aggressor ausgemacht.
Crimmscher
Crimmscher
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf puckin vom 17.07.2014, 18:34:04
Es besteht die Hoffnung, dass Dein 94. Kommentar aussagekräftiger wird.

Crimmscher
Cheval
Cheval
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von Cheval
als Antwort auf Crimmscher vom 17.07.2014, 18:10:31
Zitat Crimmscher:

Re: David gegen Goliath
geschrieben von Crimmscher am 17.07.2014 18:10 als Antwort auf olga64 vom 17.07.2014 15:44

Kritik an israelischer Expansionspolitik hat mit "Judenhass" überhaupt nichts zu tun.
Es ist immer wieder die gleiche Angst, sagt oder schreibt man in Deutschland etwas gegen den Staat Israel, wird man als Judenhasser in die Holocaust-Ecke gestellt.
Zitat Ende

@Crimmscher,
ich stimme dir zu.

Es klingt schon sehr befremdlich, das Frau olga64 den Beschuß ihr fremder Menschen befürwortet, durch ebenso ihr unbekannter Menschen, und anderer, die dies beifallklatschend bekunden. Diese Note sagt doch einiges über den Mensch mit dem Nick olga64 aus.

Cheval

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karl
karl
Administrator

Re: David gegen Goliath
geschrieben von karl
Leider ist die Waffenruhe zu Ende, Netanjahu hat den Einmarsch in den Gazastreifen befohlen.

Karl
Crimmscher
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf karl vom 17.07.2014, 22:36:55
Wo ist noch Ruhe und Frieden auf dieser Welt?

Täglich neue Horrormeldungen, wo nicht geschossen und gemordet wird, verschärft man die Krisenherde mit Sanktionen.

Es ist alles unfassbar, nur gut, dass wir Fußballhelden haben, sie sind unsterblich.

Crimmscher
Tina1
Tina1
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von Tina1
als Antwort auf dutchweepee vom 17.07.2014, 09:49:25
Und wiedermal hat puckin den Link nicht gelesen. Wenn der Artikel fakt ist, dann spendet Özil in konkrete Aktionen und Personen.


Israel - in Zeiten des Krieges

"Mit 18 kam Anita Haviv-Horiner als Kind von Holocaust-Überlebenden nach Israel. Liberal, offen, europäisch - so hatte sie sich Israel vorgestellt. Doch Fakt ist: Die Gesellschaft rückt immer weiter nach rechts. Wo sind die linken, moderaten Israelis?, fragt Richard C. Schneider die Schriftstellerin."

dutch vielleicht hast du auch Interesse mal einen Link zu lesen, wenn du anderen vorwirfst das sie deinen Link nicht gelesen
haben, das nur mal so nebenbei erwähnt

In meinen Augen ist es äußerst interessant von einer israelischen Schriftstellerin, einer Linken, einer Frau die in der Friedensbewegung arbeitet, die die israelischen Politiker sehr kritisiert, die in Israel lebt, mal zu hören wie sie über diesen Konflikt u. den Krieg denkt. Ich denke das eine Aussage von einer Person die den Krieg real erlebt, viel aussagekräftiger ist wie all die Beiträge in den Medien, die meistens nur vom "hören u sagen" entstanden sind, denn kaum einer hat das alles wirklich real erlebt. Und deshalb können sie in meinen Augen auch nicht sagen wie sich das alles wirklich abspielt. Sie redet vorallem über beide Seiten, nicht nur über eine wie es andere tun.
Tina
karl
karl
Administrator

Re: David gegen Goliath
geschrieben von karl
als Antwort auf puckin vom 17.07.2014, 18:34:04
Da haben wir doch glatt wieder den Aggressor ausgemacht.
Es ist ja völlig egal, was passiert. Du mit Deinen Scheuklappen, weißt immer, wer der Aggressor ist. Du wirfst anderen schon dann Einseitigkeit vor, wenn sie auch die Verantwortung Israels erwähnen.

Ich finde aber es ist ein Fortschritt, dass immer mehr Menschen erkennen, dass eine völlig einseitige Stellungnahme für Israel das Unrecht nur befördert. Das Ungleichgewicht der Kräfte gibt Israel eine enorme Verantwortung für das Wohlergehen der Palästinenser. Sie selbst haben aber, damit meine ich nicht alle Israelis, sondern diejenigen in Regierungsverantwortung und deren Wähler, aus der Vergangenheit die falschen Lehren gezogen. Auch die Palästinenserführung ist an der Situation, in der sich ihr Volk befindet, nicht schuldlos. Ich habe null Verständnis für die Raketen auf Israel, die Israel den Vorwand liefern, die Palästinenser weiter zu knechten. Ich bezweifle, dass die Hamas durch diese Raketen ihrem Ziel näher kommt, als ernstzunehmender Verhandlungspartner Israel menschenwürdige Lebensverhältnisse für die Palästinenser abzutrotzen. Ich habe aber ebenso null Verständnis für das rein militärische "Problemlöseverhalten" der Israelis. Sie machen sich schuldig und machen den mit so vielen Hoffnungen gegründeten Staat zu einem häßlichen Unterdrückerstaat.

Israel braucht die Hamas als Ordnungsmacht in Gaza, das sagte heute auch der ARD-Korrespondent Schneider in Tel Aviv. Ein völliges Machtvakuum in Gaza würde nur die noch radikaleren Kräfte nach oben spülen. In meinen Augen war es von Anfang an (nach dem Wahlsieg der Hamas in Gaza) ein Fehler Israels mit der Hamas nicht zu reden. Damit wurde die Chance vertan, die Hamas ähnlich wie die PLO zu mäßigen und politische Lösungen zu finden. Hätte Israel in Gaza Schulen und Universitäten gefördert, anstatt sie zu zerbomben, dann gäbe es heute möglicherweise keine Raketen auf Israel. Israel hat sich aber nie als Anwalt der Menschen in seinen besetzten Gebieten gesehen.

Die Zivilisten in Gaza sind traumatisiert, auch die Menschen in Südisrael. Was wird aus den Kindern werden, die nachts wegen der Bomben keine Ruhe finden?

Irgendwann müssen Politiker in Israel und Palästina Frieden schließen und dieser elende Streit um immer unheiliger werdendes Land muss beendet werden.

Karl

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