Internationale Politik Krieg gegen Muslime

hugo
hugo
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Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von hugo
als Antwort auf hema vom 08.09.2010, 11:02:55
"Wir sollten zur Wahrheit und zur Einsicht kommen, dass nur ein Miteinander aller Religionen und der Menschen, ein menschenwürdiges Leben für alle ermöglicht." (hema)

Wir sollten zur Wahrheit und zur Einsicht kommen, dass nur ohne Religionen, ein menschenwürdiges Leben für viele möglich wird.(hugo)

als die Gotteskrieger noch Mudjahedin oder so ähnlich hießen, waren sie auch bei den USA sehr beliebt,

nachdem die Türme einfielen und man das in Zusammenhang mit o.g. brachte, wurden die Gotteskrieger zu Nationalfeinden o.ä. und wurde dieser Begriff zum Schimpfwort

das daraufhin die Gotteskrieger der einen ach so friedfertigen Religion (wenn ich mich nicht sehr irre haben diese Amis einen Pfarrer mit, von Gott gesegnete Waffen, beginnen den Tag mit einem Morgengebet und haben die Bibel stets in ihrer Nähe.) zum Feldzug gegen die Gotteskrieger der anderen friedlichen Religion zu Felde ziehen,,,,,zeigt mir um so mehr wie unnötig, störend und hinderlich jedwede Religionen für all unsere Friedensbestrebungen sind .

hugo
Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf hugo vom 08.09.2010, 11:26:37

Es sind nicht "die Religionen", sondern es ist die
Auslegung von Religionsinhalten für Machtinteressen.

Machtinteressen können nicht auf friedlichem Wege durchgesetzt werden,
deshalb sind auch diese Ausleger keine Friedensstifter.

Auch die Zeiten vor Etablierung der derzeitigen Weltreligionen
können nicht als friedvoll angesehen werden.

mart1
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Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von mart1
als Antwort auf vom 08.09.2010, 11:33:46
Womit kann man Menschen das Gefühl geben, sie seien überlegen?
Womit kann man Menschen für einen Krieg begeistern?

Wohinter können sich Hegemoniebestrebungen und wirtschaftliche Interessen am besten verstecken und vom gemeinen Volk freudetaumelnd und auf Belohnungen im Jenseits wartend mitgetragen werden?

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hugo
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Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von hugo
als Antwort auf vom 08.09.2010, 11:33:46
Auch die Zeiten vor Etablierung der derzeitigen Weltreligionen
können nicht als friedvoll angesehen werden. (sorella)

ja du sagts es,,das schon vor bzw ohne Religionen die Menschen unfriedlich zueinander waren und da gings vermutlich darum dem Anderen etwas nicht zu gönnen oder weg zu nehmen was man selber oder nach eigener Meinung, nicht oder nicht zur Genüge, hatte.

Warum also nun noch zusätzlich Religionskriege die eigentlich -jedoch jetzt unter dem Vorwand, den Glauben verbreiten zu müssen usw- stattfinden, es hätte doch schon so dicke fürs gegenseitige Umbringen greicht.

Das nun der Soldat am Morgen den Helm abzunehmen, die Hände zu falten und ans 4. und 5. Gebot zu denken hat und das alle Menschen Brüder und gleich sind usw,,jedoch anschließend an der Waffenkammer vorbei defiliert um Munition aufzuladen oder in den Bomber steigt um Bomben abzuladen und so ganz nebenbei nicht nur andere Gotteskrieger sondern auch unsere Brüder und Schwestern und Eltern anderer Kinder und deren Kinder zu stinkenden Kadavern macht,,ist wohl mehr als nur unnötig.

ich weiß nicht, aber ich kann und kann mich mit keiner Religion anfreunden und mit diesen beiden ständig Kriege führenden, schon gar nicht,,,

früher da hat ein ärgerlicher Gott schon mal schlichtende Engel geschickt, oder Pech und Schwefel geschüttet oder gar allesamt -bis auf seinen Lieblingsschüler- ersäuft,,,hoffentlich kommt er nicht wieder mal auf solche Idee,,

oder, nee oder er ist klüger geworden und bringt uns allesamt mit einem Finger schnippsen die gemeinsame Sprache wieder bei, die er uns beim Turmbau wegnahm, sonst machen wir aus Unverständnis noch viel mehr Türme kaputt,,wie gerade bei der Ausländerdiskssion im anderen Themenstrang.

hugo

digi
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Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von digi
als Antwort auf vom 08.09.2010, 11:33:46
Darf ich mich mal wieder einschalten?
Ich gehe weiter, als eine so 'weiche Aussage'. nämlich hiermit:

Jegliche Religion knechtet ihre Anhänger.

Und der Trick, mit etwas Nicht-Vorhandenem (eben 'Gott')
ganze Völker zu beeinflussen, ist der beste Trick auf der Welt.
Ich sage jetzt nicht, zum Guten oder Schlechten ausgelegt; das mag sich jeder selbst überlegen.

Und er wird immer noch immer wieder erfolgreich exerciert;
wie auch schon endlose Diskussionen hier im ST ergaben.

Ich halte einiges aus dem Koran für äußerst aggressiv.
Aber das wird mir hier sowieso keiner abnehmen, ja es wird wohl gar energischen Protest geben, weil es nicht in das ach-so-harmoniebedürftige Publikum passet;
und außerdem noch 'politisch unkorrekt' wäre (was ein Maulkorb unserer Zivilisation ist).

Ja, ich habe viele Menschen kennen gelernt während meiner Reisen.
Auch Muslims, auch Juden, auch Konfuzianer, auch ...
und die waren alle persönlich friedlich, sogar noch friedlicher als ich.

Zu denken gab und gibt mir jedoch,
wie Taliban jahrtausendealte Denkmäler in die Luft sprengen können unter dem Deckmantel des Korans.
Trotz weltweiter Proteste, Vernunftargumenten, Bitten, Flehen.
Damit haben sie (bei mir jedenfalls) jeglichen Anspruch verloren, Mitglieder eine menschlichen Gemeinschaft zu sein, egal ob mit oder ohne Religion.
Somit wird doch automatisch der Koran mit sinnloser Gewalt in Verbindung gebracht.

Noch ein Wort zu Kreuzzügen, Bilderstürmerei, Hexenverbrennung, ...
Ja, auch das ist 'nicht fein' gewesen.
Es belegt jedoch meine Aussage, daß jegliche Religion ihre Anhänger knechtet.
Damit erhebt sich auch die Frage, ob es der Welt ohne Religion nicht besser ginge.

Wort zum Mittowch von -digi-
Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von ehemaliges Mitglied

Würde sich jemand ohne die ethischen Wertmaßstäbe,
die Religionen empfehlen (und die den Umgang miteinander über die Jahrtausende beeinflussten)
überhaupt erregen können, dass irgendjemand anderer etwas trotz Bitten und Flehen zerstört?

Wäre nicht "wer ko, der ko"(bayrisch) dann die allgemeine Maxime?

------

Müsste nach dem Gedanken "Weg mit den missbrauchten Werkzeugen"
nicht auch die Atomkraft schleunigst abgeschafft werden,
und überhaupt alles, was AUCH der Schädigung anderer dienen kann, wenn es in die Hände entsprechender Interessenten gerät?

------

Ich plädiere dafür, Menschen so zu erziehen und zu bilden, dass sie sich nicht instrumentalisieren lassen.


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Medea
Medea
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Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von Medea
als Antwort auf vom 08.09.2010, 12:47:44
"Ich plädiere dafür, Menschen so zu erziehen und zu bilden, dass sie sich nicht instrumentalisieren lassen."

(Sorella)


Ein Plädoyer, dem ich mich sofort anschließe, doch wer kann diese Bildungsarbeit leisten? Es muß eine neue Generation von Eltern, Lehrern, Kirchenleuten, Politikern, Wirtschaftsbossen/Managern etc. her, die alle das eigenständige Denken in die Kinder pflanzen und versuchen, sie gegen "Verführungen" von außen (hier besonders auch gegen den religiösen Wahn) immun zu machen.

Diggi, ich halte den Koran auch nicht für hilfreich bei dieser Aufgabe und die nebulösen Koranschulen für ebenso wenig.

Medea.




mart1
mart1
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Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von mart1
als Antwort auf Medea vom 08.09.2010, 13:12:07
Also, dann hungert endlich die nebulösen Koranschulen aus, indem endlich wie für auch für andere Religionsgemeinschaften , ein staatlich bezahlter Islamunterricht und hier ausgebildete Lehrer mit Schulbüchern, die staatlich aprobiert sein müssen, eingeführt wird. ... Beispiel: Österreich, inklusive den Regeln für das Abmelden vom Religionsunterricht.

Was ist denn so falsch daran, dass Moslem wünschen, ihre Kinder würden in ihrer Religion unterrichtet werden? Wenn nur halb-, teil- oder ganznebulöse Koranschulen da sind, was dann......

Hat S. nicht auch diesen Vorschlag gemacht.... im Sinne der Integration?
karl
karl
Administrator

Bildet die Imame in Deutschland aus
geschrieben von karl
als Antwort auf mart1 vom 08.09.2010, 13:44:38
Hallo Mart1,

dies ist genau der Punkt, der ja auch von den Kultusministerien umgesetzt werden soll. Ich bin sehr dafür, aber es ist traurig, auf welche Vorurteile das stößt.

Karl
Medea
Medea
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Re: Krieg gegen Muslime
geschrieben von Medea
als Antwort auf mart1 vom 08.09.2010, 13:44:38
Mart, ich halte die Ausbildung von islamischen religiösen, deutschsprechenden Lehrern (Imamen) an deutschen Universitäten
für eine gute, unterstützendswerte, längst überfällige Sache. Islamkunde sollte Schulfach sein. Die Türkei wäre dann befreit davon, diese Herren nach Deutschland zu importieren.
Möglicherweise bedarf es dann auch keiner Koranschulen mehr.

Medea.


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