Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

digi
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von digi

Was daran sooo schwierig sein kann, verstehe wer mag. Ich nicht.
Israel wird niemand mehr 'ausradieren' können, oder gar ins Meer jagen. No way. Warum auch. Ein blühendes Gebilde.
Da würde sich jeder die Pfoten dran verbrennen. Auch Russland. Würde Isreal angegriffen, dann sollte der Angreifer bedenken, dass Israelies um ihr Leben kämpfen werden - und nicht 'nur' um zu gewinnen. Und sie sind bestens vorbereitet, sie haben nichts zu verlieren. Das auch als Losung für Russland und China und die Arabische Welt. Das kann ganz ganz böse für die gesamte Menschheit enden.

Also, wenn ich vernünftig bin, arrangiere ich mich doch damit. Selbst wenn ich die zweite Karte ziehen würde. Gemeinsam gehts viel besser zum Wohle aller.
20 Mio Jahre liegt die Wüste leer, Israel versteht es, Wasser zu bringen.
Wie krank ist das denn, so eine fähige Nation wahllos mit Raketen anzugehen? Und darauf stolz zu sein.
Die verballerte Kohle in Impfstoff zu investieren, würde Sinn machen. Aber nein, Raketen müssen her.

Das Problem kann offensichtlich nur so gelöst werden wie anno '45. Die mit Hass erfüllten 'Leaders' müssen einfach weg.

Ich verstehe Israel. Das sich mit allen Mitteln gegen solche Unholde schützt, schützen muss.
Der 6-Tage-Krieg sollte für alle Beteiligten eine Lehre sein.

Isreal ist übrigens hervorragend in der ComputerTechnik. Mit solchen schließt sich Mensch doch zusammen, und ballert nicht mit Raketen drauf. Und Impfstoff fehlt? Hallo!

Auch das angebliche SiedlungsProblem lässt sich ganz einfach lösen.

Und was soll das Gehampel um 'Heilge Stätten': Verhielte sich jeder vernünftig menschlich, wäre dort Platz für alle. Ich hörte noch nie was von einem isrealischen Terroristen.
Dass sich Isreal dagegen schützen muss, ist doch logisch, das passiert hier auch. Das muss in der Welt so sein.

Meine Prognose:
Irgendwann ist für Israel die Schmerzgrenze überschritten. Dann 'machen sie'; allerdings möchte jedenfalls ich dann nicht in Gaza wohnen.

ehemaliges...Mitglied
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von ehemaliges...Mitglied
als Antwort auf Edita vom 12.05.2021, 10:59:01

nicht zu vergessen die 72.000 Astra Zeneca  Dosen, die bereits mitte April an die Palästinenser übergeben wurden. So berichtet die Times of Israel am 21. 04.

Die Dosen kamen am Samstag (17.04.)  am Flughafen Ben Gurion an und wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation am Montag (19.04.) nach Nablus und Gaza transferiert. Rund 43.200 wurden an die Palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland übergeben und 28.800 an den von der Hamas geführten Gazastreifen.

natürlich lange nicht genug, aber eine Erwähnung wert
Bandagenanderl
Bandagenanderl
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Bandagenanderl
als Antwort auf Edita vom 12.05.2021, 10:59:01

Das Dilemma ging schon los mit den Grenzziehungen mit dem Lineal der Besatzungsmächte im arabischen Raum. Die ethnischen Grenzen vernachlässigte man und konzentrierte sich mehr auf wirtschaftliche Interessen. An einem friedlichen Miteinander hat Israel nur Interesse, wenn es unter israelischen Vorgaben geschieht. Die Siedlungspolitik der Israelis ist beschämend und wurde zu Ende der Obama Administration auch international, wie z.B. von Luxemburgs Außenminister angeprangert. Mit Trump änderte sich die Sichtweise wieder. Der gleichberechtigte Palästinenser-Staat liegt wieder auf Eis. Dass ein geknechtetes Volk zum Explodieren neigt, ist allgemein bekannt. Einiges zum Umgang miteinander kann man bei Norbert Blüm nachlesen. Netanjahu kann aus innenpolitischen Gründen nicht einmal einlenken - wenn er denn wollte. 
 Leider tut Israel mit seiner Gangart dem jüdischen Glauben und internationalem Judentum keinen Gefallen. Durch die Verquickung des Staates Israel mit dem jüdischen Glauben liefert es der rechten Szene Munition für die Wrtshaustische. Freilich birgt diese Konstellation enormes politisches Potenzial. Durch ehemals durch den Holocaust geschundene und heute oft noch verfolgte Volk der Juden, traut man sich nicht so recht an Israel heran um nicht ins Fettnäpfchen zu treten. Aus Erfahrung weiß man, wie solche Fettnäpfchen auch noch im Nachhinein konstruiert werden können und das nicht nur in Israel.
 Sanktionen der Staatengemeinschaft gegen die israelisch Siedlungspolitik und für einen Palästinenser Staat sind schon lange überfällig. Es hat den Anschein, dass man diesen Unruheherd im Nahen Osten gerne am Kochen hält. Leider vergisst man dabei die leidenden Menschen.
 Die Trennung von Kirche und Staat wird vermutlich nicht passieren. Trotzdem hege ich Hoffnung, dass mit Joe Biden wieder Schwung in die Gründung eines gleichberechtigten Palästinenser Staates kommt.
Mir ist auch bewusst, dass es in den arabischen Staaten auch keine Trennung von Kirche und Staat gibt. Gut heißen kann ich es auch in diesem Fall nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich aus einer Zeit komme, in der im tiefschwarzen Bayern in der Kirche am Wahltag noch ein Hirtenbrief des Bischofs zur Wahl verlesen wurde und unser Pfarrer als Schlusssatz, "ein Christ weiß was er zu wählen hat!" von der Kanzel herunter in die Gemeinde donnerte.   
Anderl           


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Tina1
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Tina1

https://www.tagesspiegel.de/politik/brennende-israel-fahnen-vor-synagogen-zentralrat-der-juden-entsetzt-ueber-angriffe-auf-gotteshaeuser/27183626.html

"Brennende Israel-Fahnen vor Synagogen Zentralrat der Juden entsetzt über Angriffe auf Gotteshäuser

Aufgeputschte Israelhasser zünden in Bonn und Münster Israel-Flaggen an. Im Internet kursiert eine Anschlagsdrohung gegen jüdische und israelische Einrichtungen.

Der eskalierende Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas wird auch in Deutschland spürbar. Am Dienstagabend zündeten junge Männer arabischer und anderer Herkunft vor den Synagogen in Bonn und Münster israelische Flaggen an. In Bonn flogen auch Steine gegen die Eingangstür des Gotteshauses.

Die Polizei konnte in beiden Städten rasch mehrere Tatverdächtige aufspüren. Am Montagabend hatte zudem in Düsseldorf ein unbekannter Täter am Denkmal für die von den Nazis zerstörte Großen Synagoge Müll angezündet. Am Mittwoch wurde zudem eine Drohung mit Anschlägen bekannt, die im Internet kursiert. Ein in Deutschland lebender Syrer, der angeblich für eine Gruppe von Syrern und Palästinensern spricht, postete "wir werden euch verbrennen, wie Hitler es tat". Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist entsetzt. "
 
JuergenS
JuergenS
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von JuergenS

und wieder dieselbe Situation, jeder Jude, wo immer er/sie auch lebt, wird mit der Politik und dem Verhalten Israels gleichgesetzt.

 

JuergenS
JuergenS
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von JuergenS
als Antwort auf Bandagenanderl vom 12.05.2021, 13:47:06
 und Staat gibt. Gut heißen kann ich es auch in diesem Fall nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich aus einer Zeit komme, in der im tiefschwarzen Bayern in der Kirche am Wahltag noch ein Hirtenbrief des Bischofs zur Wahl verlesen wurde und unser Pfarrer als Schlusssatz, "ein Christ weiß was er zu wählen hat!" von der Kanzel herunter in die Gemeinde donnerte.   
Anderl           
Ich bin auch Bayer, aber entweder donnerte bei uns das nicht von der Kanzel, oder in unserer großen Stadt waren Priester wegen der Vielfalt in der Bevölkerungsmeinung vorsichtiger.
Das tiefschwarze Bayern ist auch so eine Metapher, die eher ein Klischee ist.

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Bandagenanderl
Bandagenanderl
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Bandagenanderl
als Antwort auf JuergenS vom 12.05.2021, 14:39:57

Ich komme vom Land, aus einem Dorf mit damals 800 Einwohnern. Jedoch hatte ich das Glück in einem sehr liberalen Elternhaus aufwachsen zu dürfen. Darum hat mich schon als Buben die Wahlpropaganda in der Kirche sehr gestört. Sicher kann sich "tiefschwarz" nicht auf ganz Bayern beziehen, da hast Du schon recht. 
Anderl  

Greta Grünherz
Greta Grünherz
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Greta Grünherz

Ich frage mich, jenseits aller Ansichten, welche "Seite" worin "recht" haben könnte:

Wie sollen Menschen, die in dieser Spannung, in diesem tiefen Konflikt aufgewachsen sind jemals da rausfinden?????
Natürlich gibt es auch Menschen, die es geschafft haben, sich aus diesem - durchaus nachvollziehbaren - "(Ge)recht(igkeit)-KRIEGen-Wollen" auszuklinken. Einzelne und kleine Gruppierungen. Auf beiden Seiten.
Aber wie soll sich Frieden verwurzeln in Köpfen und Ansichten, die so viele Jahrzehnte schon geprägt sind von Trauer, Schmerz, Wut, Hass, Vergeltungswahn ...usw. ..vom einfachen Bürger bis zu Regierenden/Machthabern?????? Mal ganz abgesehen von kräftig beidseits mitmischenden (manipulierenden) (Wirtschafts)Interessenvertretern anderer Länder...

Aber wie kann ich auf Frieden zwischen Völkern hoffen, wenn sich nebenan Familienmitglieder nicht einigen können, befreundete Paare voller Hass und ohne Verständnis füreinander bekriegen.....und ich nicht in der lage bin, einem Menschen zu vergeben, der mich gekränkt hat.....


?



 

AltesHaus
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von AltesHaus

Meine Hoffnung ist, daß auch dieses Mal Ägypten vermittelt und das gegenseitige Menschensterben beendet. 

Bruny
Bruny
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Bruny
als Antwort auf JuergenS vom 12.05.2021, 14:36:08

Also von mir hast du das mit absoluter Sicherheit noch nie gelesen. Ich mache Benjamin Netanjahus verfehlte Siedlungspolitik und die Ultras verantwortlich auf der einen Seite und die HAMAS auf der anderen Seite. 
Die Menschen werden zwischen diesen unversöhnlichen Mühlsteinen zermalmt. 


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