Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!

Internationale Politik Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!

sammy
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Mitglied

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von sammy
als Antwort auf justus39 † vom 25.08.2014, 12:40:41
Wie soll es denn zu einer Einigung zwischen Palästinensern und Israelis kommen, wenn auch hier schon zunehmend aneinander vorbei geredet wird?

..nun justus39, wer genau hinsieht wird auch bei deinen Beiträgen oftmals feststellen,wie feingesponnen du dich da nicht ausnimmst...

sammy
karl
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von karl
als Antwort auf sammy vom 25.08.2014, 12:52:27
@ sammy,

warum den Versuch von Justus, die Aufgeregtheiten in der Diskussion zu beruhigen, konterkarieren? Ich werde versuchen, in meinen Beiträgen Bezüge zu Vorrednern auf die Sache zu beschränken, auch wenn es mir zugegeben schwer fällt, so manche Zumutung zu überlesen.

Karl
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von karl
als Antwort auf bukamary vom 25.08.2014, 12:45:15
Nach dem was ich gelesen habe, handelt es sich bei Arutz Sheva um ein sehr regierungsfreundliches Medien - Netzwerk der israelischen Siedlerbewegung. Wenn ich dann gleichzeitig zur Kenntnis nehmen muss, dass die israelische Regierung die Einreise von Mitarbeitern von "Human Rights Watch" und AI in den Gaza verweigert, dann ziehe ich daraus meine Schlüsse. Wenn man von Seiten Israels nichts zu verbergen hat, dann wäre es doch geradezu hilfreich und würde die Glaubwürdigkeit der Israelischen Politik steigern, wenn die von Dir gemachten Angaben denn zuträfen.
@ bukamary,

das ist nicht naiv gedacht, sondern bringt es auf den Punkt.

Karl

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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von marina
als Antwort auf bukamary vom 25.08.2014, 12:45:15
Im Übrigen frage ich mich, wie man bei noch so viel Verständnis der israelischen Armee rechtfertigen will, dass sie Krankenhäuser, Krankenwagen, medizinische Helfer aller Art, UN-Schulen, in die sich Flüchtlinge retten wollten etc., plattmacht.

Nein, beim besten Willen, ich habe null Verständnis für diese menschenverachtenden Praktiken.
Dafür lasse ich mir sogar gerne Einseitigkeit vorwerfen. Denn ich bin einseitig für den Schutz von unschuldigen Menschenleben, medizinischen Helfern, Krankenhäusern und Schulen.

Ganz abgesehen davon widersprechen diese Praktiken den Regeln der Genfer Konvention und sind ganz klar Kriegsverbrechen.

(Was Andrew99 betrifft, so bin ich mir mehr denn je sicher, dass mein Verdacht sich bestätigt hat. Warum wohl meldet er sich anonym an? Und warum schreibt er sofort nur in diesem Thread sachkundige, aber AI diskreditierende Beiträge?)
sammy
sammy
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von sammy
als Antwort auf karl vom 25.08.2014, 13:05:20

...warum den Versuch von Justus, die Aufgeregtheiten in der Diskussion zu beruhigen, konterkarieren?
geschrieben von karl

...nun, wenn jeman meint sich hier eine "weisse Weste" überstreifen zu können und etwas moderate Töne von sich gibt, ist noch lange kein User der versucht sich "beiden Seiten" gerecht zu verhalten..
Es genügt doch einfach mit gutem Beispiel hier in Erscheinung zu treten..

sammy
karl
karl
Administrator

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von karl
als Antwort auf sammy vom 25.08.2014, 13:40:12
Es genügt doch einfach mit gutem Beispiel hier in Erscheinung zu treten..
Wenn wir uns darauf einigen könnten, wäre doch schon viel gewonnen

Karl

P.S.: Damit keine Missverständnisse entstehen. "Beiden Seiten gerecht werden" muss eine Einzelperson nicht. Es reicht, wenn die Meinung der anderen Seite keine hämischen Kommentare hervorruft und mit sachlicher Information geantwortet wird.

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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf justus39 † vom 25.08.2014, 12:40:41
Wie soll es denn zu einer Einigung zwischen Palästinensern und Israelis kommen, wenn auch hier schon zunehmend aneinander vorbei geredet wird?

justus


Justus,hier wird nicht nur aneinander vorbei geredet,hier findet ein sehr unfaier Kampf statt und der Webmaster ist mitten drin.
Geht es hier wirklich noch um das Thema?

Auf diese Aussage hat niemand reagiert:

Der Direktor von Amnesty Israel über den Israel-Gaza-Konflikt:

"Jeder einzelne dieser verlorenen Menschenleben ist eine Tragödie-egal ob in Gaza oder in Israel"


Werden Lösungen gesucht,nein..es wird gemobbt und verdächtig und User,die nicht der gleichen Meinung wie Marina sind,verstehen nichts von der Problematik.

Amnesty International bemüht sich um Neutralität:

"Nachdem mindestens 18 weitere Palästinenser aufgrund des Vorwurfs, Informationen an Israel weitergegeben zu haben, durch Exekutionskommandos ums Leben gebracht wurden, erklärte Amnesty International heute, dass die Hamas ihre Kampagne der standrechtlichen Exekution mutmaßlicher Kollaborateure stoppen muss."

Es ist gut,wenn beide Seite gezeigt werden!

Ich verabschiede mich hiermit aus diesem Thread.
Inga
bukamary
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von bukamary
als Antwort auf marina vom 25.08.2014, 13:11:48
Ganz abgesehen davon widersprechen diese Praktiken den Regeln der Genfer Konvention und sind ganz klar Kriegsverbrechen.


Marina,
angesichts der vielen kriegsänlichen Situationen weltweit und der immensen gewaltbereitschaft,frage ich mich schon seit längerem, ob die Regeln der Genfer Konventionen bei den "Mächtigen" dieser Welt überhaupt noch Gültigkeit besitzen?

Für menschenverachtendes Verhalten habe ich keinerlei Verständnis, egal wo dieses stattfindet.

bukamary
lupus
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von lupus
als Antwort auf karl vom 25.08.2014, 13:05:20
Hallo Karl, ich fragte dich am 21.8.:
...was oder wer soll die militanten Gruppen der Hamas dazu bringen ihre , wohl eher unsinnigen, Raketenabschüsse, die doch nur provozieren können, einzustellen?

Das war doch sicher keine Zumutung. Du hattest aber eben auch keine Lösung.

lupus
karl
karl
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von karl
als Antwort auf lupus vom 25.08.2014, 15:03:54
Das habe ich ja auch nicht als Zumutung bezeichnet. Meine Antwort darauf ist: Ein Ende der Blockade des Gazastreifens, Anerkennung der Lebensinteressen und Menschenrechte der Palästinenser, das dürfte genügen, um den Krieg zu beenden.

Karl

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