Internationale Politik Niewieda

karl
karl
Administrator

Niewieda
geschrieben von karl
Herrlich, Pegida gehen die Lichter aus.
Dieser Artikel in der ZEIT hat mich gefreut.

Karl
adam
adam
Mitglied

Re: Niewieda
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 05.01.2015, 21:23:00
Na siehst Du Karl. Die schweigende Mehrheit denkt doch nicht so schlimm, wie von Dir vermutet.

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adam
karl
karl
Administrator

Re: Niewieda
geschrieben von karl
als Antwort auf adam vom 05.01.2015, 21:53:00
Viele schweigen eben nicht und das ist gut so. Karl

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adam
adam
Mitglied

Re: Niewieda
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 05.01.2015, 22:18:13
Natürlich ist es gut so, wenn die, denen ein Progrom zugetraut wurde, völlig anders reagieren. Aber ich streite mich nicht mehr.

Eines zeichnet sich ab, warum Pegida in Dresden solchen Zulauf hat und in Köln nicht: Es ist das Mißverständnis, daß es Freiheit ohne Probleme gibt, das Mißverständnis, daß eine demokratische Regierung zuständig sei, Probleme in der Gesellschaft zu lösen und die Bereitschaft, Probleme über Verschwörungstheorien zu erklären und über Schuldzuweisungen Dritten aufzupuckeln. Dies erklärt Pegida und nicht die von Gesine Schwann propagierte Angst vor dem sozialen Abstieg. Das ist höchstens eine an der Oberfläche treibende Ausrede.

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adam
Re: Niewieda
geschrieben von marina
In Köln hatten Ausgrenzer noch nie eine Chance. Das ist eine weltoffene Stadt, die immer schon problemlos mit Multikulti gelebt hat. Ich erinnere mich noch an Arsch huh, die auch diesmal die Gegenbewegung mit organisiert haben.

Schade, dass Pilli jetzt nichts dazu schreiben kann.

Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass es die Pegida nie ohne die Wiedervereinigung gegeben hätte.

Ich hätte auch eine Begründung dafür, aber ich erspare sie mir hier lieber.

Nur eins: Ich wundere mich sehr darüber, wie wenige Ossis sich über den Missbrauch ihrer damaligen Montagsdemos aufregen.
wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

Re: Niewieda
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf marina vom 05.01.2015, 23:04:57
Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass es die Pegida nie ohne die Wiedervereinigung gegeben hätte.

Ich hätte auch eine Begründung dafür, aber ich erspare sie mir hier lieber.


Hier bin ich der gleichen Ansicht wie Du marina.
Vor 1990 hat es PEGIDA in Dresden auch nicht gegeben.
Eine Begründung dafür muss ich ja wohl nicht ausführen?

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Re: Niewieda
geschrieben von marina
als Antwort auf wandersmann_1 vom 05.01.2015, 23:20:43
Deine Begründung ist aber garantiert eine andere als meine.
wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

Re: Niewieda
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf marina vom 05.01.2015, 23:33:21
jau.
Das ist rechtsextrem. Schluss, Punkt, Ende
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf karl vom 05.01.2015, 22:18:13
Viele schweigen eben nicht und das ist gut so. Karl
geschrieben von karl

Viele schweigen, auch in Deinem Seniorenforum, Karl

Du bist "Besitzer" [ob du auch "Eigentümer" bist, weiss ich nicht],
Webmaster und User Karl in Deinem Seniorenforum.
Als User Karl hast Du einen grossen Einfluss auf die politische Meinung deiner Mitglieder. Und Du weisst das.

Es folgen Dir auch begeistert vermeintlich viele User, vor allem Userinnen.
Jedoch ist es nur eine verschwindent kleine Prozentzahl,
gemessen an einer Mitgliederzahl von 13.000 (dreizehntausend).
Alle anderen schweigen doch.

Trauriger ist noch, dass kaum noch Mitglieder mit anderen Ansichten es wagen,
ihre Ansichten hier zu vertreten.
Und ja, falls diese Wenigen den Mut haben andere Meinungen zu vertreten [oder auch nur anzudejnken] werden sie ziemlich unfair und rüde angegriffen.

Hier Auszug eines Artikels von Jaques Schuster, Chefkommentator von Die Welt [erspart euch die Springer-Presse-Keulen],
auch ICH vertrete [unter anderem] die Meinung dieses Absatzes,
wie Du weisst.

Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten herrscht in der angeblich so aufgeklärten, tabufreien deutschen Gesellschaft die Neigung vor, Themenfelder zu umzäumen und jeden mit dem Urteil des Rechtsradikalen zu versehen, der es wagt, auch nur einen Zeh auf die verbotenen Wiesen zu setzen.

Wer die Idee der vereinigten Staaten von Europa bezweifelt, wer es gar riskiert, den Wert des Euro als solchen infrage zu stellen, wer in den Raum wirft, ob das Asylrecht noch den heutigen Bedürfnissen entspricht, wer öffentlich zu bedenken gibt, ob abgelehnte Asylsuchende nicht schneller als bisher üblich abgeschoben werden sollten, wer besorgt darüber spricht, was mit den Dschihadisten geschehen soll, die für die Terrorgruppe IS mordeten und nun nach Deutschland zurückzukehren im Begriff sind, dem wird schnell das Kainsmal des Rechtsextremen auf die Stirn geritzt – in der Hoffnung, er möge im Anschluss auf ewig schweigen.

Geschickt im Gewerbe der Niedertracht fahndet man in Deutschland nach den Schwächen und Schrullen desjenigen, der den Mund aufmacht, stellt sie in den Mittelpunkt der Debatte, schaltet alle weiteren Argumente aus und beginnt auf diese Weise einen Vernichtungsfeldzug sondergleichen.

Link:
Das ist rechtsextrem. Schluss, Punkt, EndeDas ist rechtsextrem. Schluss, Punkt, Ende

gruss,
margarit
.
karl
karl
Administrator

Re: Das ist rechtsextrem. Schluss, Punkt, Ende
geschrieben von karl
als Antwort auf vom 05.01.2015, 23:55:42
@ margarit,

Du ziehst die Diskussion leider auf die persönliche Ebene. Verleumde mich nur tapfer. Es wird genügend Leute geben, die Dir zujubeln werden. Das bedeutet aber nicht, dass ich Deine politischen Ansichten teilen muss. Das tue ich nicht, Deine Ansichten sind mir zutiefst zuwider.

Ich habe dieses Seniorenforum nicht gegründet, um mir von Dir das Wort darin verbieten zu lassen. Auch Du musst mit meinem Widerspruch leben so wie ich mit Deinem.

Karl

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