Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf marina vom 25.07.2014, 18:01:50
Danke Marina.....:-/ und ja,ich habe noch viele Fragen,das Thema ist nicht einfach,ein Link folgt dem Anderen und keiner (Kann ich von mir sagen.) weiß so richtig Bescheid,oder..?

Heute ist der Al-Quds-Tag und viele Muslime demonstrieren gegen die israelischen Angriffe auf Gaza .Ein lesenswerter Artikel...

Eine Aussage macht mich sehr nachdenklich :

"Für Azad K., 30 Jahre, Sohn iranischer Akademiker aus Berlin-Tempelhof, ist der Al-Quds-Tag einer der wichtigsten Tage im Jahr: "Was die israelische Regierung anrichtet, ist ein Verbrechen – und es wird nicht weniger schlimm, weil es die Hamas gibt." Doch auf dem Al-Quds-Tag will K. keine Hamas-Sprechchöre hören. K. bezeichnet sich als liberalen Schiiten, einen Gottesstaat wolle er nicht, eher ein laizistisches Land: "Wie Syrien lange vor dem Bürgerkrieg."

Die Berichte von Carlos sollten mehr Beachtung finden,meine ich.

LG Inga
panda
panda
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von panda
als Antwort auf marina vom 25.07.2014, 16:47:11
Danke für den Artikel...

Wie wohl Alle wissen , geht es schon lange bei Kriegen hauptsächlich um finanzielle und Expansions-Interessen ( also Energie-Ressourcen ,Edel-Metalle , auch Gebiete für Landwirtschaft , See-Wege , usw.).
Dabei darf im Falle Israels nicht vergessen werden , daß es für die Juden aber auch um eine weltweite " Identität-Erneuerung " geht.
Denn wenn es in den Worten des Haggada heißt :
" Dieses Jahr sind wir hier , nächstes Jahr in Jerusalem , dieses Jahr sind wir Sklaven , nächstes Jahr sind wir frei...
nächstes Jahr in Jerusalem ! "....
dann ist für alle Juden auf der Welt " Ägypten " das Land der Sklaverei ( also das Exil irgendwo ) , und " Israel mit Jerusalem " die Freiheit.
Man mag das komisch und unverständlich finden , denn das Christentum oder der Islam kennen SOWAS nicht.
Aber Juden verbinden mit ihrem Glauben un-zertrennlich " das Gelobte Land ".

Und selbst , wenn der Staat Israel " scheitern " würde ( manche Juden und Israeli`s befürchten das )--dann wären sie aber nach Jahrhunderten des " Exils " wieder " Daheim " gewesen ,-
wie nach den " Rivers of Babylon" ,wo Kyros II , König der Perser , sie aus der babyl.Gefangenschaft befreite , was für einen Teil von ihnen die Rückkehr bedeutete.
Die Vertreibung durch die Römer führte wieder ins Exil.

Die erneute Heimkehr 1948 dann nach Israel ist für SIE der Beweis , daß IHR Gott sie nicht vergessen habe und sie sein " auserwähltes Volk " bleiben ( nach dem Holocaust ).
Das alles sollte berücksichtigt werden , beim , für uns unverständlichen Fanatismus der jüd.Siedler aus aller Welt.

Israel besteht aus einem säkularen Teil (z.B. Tel Aviv )in dem Menschen leben " wie wir " und den " Orthodoxen " z.b. in Mea Sharim , dem orthod.Viertel Jerusalems , oder eben den fanat. Siedlern in der Westbank.
Da aber welweit viele gläubige Juden das unterstützen ( die Nicht-Gläubigen meistens auch )ist das ein wichtiger Faktor .
Dieser Fanatismus ( in unseren Augen ) und der jetzt immer fanatischere Islam prallen aufeinander.
Crimmscher
Crimmscher
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf panda vom 25.07.2014, 18:34:58
Anstelle wirrer Argumentationen!



Bei Bedarf vergrößern!

Crimmscher

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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Eben gefunden und als lesenswert empfunden :

" Israels Premier Netanjahu drückt es so aus: "Israel schützt seine Bürger mit Raketen, Hamas schützt ihre Raketen mit ihren Bürgern."

Ein wirkmächtiger Spruch, aber nicht falsch. Der "asymmetrische Krieg", den der Rest der Welt als blutiges TV-Drama verfolgt, ist ein Krieg der Bilder. Beispiel: Gerade hat Hamas das Bild einer toten Familie aus Gaza veröffentlicht. Das Bild stammt aus Syrien, der Täter war Assads Armee. Im Bilderkrieg, das ist die zynische Logik von Hamas, sind die eigenen Toten noch "wertvoller" als die des israelischen Feindes.

Deshalb auch die Strategie der "menschlichen Schutzschilde". Gegen diese bietet Israel Hunderttausende von Flugblättern und Handy-Anrufen auf, um die Gazaner vor dem kommenden Angriff zu warnen. Hamas schlägt zurück, indem sie die eigenen Leute bedrängt, "den israelischen Kampfjets mit entblößter Brust entgegenzutreten".

und weiter :

"Hamas kann diesen Krieg, den dritten seit 2008/09, nur "gewinnen", wenn der internationale Druck auf Israel übermächtig wird. Deshalb kämpfen die Israelis gegen die Uhr, um so viele Munitionslager, Raketenstellungen und Tunnel wie nur möglich zu zerstören.
Hamas könnte es einfacher haben: den "Staatenmord" aus ihrer Charta streichen, mit den Israelis direkt reden, einen Modus Vivendi aushandeln, der die Blockade lockert im Tausch gegen den Verzicht auf weit reichende Raketen, die inzwischen den Großteil der israelischen Bevölkerung bedrohen. So ähnlich sieht Kairos "Friedensinitiative" aus.

Eine einseitige Sichtweise ?
Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Tina1
Richard C. Schneider im Interview mit Tageschau.de.

"Die Hamas ist stärker als Israels Militärführung dachte: ARD-Korrespondent Richard C. Schneider erklärt im Interview mit tagesschau.de, was das mit den Tunneln unter Gaza zu tun hat - und warum die USA auf beiden Seiten derzeit als Vermittler schlechte Karten haben."

"Israel hat die Hamas-Tunnel unterschätzt"

"tagesschau.de: Die Tunnelsysteme gibt es ja auch unter dem Gazastreifen und sogar in Richtung Israel. Im aktuellen Krieg werden sie immer wieder als Bedrohung für Israel beschrieben. Warum?

Schneider: Das sind - anders als die nach Ägypten reichenden Schmuggeltunnel - militärische Tunnel. Sie sind bis zu 40 Meter tief und wurden nicht nur gebaut, um die Führer der Hamas zu schützen, das gab es früher schon. Diese Tunnel wurden geschaffen, um von dort aus Raketen auf Israel abzufeuern. Teilweise reichen die Tunnel auch bis nach Israel hinein."

"tagesschau.de: Wer hat bei der radikal-islamischen Organisation überhaupt das Sagen?

Schneider: Die Führung der Hamas ist dreigeteilt. Es gibt die Führung außerhalb des Gazastreifens, der Chaled Maschaal vorsteht. Er agiert von Katar aus und war viele Jahre lang unumstrittener Chef der Hamas. Doch das hat sich längst geändert. Spätestens seit dem Wahlsieg der Hamas 2006 und dem Putsch 2007 gegen die Fatah hat sich vor Ort in Gaza eine eigene Führungsschicht aufgebaut, die zunehmend unabhängig von der Exilführung handelt. Zwischen diesen beiden Gruppen hat es immer mehr Machtkämpfe gegeben.

Als dritte Gruppe gibt es noch den militärischen Flügel innerhalb Gazas, der sich teilweise auch dem politischen Flügel widersetzt. Aktuell hat sich das beim letzten Waffenstillstandsversuch vor Beginn der Bodenoffensive gezeigt.

Während die politische Führung in Gaza Bereitschaft signalisierte, interessierte das den militärischen Flügel überhaupt nicht. Der Raketenbeschuss wurde bewusst fortgesetzt - direkt befohlen vom Führer der Kassam-Brigaden, also dem militanten Flügel der Hamas."
carlos1
carlos1
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von carlos1
als Antwort auf karl vom 24.07.2014, 21:04:42
"Rezepte zum Frieden von hier aus gegeben müssen manchem vor Ort weltfremd vorkommen, aber warum nicht mit Barenboim beginnen und wenigstens einige Eckpfeiler aufstellen:

1. Mit Gewalt und Krieg lassen sich die Probleme nicht lösen.

2. Es muss erkannt werden, dass es nicht nur historische Gerechtigkeitslücken gibt, die dem Konflikt zugrunde liegen, sondern auch aktuelle, die ihn weiter anheizen. Der gegenseitige Gewaltverzicht muss einhergehen mit dem Ende der Blockade des Gazastreifens.

3. Es muss eine starke internationale Garantie (Verpflichtung) geben, dass der Gewaltverzicht von beiden Seiten eingehalten wird." Karl


Lieber Karl,
Danke für die Weiterführung. Du erwähnst Barenboim. Das Beispiel ist faszinierend. Nicht weil er Ziele aufstellt, die ohne wichtige Voraussetzungen nicht zu verwirklichen sind, sondern weil er ein Beispiel für Kooperation, für ein gemeinsames Ziel gibt, die Präsentation eines musikalischen Kunstwerks. Das ist ein Muster für gemeinsames Handeln, und ein Beispiel zur Nachahmung. Ich beziehe mich auf eine Konzert Barenboims in Ramallah mit einem gemischten Orchester.

So naiv es aussieht, ist es hochpolitisch, weil in seinem international gemischten Orchester sowohl Israelis und Palästinensergemeinsam mitwirken. Solche gemeinsamen Unternehmungen könnten ein Muster, eine symbolische Form sein für Frieden und Zusammenarbeit. Zusammenarbeit vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet. Energiegewinnung, Wasseraufbereitung aus Meerwasser, Begrünung der Wüste etc. Was besagen internationale Verträge, die doch aus Paragrafen bestehen und wieder gebrochen werden können? Internationale Garantien? Wer garantiert, muss auch Vertragsbrüche sanktionieren.

Gewaltverzicht? Der muss vertraglich geregelt werden. War schon in der Roadmap vorgesehen (Stufe 1) . Wer dies vertraglich regelt, erkennt den Staat an, mit dem das Abkommen geschlossen wird. Welche Pal.führung hätte das Abkommen denn unterzeichnen sollen? Eine Aufwertung der Fatah war zu wenig. Der Staat der Palästinenser hätte gegründet werden müssen.

Wenn Israel Siedelgebiete aufgeben soll zwecks Rückgabe an die Pal., muss das vertraglich geregelt werden. Das bedeutet die Anerkennung des Staates Israel.

Ich erinnere an das Jahr 1950. Damals wurde von Robert Schuman vorgeschlagen die dt. und frz. Schwerindustrie gemeinsam zu verwalten. Der Vorschlag diente der Friedenssicherung durch Zusammenarbeit. Keine 5 Jahre nach dem Krieg, wohlgemerkt, in einem Meer von Hass und Verachtung, die den Deutschen entgegenschlug. Politiker in Frkrch hatten das Gespür, dass es so nicht weitergehen konnte in der Geschichte der Beziehungen der beiden Nationen. Daraus entstand die Montanunion 1951 und eine wachsende Zusammenarbeit zwischen den Erbfeinden.

Wichtig sind Perspektiven für die Palästinenser. Initiativen für vertrauensbildende Maßnahmen müssen aber von Israel kommen. Nicht von den Palästinensern. Wichtig wären dann aber auch die Antworten der Palästinenser. Wer Krieg führt, muss wissen, was er nach dem Krieg als Zustand haben will. Er muss Ziele haben und Vorstellungen, wie er mit den Nachbarn nachher leben will.

Es ist schon merkwürdig, wenn hier von "gleicher Augenhöhe" gesprochen wird. Wirtschaftlich ist Israel einer der derzeit erfolgreichsten Staaten. Das ist ein Problem für die Nachbarn. Im Lebensstandard liegt Isr. etwa im Bereich von Italien bei 24 000€ Einkommen pro Kopf der Bev.. Technologisch steht Israels Forschung mit den USA an der Weltspitze. Prozentual auf das BIP gerechnet gibt I. mehr Geld aus für Forschung (4,3%) als die USA (4,0%) und Dtld (3,0%). Woher kommt der USB-Stick, woher der 3D-Drucker? Im Zusammenhang mit der religionisierten Politik wäre das zu werten.

Die Roadmap nennt die Bedingungen für die Möglichkeiten eines Friedens. Aber die Maßnahmen für die Schaffung des Friedens durch eine Einigung müssen von den Kontrahenden ergriffen werden. Die Roadmap ist ein geschickter diplomatischer Schachzug, um bei Verhandlungen unnötige Präliminarien, Prioritätenlisten und Streitereien um Tagesordnungen zu vermeiden. Die Struktur einer Einigung ist darin vorgegeben.

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wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf carlos1 vom 25.07.2014, 23:28:46
Woher kommt der USB-Stick, woher der 3D-Drucker?


Die Erfindung des 3-D-Druckers in einem Atemzug mit dem tatsächlich von einem israelischen Ingenieur entwickeltem USB-Stift, ebenso einem israelischen Forscher in die Schuhe zu schieben, ist schon abenteuerlich. Meiner Kenntnis nach stammt diese Erfindung aus den USA.
Meine eigene Beobachtung mag zwar nicht von Bedeutung sein, aber - ich besuche seit mehreren Jahren die "ProCon - Messen" hierzulande, auf denen die führenden
Hersteller und Tüftler im 3-D-Druckbereich anzutreffen sind.
Es kann ja Zufall sein - aber einen Hinweis auf Israelis hinsichtlich Forschung und Herstellung bzgl. 3-D-Drucker war mir dabei nie begegnet.
Ich bin für diesbezügliche Klarstellungen aber immer dankbar.
adam
adam
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von adam
als Antwort auf carlos1 vom 25.07.2014, 23:28:46
Grüß Dich Carlos.

Du schreibst von Perspektiven für die Palästinenser. Das kann nur die Perspektive sein, in Frieden zu leben, arbeiten zu können, ein sicheres Dach über dem Kopf zu haben und ihre Kinder in die Schule zu schicken. Dafür werden sie gerne den Staat Israel anerkennen und an einem friedlichen Miteinander arbeiten. Mit Israel ist das zu machen.

Aber wie sollen die Perspektiven der Palästinenser, mit denen der Hamas in Einklang gebracht werden? Schon der Frieden und die Anerkennung Israels würden für die Hamas das Ende ihrer Existenzberechtigung bedeuten. Und auch das Ende ihrer Finanzierung, z.B. aus Katar und dem Iran, denn dort haben die Machthaber völlig andere Perspektiven.

Nicht zu vergessen die Perspektiven der Muslimbrüder, deren Tochter die Hamas ist. Die Mulimbrüder waren maßgeblich daran beteiligt, daß die sozialen Revolten in der arabischen Welt zu gewaltsamen, islamistischen Aufständen umgebogen wurden, um islamistische Gottesstaaten zu errichten. Die Hamas hat für Palästina dasselbe Ziel, natürlich ohne Juden.

Kann die Hamas den Weg in die Bedeutungslosigkeit wählen, der das Ziel ihrer Gründung außer acht läßt oder wird sie ihre Perspektive in einer noch radikaleren islamistischen Ausrichtung suchen? Wurde der jetzige Krieg unabhängig von den Vorgängen im Irak begonnen oder ist er im Zusammenhang mit dem Vorgehen der Isis zu sehen, der zu viel Aufmerksamkeit in der Weltöffentlichkeit nicht genehm sein wird? Die Augen der Welt richten sich jetzt auf Israel und die Palästinenser und dort ist das Risiko gering, daß andere Staaten militärisch eingreifen.

Für den Palästinakonflikt sehe ich jedenfall nicht das Problem, gemeinsame Perspektiven für Pälästinenser und Israel zu finden, sondern gemeinsame Ziele für die palästinensische Bevölkerung und die eigene Regierung. Wie in anderen arabischen Staaten auch.

--

adam
nerida
nerida
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von nerida
als Antwort auf carlos1 vom 25.07.2014, 23:28:46

Danke für die Weiterführung. Du erwähnst Barenboim. Das Beispiel ist faszinierend. Nicht weil er Ziele aufstellt, die ohne wichtige Voraussetzungen nicht zu verwirklichen sind, sondern weil er ein Beispiel für Kooperation, für ein gemeinsames Ziel gibt, die Präsentation eines musikalischen Kunstwerks. Das ist ein Muster für gemeinsames Handeln, und ein Beispiel zur Nachahmung. Ich beziehe mich auf eine Konzert Barenboims in Ramallah mit einem gemischten Orchester.


Barenboim ist ja nicht der Einzige, der versucht wegbereitend zu sein. Er ist allerdings international bekannt und sehr populär.
Deshalb möchte ich hier auch an den Theatermann Juliano Mer-Khamis erinnern, der das Freedomtheater in der Westbank gründete. Er, dessen Mutter eine Israelin und der Vater Palästinenser war, sagte "ich bin zu 100% Israeli und zu 100% Palästinenser".
Mer-Khamis, der so tragisch endete, er wurde von einem Hamasanhänger am Grenzübergang im Auto erschossen. Neben ihm sass sein kleiner Sohn.

Richard Schneider, der Leiter vom ARDstudio in Telaviv berichtet immer wieder über die engagierten Organisationen und die sehr kritische Intellektuellenszene Israels.
Es ist nur zu befürchten, dass deren Arbeit durch diesen Gazakrieg nachhaltig zerstört wird und die gemässigte politische Szene im Westjordanland durch eine zu befürchtende dritte Intifada untergeht und eine Annäherung immer unwahrscheinlicher wird.
Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von marina
als Antwort auf nerida vom 26.07.2014, 01:39:21
Nerida, eine Frage: Warum schreibst du, dass Mer Khamis von einem Hamas-Anhänger erschossen wurde, wenn doch in Wirklichkeit bis heute nicht bekannt ist, wer ihn erschossen hat?

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