Internationale Politik Die Ukraine braucht Hilfe

Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von mart1
Das hat der IWF schon richtig erkannt!

Welche Lehren wurden aus dem vergangenen Desaster gezogen? Wie will man es nun besser machen?
Oder hat nur die Rüstungsindustrie Grund zum Jubeln?

Wer wird die Kredite zurückzahlen?
Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von mart1
als Antwort auf mart1 vom 12.03.2015, 10:28:31
Erinnert sich tatsächlich niemand mehr an diese Verwendung der Hilfsgelder an Griechenland.

Nun, die ukrainische Außenministerin, die by the way aus den USA stammt, hat bereits waffenkäufe angekündigt.

Das wird den Menschen in der Ukraine sicher helfen.
Ja, es müssen klarerweise auch Privatisierungen gemacht werden.

....und in geraumer Zeit wieder neue Tranchen, um die Zinsen zu bezahlen....wie ja gerade in Griechenland vorexerziert wird.....und ein hochgerüstetes Land in einer extremen Krisenzone vor der Haustür der EU.

Ist das in unserem Sinn?
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von Bruny
als Antwort auf mart1 vom 12.03.2015, 22:13:31
Wie in der tiefsten Bananenrepublik. Den Menschen wird die Margarine vom Brot genommen und die zweifelhaften Regierungen rüsten gegen den imaginären Feind auf. Es wird hart trotzdem Optimist zu bleiben
Bruny

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Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von mart1
als Antwort auf mart1 vom 12.03.2015, 22:13:31
Habe bei meiner Frage einen falschen Link gesetzt.
arno
arno
Mitglied

Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von arno
als Antwort auf mart1 vom 12.03.2015, 22:13:31
Erinnert sich tatsächlich niemand mehr an diese Verwendung der Hilfsgelder an Griechenland.

Nun, die ukrainische Außenministerin, die by the way aus den USA stammt, hat bereits waffenkäufe angekündigt.

Das wird den Menschen in der Ukraine sicher helfen.
Ja, es müssen klarerweise auch Privatisierungen gemacht werden.

....und in geraumer Zeit wieder neue Tranchen, um die Zinsen zu bezahlen....wie ja gerade in Griechenland vorexerziert wird.....und ein hochgerüstetes Land in einer extremen Krisenzone vor der Haustür der EU.

Ist das in unserem Sinn?


Moin, mart1,

ich bin der Meinung, dass die Ukraine solange keine finanzielle
Unterstützung bekommen sollte, bis dass ihre Regierung die
Kriegstreiberei aufgibt und sich nur noch um den Aufbau des Landes
kümmert. Dann hört auch das Auspielen der EU gegen die USA und umgekehrt auf.

Gruß
arno
Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von klaus
als Antwort auf arno vom 13.03.2015, 08:07:32
"ich bin der Meinung, dass die Ukraine solange keine finanzielle
Unterstützung bekommen sollte, bis dass ihre Regierung die
Kriegstreiberei aufgibt und sich nur noch um den Aufbau des Landes
kümmert."
geschrieben von arno


Da sollten sie sich aber mit dem Aufbau des Landes, wie du so schön formulierst, beeilen, denn noch sind es ja nur die Krim und Gebiete der Ostukraine ("Neurussland"), die Russland "Heim in's Reich" geholt hat.

Interessant- dass für dich die Kriegstreiber in dem Land sitzen, in dem Russland Gebiete annektiert hat, wie der Präsident Russlands- Putin- ja inzwischen zugegeben hat.

Dass du den Kriegstreiber beim Überfallenen siehst, ist - so glaube ich -ziemlich einmalig in der Interpretation dieses Begriffes.
Glückwunsch für deine Gehirnakrobatik!

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Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von mart1
als Antwort auf klaus vom 13.03.2015, 09:33:26
USA beschließen massive Waffenlieferungen an die Ukraine
Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von mart1
als Antwort auf mart1 vom 06.05.2015, 08:32:36
..... und wer wird das bezahlen?
Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von mart1
als Antwort auf mart1 vom 06.05.2015, 08:37:24
...
Seit langem wird von der Ukraine ein Schuldenschnitt oder eine Umschuldung gefordert. Die Bezeichnung „Umschuldung“ in Bezug auf die Staatsschulden ist gewöhnlich die semantische Umschreibung für einen De-facto-Zahlungsausfall.

In die Staatsschulden der Ukraine sind neben dem IWF auch US-amerikanische Privatanleger involviert, darunter der amerikanische Milliardär George Soros, der sich im vergangenen Jahr rühmte, die „neue Ukraine“ mit Millionen unterstützt zu haben.

Soros war es auch, der noch im Februar den IWF dazu aufforderte, weitere 50 Milliarden Dollar zur Stabilisierung des Landes zu mobilisieren. Im Vertrauen darauf, dass er einen Bail-out für seine Spekulationen bekommt, dürfte er in Bonds investiert haben. Er hat darauf gesetzt, später in Rohstoffe und Industriewerte in der Ukraine investieren zu können.

Vor geraumer Zeit trafen sich Privat-Gläubiger wie die Franklin Templeton, Pimco (eine Allianz-Tochter) sowie Blackrock zu Gesprächen mit Vertretern der ukrainischen Regierung, um über einen Schuldenschnitt für die Ukraine zu verhandeln. Es geht um ein knallhartes Pokerspiel, wie man die Staatsschulden der Ukraine so umschulden kann, dass möglichst viele Verluste bei den Steuerzahlern hängen bleiben.

....
geschrieben von Wer wird bezahlen...letztendlich
karl
karl
Administrator

Re: Die Ukraine braucht Hilfe
geschrieben von karl
als Antwort auf mart1 vom 12.03.2015, 10:28:31
Für mich würde gute Hilfe nicht aus Waffenlieferungen bestehen, sondern im Gegenteil mit der glasklaren Aufforderung verbunden sein, eine friedliche und realistische Lösung mit Russland zu suchen. Wir Deutschen haben aus der Geschichte doch auch gelernt, dass Gebietsverzicht manchmal einfach zu akzeptieren ist. Die Krim ist für die Ukraine auf Dauer verloren. Wenn sie die Ostukraine halten will, dann muss diese einen autonomen Status erhalten, der den Wünschen der Mehrheit dort entgegen kommt.

Die Ukraine sollte sich von den USA und der EU nicht zum Frontstaat machen lassen, die menschen dort würden nur verlieren.

Karl

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