Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Mindestrente eine Lösung für viele soziale Probleme ?

Internationale Politik Mindestrente eine Lösung für viele soziale Probleme ?

Elmos
Elmos
Mitglied

Re: :-)) o.T.
geschrieben von Elmos
als Antwort auf ehemaligesMitglied48 vom 13.11.2016, 12:41:53
Hallo Dion,

das was dich da grade stört, ich glaube, das ist die Krux mit "Mindest"einkommen - egal ob es sich um eine Mindestrente handelt oder eine Grundsicherung, auf die jeder Anspruch hat.

Da beschweren sich häufiger diejenigen, die trotz Arbeit/Bemühungen nur diesen minimalen Betrag bekommen. Aber ist das ein Grund, den anderen diese Grundsicherung zu verwehren?

Ich persönlich bin ja Anhängerin des bedingungslosen Grundeinkommens, wie du vielleicht schon mal irgendwo gesehen hast. Ich halte das diesen Ansatz für absolut richtig und denke, dass die meisten Menschen jeden Alters (auch die, die heute als "Rentner" gelten) dennoch troztdem gerne ihre Arbeitskraft dennoch "sinnvoll" werden einsetzen wollen.

Wäre dies "Normalzustand" ich glaube dann hätten sich damit all diese Diskussionen erledigt.

Und die Sache mit der Hausfrau - schlechtes Beispiel wenn du nicht möchtest, dass sich jemand dran hochzieht - finde ich. Auch wenn ich noch niemals in meinem Leben (Nur-)Hausfrau war.

Liebe Grüße
Andrea
freddy-2015
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Re: :-)) o.T.
geschrieben von freddy-2015
als Antwort auf Elmos vom 13.11.2016, 13:01:03
Hallo Dion,
Und die Sache mit der Hausfrau - schlechtes Beispiel wenn du nicht möchtest, dass sich jemand dran hochzieht - finde ich. Auch wenn ich noch niemals in meinem Leben (Nur-)Hausfrau war.Liebe Grüße
Andrea


Hallo Dion,

es kommt einem immer komisch vor, Sachen zu lesen die man garnicht lesen möchte.
Das Problem kannst Du nicht mit Abwertung egal in welcher Art lösen.
Das ist mir schon einige male aufgefallen.
Lass Dich nicht entmutigen und sei einfach ein wenig mehr Mensch.
Du bist doch intellent.
ehemaligesMitglied48
ehemaligesMitglied48
Mitglied

Re: :-)) o.T.
geschrieben von ehemaligesMitglied48
als Antwort auf freddy-2015 vom 13.11.2016, 14:51:49
Ich bin alles was du willst...ich kann auch damit leben, daß man mich nicht verstehen will.

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Elmos
Elmos
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Re: Mindestrente eine Lösung für viele soziale Probleme ?
geschrieben von Elmos
Hallo,

vielleicht interessiert sich der eine oder die andere für diesen Beitrag zur Rentensituation, ich finde ihn sehr gut:

Die Rentengehirnwäsche

liebe Grüße
Andrea
Elmos
Elmos
Mitglied

Re: Mindestrente eine Lösung für viele soziale Probleme ?
geschrieben von Elmos
als Antwort auf Tina1 vom 13.11.2016, 10:44:23
Hallo Tina,

ich habs mir angeschaut und gehört. Wirklich eine gute Rede an die "grüne Familie". Zu der ich aber schon seit etwa zwei Jahrzehnten nicht mehr gehören möchte. Und ich hab ein Problem damit zu glauben, dass das ernst gemeint ist - "den Frieden sichern"...

Liebe Grüße
Andrea
lupus
lupus
Mitglied

Re: Mindestrente eine Lösung für viele soziale Probleme ?
geschrieben von lupus
als Antwort auf Elmos vom 13.11.2016, 16:36:17
Zitat aus dem Link:"Eine Mindestrente, damit all jene, die im Mindestlohnsektor oder in Teilzeit arbeiten, die lange arbeitslos waren oder krankheitsbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden, nicht in die Altersarmut rauschen."

Der Mann ist selbst ein Gehirnwäscher.
Er will es den Unternehmern die niedrigste Löhne zahlen erleichtern und dafür sollen die Renteneinzahler mit der Rentenkasse herhalten.

lupus

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Elmos
Elmos
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Re: Mindestrente eine Lösung für viele soziale Probleme ?
geschrieben von Elmos
als Antwort auf lupus vom 13.11.2016, 21:26:19
Aber Lupus, so sieht doch derzeit die Realität aus!
Ob das richtig ist oder nicht, das steht auf einem anderen Blatt Papier.

Liebe Grüße
Andrea
olga64
olga64
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Re: :-)) o.T.
geschrieben von olga64
als Antwort auf lupus vom 13.11.2016, 12:47:42
xxxx Eine Mindestrente halte ich für eine ganz hinterhältige Lösung.
Die sozialen Probleme sollen den Arbeitnehmern, die in die Rentenkasse einzahlen aufgebürtet werden.
Wie und wie hoch eine soziale Sicherung aussehen soll ist nicht die Frage. Sie sollte aber nicht auch noch die Rentenkasse belasten.

lupus


Die "Mindestrente" ist eine Beschwichtigungsmassnahme und wäre nur realistisch, wenn sie aus Steuermitteln finanziert wird und nicht aus der Rentenkasse, die immerhin von den Arbeitnehmern und Arbeitgebern gespeist wird.
Bei diesem Punkt kommt auch immer das grosse Missverständnis ans Tageslicht, wenn die Leute wieder erklären, wie ungerecht es sein, wenn jemand 45 Jahre gearbeitet hat usw.usw.
Darauf kommt es nicht an, sondern nur, ob jemand so lange in die Rentenkanne eingezahlt hat (mit seinem Arbeitgeber). Es wäre auch sehr ungerecht, wenn Selbstständige sich davor lebenslang drückten und dann "den Staat" auffordern, für sie zu sorgen.
Ebenso unsinnig ist es, die Hausfrauentätigkeit im Nachhinein als rentenwürdigen Beruf zu erklären. Es war die Entscheidung dieser Frauen, nicht berufstätig zu sein und nicht in die Rentenkasse einzuzahlen - auch dann nicht als ihre Kinder längst aus dem Gröbsten raus waren und sie einen Beruf hätten ergreifen können. Aber diese Frauen partizipieren an den Renten ihrer Ehemänner und können nur hoffen ,dass die Beziehung hält und die Rente nicht allzu niedrig ist.
Ausserdem dürfte eine Mindestrente auf dem Niveau der heutigen Grundsicherung auch niemanden helfen, der z.B. in teuren, deutschen Städten damit seine Miete finanzieren muss. DAs klappt vermutlich nur in infrastrukturarmen Gegenden. Olga
lupus
lupus
Mitglied

Re: :-)) o.T.
geschrieben von lupus
als Antwort auf olga64 vom 14.11.2016, 17:08:48
Ja es wäre korrekt, wenn die Rente nicht aus der Rentenkasse sondern aus Steuermitteln finanziert würde.
Aber warum soll sie dann "Rente" genannt werden und nicht Grundsicherung?
Ihre Bemerkung zu den Hausfrauen wird ihnen wohl einen Sturm einbringen.Es ist wohl auch , wie das folgende, auf Basis ihres eigenen Wertegangs zu betrachten.

Ihre Ausführung "diese Frauen partizipieren an den Renten ihrer Ehemänner und können nur hoffen ,dass die Beziehung hält" lässt den Schluß zu, daß ihnen das Problem der Teilung der erarbeiteten Rentenpunkte unbekannt ist.
Die Regelung geht von der Ansicht aus, daß das Familieneinkommen von beiden Eheleuten erabeitet wird.
Ihre schon oft geschriebene harsche Kritik an der Splittingsveranlagung in der ESt berücksichtigt eben auch nicht diese Auffassung.
ehemaligesMitglied48
ehemaligesMitglied48
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Re: :-)) o.T.
geschrieben von ehemaligesMitglied48
als Antwort auf olga64 vom 14.11.2016, 17:08:48
Nun warten wir nur noch darauf, das die von dir so oft gelobte Politikerin, welche schon ewig an der Macht ist...oder ersatzweise ihre Partei oder die Schwesterpartei eine Rentenreform angeht, die diesen Namen verdient.
Können sie das nicht...oder wollen sie das nicht.
Dabei ist es völlig belanglos ob es Mütter oder Selbständige trifft...Genau das ist es was ich diesem Staat vorwerfe....es ist leicht den Militäretat auf Steuerkosten hochzuschrauben...für eine Reform reicht es nicht...warum eigentlich ?

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