Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Re: verbrecherischer Krieg gegen Zivilisten
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Bruny vom 30.07.2014, 09:54:33
Eigentlich wollte ich meine Augen und Ohren verschliessen vor solchen Berichten, weil es mir täglich vorführt wie hilflos der einzelne Mensch gegen solche Verbrechen ist. Es ist einfach nur noch zum kotzen und ich entschuldige mich für diesen Ausdruck nicht! Beschreibt er doch wie mir zumute ist. Und was macht Europa, ja die EU denkt über Sanktionen gegen Russland nach.

Man sieht mich fassungslos!
Bruny


Hallo, bruny,

ich schäme mich für diese Bundesregierung sehr, weil sie
stillschweigend wegschaut und schlimmste
Menschenrechtsverletzungen duldet!

Diese Bundesregierung verhält sich nicht anders
als vor ca. 70 Jahren dies die Kirchen hinsichtlich
des Holocaustes getan haben.

Sanktionen gegen Israel sind längst überfällig!


Gruß Grums
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: verbrecherischer Krieg gegen Zivilisten
geschrieben von Bruny
als Antwort auf vom 30.07.2014, 11:33:47
Warum die Bundesregierung schweigt ist mir klar, nur ein kleines Wort der Kritik würde doch sofort den Zentralrat der Juden, Michel Friedmann, Charlotte Knobloch und etliche andere auf den Plan rufen. Warum aber ganz Europa schweigt ist mir ein Rätsel.

Aber ehrlich gesagt Grums, habe auch ich mal davon gesprochen, dass ich das Kind beim Namen nennen könne. Nur hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht die geringste Lust mich in einem Forum in Stücke reissen zu lassen.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass Israel Platz braucht, speziell wenn 200.000 Juden die Ukraine verlassen wollen um nach Israel über zu siedeln.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass dies erst der Anfang von Mord- und Totschlag ist.

Bruny
nerida
nerida
Mitglied

Re: verbrecherischer Krieg gegen Zivilisten
geschrieben von nerida
als Antwort auf justus39 † vom 30.07.2014, 09:57:23


Traurig und beschämend, dass wir uns da wieder einmal mitschuldig machen.



und was ist mit dem Rest der Welt?
Selbst arabische Nationen halten sich mit Aktionen und vor allem Sanktionen zurück, wie es ja schon immer so war, wenn es sich um die Not der Palästinenser geht.

Wer will den wirklich noch etwas mit der Hamas zu tun haben, wenn man das Wirken und Wüten der Isis vor der Haustür hat?

Die Hamas muss die Waffen niederlegen, denn sie verteidigen nicht sondern sie provozieren und kämpfen um ihren ureigensten Machterhalt. Die Führer der Hamas sind ja sowieso schon längst mit ihren Familien an sicheren Orten, weit weg von Gaza.

Für den Wiederaufbau ist dann die Weltengemeinschaft zuständig, sowie sie ja schon immer für den Lebensunterhalt der Bevölkerung in Gaza zuständig war. Denn für die Palistinenser dürfte selbst unter günstigsten Bedingungen ein Wiederaufbau nicht mehr möglich sein.

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Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von marina
als Antwort auf olga64 vom 29.07.2014, 17:25:24
Welche Christen? In Gaza sind es Muslime - in Israel Muslime und Juden.
Christen sind wohl die Diplomaten, die sich hier engagieren - aber wenn zwei Kontrahenten keinen Frieden unter sich schaffen wollen, sind die auf verlorenem Posten.
Und der Papst betet und ermahnt - hilft auch nicht viel.
Und Krieg ist Krieg und immer grausam - ich befürchte, dass uns ein Krieg,den die "Juden" als Vergeltungskrieg führen (und ein solcher ist es ja, wenn eine Horde Terroristen in Gaza Hunderte Raketen gen Israel schicken) gerade von uns Deutschen immer intensiver beobachtet und leider auch be- und verurteilt wird, andere Gründe in unserem Denken haben.
Aber das alles ist viel zu komplex. Ich befürchte, dass sich die Salafisten und ISIS bereits rüsten, um ihr grausames Spiel dann zusammen mit den Hamas weiterzuführen und die ganze Region in Beschlag nehmen. Olga


Manno, was wird hier so alles zusammengeschrieben, wenn der Tag lang ist. Bevor man solche Behauptungen aufstellt, sollte man wirklich mal googeln, um sich zu vergewissern, dass das stimmt, was man schreibt. Ich tue das sogar in Fällen, wo ich mir meine, sicher zu sein, damit keine Falschdarstellungen von meiner Seite kommen.
Natürlich gibt es Christen in Israel und Palästina, wenn auch in der Minderheit. Und auch wenn Arno es nicht glauben wird: Gerade die palästinensischen Christen tun in Palästina sehr viel für die muslimischen PalästinenserInnen und leben in enger Gemeinschaft mit ihnen zusammen. Sie haben auch Schulen errichtet, wo christliche und muslimische Kinder zusammen unterrichtet werden.
Leider sind in den letzten Jahren immer mehr Christen weggezogen aus dem Land wegen der desolaten Situation.
Im Übrigen ist Israel heute fast schon ein säkularer Staat, die Juden sind nämlich immer mehr auf dem Rückzug, auch in Israel wird die Religion zurückgedrängt und spielt keine so große Rolle mehr.

Eigentlich wollte ich Links dazu einstellen. Aber ich bin es leid, immer auf Suche zu gehen nach Links für eure Falschdarstellungen, zumal sie sowieso nie gelesen werden. Sucht mal schön selber! Ihr könnt ja mal den Namen "Mitri Raheb" googeln, ich muss das nicht für euch tun.
olga64
olga64
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von olga64
als Antwort auf marina vom 30.07.2014, 16:17:24
Israel hat ca 8 Mio Einwohner.
76% sind Juden; 17 % Muslime. 2% Christen (also ca 150.000 Menschen), 2% Drusen und 4% ohne Religion. Die religiöse Verteilung dürfte einen schon veranlassen, von einer sehr untergewichtigen Rolle der dort lebenden Christen zu sprechen, ohne, dass man sofort wieder zornig gemassregelt wird. Olga
Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von marina
als Antwort auf olga64 vom 30.07.2014, 16:23:38
Olga, dass sie in der Minderheit sind, habe ich ja geschrieben. Aber es gibt sie!
Jetzt habe ich doch mal für euch gegoogelt und zitiere:
"Städte wie Bethlehem, Nazareth oder das Christliche Viertel und das Armenische Viertel der Jerusalemer Altstadt waren bis in die jüngere Vergangenheit mehrheitlich von Christen bewohnt oder geprägt. Die zunehmend heftiger ausgetragenen Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern führten seit den 1990er Jahren jedoch zu verstärkter Abwanderung ins Ausland.
Bitte sehr, ich will ja mal nicht so sein, hier ein Link, auch wenn er sowieso nicht gelesen wird:
Denn den meisten geht es nicht um Informationen, sondern um ihr eigenes Bauchgefühl. Auch beim Ukraine-Thread kann man das gut beobachten.

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Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Tina1
als Antwort auf marina vom 30.07.2014, 16:17:24
Welche Christen? In Gaza sind es Muslime - in Israel Muslime und Juden.
Christen sind wohl die Diplomaten, die sich hier engagieren - aber wenn zwei Kontrahenten keinen Frieden unter sich schaffen wollen, sind die auf verlorenem Posten.
Und der Papst betet und ermahnt - hilft auch nicht viel.
Und Krieg ist Krieg und immer grausam - ich befürchte, dass uns ein Krieg,den die "Juden" als Vergeltungskrieg führen (und ein solcher ist es ja, wenn eine Horde Terroristen in Gaza Hunderte Raketen gen Israel schicken) gerade von uns Deutschen immer intensiver beobachtet und leider auch be- und verurteilt wird, andere Gründe in unserem Denken haben.
Aber das alles ist viel zu komplex. Ich befürchte, dass sich die Salafisten und ISIS bereits rüsten, um ihr grausames Spiel dann zusammen mit den Hamas weiterzuführen und die ganze Region in Beschlag nehmen. Olga


Manno, was wird hier so alles zusammengeschrieben, wenn der Tag lang ist. Bevor man solche Behauptungen aufstellt, sollte man wirklich mal googeln, um sich zu vergewissern, dass das stimmt, was man schreibt. Ich tue das sogar in Fällen, wo ich mir meine, sicher zu sein, damit keine Falschdarstellungen von meiner Seite kommen.
Natürlich gibt es Christen in Israel und Palästina, wenn auch in der Minderheit. Und auch wenn Arno es nicht glauben wird: Gerade die palästinensischen Christen tun in Palästina sehr viel für die muslimischen PalästinenserInnen und leben in enger Gemeinschaft mit ihnen zusammen. Sie haben auch Schulen errichtet, wo christliche und muslimische Kinder zusammen unterrichtet werden.
Leider sind in den letzten Jahren immer mehr Christen weggezogen aus dem Land wegen der desolaten Situation.
Im Übrigen ist Israel heute fast schon ein säkularer Staat, die Juden sind nämlich immer mehr auf dem Rückzug, auch in Israel wird die Religion zurückgedrängt und spielt keine so große Rolle mehr.

Eigentlich wollte ich Links dazu einstellen. Aber ich bin es leid, immer auf Suche zu gehen nach Links für eure Falschdarstellungen, zumal sie sowieso nie gelesen werden. Sucht mal schön selber! Ihr könnt ja mal den Namen "Mitri Raheb" googeln, ich muss das nicht für euch tun.


Warum regst du dich so auf und maßregelst wieder mal? Übrigends wär es toll gewesen wenn du auf den Inhalt des Kommentar's von Olga eingegangen wärst.
Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Tina1
als Antwort auf marina vom 30.07.2014, 16:32:33
Olga, dass sie in der Minderheit sind, habe ich ja geschrieben. Aber es gibt sie!
Jetzt habe ich doch mal für euch gegoogelt und zitiere:
"Städte wie Bethlehem, Nazareth oder das Christliche Viertel und das Armenische Viertel der Jerusalemer Altstadt waren bis in die jüngere Vergangenheit mehrheitlich von Christen bewohnt oder geprägt. Die zunehmend heftiger ausgetragenen Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern führten seit den 1990er Jahren jedoch zu verstärkter Abwanderung ins Ausland.
Bitte sehr, ich will ja mal nicht so sein, hier ein Link, auch wenn er sowieso nicht gelesen wird:
Denn den meisten geht es nicht um Informationen, sondern um ihr eigenes Bauchgefühl. Auch beim Ukraine-Thread kann man das gut beobachten.


Denkst du wirklich das du für andere googeln musst? Woher nimmst du die Gewissheit das
es den meisten nicht um Information geht, sondern um das eigene Bauchgefühl? Das ist schon krass was du von dir gibst.
Tina
olga64
olga64
Mitglied

Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von olga64
als Antwort auf marina vom 30.07.2014, 16:32:33
Aber Marina - ich bin jetzt schon verblüfft, zumal ich Ihre klugen Beiträge meist sehr gerne lese und auch schon viel daraus erfahren habe. Warum sind Sie jetzt so beleidigt? Sie sind doch klug genug, auch die Meinung anderer akzeptieren zu können und sollte sie zu aggressiv und/oder zu dämlich artikuliert werden - wenden Sie sich doch einfach besseren Dingen zu.
Ich will mit der altbekannten Tatsache, dass in Israel nur wenige Christen leben, nichts bezwecken, sondern nur die Rolle des Papstes ein wenig besser einordnen.
Also Kriegsbeil begraben und bitte weiter vernünftige Beiträge schreiben, von denen wir alle was haben. Die Pöbler unter uns sollen ihre eigene Suppe kochen und auslöffeln. Und Sie wissen ja: beim berühmten Bauchgefühl handelt es sich meist um Blähungen. Olga
Re: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von marina
als Antwort auf olga64 vom 30.07.2014, 16:43:58
Schon gut, Olga, ich bin keineswegs beleidigt, nur frustriert, das ist alles. Diese im Internet wabernden Verschwörungstheorieen, die als Wahrheit ausgegeben werden, und Ideologen, die sich ihre Wahrheit nach eigenem Gusto zurechtzimmern, nerven mich einfach.
Und ein Kriegsbeil brauche ich nicht zu begraben, denn ich hatte es nicht ausgepackt.

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