Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Crimmscher
Crimmscher
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf Edita vom 24.07.2014, 09:21:30
Ich betone an dieser Stelle immer wieder.

Demonstrationen gegen israelische Politik tragen nicht immer antisemitischen Charakter.

Wer das als Judenhass instrumentalisiert handelt verwerflich.

Judenfeindliche Parole gehören in die Bewertung der Staatsanwaltschaft, diese sind durchaus als rassistisch zu bewerten.

Crimmscher
Re: internationale solidarität
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf karl vom 24.07.2014, 09:50:42
Dein zitiertes Zitat Karl:

"Wenn man aber die richtigen Lehren aus dem Dritten Reich gezogen hat, kann man zu heutigem Unrecht nicht schweigen. Wer sich für Menschenrechte einsetzt, muss Rückgrat zeigen – auch wenn er sich den Vorwurf des Antisemitismus einhandelt. Oft sind diese Vorwürfe rein taktisch motiviert."

Damit möchte Herr Verleger sicher nicht ausdrücken,das er (und auch Du ? ) diese Parolen akzeptiert,auch wenn,wie er und Armin Langer (Editas Link )
meinen,diese Parolen kommen ja nur von wenigen..
Angenommen oder erwiesen ?

Ich denke,die meisten Juden,die bei uns leben wollen auch friedlich leben und müssen nicht Verantwortung der Regierung übernehmen und Fremdenhass ertragen.(in Angst leben) ( und das geschieht hier doch,oder ?

Interessant und als Denkanstoß :

"Man muss sich fragen, was falsch gelaufen ist, damit so etwas passieren kann. Und da ist einiges falsch gelaufen. Völlig undifferenziert darauf zu beharren, Israel habe das Recht sich zu verteidigen – das ist der helle Wahnsinn. Man sollte nicht voreilig alles für richtig erklären, was Israel unternimmt. Ich bin für einen offenen Diskurs ohne Tabus. Wer jeden Kritiker auf Granit beißen lässt, muss sich nicht wundern, wenn die Reaktionen aus der Spur geraten."

Müsste bei der Fehlersuche nicht auch an die Nazis hier in D gedacht werden,was läuft da schief,was sind da die Ursachen.

Sorry,ist ein anderes Thema..
puckin
puckin
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von puckin
als Antwort auf vom 24.07.2014, 10:29:57
Mal die Meinung ein Linken zum demoproblem gegen israel.

Anzeige

Re: internationale solidarität
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf vom 24.07.2014, 10:29:57
Unser Bundespräsident:

""Wir hier in Deutschland freuen uns darüber, dass in diesem Land Nachkommen der Menschen wohnen, die andere Deutsche vom Erdboden vertilgen wollten", sagte Gauck weiter. "Für uns ist das eine Freude, dass es jüdische Gemeinden gibt. Diese Menschen sollen hier in Sicherheit leben. Und sie leben in Sicherheit."
panda
panda
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von panda
Wenn User hier den ( berechtigten ) Zorn auf das Vorgehen der Israeli´s gegen die Pal.zum Anlaß nehmen von :

" israelische Verbrecher , Völker-Mord in Gaza , u.v.m."......zu sprechen ,

dann suchen sie nur einen Vorwand , um ihre antisemitischen Áffekte endlich mal ungestraft artikulieren zu können.

Denn wer Christen als Wegbereiter des Holocaust , und Reformatoren als Antisemiten beschimpft , also keinen Unterschied zwischen Anti-Judaismus und Antisemitismus macht....
darf nicht erwarten , daß man in diesen Äußerungen anti-israelische Kritik sieht , sondern -- eben -- versteckten Antisemitismus.
Daß Dieser verblüffenderweise gerade bei Linken sehr stark ist , hat man in Essen gesehen.
Wahrscheinlich bilden bald Rechte , Linke und humanistische Atheisten eine Einheitsfront gegen ...?
Re: internationale solidarität
geschrieben von marina
Es gibt Antsemitismus, keine Frage. Aber dass er in Deutschland wieder überwiegen würde oder könnte, ist eine reine Mär. Die Zeiten sind vorbei, Gott sei Dank. Heute werden die Muslime viel mehr diskriminiert und geächtet als die Juden. Aber das ist dann hier bei vielen in Ordnung, und wenn sich darüber einige aufgeregt haben, waren die einfach zu blöd, um die bösen bösen Muslime zu durchschauen, nicht wahr?.
So wird mit zweierlei Maß gemessen.

Man kann nämlich die Überbetonung der antisemitischen Auswüchse in den Demos auch wieder wunderbar benutzen, um diese zum Verstummen zu bringen. Das ist ein bewährtes Druckmittel. Für Leute wie Broder, leider auch für den Zentralrat der Juden, der jede Politik Israels verteidigt, ist sowieso jeder Kritiker ein Antisemit, das ist bekannt. Im Gegensatz zu der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost", die teilt die Kritiken (unten ein entsprechender Link mit einer Stellungnahme dazu):
Und u. a. deshalb sind unsere Politiker und die Medien auch so zurückhaltend in ihrer Kritik geworden. Weil sie diesen Vorwurf fürchten.
Sie haben ja schon ihre einschlägigen Erfahrungen gemacht, wenn sie zu scharf kritisierten (s. Gabriel und Blüm). Gabriel, der nach einer Israel-Reise mit Einblicken in besetzte Gebiete von einem "Apartheidsstaat" gesprochen hat, wurde gezwungen, zurückzurudern. Jetzt hört man von ihm keinen Ton mehr dazu, warum wohl? Sie kleben eben alle an der Macht.

Anzeige

Re: internationale solidarität
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf puckin vom 24.07.2014, 10:36:36
Danke für den Link

"Mit dem Judentum kamen die zehn Gebote, das Gesetz, das den Glauben an Naturgewalten und kollektive Bestrafung ablöste. Es entstand das Gewissen des Einzelnen, die Eigenverantwortung, das Individuum und damit die Voraussetzung für Demokratie und den Kampf um eigene Rechte.
Genau das ist es, was die Hamas ablehnt, denn das machen islamitische Fundamentalisten so. Sie wollen keine moderne Gesellschaft. Und die anderen? Den Rechten gefällt das autoritäre Menschenbild der Hamas, für sie sind es stolze Nationalisten, die wissen wo Frauen, Kinder, Schwule und Juden hingehören. Was treibt Linke in diese antiemanzipatorischen Arme? Ihre Version von Anti-Imperialismus mit seinen Ungerechtigkeiten. So sehen das auch viele Antirassisten. Der Gaul Antikapitalismus auf seinen antisemitischen Beinen muss sie nun alle tragen: religiöse Fundamentalisten, Linke, Nazis, Neurechte und so manche Aktivisten gegen Rassismus. Doch wohin?

Ich möchte lieber gegen Unrecht in Israel kämpfen dürfen, als in einer Hamas-Gesellschaft zu leben, in der ich keine Rechte habe!"

Anetta Kahane, Amadeu-Antonio-Stiftung

http://de.wikipedia.org/wiki/Anetta_Kahane
adam
adam
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von adam
als Antwort auf panda vom 24.07.2014, 11:02:39
Wenn User hier den ( berechtigten ) Zorn auf das Vorgehen der Israeli´s gegen die Pal.zum Anlaß nehmen von :

" israelische Verbrecher , Völker-Mord in Gaza , u.v.m."......zu sprechen ,

dann suchen sie nur einen Vorwand , um ihre antisemitischen Áffekte endlich mal ungestraft artikulieren zu können.

Denn wer Christen als Wegbereiter des Holocaust , und Reformatoren als Antisemiten beschimpft , also keinen Unterschied zwischen Anti-Judaismus und Antisemitismus macht....
darf nicht erwarten , daß man in diesen Äußerungen anti-israelische Kritik sieht , sondern -- eben -- versteckten Antisemitismus.
Daß Dieser verblüffenderweise gerade bei Linken sehr stark ist , hat man in Essen gesehen.
Wahrscheinlich bilden bald Rechte , Linke und humanistische Atheisten eine Einheitsfront gegen ...?


Mitten ins Schwarze, panda. Genauso ist es.

--

adam
sittingbull
sittingbull
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf puckin vom 24.07.2014, 10:36:36
Mal die Meinung ein Linken zum demoproblem gegen israel.


soo "ein Linken" scheint die gute dame nicht zu sein ...
sonst würde sie uns nicht mit diesem herbei halluzinierten
"Querfront"-scheiss auf die nüsse gehen .

die "Querfront" these ist der billige versuch linke politik
zu delegitimieren , in dem man sie in einen zusammenhang mit
faschisten zu zwingen sucht .

tatsache ist : Israel begeht völkermord an den palästinensern .

dabei interessiert mich herzlich wenig , dass das volk der israelis
mehrheitlich jüdischen glaubens ist .

die furchtbare geschichte der juden , besonders ihr leid unter dem
deutschen , faschistischen bürgertum ... ist eine sache .
die politik der repräsentanten des staates israel eine andere .

sitting bull
Crimmscher
Crimmscher
Mitglied

Re: internationale solidarität
geschrieben von Crimmscher
Dass bei diesem neuen Begriff " humanitäre Atheisten " jeder Gorilla sich in seinem Heim-Zoo demonstrativ auf die Brust trommelt ist begreiflich.

Vor Lachen klopfe ich mir auch auf die humanistische Atheistenbrust.

Manche wissen tatsächlich in ihrer Verblendung nicht mehr was sie schreiben sollen.

Crimmscher

Anzeige