Internationale Politik Friedensnobelpreis

EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
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Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf hugo vom 13.10.2010, 08:26:23
Naja, der liebe Hugo kann seine vorliebe für kommunistische diktaturen eben nicht verheimlichen.
Da es die geliebte DDR nicht mehr gibt, gilt seine uneingeschränkte sympathie eben den noch verbliebenen diktaturen wie China, Nordkorea und natürlich Kuba.
Die ekelhaft abwertende art und weise wie er hier gegen einen bürgerrechtler schreibt und versucht in ihn die nähe von kriminellen zu rücken, einen mann der für seine bemühungen um meinungsfreiheit und demokratie schon wieder eingesperrt und unter fadenscheinigen gründen verurteilt wurde.
Das erinnert stark an die stasimethoden der DDR und wer so schreibt wie Hugo, scheint denen noch immer nachzutrauern.
Wie schön Hugo, daß man aus dem sicheren schutz der demokratie unterschwellig seine sympathie für ein diktatorisches unrechtssystem und seine antipathie gegen dessen Dissidenten verbreiten kann.
@Dolly:
Was Du hier verbreitest ist übelste hetze aus den propagandakellern der KPDSU und der SED.
Damit kannst Duvielleicht hier bei den einigen altgesinnungsgenossen noch ankommen, größtenteils abwe wirst Du kopfschütteln oder heiterkeit.
Die nachwendegeneration weiß mit solchem agitatorischen geplärr nix mehr anzufangen und lacht Dich höchstens aus.
Aber wenn Du Dich unbedingt lächerlich machen wilst, mach weiter, denn wie schon gesagt in einer demokratie darf jeder auch den größten unsinn verbreiten.
Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf miriam vom 13.10.2010, 08:43:49
So langsam wird man hier an die Zeiten hinter den Eisernen Vorhang, erinnert.

Auf welcher Seite die Kritiker der Vergabe des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo sich damals, also hinter den Eisernen Vorhang befanden - ist leicht zu erkennen.

Welche ihre Funktion in jenen Zeiten war, darüber kann man nur Mutmassungen anstellen.

Miriam


so leicht ist das offensichtlich nicht zu erkennen...solltest du mich meinen.
ich bin im westen großgeworden.
zudem mutet es komisch an mit welcher vehemenz sich manche leute mit sog. "menschenrechtlern"
gemein machen.
die menschenrechtskarte wird immer dann gezogen wenn es in die intressenlage des westlichen kapitals
passt...wenn die freiheit menschen zu knechten und auszubeuten gefährdet scheint.
wo waren unsere edlen menschenfreunde als zigtausende unter faschisten wie batista (kuba),
pinochet (chile), reza pachlevi (iran)...um nur einige zu nennen...zu tode gefoltert wurden?
diese regimes wurden finanziell und militärisch unterstützt bzw. als konterrevolutionäre enklaven vom westen erst möglich gemacht.
kommt mir jetzt nicht damit das in ddr auch gefoltert wurde...wenn dem so wäre würde sicherlich kein tag vergehen an dem es nicht entsprechende sondersendungen im tv geben würde.


Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von klaus
als Antwort auf vom 13.10.2010, 07:08:23
Da bin ich ganz deiner Meinung - dolly.

Eine landesweite Verbreitung der Charta 08 könnte die chinesische Führung in eine tiefe Krise stürzen.
Schon Marx sprach von der großen Macht des Wortes.

Warum hast du nicht einfach "deine Meinung" verlinkt?
( http://www.secarts.org/journal/index.php?show=article&id=1155&&lang=de )

Solche Forderungen, wie größere Meinungsfreiheit zuzulassen und dann auch noch freie Wahlen, wie sie auch ganz oben in der Charta 08 stehen, sind für ein kommunistisches Regime immer der Todesstoß.
Die Geschichte hat das gezeigt.
Alle kommunistischen Regime Europas "haben sich aufgelöst" - und alles ohne militärische Gewalt.

Kommunisten können sich nur an der Macht halten, wenn sie Forderungen, wie freie demokratische Wahlen, Zulassen von mehr Meinungsfreiheit,Reisefreiheit, Freiheit der Information,... mit allen Mitteln unterdrücken.

Wenn dann 5000 von 1,5 Mrd. Chinesen in dieser Charta 08 Forderungen aufstellen, die das chinesische Regime destabilisieren könnten - gibt es nur eine Möglichkeit, die Verbreitung solcher Forderungen zu unterbinden - das ist das Wegsperren- besser noch das Hinrichten solcher Menschen.



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miriam
miriam
Mitglied

Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von miriam
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 13.10.2010, 09:31:46
Ich stelle mir vor, dass man in den damaligen Ostblockländern, auf einer solchen Weise sich gegen die Linie der Regierung, artikuliert hätte.

Was dann geschehen wäre, sollten sich diejenigen fragen, die uns hier wieder so ein Trugbild präsentieren möchten.

Schon etwas von freier Meinungsäußerung in den damaligen Ostblockländern gehört - bzw. wo die endete?

Eine der wenigen ehrlichen Äußerungen war, dass man die Diktatur des Proletariats anstrebte.
Nochmals: die Diktatur...

Mit dem Proletariat, so wie es noch Marx definierte, hatte dies denkbar wenig zutun.

Miriam


Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf klaus vom 13.10.2010, 09:47:43
die tolle "meinungsfreiheit" die du meinst wird auch hier an ihre grenzen stossen wenn die bevölkerung sich diesen stuss nicht mehr bieten lässt.
glaubst du wirklich die herrschende klasse lässt sich einfach so abwählen wie in der ddr ?
wozu hat man die "notstandsgesetze" deiner meinung nach eingeführt ?
wieso gibt es ein kpd-verbot ?
weshalb wollen die unbedingt bundeswehreinsätze im innern legitimieren ?
die freiheit die DIE meinen werden sie uns noch gehörig um die ohren schlagen...
wenn es soweit ist.
andreadoria
andreadoria
Mitglied

Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von andreadoria
als Antwort auf klaus vom 13.10.2010, 09:47:43
Der Chinese hat also deshalb den Friedensnobelpreis bekommen, weil er versucht, seine Regierung zu stürzen, und das System seines Staates dem des Westens anzupassen?

Schön. Die Auswahlkriterien werden zwar immer dümmer, aber was soll's.

Mit dem gleichen Anspruch müssten dann aber auch Bush/Rumsfeld diesen Orden bekommen, für ihren Friedenseinsatz im Irak.
Oder, nur mit anderem Vorzeichen, auch Mr. Bin Laden und seine fliegenden arabischen Bürgerrechtler, dem die Umgestaltung des Westen bisher aber nur parziell gelungen ist.


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sysiphus
sysiphus
Mitglied

Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von sysiphus
als Antwort auf hugo vom 13.10.2010, 08:26:23

na, dann ists doch klar das dieses "Unrechtsregime" ihn als Ketzer, der die "Errungenschaften des Komm. Partei Chinas" dem Raubtierkapitalismus zum Frass vorwerfen möchte, aussortiert und in Sicherungsverwahrung nimmt.

Da hat er ja fast drum gebettelt, zumal er ja wissen sollte das "Die" im Bedarfsfalle -siehe 1989- nicht nur einen "Platz für den himmlischen Frieden" einrichten, notfalls diesen auch mit Panzern und Gewehren "säubern".

hugo
geschrieben von hugo


Ungehäuerlich was rote Faschisten hier schreiben dürfen. Aussortiert, gleich selektiert, wurde seinerzeit auch bei den braunen Faschisten. Und ein Massaker als "säubern" mit Panzern und Gewehren zu interpretieren ist der Gipfel von Menschenverachtung.

sysiphus...


hugo
hugo
Mitglied

Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von hugo
als Antwort auf sysiphus vom 13.10.2010, 10:25:32
hallo syssiphus,,Ungehäuerlich was rote Faschisten hier schreiben dürfen,,und ? die schwarzen und die braunen und die gelben Faschisten ??

Ungehäuerlich, ja und nicht nur das,, sogar ungeheuerlich interessant auch immerzu die anmaaßende Beschreibung Jener die "hinter" dem Eisernem Vohang ihr Unwesen trieben,,

also von mir aus war der gesamte Westen HINTER dem Eisernem Vorhang,,

und erst als Menschen wie Gorbatschow (die trotzdem ihre ideologischen politischen und menschlichen Schwächen hatten)diesen Vorhang runterrissen trotz der Gefahr für Leib und Volk, sogar ein Bürgerkrieg war da nicht unmöglich,,konnte sich keiner mehr davor oder dahinter vestecken,,,

aber syssiphus, mach Dir doch mal die kleine Mühe und les immer die ganzen Sätze und versuch wenigstens deren Sinn halbwegs zu begreifen,,

ich les doch auch nicht aus Deinem Beitrag
Faschisten, Massaker, säubern,,, und interpretiere mir das so hin das daraus wird. Sissyphus setzt sich vehement dafür ein das Faschisten säubernd massakrieren sollten.

Das gram es nicht besser hinbekommt als den hugo zum Busenfreund von Kim Il zu befördern,,ok das ist normal, der kann nicht anders, ist eben damals hinter dem Eisernem Vorhang durch die Stasi degeneriert worden und muss nun allen die das noch nicht wissen (in seiner unnachahmlich netten Art) immerzu nahebringen und Jeden der das nicht glaubt, in seiner bekannt "ekelhaft abwertende art und weise" unterjubeln das die Stasi wohl erfolgreich war oder wie oder was ??

hugo
Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von klaus
als Antwort auf vom 13.10.2010, 10:03:28
"die tolle "meinungsfreiheit" die du meinst wird auch hier an ihre grenzen stossen wenn die bevölkerung sich diesen stuss nicht mehr bieten lässt. "
geschrieben von dolly



Immerhin kannst du hier frei deine Meinung äußern, ohne in Schwierigkeiten zu geraten.

In dem von dir angepriesenen System würden solche nicht staatskonformen öffentlichen Äußerungen, wie du sie hier von dir gibst, schon das Ende der freien Äußerung bedeuten und -wie heute noch in China- die Gefängnisse füllen.


Und die Bevölkerung in einem demokratischen System kann sich deinen "Stuss" - wie du so schön schreibst- weiter anhören und verarbeiten und du brauchst auch keine Angst zu haben, dafür in den Knast zu wandern.
Aber so viel Vertrauen hast du ja zum demokratischen System, das du deshalb nicht magst, weil es so ist.

Bei den Wahlen - es sind ja im Gegensatz zu deinen Vorstellungen - Wahlen, bei dem der Bürger zwischen unterschiedlichen Parteien mit unterschiedlichen Vorstellungen WÄHLEN kann und nicht bei einem staatlich angeordneten Akt einen von der Führung vorgegebenen Zettel in die "Wahl"urne werfen MUSS - kann es ja sein, dass irgendwann mal eine Mehrheit "deine" Partei wählt.

Da aber die große Mehrheit der Menschen hier weiß, wie dann die nächsten Wahlen aussehen, wirst du noch lange darauf warten müssen und es wahrscheinlich nicht mehr erleben.


Re: Friedensnobelpreis
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf klaus vom 13.10.2010, 11:30:51
in welche schwierigkeiten ich geraten kann wenn ich meine meinung sage wurde mir von euch ja wunderbar vorgeführt.
ignoranz ist das feuer mit dem SIE uns bekämpfen.
und du mein kleiner klaus hast ganz in DEREN sinne auch nur wieder den quatsch wiedergekäut den du
so nebenbei aufschnappst...und den die herren so gerne hören.


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