Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!

Internationale Politik Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!

olga64
olga64
Mitglied

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von olga64
als Antwort auf karl vom 17.08.2014, 19:25:14
Ich bin und werde wohl immer geprägt von dem Erlebnis sein als ich 1972 das Attentat der Palästinenser in München auf die israelische Mannschaft hautnah miterlebte. Ich höre ihn noch, den Helikopter über unserem Haus als er Richtung Fürstenfeldbruck flog, wo dann das Blutbad stattfand. Ich bedaure noch heute,dass München und Olympia immer im Zeichen dieser Morde stehen wird.
Auch wenn ich Verständnis dafür habe, dass Menschen und Bevölkerungsgruppen auf ihre Missständnisse aufmerksam machen müssen und sollen - bei Morden hört sich mein Verständnis auf.
Es folgten ja noch einige Flugzeugentführungen - bis diese dann durch Aktionen der Selbstmordattentäter abgelöst wurden. Olga
julchentx
julchentx
Mitglied

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von julchentx
als Antwort auf karl vom 17.08.2014, 17:41:38
Karl,

das war keine Beschimpfung, das war lediglich eine Festellung und auch ein bisschen eine Anfrage.

Ich teile auch keine pro und kontra Ecken ein. Eher tut das jeder
Schreiber mit seinem/ihrem kommentar selber und der/die Leser werten
es lediglich, jeder/fuer sich selber, aus.

Ich fuer mein Teil verspuere nicht den Drang etwaige dahingehende
Befunde publik zu machen. Ebensowenig hatte ich bestimmte person/en
im Auge beim Schreiben meines Kommentares oben. Er war absolut
unpersoenlich gemeint.

Das pro und kontra konzept hatte ich lediglich benutzt damit es
leichter war auszudruecken dass ich die diskussion hier fuer sehr
einseitig halte im grossen Ganzen.

Tut mir leid dass es so eine rote Fahne war!
justus39 †
justus39 †
Mitglied

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf eka231246 vom 17.08.2014, 11:54:58
Justus, ich fürchte es wird nur temporär etwas bringen. Der Friedenswille muss in den Köpfen wachsen und davon sind beide Seiten weit entfernt.

Einen schönen sonnigen Sonntag

Eka

Bei den Verhandlungen mit Israel ist nach palästinensischen Angaben eine neue Waffenruhe im Gaza-Konflikt vereinbart worden. Die Details der von Ägypten vermittelten Einigung sollten zu einem späteren Zeitpunkt in Kairo verkündet werden, berichteten palästinensische Medien am Montagabend kurz vor dem Ende einer fünftägigen Feuerpause.
geschrieben von RP online

Das wäre doch wenigstens erst einmal ein Hoffnungsschimmer.
Wenn erst einmal die Waffen schweigen kehrt vielleicht auf beiden Seiten ein Hauch von Vernunft ein.

justus

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eka231246
eka231246
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von eka231246
als Antwort auf olga64 vom 18.08.2014, 16:58:26
Olga,

das, was Du ansprichst war schrecklich, aber zur gleichen Zeit, waren auch deutsche Terroristen -die Rote Armeefraktion- unterwegs. Mir fallen da gleich die Namen von Jürgen Ponto, Martin Schleyer,Bubak und später Alfred Herrhausen ein. Würden diese terroristischen Morde bedeuten, dass das gesamte deutsche Volk aus Terroristen besteht?

Natürlich nicht! Genausowenig sind es die meisten Zivilisten in Gaza und schon gar nicht die vielen unschuldigen Kinder!!

Eka
eka231246
eka231246
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von eka231246
als Antwort auf justus39 † vom 18.08.2014, 22:16:18
Ja Justus, das ist ein Hoffnungsschimmer, aber jetzt muss man erst abwarten, wie sich der Alltag darstellt. Es hat solche Verhandlungen schon so oft gegeben, gut angefangen, aber bei der kleinsten Verfehlung wieder umgeworfen und alles war beim alten.

Immerhin hört das zerstören und töten auf und die Bevölkerung kann auf beiden Seiten aufatmen.

Gruß Eka
hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von hinterwaeldler
Welcher Journalist war eigentlich für die ARD+ZDF im Gazastreifen tätig? Keiner! Wer hat dann berichtet? Niemand! Und der einzige Journalist, der sich zu einer Berichterstattung bereit erklärte, wurde abgelehnt. Ihr glaubt es nicht? Woher haben dann die deutschen Qualitätsmedien ihre Informationen? Na dann guckt mal Jung&Naiv und staunt Bauklötze:





Alle Reportagen aus dem Kriegsgebiet von Tilo Jung: youtube.com: Playliste zum Thema Palästina

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Tina1
Tina1
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Tina1
Militante Palästinenser feuern trotz Waffenruhe Raketen auf Israel

..und damit ist die große Hoffnung auf eine verlängerte Waffenruhe, vielleicht eine Waffenruhe für immer, vorbei.
olga64
olga64
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von olga64
als Antwort auf Tina1 vom 19.08.2014, 16:19:43
Ja, mich erschüttert dies auch. Und auch die Wünsche der Hamas finde ich eigenartig: eigenen Flughafen und Seehafen (für dieses kleine Stückchen Land), Öffnung der Grenzen nach Ägypten (werden diese wohl nie machen) und Israel. Und dies bei all dem oft berechtigten Misstrauen, das auf allen Seiten herrscht. Olga
Tina1
Tina1
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Tina1
Israelis demonstrieren für Frieden

"Mehrere tausend Israelis haben in Tel Aviv für Friedensverhandlungen ihrer Regierung mit der Palästinensischen Autonomiebehörde demonstriert. Veranstalter waren die linke Oppositionspartei Meretz, die Bewegung "Frieden jetzt" und die Kommunistische Partei Hadasch."
Tina1
Tina1
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Tina1
als Antwort auf hinterwaeldler vom 19.08.2014, 10:56:10
"Welcher Journalist war eigentlich für die ARD+ZDF im Gazastreifen tätig? Keiner! Wer hat dann berichtet? Niemand!"

Ich versuche mal deine Fragen zu beantworten.
Also es gab und gibt schon einige Journalisten die für die ARD + ZDF aus Gaza berichtet haben, nicht nur Martin Lejeune war und ist in Gaza. Ich habe von ihm in dem Video leider nichts neues hören u erfahren können, denn es ist genau das was auch andere berichtet haben. Und nicht nur er redet mit Palästinensern sondern zb. auch Richard C. Schneider. In einem Video sieht man ein Interview mit dem palästinensischen Politiker, Mohamed Shtayyeh, Vertrauter von palästinenserpräsident Abbas und einer der Verhandlungsführer bei den Friedensgesprächen mit den Israelis. Um bei Richard. C. Schneider zu bleiben kann man auch ein Video über ein Interview mit einem paläst. Fiedensaktivisten sehen.

Wir alle haben sehr viele Bilder über die Medien vom Ausmaß der Zerstörung in Gaza, von den vielen Verletzten in Krankenhäusern u. Toten gesehen. Und das jeden Tag. Was uns alle erschüttert hat. All diese Fotos können nur von Journalisten, Berichterstattern oder durch paläst. Teams gekommen sein. Und das dann alles auch ohne M. Lejeune.

Es gab auch immer wieder scharfe Kritik an der israelischen Regierung über die Medien. Es gab auch immer wieder die Aufforderung an Israel, über Interview's oder Talkshow's den Krieg zu beenden. Daher gab es in meinen Augen auch keine einseitige Berichterstattung von den Medien was den Krieg in Gaza betrifft.
"Es gibt keinen Druck auf Israel"
Mitten im Aufmarschgebiet
Der Friedhof der Märtyrer
Im Innern eines Hamas-Tunnels

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