Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

Internationale Politik Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht

ingo
ingo
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von ingo

Mein Tipp, warum es nun zu einem Waffenstillstand kommt: Der Hamas gehen die Raketen aus. Die Fortsetzung folgt, wenn sie die nächsten 1000 Raketen zusammengebaut haben. Das wird noch sehr lange so weitergehen; egal, wie wir uns hier die Köpfe zerbrechen. Es geht dort ja nicht nur um Hamas und Israel, sondern um das andere Dutzend Beteiligte. In Deutschland haben wir 2017 ja nicht mal Jamaika hinbekommen. Wie sollen denn dort soviele politische Interessen zusammengeführt werden?

olga64
olga64
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von olga64
als Antwort auf Der-Waldler vom 21.05.2021, 07:55:22
 

Hallo, @MarkusXP

ich bin GANZ sicher, dass @olga64 das aushält, aber das nur nebenbei... 😉

Ich finde es auch fraglich (um nicht zu sagen lächerlich), dass ein dermaßen unbedeutender deutscher Außenminister wie Maas irgendeine Chance haben könnte, zu vermitteln.

Zumal er sich ja selbst disqualifiziert hat, wenn er sagt "Ich will vermitteln" und gleichzeitig ausschließt, mit der Hamas zu reden. Zwischen wem will er denn da vermitteln?!

Ich weiß nicht, ob es Frieden geben kann, ohne in irgendeiner zumutbaren Form mit der Hamas zu reden, und sei es über einen indirekten Vermittler? So unerträglich es auch ist, sich mit einer Terrororganisation an einen Tisch zu setzen.

Aber ich befürchte, das generell auszuschließen, wie Maas es tat, ist kontraproduktiv.

LG

DW
Vielleicht tat ich (und wir alle tun es) unserem Aussenminister ein wenig unrecht und über uns unbekannte, diplomatische Kanäle lief doch so einiges, was wir logischerweise nicht wissen.
Den jetzigen Waffenstillstand gönne ich den in diesen Regionen davon Betroffenen sehr; vermute allerdings, dass die Hamas ihn nur benützen, um weiter aufzurüsten. Das erfolgte ja bisher immer nach diesem Schema.
Gefährlich ist ,dass anscheinend auch aus dem Libanon die sehr viel besser ausgerüstete Hisbollah sich in militärische Bereitschaft versetzt.
Beide Organisationen - die Hamas und Hisbollah - werden massgeblich vom Iran unterstützt, welcher ja nach wie vor in seinen Freitagsgebeten darum fleht, dass die USA und Israel niedergehen mögen.
Und Putin führt zusammen mit dem Iran Krieg in Syrien (von wo auch Raketen auf Israel niederprasseln) - wie dessen Vermittlerrolle aussehen soll, sehe ich derzeit noch nicht. Putin war und ist nach meiner Meinung nie der geborene Diplomat gewesen, der zwei differierende Positionen in irgendeiner Form befrieden kann.

Aber eines denke ich auch: irgendwann muss jemand mit der Hamas sprechen (mit den ebenso grausamen Taliban macht man dies ja auch - wenn auch mit zweifelhaftem Erfolg). Aber wer soll das machen? Mr Biden sehe ich nicht in dieser Rolle - ebenso wenig wie Putin (siehe oben). Und auch al Sisi aus Ägypten bedient ja meist nur eine Kurzzeit-Vermittlerrolle, bevor alles wieder von vorne losgeht.

DAs alles wird sich lange hinziehen und dann spielt auch in wenigen Monaten Herr Maas keine Rolle mehr ,da das deutsche Aussenministerium in andere HÄnde gegeben wird.
Bisher hoffte ich ja innerlich auf Cem Özedmir - aber auch der hat nun Unregelmässigkeiten in eigener Sache zu verzeichnen (wie er dies ja früher schon mal hatte, aber anscheinend nicht viel daraus lernte).
ABer vermutlich ist es sowieso besser, wenn kein deutscher Mensch hier verhandelt,da wir naturgemäss durch unsere geschichtliche Rolle dem jüdischen Israel gegenüber immer anders eingestellt sein werden als ein neutraler Staat (den ich aber nirgendwo sehe). Olga
Tina1
Tina1
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Tina1

ISRAEL und HAMAS vereinbaren WAFFENRUHE nach elftägigen Gefechten

 

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Bandagenanderl
Bandagenanderl
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Bandagenanderl
als Antwort auf Tina1 vom 22.05.2021, 17:52:44

Vermittlungen zwischen Parteien erfolgen immer so, dass jede Seite ihr Gesicht wahren kann, seinen Anhängern den Pakt als Sieg verkaufen kann.
In der Diskussion scheint vergessen worden zu sein, dass nicht nur die Unruhen am Tempelberg Auslöser der Kriegshandlungen waren, sondern auch die etwa zeitgleiche Vertreibung von Palästinensern aus ihren Häusern. Militante Israelis wollten die Bewohner einer kleinen Siedlung vertreiben und das Gebiet "israelisieren", wie es in den ZDF Nachrichten hieß. Die Aktion ist allerdings letztlich fehlgeschlagen. Leider war dieser Vorfall den Medien immer nur eine Randnotiz wert.

Anderl 

Edita
Edita
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Edita
als Antwort auf Bandagenanderl vom 23.05.2021, 10:41:58

In der ZEIT war am Dienstag ein sehr guter Artikel darüber zu lesen .......

" Für viele Deutsche sind die Palästinenser offenbar genau das: eine radikale Meute gesichtsloser Jugendlicher, die Israel zerstören wollen und Juden hassen. In den sozialen Netzwerken äußern sich Hobbypolitologen mit ungenierter Selbstverständlichkeit etwa dazu, dass allein die militante Hamas schuld an der aktuellen Eskalation sei. Bilder von Zivilisten, die Helfer in Gaza aus den Trümmern ziehen, sind in ihren Augen nur Propaganda der Terroristen. Menschliches Leid, das gibt es für sie nur auf israelischer Seite.

In weiten Teilen der Öffentlichkeit scheint es keinen Zweifel zu geben, welche Seite im Nahostkonflikt zu unterstützen ist. Die Haltung der Bundesregierung ist ohnehin klar: Deutschland steht zu Israel, dem alles Recht zugestanden wird, sich gegen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen zu verteidigen. Falsch ist das nicht, aber es trägt eben auch nicht dazu bei, die chronisch festsitzende Entmenschlichung von Palästinenserinnen und Palästinensern im deutschen Diskurs zu durchbrechen.

Empathie für die Palästinenser ist Mangelware. Da sind die öffentlich-rechtlichen Sender, die orientiert an der Regierungslinie allzu oft Israel als alleiniges Opfer und die Palästinenser als alleinigen Aggressor skizzieren. Oder jene Berichte, die den Konflikt wie einen Kampf zweier ebenbürtiger Gegner darstellen, obwohl das Machtverhältnis zwischen Israel und den Palästinensern zutiefst asymmetrisch ist.
In der Debatte wird schnell jeder, der Israels Besatzungspolitik und Kriegsverbrechen kritisiert oder einen Palästinenser zu Wort kommen lässt, ein Israel-Hasser. Zumindest von Journalisten ist zu verlangen, dass sie die komplexe Lage differenzierter abbilden. "

Auch sie wollen ohne Terror leben

Sehnsucht nach Frieden



Edita
 

ingo
ingo
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von ingo
als Antwort auf Bandagenanderl vom 23.05.2021, 10:41:58

@Bandageanderl: Der Vorgang mit den Zwangsräumungen war keine Randnotiz in den Medien. Sie wurde irgendwann allerdings von den Raketen überlagert.
Die Zwangsräumungen verstehe ich nicht wirklich; aber darüber haben israelische Gerichte entschieden. Kläger sind offenbar orthodoxe Juden, mit denen ich (buchstäblich gesagt nix "am Hut(und am Bart)" habe.
Fehlgeschlagen ist die Räumung gewiss nicht, weil die Orthodoxen nicht auf die Vollstreckung des Urteils verzichten werden. 1 Mio-Dollar-Frage: Was wäre wohl, wenn es in Israel keine orthodoxen Juden gäbe?
Über Recht oder Unrecht der Ereignisse in Israel können wir aus der Ferne zwar trefflich streiten; aber worum es den einzelnen Parteien, einschließlich der ausländischen Teilnehmer!, geht, durchschaue ich nicht. Das ist viel zu kompliziert. Eines ist mir allerdings klar: Frieden in Israel/Gaza werde ich leider nicht mehr miterleben.


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JuergenS
JuergenS
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von JuergenS

obs hier gestattet ist, diese Karrikatur von Klaus Stuttmann, der seine Werke für ST freigegeben hat, zu zeigen?

Karikatur vom 21.05.2021

Michiko
Michiko
Mitglied

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Michiko

Aktueller Beitrag in der FAZ von heute von Ronya Othmann:
Antisemitismus ist der Kern aller islamistischen Bewegungen

Es ist wieder Nahostkonflikt. Eben waren noch alle Virologen, jetzt sind alle Nahostexperten. Auf Social Media werden fleißig Infografiken geteilt, auch wenn man nicht genau weiß, was der Unterschied zwischen Westbank und Gaza ist. Oder dass die Videos und Posts mitunter von Islamisten kommen, egal – dabei sein ist alles. Auf deutschen Straßen wird wieder „Kindermörder Israel“ gerufen, mit „From the river to the sea Palestine will be free“ ein judenfreies Nahost erträumt. Mal heißt es „Chaibar, Chaibar, ihr Juden, Mohammeds Heer kommt bald wieder“, dann wieder „Bombardiert Tel Aviv“. Querfronten werden gebildet, Islamisten laufen neben antiimperialistischen Linken, neben panarabischen Nationalisten, neben türkischen Rechten. Zu sehen sind auch: Saddam-Hussein-T-Shirts, Symbole der Grauen Wölfe, iranische Flaggen. Mitunter werden diese anti­semitischen Aufmärsche auch als Israelkritik oder Dekolonisierung gelabelt. Man fragt sich: Wenn Israelkritik, warum vor Synagogen und nicht vor der israelischen Botschaft?
Antisemiten sind immer die anderen. Rechte, linke, bürgerliche, migrantische wie deutsche Antisemiten werfen sich gegenseitig vor, die wahren Antisemiten zu sein. Man darf bezweifeln, dass es einer Beatrix von Storch wirklich um Antisemitismus geht, wenn sie ihn allein bei Migranten verortet. Man darf sich auch fragen, wo all die Leute sind, die man heute auf der Straße sieht, wenn Erdogan mal wieder in Syrien einmarschiert ist, Kurden bombardiert oder Islamisten in Bagdad, Shingal und Kabul Massaker verüben. Man darf sich fragen, warum, wenn es wirklich um Zivilisten geht, nicht auch gegen die Hamas demonstriert wird. Und wieso weltweit an den Nakba-Tag erinnert wird, aber nicht an die Juden, die aus dem Nahen Osten und Nordafrika vertrieben wurden, und an Pogrome wie den Farhud in Bagdad. Und was ist das für ein komisches Wort: „Israelkritik“? Haben Sie schon mal von Irankritik, Syrienkritik oder Saudi-Arabien-Kritik gehört? Dabei sind diese Länder Diktaturen. Als ob er je weg gewesen wäre, wird wieder gefragt, woher der Antisemitismus auf einmal komme. Ist er home-grown oder doch importiert? Beides stimmt.
Für Juden in der islamischen Welt bedeutete das Leben Armut und Ausgrenzung. Als „Dhimmi“ waren sie Bürger zweiter Klasse. Der vorkoloniale Nahe Osten war kein Paradies, in dem Juden und Muslime friedlich miteinander lebten. Auf den islamischen Antijudaismus traf im 20. Jahrhundert der deutsche Antisemitismus. Nazis exportierten Judenhass. Auf Radio Zeesen wurde arabische antisemitische Propaganda gesendet. Fritz Grobba, ein deutscher, zum Islam konvertierter Diplomat, begann 1934, „Mein Kampf“ in einer Bagdader Zeitung zu veröffentlichen. Einen Verbündeten fanden die Nazis in el-Husseini, Großmufti von Jerusalem, der Mitglied der SS war und für diese Muslime auf dem Balkan rekrutierte. Zudem verhinderte er die Auswanderung Tausender jüdischer Kinder nach Palästina. Sie wurden in deutschen Vernichtungslagern ermordet.

Oft wird die Staatsgründung Israels als Grund für antijüdische Politik und Pogrome in den arabischen Staaten gesehen. Das stimmt nicht. Das Pogrom von Aleppo 1947 fand wie der Farhud 1941 schon vor der Staatsgründung statt.Bis heute sind „Mein Kampf“ und die Protokolle der Weisen von Zion Bestseller in der arabischen Welt, in der Türkei und in Iran. Auch wenn es dort kaum mehr Juden gibt. Doch für Antisemitismus braucht es keine Juden. Juden sind Projektionsfläche für etwas, das Samuel Salzborn „negative Leitidee der Moderne“ nennt. Über den Hamas-Fernsehsender al-Aqsa TV, den Hizbullah-Sender al-Manar, den türkischen Staatssender TRT wird antisemitische Propaganda auch jetzt in deutsche Wohnzimmer ausgestrahlt und über zahlreiche Social-Media-Kanäle weiterverbreitet. Auch in deutscher Sprache. In diesen Tagen sieht man dort Bilder von zerstörten Häusern und toten Kindern in Gaza, manchmal auch in Syrien – man nimmt es nicht so genau. Dass die Hamas nicht nur Steine wirft, Zivilisten als Schutzschild missbraucht werden und einige der eigenen Raketen in Gaza einschlagen, wird nicht erwähnt. Von den Opfern auf israelischer Seite ist keine Rede. Auch Einordnung sucht man vergeblich. Dafür bekommt man neben Koranversen Verschwörungsmythen serviert, wie wir sie auch schon von den Antisemiten von Pegida und von Querdenken kennen: Die westlichen Medien seien allesamt von Zionisten kontrolliert.
Antisemitismus ist der Kern aller islamistischen Bewegungen, ebenso der panarabischen. In Syrien ist Antisemitismus quasi Staatsdoktrin. In Iran werden israelische Flaggen nur hergestellt, um sie wieder zu verbrennen. Erdogan fantasiert über Israel schon als Teil seines neo-osmanischen Reiches und sagt: „Jerusalem gehört uns.“Als ich vor einer Weile über Antisemitismus schreiben wollte, hatte ich Sarah Idan im Kopf, Miss Irak, deren Familie nach einem gemeinsamen Selfie mit Miss Israel fliehen musste und die auch jetzt wieder angefeindet wird, weil sie sich gegen Antisemitismus, Hamas und die Muslimbruderschaft positioniert. Ich wollte über die libanesische Popsängerin Elissa schreiben, die sagte: „Dass Israel unser Feind ist, ist die größte Lüge, in der wir leben.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. (...)
 
Tina1
Tina1
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RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von Tina1

Die politisch, fanatisch religiöse, militante Macht der Hamas in Gaza, wie sie im Land mit ihren Gegner umgeht, sieht man in diesen Videos.

Seit sie an der Macht in Gaza sind, geht sie mit aller Härte gegen Kritiker, gegen die eigene Bevölkerung vor. Ihr Ziel ist es einen religiös, dominierenden, islamischen Staat für ganz Palästina zu erzwingen, wo die Scharia die Gesetze sind, Gesetze die auch der IS für sich in Anspruch nimmt. Das zweite Ziel ist, Israel und die Juden zu bekämpfen, diesen Staat auszulöschen. Um diese Ziele zu erreichen, verkaufen sie sich als Kämpfer für die Palästinenser. Und das machen sie sehr geschickt.

Unabhängig vom Konflikt u falscher Handlungen der Politik von Israel, wird es nie mit der Hamas Frieden geben, weder innerhalb von Gaza noch außerhalb. Auch wenn die Politik in Israel alles tun würde um den Konflikt zu destabilisieren, wenn alle Siedler gehen würden, würde die Hamas den Krieg gegen Juden nicht einstellen. Der Konflikt interessiert sie nicht, sondern es geht um den Kampf u Vernichtung der Juden. Sie benutzt den Konflikt nur. Und es geht um den Kampf gegen Gegner im Land, um einen islamischen Staat. Sie werden keine Ruhe geben, solange der Staat Israel besteht. Die Hamas wird vom Iran unterstützt, die ebenso brutal mit ihrer Bevölkerung umgeht, wo es auch keine Meinungsfreiheit gibt. Die "grauen Wölfe" eine rechtsextreme, faschistische, judenfeindliche Vereinigung, unterstützt ebenfalls die Hamas. Das konnte man in Deutschland bei den antisemitischen Demos sehen, sie zeigten den "Wolfsgruß".

Daher kann es zu keinem Versöhnen u Frieden kommen, wie soll denn das gehen? Frieden kann es nur ohne die radikale, islamistische Terrororganisation Hamas geben. Das Wissen inzwischen auch viele Palästinenser in Gaza, die gegen die Hamas auf die Straße gehen. Wenn man den Palästinensern helfen will, dann muss man sie von der radikal, religiös, militanten Gewalt, der Hamas befreien, die ihnen alles verbietet, singen, tanzen, Meinungsfreiheit. Die die Bevölkerung mit Angst unterdrückt. Das wäre das erste und dann kann auch der Konflikt mit Israel gelöst werden, wo Israel gefordert wird. Also die Palästinenser erleben nicht nur Gewalt durch die israelische Politik, sondern genauso von der Hamas im Land. Das alles erfährt man von Reportagen, über die Hamas im Gaza u. darauf beziehe ich mich.
Tina
 


 
karl
karl
Administrator

RE: Die Saat der Gewalt: Israelis und Palästinenser schaffen die Aussöhnung nicht
geschrieben von karl

Deutschen Antisemitismus dürfte es bei Kenntnis unserer Geschichte nicht mehr geben. Die Lehre aus unserer Geschichte muss es sein, jegliche Verteufelung eines ganzes Volkes nicht mehr zuzulassen und entschieden zu bekämpften. Palästina ist nicht nur Hamas, Israel sind nicht nur die Siedler.

Ich beklage den Eindruck zu haben, dass in der Mehrheit unserer Presse die Palästinenser wie ein minderwertiges Volk behandelt wird, dessen Leid nicht gleichermaßen zählt wie das der Israeli. 

Wer Antisemitismus und Rassismus wirklich ablehnt, der muss für Gerechtigkeit sein und für die Gleichberechtigung aller.

Karl


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