Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien

Internationale Politik Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien

Bruny
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RE: Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien
geschrieben von Bruny
als Antwort auf adam vom 07.11.2017, 09:40:21

Adam, mit Verlaub, es stimmt nicht was du schreibst. Es hat schon seit Jahren Angebote an Rajoy gegeben zu einem offenen Austausch, von seiten Katalonien. Nur weil diese Angebote jedes Mal in den Wind geschlagen wurden, wurde das Referendum gestartet. Und auch dieses Referendum hätte nur abgewartet werden müssen. Was folgte ist doch hinlänglich bekannt.
Ich ergreife hier keine Seiten, warum auch?, ich kann weder die eine noch die andere Seite beeinflussen, aber ich weiß nun mal was in diesem Land seit langem falsch läuft und das werde ich auch bereitwillig von mir geben, ob es nun opportun ist oder nicht.
Geringe Zugeständnisse seiten der Zentralregierung hätten verhindern können, dass es zu diesem groben Vertrauensbruch gekommen ist.
Stell dir mal bitte vor, ein Bundesland in Deutschland wird daran gehindert und behindert an öffentlichen staatlichen Ausschreibungen teilzunehmen. Glaubst du wirklich dass das zu einem guten Zusammenleben helfen würde?
Bruny
 

Bruny
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RE: Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien
geschrieben von Bruny
als Antwort auf pschroed vom 07.11.2017, 11:08:20

Hallo Phil,endlich mal formieren sich  katalonische Bürgermeister. Ehrlich gesagt warte ich schon lange darauf, dass dieses Pulverfass zum überlaufen kommt.
Und was Mariano Rajoy angeht, er regt sich über alles und jeden auf, der ihm nicht zustimmt. Er hatte sich vor vielen Jahren ja auch jegliche Einmischung aus Deutschland verbeten.
Bruny

P.S.: Und in der Tat weht in den Amtsstuben ein kräftiger Franco Wind, auch wenn einige DiskutantInnen dies nicht glauben wollen. Aber wann hat ein Urlauber schon mit der GC zu tun?
 

olga64
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RE: Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 07.11.2017, 11:39:47

Wie Sie ja richtig schreiben, können Sie - genau so wie wir - keinen Einfluss auf die spanische oder katalonische Politik nehmen ,weil wir alle dort nicht wahlberechtigt sind.
Diese Spitze gegen den "Urlauber" richtet sich wohl an all diejenigen, die in keinem Ghetto irgendwo in Spanien leben, sondern nur versuchen, sich umfassend in den verfügbaren Medien zu informieren.
Allerdings vermisse ich bei Ihren Feldzügen gegen Herrn Rajoy immer die ERwähnung der Tatsache, dass seine mit Sicherheit kritisch zu bewertenden Schritte gegen die Abtrünnigen in Katalonien in vollem Umfange von den Sozialisten und auch den Liberalen (die Sie ja als Partei schätzen, wie Sie uns mal wissen liessen) unterstützt wurden. Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass es diese politische Einigkeit doch in Spanien gibt.
Hängt aber sicher auch damit zusammen, dass die grossen Korruptionsvorwürfe (und Prozesse) insbsondere Sozialisten trafen, die ja sehr viel länger als die PP und Herr Rajoy an der Macht waren und das Land nahe an den finanziellen Abgrund führten. Olga


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Bruny
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RE: Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien
geschrieben von Bruny
als Antwort auf olga64 vom 07.11.2017, 18:01:50

Eine Spitze kann ich nirgendwo erkennen, liebe Olga, und ich kenne auch keine Menschen die in Ghettos leben, ehrlich gesagt kenne ich auch keine Ghettos, hierbei kann ich Ihnen also leider nicht helfen. Alles zu den Parteien wie sie sich formten, auseinander devidierten und wieder fanden erklärt Ihnen Wiki, dann brauche ich mich nicht anstrengen, am Ende eines arbeitsreichen Tages soll mir das nur recht sein. Auch der bayerische FJS hatte Einfluß genommen, ob er je als Urlauber oder gar ein Ghetto Bewohner war entzieht sich meiner Kenntnis.
Parteien in Spanien
Bruny

olga64
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RE: Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 07.11.2017, 18:31:15

Oh mei, oh mei - jetzt holen Sie auch noch den FJS hervor ,der seit fast 30 Jahren tot ist. Lassen Sie den doch wenigstens ruhen, auch wenn es schwer fällt, bei mangelnder Argumentationsdichte. Olga

Bruny
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RE: Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien
geschrieben von Bruny
als Antwort auf olga64 vom 07.11.2017, 18:40:36

Ich dachte nur die Sache zu vereinfachen indem ich das Parteiengeklüngel von Wiki erklären lasse. Auch wie FJS involviert war. Wenn schon, dann müssen Sie Wikipedia den Vorwurf machen, nicht mir.
Ihnen geht es nicht um die Sache, Sie suchen Streit emoji_laughing und das fortwährend.
Bruny


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Tine1948
Tine1948
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RE: Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf Bruny vom 07.11.2017, 19:04:07

Das erlebe ich auch so, Buny. Aber: totlaufen lassen, nicht reagieren. Sachlich bleiben. Auf andere Themen antworten. Denk an kunvivanto, der hat's analysiert. Schade, dass uns aber , mir jedenfalls, sehr wichtige Menschen, aus dem ST entflohen sind. Um deren Beiträge tut's mir leid, Tine1048

olga64
olga64
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RE: Ein neues Schottland.2 ist in Aussicht: Katalonien
geschrieben von olga64

Ich möchte jetzt versuchen, von Ablenkungen hin zu längst verstorbenen, deutschen (bayerischen) Politikern und latent provokativen Äusserungen, die gar nichts zum Thema beitragen, wegzukommen und, so lange dies noch interessant erscheint, Katalonien wieder in den Blickwinkel rücken:
Diese Art von Revolutionen basieren meist auf einem Traum und anfangs auf der Energie, ohne die kein Traum wachsen kann. Irgendwann kommt dann die Leere, wenn der Traum aus ist.
Irgendwann stellen sich die Beteiligten aus der Traum-Phase die Frage: was bringt denn mir das? Irgendwann bewahrheitet sich dann wieder, dass die Solidarität da aufhört, wo der eigene Geldscah oder das eigene Grundstück betroffen sind.
In diesem Stadium dürfte man in Sachen Katalonien heute sein. Auch der grosse Streik,der dort heute läuft, dürfte einen Umkehrschluss der Unternehmen haben: weiterer Abzug aus dieser schönen Region und irgendwann muss sich Katalonien keine Sorgen mehr machen, ob sie zu viel für andere spanische Regionen bezahlen. Irgendwann brauchen sie wohl selbst wieder Unterstützung von der "diktatorsichen Zentralregierung". Olga


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