Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Cheval
Cheval
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von Cheval
als Antwort auf Crimmscher vom 18.07.2014, 09:49:19
Araber und Juden stehen sich bezüglich ihres Glaubens recht nahe. Ihre Riten ähneln sich...sie lebten gar lange Zeit zusammen...bis zur Besiedlung Israels und Palästinas, als die Stimmung kippte, in Hass und Emotionen. Doch sind es nicht alle Menschen dieser Region, die sich gegenseitig hassen. Es sind die Radikalen, die dieses Feuer schüren, um ihre politischen Ziele voranzutreiben. Sie benutzen als Deckmantel das Judentum und den Islam, um ihre Aktivitäten zu begründen. Beide Religionen, die einst so friedlich miteinander zusammenlebten, zerreißen sich nun.

Wenn sich Israel jetzt aber in eine Bodenoffensive begibt, befürchte ich syrische Verhältnisse. Die Hamas wird kämpfen bis zum letzten Mann. Es wird Blut, sehr viel Blut fließen, auf beiden Seiten. Das aber kann doch niemand aus beiden Lagern wollen.

Der Beschuss gegenseitig muss sofort gestoppt werden. Man MUSS beide Lager an den Verhandlungstisch bringen, sonst wird dieser Krieg kein Ende finden, zum Wohle der Bevölkerung auf beiden Seiten.
Die Anerkennung der Grenze - Gaza, Israel - muß Bestandteil eines Friedensvertrages werden.

Wenn man sich jedoch den Gaza-Streifen anschaut, fällt einem seine verschwindende Größe auf.
Ich fürchte bei diesem Anblick, abhängig vom Verhalten der Palästinenser, eine israelische Offensive, die über diesen Streifen hinweg rollt, die alles platt macht.

Wenn sich da mal Israel global nicht ins Abseits schießt...

Cheval
Tina1
Tina1
Mitglied

Re: David gegen Goliath
geschrieben von Tina1
als Antwort auf karl vom 18.07.2014, 09:02:17
Ja, leider sieht es nicht nach Frieden aus. Die falschen Politiker haben das Sagen. Karl
geschrieben von karl


Karl das ist wieder sehr einseitig gedacht, denn nicht nur die falschen Politiker haben das Sagen, sondern auch die islamistischen Terroristen. Warum klammerst du das aus? Wir erleben doch gerade auch in Syrien zu was sie bereit sind u was sie für Ziele haben...oder?
Die Hamas nehmen auch keinerlei Rücksicht auf ihre Bevölkerung denn sonst würden sie sie nicht als Schutzschild benutzen u. mit dem Krieg aufhören. Die größte Gefahr besteht das solche Leute an Nuklearwaffen kommen!Daran denkt aber keiner. Karl du redest von Frieden und verlangst das aber nur von der einen Seite, was hier wieder deutlich zum Ausdruck kommt, obwohl du in anderen Kommentaren anders redest. Irgendwie widersprichst du dich, habe ich das Gefühl.

Ich sehe beide in der Verantwortung. Man kann nicht nur einem die Schuld geben, das wäre fatal. Ich denke auch an die Aussage der israelischen Schriftstellerin der du auch zugesprochen hast, indem sie sagt: " Ich möchte die Europäer mal sehen was sie sagen würden wenn die Hamas vor ihrer Tür stehen würden"? Wie sie auch sagt, sie möchte als Mensch u Bürger von ihrem Staat geschützt werden und das mit Recht. Sie hat doch ganz sachlich u neutral über alles gesprochen. Sie ist gegen diese Regierung aber trotzdem will sie leben wie alle anderen in Israel auch. Hast du das alles nicht gehört?
Tina
Crimmscher
Crimmscher
Mitglied

Re: David gegen Goliath
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf Cheval vom 18.07.2014, 10:16:03
Jeder Krieg führt unweigerlich ins Abseits.
Krieg ist und kann kein Mittel mehr sein, die verschiedenen Probleme zu lösen.
Weder global noch regional, die Zeit der Sieger ist vorbei.
Kriegsgewinnler sorgen schon dafür, dass es nur noch Besiegte gibt.
Egal ob dabei die halbe Weltbevölkerung auf der Flucht ist.

Ihnen sollte man politisch den "Krieg" ansagen, den Verursachern menschlichen Leids.

Crimmscher

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nerida
nerida
Mitglied

Re: David gegen Goliath
geschrieben von nerida
als Antwort auf karl vom 18.07.2014, 08:20:45
Das hatte ich gemeint, dass sich hier im ST gleichsam auf Knopfdruck Leute melden, die jeder kritischen Sicht gleich die Todschlagkeule "Judenhasser" oder "Antisemit" hinterherwerfen. Anstatt argumentativ zu diskutieren wird in der argumentativen Notlage zu solchen Mitteln gegriffen.
geschrieben von karl

Wenn Dir der 'Ausdruck "linkslastige Animositäten" lieber ist, dann verwende ich eben ihn hier in Zukunft.
Und wenn 'Du der Israelin in diesem genannten Interview richtig zugehört hast, dann beklagt sie als Linke genau dieses Verhalten der deutschen Medien und der europäischen Linken.

Das mag bei Menschen ohne Zivilcourage als Einschüchterungsmittel greifen, nerida. Nicht bei mir!
geschrieben von karl

Jetzt könnt ich ja flapsig mit "gut gebrüllt Löwe" anworten, aber erinnere Dich lieber daran, dass es auch Menschen gibt die das Zeitgeschehen anders beurteilen ohne dass dann automatisch die Keule "rechtslastig" oder "revanchistisch" gezogen werden muss.

Ich wünsche den Israelis wie den Palästinensern Frieden, aber ich wiederhole mich, beide sind in der Pflicht.

das sind Lippenbekanntnisse, die zu nichts verpflichten
sammy
sammy
Mitglied

Re: David gegen Goliath
geschrieben von sammy
als Antwort auf karl vom 18.07.2014, 08:20:45
Ich wünsche den Israelis wie den Palästinensern Frieden, aber ich wiederhole mich, beide sind in der Pflicht.
geschrieben von karl

ich bin mir sicher, diese Aussage unterschreiben hier ALLE. Nur der Weg, beide Parteien an ihre Pflichten zu erinnern, scheint eben unterschiedlich zu sein.

sammy
Re: David gegen Goliath
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf sammy vom 18.07.2014, 11:13:41
Ja Sammy, genau so ist es - und ich möchte dazu an ein Zitat von Golda Meir erinnern:

“We can forgive the Arabs for killing our children. We cannot forgive them for forcing us to kill their children. We will only have peace with the Arabs when they love their children more than they hate us.”

und so lange Terrorismus im sogenannten Palästina bejubelt und in Israel bekämpft wird, lieben sie ihre Kinder anscheinend nicht genug.

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Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Tina1
"Steinmeier: Drei Kriege in fünf Jahren zeigen - der Status Quo im Gazastreifen ist nicht haltbar. Ich bin überzeugt - eine nachhaltige Lösung braucht zwei Elemente - der Gazastreifen darf nicht ein großes Waffenlager der Hamas und anderer Gruppen bleiben. Aber die Menschen in Gaza brauchen auch die Chance auf bessere Lebensbedingungen. Dafür muss die palästinensische Autonomiebehörde unter Präsident Abbas gestärkt werden. Hier ist auch Israel gefragt."
Crimmscher
Crimmscher
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf Tina1 vom 18.07.2014, 12:20:12
Tina! es gab schon vor Jahren Bemühungen und gute Ansätze, dann wechselten die Scharfmacher auf beiden Seiten, und alles Leid begann von vorn.

Im Nachhinein macht man Politik mit dem Tod Arafats, er sei vergiftet worden.

Selbst unsere Presse erhöhte damit ihre Auflagen.

Crimmscher
panda
panda
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Re: David gegen Goliath
geschrieben von panda
als Antwort auf WoSchi vom 18.07.2014, 11:31:06
Man hält oft fälschlicherweise den " Gott " der Muslime , der Christen und der Juden -- im Prinzip für den Gleichen.
Wo aber der Unterschied liegt , mag ein Ausspruch Golda Meirs kennzeichnen.

Bei einem Treffen ( vor vielen Jahren , Beide sind ja schon lange tot ) mit Axel Springer -
( Gründer des Springer-Verlags , " BILD "... " eine unserer Verlags-Devisen ist die Unterstützung Israels " ) -
sagte Springer zu IHR beim Abschied :
" Möge GOTT .... ISRAEL beschützen ! ".
darauf SIE : " und möge der GOTT ISRAELS ...SIE beschützen ! ".

ein kleiner , aber feiner Unterschied.
Re: David gegen Goliath
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf panda vom 18.07.2014, 12:30:08
Ja aber Du glaubst doch nicht wirklich, das es um die Götter der Religionen geht!

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