Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!

Internationale Politik Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!

Tina1
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Tina1
Weltspiegel Extra: Gaza - Wer hat Mut zum Frieden?
Bruny
Bruny
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Tina1 vom 08.08.2014, 06:44:38
Es wird schon deswegen keinen Frieden in dieser Region geben können, weil Israel weder vom Siedlungsbau weichen noch die besetzten Gebiete räumen wird, von der Rückgabe gestohlenen Landes mal ganz zu schweigen. Wobei ich hier das "Vergehen" eindeutig auf der israelischen Seite sehe.

Bruny
karl
karl
Administrator

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von karl
als Antwort auf Bruny vom 08.08.2014, 07:13:22
Als der konkrete Grund für die Ablehnung der Verlängerung der Waffenruhe wird angegeben, dass Israel keine Lockerung der Blockade des Gaza-Streifens angeboten hat (aus Tinas Quelle).

Karl

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Crimmscher
Crimmscher
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf Tina1 vom 08.08.2014, 06:46:59
Was immer es auch ist, es holt beide Seiten immer wieder ein.
Es gibt auch keine Chance wegzulaufen oder zu umgehen.

Der Hass ist größer als der Verstand.
Er raubt auf beiden Seiten jegliche Vernunft und den Bezug zur Realität.

Diese Realität ist die Entwicklung im Vorderen Osten, sie trägt die Gefahr in sich, dass beide Staaten untergehen können.

Das neue Kalifat wird, wenn es dazu kommen sollte, beide Seiten auslöschen.

Crimmscher
karl
karl
Administrator

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von karl
Heute schreibt Martin Lejeune:
deutschland radio wissen und andere öffentlich-rechtliche sender interviewen mich nicht mehr
ich bitte euch an [email]hoererservice@deutschlandradio.de[/email] zu schreiben falls ihr damit nicht einverstanden sein solltet und denen euren protest zu äußern

Martin Lejeune schreibt dazu in seinem Blog:

"Heute hat mich Wolfgang Schiller, ein Redakteur und der Chef vom Dienst vom Deutschlandradio Wissen angerufen und gesagt, er zweifle an meiner journalistischen Unabhängigkeit. Daher habe sich der Sender gegen das Führen eines Interviews mit mir entschieden. Ein längeres Interview (15 Min) für den Nachmittag war fest vereinbart, ein zweites, kürzeres Interview (5 min) für den Vormittag hatte der Sender angefragt. Beide Interviews sind abgesagt."

http://martin-lejeune.tumblr.com/post/93975020071/dradiowissen-storniert-interview-mit-martin-lejeune
geschrieben von Martin Lejeune


Ich habe geschrieben: Ich halte es für einen Skandal, dass man die nun wirklich extrem seltenen authentischen Stimmen von vor Ort aussperrt und nun nur von Israel abgesegnete Jubelreporter unserer Medien berichten lässt.

Karl
Cheval
Cheval
Mitglied

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Cheval
Deutschland als Vermittler im Konflikt?
Denkbar?
Nein!
Man kann nur verlieren, denn oft genug scheiterten solche Versuche.

Aber man könnte mit den EU- Partnern Grenzkontrollen zwischen dem Gaza- Streifen und Ägypten und Wiederaufbauhilfe in den zerstörten Gebieten leisten, sowie die Versorgungslage mit humanitären Hilfsgütern realisieren, wenn denn endlich eine Einigung erzielt wäre, wenn Ruhe herrschte, zwischen den verfeindeten Gesellschaften...

Der Weg der kleinen (Fort)Schritte muss folgen, die nicht aus Luftschlössern bestehen. Beide Seiten müssen dafür den Willen signalisieren.

Cheval

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justus39 †
justus39 †
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf karl vom 08.08.2014, 10:56:11
Es ist traurig, dass Reporter, die das Geschehen direkt vor Ort erleben und authentisch schildern können, ausgesperrt und mundtot gemacht werden, während die gleichgeschaltete Presse nur noch die vorgefertigte Meinung aus Israel zulässt.
In der DDR war ich das gewohnt, aber ich bin enttäuscht, dass es im vereinten Deutschland auch wieder so ist.

justus
Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von claude
als Antwort auf Cheval vom 08.08.2014, 11:29:36
Absolut einverstanden mit dem was du schreibst, aber diese Hilfsmaßnahmen müssten Hand in Hand gehen mit der Entwaffnung der Hamas oder anderer radikaler Gruppen.
Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Eine interessante Studie zum Thema: Darf Israel kritisiert werden ?

" "Sie sehen doch, dass die Feinde Palästinas die deutschen Medien unter Kontrolle haben!", brüllte ein Sprecher der Quds-Demo vor einer Woche über die Köpfe der Demonstranten."

Eine Studie kommt jedoch zu einem ganz anderen Schluss.

". Seit zehn Jahren erforscht Monika Schwarz-Friesel, Leiterin des Fachgebietes Allgemeine Linguistik an der TU Berlin, die deutsche Berichterstattung über den Nahost-Konflikt. Bis 2017 soll das Projekt noch laufen, erste Ergebnisse hat Schwarz-Friesel aber jetzt schon ausgegeben. Das überraschendste davon: Kein anderes Land der Welt wird in deutschen Medien so oft und scharf kritisiert wie Israel."..
und:
" "Hier hat sich in den letzten Jahren wiederholt gezeigt, dass im deutschen Kommunikationsraum ein extrem einseitiges und sehr negatives Israel-Bild vermittelt wird", stellt Schwarz-Friesel fest."
und:
" Diejenigen, die die Palästinenser in erster Linie als Opfer sehen, könnten mit dem Ergebnis der Studie eigentlich zufrieden sein. Nur von einer Idee müssten sie sich verabschieden: der beliebten Behauptung, man dürfe in Deutschland "nichts gegen Israel sagen".
Tina1
Tina1
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Tina1
als Antwort auf Crimmscher vom 08.08.2014, 10:27:08
Was immer es auch ist, es holt beide Seiten immer wieder ein.
Es gibt auch keine Chance wegzulaufen oder zu umgehen.

Der Hass ist größer als der Verstand.
Er raubt auf beiden Seiten jegliche Vernunft und den Bezug zur Realität.

Diese Realität ist die Entwicklung im Vorderen Osten, sie trägt die Gefahr in sich, dass beide Staaten untergehen können.

Das neue Kalifat wird, wenn es dazu kommen sollte, beide Seiten auslöschen.

Crimmscher


Ein Kalifat würden die Hamas doch nur begrüßen..oder sehe ich
das falsch? Das wäre doch auch ihr Endziel, als terroristische Islamisten.

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