Internationale Politik Muß man das ernst nehmen?

Crimmscher
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Re: Muß man das ernst nehmen?
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf marina vom 19.05.2014, 11:32:16
Man darf die Hoffnung nicht aufgeben.

Die Wissenschaft ist der Meinung, dass der gesunde Mensch bis ins Hohe Alter Lern-und Anpassungsfähig sei.

Der gesund Mensch, wohlweislich betont.

Crimmscher
panda
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Re: Muß man das ernst nehmen?
geschrieben von panda
Daß Deutsche ( wie wir ) alles sehr " ernst nehmen " ist offensichtlich.
Wenn es sie direkt betrifft , tun das die Leute in den uns umgebenden Länder auch.
Bei der Ukraine " müßten " wir das ja nicht so ernst nehmen --- tun wir aber.
Aus gutem Grund !
Alles in Europa beziehen wir auf UNS. Nach zwei verlorenen Kriegen ( wobei wir mit Sicherheit den Zweiten begonnen haben ) , nach den jahrzehntelangen Schuld-vorwürfen -- ist das kein Wunder.
Aber , wie fast alles , übertreiben wir es.
Nein , in der Ukraine hat man nicht uns angegriffen , be-unruhigt sein könnten die umgebenden Länder.
Wir aber fühlen uns wegen der Verteidigung von Demokratie , Menschen-und Völkerrecht-- immer angegriffen.
Das deute ich , wie schon mal gesagt , als Teil eines posttraumatischen Belastungs-Syndroms .
Wir müssen uns immer gegenseitig , wieder und wieder , die Fehler der Vergangenheit um die Ohren hauen , und mit allen möglichen Rezepten versuchen , ein erneutes " Unheil " abzuwehren.
Wir sollten die Verbrechen der Vergangenheit , vor allem den Holocaust , nicht kleinreden.
Aber wir sind nicht täglich an allem , was in Europa geschieht- SCHULD.
Wir müssen auch nicht mit dem missionarischen Eifer , daß " am deutschen Wesen die Welt genesen soll " , oder , daß " wir Europa und die Welt vom jüdischen Marxismus befreien müssen " ,heute dann " zur Rettung " der Demokratie , Frieden und Freiheit " -- JEDEN Konflikt auf uns beziehen.
Ja , --ich kenne die Geschichte mit den " Brandstiftern " von D.
Aber auch , daß " das Bessere der Feind des Guten ist " .

Ein klarer Blick , mit kühlem Kopf , kann helfen . Geschichte wiederholt sich ( SOO ) nicht.
In der Ukraine geht es nicht hauptsächlich um UNS.Je mehr wir da mitreden und uns einmischen , sind es aber wieder WIR -- die im Vordergrund stehen .
ist das gut ?
Crimmscher
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Re: Muß man das ernst nehmen?
geschrieben von Crimmscher
als Antwort auf panda vom 19.05.2014, 14:52:38
Volle Zustimmung zur Analyse der deutschen Befindlichkeiten.

Leider wollen wir nicht wahrhaben, das wir bei allen Führungsqualitäten im Kampf gegen das Böse uns oft selber schaden.

Man folgt uns, aber ist nicht frei von Misstrauen gegenüber unseres Führungsanspruchs.

Es heißt immer und überall, naja die Deutschen!

Crimmscher

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olga64
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Re: Muß man das ernst nehmen?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Crimmscher vom 19.05.2014, 11:46:16
Man weiss ja noch zu wenig, wie und warum jemand ein Alzheimer-Patient wird und was man dagegen tun könnte. Eine ERkenntnis scheint aber zu sein, dass jemand, der sich lebenslang mit dem gesellschaftlichen Leben beschäftigt (z.B. Politik) und auch bereit ist, im Alter etwas Neues zu erlernen (z.B. eine neue Fremdsprache) gute Chancen hat, erst sehr spät in seinem Leben dement zu werden. Es gibt also eine Chance, hier gegenzusteuern - ich versuche sie, jeden Tag anzugehen. Olga
nostalgie
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Re: Muß man das ernst nehmen?
geschrieben von nostalgie
als Antwort auf panda vom 19.05.2014, 14:52:38
In der Ukraine geht es nicht hauptsächlich um UNS.Je mehr wir da mitreden und uns einmischen , sind es aber wieder WIR -- die im Vordergrund stehen .
ist das gut ?

Zitat Panda
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Nein, dass ist nicht gut! Lies mal im Thread " Verheugen " nach,
da steht es, wie wir uns wieder in den Fordergrund rücken und dabei mehr Porzellan zerschlagen, als es gut für uns sein könnte.

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