Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen

Internationale Politik Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen

karl
karl
Administrator

RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von karl
als Antwort auf adam vom 03.07.2019, 20:45:10
adam:
"Den ersten Schuss haben in Syrien die sunnitischen Islamisten getan, gegen die schiitischen Islamisten, die bereits vor Ort waren und im Jemen die schiitischen Huthis durch Geld des Iran. "
@adam,

auch im Jemen bist Du über die Geschichte des Konflikts nicht informiert. Die Huthis sind zwar Schiiten, aber der Einfluss des Irans ist eher marginal. Huthi-Konflikt.

Wenn sie heutzutage finanzielle Unterstützung vom Iran erhalten (bisher habe ich darüber nur Vermutungen gelesen und kenne keine Beweise), so ist das angesichts der ausländischen Aggressoren (Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate) lebensnotwendig.

Im Jemenkonflikt ist die Beteiligung deutscher Waffensysteme von unabhängiger Seite nachgewiesen. Iranische Waffen der Huthirebellen wurden m. W. bisher nur von Kriegsgegnern präsentiert.

Karl
Bruny
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von Bruny
als Antwort auf adam vom 03.07.2019, 20:45:10
Sieh dir mal dutchweepee oder Bruny an. Sie argumentieren nicht, sondern schützen nur ihre ethischen Interessen, sogar so weit, daß sie die Diktatur der freien Gesellschaft vorziehen. Sie werfen, neben der Geschichte, alle Logik über den Haufen in ihren Schuldzuweisungen gegen den Westen, die USA. Sie können schon nicht mehr anders.
 
geschrieben von adam
So nicht Adam. Du lügst ganz dreist hier, ich habe noch nie die Diktatur der „freien Gesellschaft“ vorgezogen. Ich erklärte dir, dass es den Menschen nicht besser ging, wenn der Diktator ermordet wurde. Es geht ihnen seither eher schlechter. Du bist derjenige der nicht versteht, dass Trump, Obama, Bush usw. grob fahrlässig gezündelt und somit Krieg und Elend in diese Regionen gebracht haben und meine Sicht der Dinge ist, dass sich diese Länder nie mehr erholen werden, es wird ein ewiger Schwelbrand bleiben.

 
adam
adam
Mitglied

RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 03.07.2019, 21:10:37

Natürlich bruny. So nicht. Zwinkern

--

adam


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adam
adam
Mitglied

RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 03.07.2019, 21:10:37

Karl, den Link hast du schon mal gebracht. Über die Geschichte der Huthi bin ich natürlich informiert. Interessiere dich mal für die neueste Geschichte, nicht so sehr für die Anfängen. Waffen kann ich mir auf dem internationalem Markt raussuchen.Die müssen ja nicht aus dem Iran sein.

--

adam

karl
karl
Administrator

RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von karl
als Antwort auf olga64 vom 03.07.2019, 19:10:35

Olga64:
“Da habe ich noch eine Frage: Sie haben uns oft von den syrischen Menschen berichtet, die als Flüchtlinge zu Ihnen kamen und Freunde wurden.
Vertreten die auch Ihre für mich sehr neuen Ansichten, die Sie hier nun veröffentlichen?“

@Olga64,

ich war noch nie ein Freund von Assad, aber auch noch nie Rebellenfreund in Syrien. Meine Meinung dazu habe ich nie geändert, Du bist lange genug dabei und hättest das lesen können. Ich bin gegen Krieg und erst recht gegen Bürgerkrieg, der der fürchterlichste von allen ist. Die Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, die sind vor Bomben geflüchtet und glaube mir, wenn Du Kinder hast, ist es Dir egal, ob amerikanische, syrische oder russische Bomben fallen. Es gibt keine guten Bomben, die deine Kinder töten. 

Du hast ja nicht Unrecht, wenn Du vom Schlächter Assad redest, aber das darf nicht die mörderischen Untaten der anderen Kriegsparteien verharmlosen. Du argumentierst nicht neutral in diesem Konflikt, sondern blendest die Aktionen der vom Westen unterstützten Rebellengruppen und die amerikanischen Bombardements aus. Gefoltert und gemordet wurde und wird auf allen Seiten. 

Karl

P. S. : Ich entschuldige mich für die reaktiven Abschweifungen nach Syrien. Thema ist ja eigentlich ein weiteres vom Westen zerstörtes Land: Libyen. 
 
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf adam vom 03.07.2019, 20:45:10
...Sieh dir mal dutchweepee oder Bruny an. Sie argumentieren nicht, sondern schützen nur ihre ethischen Interessen, sogar so weit, daß sie die Diktatur der freien Gesellschaft vorziehen. Sie werfen, neben der Geschichte, alle Logik über den Haufen in ihren Schuldzuweisungen gegen den Westen, die USA. Sie können schon nicht mehr anders.
geschrieben von adam
Du bist ja gedanklich voll daneben und erklärst Deine unglaublichen Hirngespinste zur Tatsache. Was ist mit Dir passiert, dass Du so verbittert um Dich beißt und bar aller Logik und Wahrheit vor Dich hin schreibst? Ich verschwende meine Zeit nicht mehr mit Deinem ausgedachten Unfug.

sayonara

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adam
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf dutchweepee vom 04.07.2019, 01:21:22

Mein lieber dutchweepee,

kümmer dich mal darum, wie man anständig, im Sinne von Guten Manieren und "Du sollst nicht lügen!", diskutiert. Du bist das typische Beispiel für Leute, die nur über Schuldzuweisungen und Lügen diskutieren können. Besonders bei dir liegt das daran, daß du nicht weißt, wie deine "Meinung" zustande kommt, weswegen du schon gewohnheitsmäßig lügst, unterstellst und absurde Vergleiche ziehst.

Karl gegenüber habe ich schon das Ethische Interesse erwähnt. Es geht darum das seine zu kennen. Hier im ST ("draußen" habe ich das nicht nötig) liegt meines auf der Basis, daß der Westen nicht an allem Schuld hat und auch seine Interessen vertreten darf . Eine Nebenbasis ist, daß die neue Bundesrepublik politisch nicht zu einer DDR2.0 verkommen darf und sich deren verspätete Vertreter nicht alles erlauben dürfen. Das gilt sehr für dich, denn du bist mit deinen Ansichten immer noch im politischen Jargon des damaligen SED-Staates verwurzelt. Du bist der DDR nationalistisch treu und behauptest immer noch sozialistisch zu denken. Sei froh, daß ich das nur als Querfront bezeichne.

Das Ethische Interesse ist die innere Stimme für das was gut und richtig erscheint. Vertritt jemand eine andere Meinung, empfindet man das als Schuld gegen sich und erliegt gewöhnlich der Versuchung zurück zu beschuldigen. Das ist natürlich falsch, wenn sich die Meinung des anderen zwar in unterschiedlichen, aber durchaus vertretbaren Breiten befindet. Er ist keineswegs schuldig, schon gar nicht juristisch und auch nicht ethisch/moralisch. Das muß man lernen zu tolerieren, ohne dabei die unterschiedliche Meinung selber tolerireren zu müssen. Mit dieser Erkenntnis lässt sich bestens ohne Beleidigungen diskutieren, wenn man es geschafft hat, die eigene Überzeugung als human humanistisch zu eichen.

Ein Beispiel? Da kann ich nur von mir ausgehen. Meine Erkenntnis ist die, daß ich zum Beispiel @Karl dessen Basis nicht als Schuld vorwerfen kann, wenn sie nicht meiner Basis entspricht. Mit Schuld hat das nichts zu tun. Ich kann nur versuchen, seine Meinung durch Argumente zu beeinflussen. Wenn ich dabei Erfolg haben möchte, verbieten sich Beleidigungen und Schuldzuweisungen.

So weit erst mal zum Ethischen Interesse, voll daneben und Hirngespinste. Verdau das erst mal dutchweepee und versuch es mit Weiterbildung, statt mit Beschuldigungen und Unterstellungen.

--

adam

 

Bruny
Bruny
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von Bruny
als Antwort auf adam vom 04.07.2019, 08:18:56


kümmer dich mal darum, wie man anständig, im Sinne von Guten Manieren und "Du sollst nicht lügen!", diskutiert. 
geschrieben von adam
WOW - dann ist ja doch noch Hoffnung @Adam. Dann kümmer dich mal darum wie man diskutiert ohne Diskutanten der Lüge zu bezeichnen.
olga64
olga64
Mitglied

RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von olga64
als Antwort auf karl vom 03.07.2019, 22:47:30
 

ich war noch nie ein Freund von Assad, aber auch noch nie Rebellenfreund in Syrien. Meine Meinung dazu habe ich nie geändert, Du bist lange genug dabei und hättest das lesen können. Ich bin gegen Krieg und erst recht gegen Bürgerkrieg, der der fürchterlichste von allen ist. Die Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, die sind vor Bomben geflüchtet und glaube mir, wenn Du Kinder hast, ist es Dir egal, ob amerikanische, syrische oder russische Bomben fallen. Es gibt keine guten Bomben, die deine Kinder töten. 

Du hast ja nicht Unrecht, wenn Du vom Schlächter Assad redest, aber das darf nicht die mörderischen Untaten der anderen Kriegsparteien verharmlosen. Du argumentierst nicht neutral in diesem Konflikt, sondern blendest die Aktionen der vom Westen unterstützten Rebellengruppen und die amerikanischen Bombardements aus. Gefoltert und gemordet wurde und wird auf allen Seiten. 

Karl

 
geschrieben von karl
Karl, es ist unwichtig, ob Sie oder ich ein Freund oder Feind von Assad sind. SChlimm genug, dass es einige DiskutantInnen gerade zu diesem Thema hier gibt, die daraus ihr ungeniessbares Süppchen kochen wollen.

Ich beschränke mich auf die aktuelle Situation: derzeit sind in der Region Idlib ca 3 Mio Syrer (viele Frauen, Alte und Kinder) eingekesselt (soviel auch zu der emotionalen Bemerkung "wenn Du Kinder hast").
Diese Menschen wurden aus West Gouta und Aleppo in diese Region verfrachtet,vermutlich, um sie kontrolltechnisch oder auch als militärische Zielscheiben gesammelt zu haben.
Sie fliehen nach wie vor und zwar an die türkische Grenze (andere Ausweichmöglichkeiten haben sie nicht mehr), die aber geschlossen ist, weil sich auch die Türkei nicht mehr in der Lage sind, weitere Millionen syrischer Flüchtlinge aufzunehmen (es leben dort ja bereits Millionen).
Ich habe noch nie gehört, dass diese Menschen dann vor den Türken Angst haben.
Ebenso habe ich gehört, dass sie vor den Amerikanern, die vor Ort die Kurden noch unterstüzen Angst haben. Es war ein internationaler Auschrei, als Trump plante, diese Soldaten abzuziehen - was er dann nicht in dem Umfange tat.
Sie flehen sogar die Amerikaner nach wie vor an, ihnen zu helfen.

Was ich aber nicht hörte, sind ähnliche Hilferufe nach Russland. Wäre auch verwunderlich, wenn sie seit Jahren auch von diesen mit Bomben überschüttet werden.
Gestern sah ich eine Doku im TV, wo Franziskaner-Mönche versuchen, in Syrien zu helfen. Dort gibt es ja mittlerweile ca 15-jährige Kinder, die noch nie Frieden erlebt haben. Deren Väter teilweise tot sind und die dann mit den übelebenden Müttern sorgen müssen, dass zumindest ein wenig der Lebensunterhalt gesichert ist. Das schaut dann so aus, dass ein Junge in einer Knopffabrik für 7 Euro im Monat arbeitet und die Mädchen sich um die jüngeren Geschwister kümmern. Sie leben in Ruinen ohne Strom und Wasser und zudem wird ihnen die Kindheit geklaut mit Chancen auf Bildung usw.
Ja, es ist richtig: wenn ich solche Dinge sehe oder darüber lese, kann ich nicht mehr neutral urteilen, weil ich diese Dramatik genau so unerträglich finde wie manche Kommentare von Leuten, die sich in ihrem theoretischen Wunsch nach Weltfrieden ausruhen. Olga
Tina1
Tina1
Mitglied

RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von Tina1
als Antwort auf Bruny vom 03.07.2019, 20:01:38
,
Und nun zeig mir ein einziges Land wo es der Bevölkerung besser geht nachdem der Despot/Diktator um die Ecke gebracht wurde. Zeig mir die Menschen die ihre Identität in diesen Ländern wieder gefunden haben, zeig mir ein Land das wieder zu seiner Blüte zurückgefunden hat.

 
OT

In dem Punkt gebe ich dir recht. Aber genau das wollten doch die Menschen, auch hier im ST. Man hat den Kriegen, den Regime Chance doch zugestimmt. Das Gleiche wollte man mit Assad machen, auch das wollten viele hier. Sie haben nicht aus der Geschichte von Regime Change gelernt. Ich wunder mich über einige Aussagen jetzt, die ganz anders sind wie vor Jahren. Wenn man das vor Jahren geschrieben hat, dann wurde man als Assad Unterstützer benannt, obwohl es darum überhaupt nicht ging.Ich finde das Umdenken richtig, denn es ist inzwischen vieles ans Licht gekommen.

Aber diesmal ist es nicht gelungen, denn er hat viele Unterstützer, aber das Land ist zerstört, die Wirtschaft ist kaputt, den Menschen geht es schlecht. Syrien war ein säkularer Staat, wo alle Religionen friedlich zusammen leben konnten. Auch wenn er ein Diktator war, standen die Menschen hinter ihm, weil sie Angst hatten, dass der politische Islam an die Macht kommen könnte. Und das war ja auch der Grund, warum es zum Krieg kam, die radikalem Islamisten, IS, Al Quaida wollten ihn stürzen und sie wurden von außen unterstützt. Die anfängliche Demonstration hatte als Ziel Verbesserung der Politik, aber kein Regime Change. Darüber gibt es Berichte von Syriern. Aber die Demo wurde schnell unterwandert von den extremistischen Gruppierungen, die dann Gewalt gegen den Staat ausgeübt haben. Das kann sich kein Staat gefallen lassen. Die westl Allianz hat ja nicht umsonst in den Konflikt eingegriffen, Kampf gegen IS und alle die anderen extremistischen Gruppen. Und diese brutalen Kämpfer haben die Menschen als Schutzschilde genommen.

Was den Iran betrifft, habe ich lange so wie du gedacht. Seit ich mich mehr darüber informiert habe, kann ich nicht mehr so denken. Die Mullahs, die Religionswächter, die islamische Regierung verstößt jeden Tag gegen die Menschenrechte. Demonstranten werden zusammen geschlagen, darunter viele Studenten, in Kerker gesteckt u gefoltert. Menschen, die dem Islam abschwören bekommen die Todesstrafe. Es gibt viele Iraner die deshalb aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet sind. Es gibt strenge Kleidervorschriften, wenn sie nicht eingehalten werden, dann werden die Frauen in den Knast gesteckt u verurteilt. Vor kurzen wurde eine Iranerin zu einem Jahr verurteilt. Ich hatte den Link eingesetzt.

Atheisten, Exmuslime, Christen u. andere Religionen werden verfolgt und geschlagen. Wie auch homosexuelle, sie werden mit dem Tod bedroht . Von dem Mullah Regime wurden tausende Iraner umgebracht, die sich nicht der Scharia unterordnen wollten. Die linken wurden besonders verfolgt, da gab es ein Tribunal. Es wird oder wurde im Iran gesteinigt. Ich habe dazu viele Reportagen gebracht, wo man das alles sehen und hören kann. Also der Iran ist nicht viel besser als Saudi-Arabien.

Wir kann man so einen Staat versuchen gut hinzustellen? Das sollte man nicht in Verbindung bringen, weil man an der USA Kritik üben muss. Das sind zweierlei Sachen. Anstatt man den Menschen hilft, die sich gegen dieses brutale Regime stellen. Die Menschen in SA u im Iran sind gegen den politischen, brutalen Islam in SA Whahabismus und dem schiitischen, sehr streng, gläubigen Islam, wo nur die Scharia gilt.

Und da bin ich auf der Seite dieser Menschen, der Demonstranten. Ja die Menschen sind toll, wie du es sagst, deshalb muss man zu ihnen stehen und nicht zu dem Mullah Regime. Was du versuchst zu tun. Assad wollte man weghaben, er war der Schlächter und was sind die Mullahs, die Religionswächter, die Islamisten, die Sittenwächter, die jeden Tag die Menschenrechte verletzen, die Menschen umbringen ? Keine Schlächter? Ich kann dich bei diesem Thema nicht verstehen. Ich verurteile auch die USA, aber sie hatten ja viele Unterstützer in Deutschland, auch hier, wenn es um Regime Change ging. Es wollte ja viele, weil man nicht daran gedacht hat, was danach kommt. Kritik an der USA kann nicht dazuführen, dass man das Regime des Irans verharmlost.

Meine Meinung, die niemand teilen muss.
Tina

 

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