Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Crimmscher
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf vom 13.07.2014, 20:04:34
Jedem Beobachter ist doch klar, Israel kämpft seit seiner Gründung des Staates mit seinem Mischvolk Juden aus aller Welt ums Überleben.

Die Tatsache, dass Israel einen Dorn im Fleisch der arabischen Welt darstellte, hat die Israeli nie ruhen, und eine übertrieben krankhafte Sicherheitspolitik entfalten lassen.

Hinter der Staatsgründung standen 1948 die Alliierten des Zweiten Weltkrieges.

England hatte sein Mandat über Palästina verloren, die Juden der Welt wollte kein Land aufnehmen.

Seitdem ist der Nahe Osten nie zur Ruhe gekommen.

Experten fragen sich nach vielen Jahren ob hinter der Schaffung eins israelischen Staates die Absicht bestand, die islamisch arabische Welt zu spalten.

Die Konflikt-Parteien fanden in jeder kriegerischen Auseinandersetzung Hilfe und Unterstützung von jenen, denen diese Kriege politisch hilfreich waren.

Daran waren Russen, Amerikaner, die Saudis wie auch Europäer beteiligt.

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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf nerida vom 13.07.2014, 20:20:36
Bevor man eine Seite beschuldigt sollte man sich mit der Geschichte des nahen Ostens seit der Staatsgründung Israels 1948 gründlich beschäftigen.

Dazu auch die Folge der israelischen Kriege nicht aus der Betrachtung verlieren.

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dutchweepee
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von dutchweepee
7 Minuten Information über die Wurzeln der Gewalt in Palästina:


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nerida
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von nerida
als Antwort auf Crimmscher vom 13.07.2014, 20:26:52
Jedem Beobachter ist doch klar, Israel kämpft seit seiner Gründung des Staates mit seinem Mischvolk Juden aus aller Welt ums Überleben.

was verstehst Du denn unter einem "Mischvolk"? Das hat aber schon ein "Gschmäckle" ähnlich wie "durchrasst" oder "nicht reines Blut"

Die Tatsache, dass Israel einen Dorn im Fleisch der arabischen Welt darstellte, hat die Israeli nie ruhen, und eine übertrieben krankhafte Sicherheitspolitik entfalten lassen.

Du hälst es für krankhaft, wenn sich eine Nation gegen Angriffe wehrt, wie z.B. bei den drei großen Kriegen wie der Unabhängigkeitskrieg 1947 bis 1949, der Sechstagekrieg 1067 und JomKippurkrieg 1973, der Bomben und Sprengstoffterror der besonders schlimm während der beiden Indifadas gewütet hat.

Hinter der Staatsgründung standen 1948 die Alliierten des Zweiten Weltkrieges.

erkundige Dich doch mal nach der Balfour Deklaration, les nach wer Herzl, Ben Gurion und Golda Meir waren. Mach Dich mal schlau was die UN resolution 181 bedeutet, vielleicht kannst Du dann ein kleines bisschen mitreden.

England hatte sein Mandat über Palästina verloren, die Juden der Welt wollte kein Land aufnehmen.

England hat das Völkerrechtsmandat nicht verloren, sondern aufgekündigt.

Experten fragen sich nach vielen Jahren ob hinter der Schaffung eins israelischen Staates die Absicht bestand, die islamisch arabische Welt zu spalten.

Ich hab eigentlich keine Lust Dir hier zu erklären, warum das ein kompletter Blödsinn ist. Du kannst im Internet z.B. bei Wikipedia nachlesen wie es zur Gründung Israels kam.
Vielleicht liest Du auch ein paar Bücher darüber - könnte nicht schaden.
Crimmscher
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf nerida vom 14.07.2014, 02:28:57
2.28 Uhr
Um diese Zeit sollte man sich lieber der Nachtruhe hingeben!

Crimmscher
karl
karl
Administrator

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von karl
als Antwort auf dutchweepee vom 14.07.2014, 00:45:40
Der Erfahrungsbericht von Norbert Blüm entspricht den Informationen, die mir von Amnesty International vorliegen.

Leider liefert die Hamas Israel mit den Raketen einen Vorwand den Krieg fortzuführen. Die Hamasführung ist ebenso skrupellos wie die israelische Regierung, indem sie versuchen aus der überzogenen Reaktion der Israelis politisches Kapital zu schlagen.

Aber Israel als haushoch überlegene Kriegspartei hätte es in der Hand die Lebensbedingungen der Palästinenser zu verbessern. Sie wollen aber ganz Palästina und sind faktisch dabei die Palästinenser zur Gänze aus Palästina zu vertreiben. Wer diesem Unrecht zusieht und schweigt, der ist ein Rassist und ist offensichtlich der Meinung, dass es gleichere Menschen gibt als andere. Wichtige Mitglieder der israelischen Regierung haben sich in dieser Beziehung auch bereits eindeutig geäußert, so z. B. der Außenminister Avigdor Lieberman, der als rechtsradikal zu bezeichnen ist.

Lieberman nennt die israelischen Araber (Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft) eine „Fünfte Kolonne“. Er und seine Partei fordern ihre Deportation („Transfer“).
...
Seit 2002 forderte Lieberman die israelische Armee dazu auf, in Gaza »keinen Stein auf dem anderen zu lassen« und auch zivile Ziele wie Geschäfte, Banken und Tankstellen „dem Erdboden gleichzumachen". Quelle
geschrieben von Wikipedia.de


Karl

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Crimmscher
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf karl vom 14.07.2014, 08:27:13
Avigdon Lieberman, ein eingewanderter Moldavier mit jüdischem Glauben, kann ethnisch weder mit den Israeliten noch mit dem Volk Palästinas in Verbindung gebracht werden.

Ein Hardliner der israelischen Regierung, der Knesett.

Jedoch kein jüdischer Fundamentalist.

Crimmscher
digi
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von digi
als Antwort auf karl vom 14.07.2014, 08:27:13
Wer diesem Unrecht zusieht und schweigt, der ist ein Rassist und ist offensichtlich der Meinung, dass es gleichere Menschen gibt als andere
geschrieben von Karl
Ich möchte bitteschön nicht als Rassist betitelt werden, weil ich gänzlich anderer Meinung als Du bin, Karl.
dutchweepee
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf digi vom 14.07.2014, 13:33:31
Reagan, Thatcher und Strauss verachteten Nelson Mandela ...trotzdem nennt Keiner bislang offiziell diese Politiker "rassistisch". Dabei nannte Strauß die Abschaffung der Apartheid "unverantwortlich".

Wenn digi die israelische Apartheid-Politik befürwortet, würde ich ihn zunächst unwissend oder blind nennen - erst bei weiterer Ignoranz "rassistisch" oder unmenschlich.
sammy
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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von sammy
als Antwort auf karl vom 14.07.2014, 08:27:13
Wer diesem Unrecht zusieht und schweigt, der ist ein Rassist und ist offensichtlich der Meinung, dass es gleichere Menschen gibt als andere.
geschrieben von karl

...auch ich wehre mich gegen die Bezeichnung "Rassist", da ich zusehe (muss) und schweige(muss), da es mir nicht möglich ist als Aussenstehender eine genaue Beurteilung von "Ursache und Wirkung" zu erstellen.
(ich frage mich wieviele hier ohne "Wicki" und den hier oft gescholtenen (und auch ausserhalb) "systemgefärbten" Medien " als "Beurteiler" noch in Frage kommen würden).

sammy

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