Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?

Internationale Politik Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?

ingo
ingo
Mitglied

RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von ingo
als Antwort auf dutchweepee vom 21.08.2020, 15:44:21
"""" ökologischen Solidarismus auf Genossenschaftsbasis"""

Träumen ist nicht verboten😊
olga64
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RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von olga64
als Antwort auf dutchweepee vom 21.08.2020, 15:18:36
Ich halte das ganze Wahlsystem u.a. für krank
Der nächste Milliardär wird kein besserer US-Präsident sein, als der vorige ...nur ein noch älterer.

DEMOKRATIE!
Na ja, Dutch hat anscheinend mal wieder seine Kristallkugel gefunden und etwas geputzt.
ABer eines stimmt natürlich: die Amerikaner haben die Wahl zwischen einem verhaltensgestörten Amtsinhaber Trump und einem leider schon an der Grenze zur Demenz stehenden Mr Biden.
Und dabei sind  die grösste Wählergruppe dieses Mal in den USA die Latinos, vorwiegend mit vielen jungen Menschen, die teilweise zum ersten Mal wählen dürfen.
Und ob die begeistert sind von diesem Kandidatenaufgebot?
Aus der Ferne und als Nicht Wahlberechtigte würde mich lediglich die Vizepräsidentin Kamala Harris etwas motivieren und auch versöhnen. Obwohl auch hier die Streitereien schon losgehen. Fälschlicherweise wurde sie in einigen Kommentaren als "Afro-Amerikanerin" benannt, was sie nicht ist und nie werden wird.

Es wird quasi ein Wahl evtl. zugunsten Mir Biden, um Mr Trump zu verhindern; das hat dann aber keine grosse Aussagekraft zur Qalifikation des Mr Biden, die übrigens auch Obama seit Jahren ziemlich in Abrede stellt,der es ja wissen muss, weil er lange genug mit ihm zusammengearbeitet hat. Olga
 
aixois
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RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von aixois
als Antwort auf dutchweepee vom 21.08.2020, 15:44:21

"Die Alten können sich halt nicht vorstellen, dass auch etwas völlig Neues passiert. Wie wärs mal mit einem ökologischen Solidarismus auf Genossenschaftsbasis? "

Wie wärs mit 'viele' Alten ? Ich kann mir sehr wohl alternative Gesellschafstsyssteme vorstellen und nicht nur das, ich bin überzeugt, dass , wenn die heute Jungen die Alten sein werden, sich einiges in diese auf dem Prinzip der Gemeinwirtschaft beruhende Richtung herausgebildet haben wird. 
Auch sind m.E. auch heute noch viele Junge sehr alt in ihrem politischen Denken (wenn ein solches überhaupt stattfindet). 

Die vielzitierte bzw. beschworene "Transition" wird  Systemen, die schon  heute (meist aus ökonomischen Gründen und deshalb vorwiegend erzwungenermassen)  auf mehr Gemeinsinn/Solidarität zählen, leichter fallen, als wenn die Axt an das auf  individuellem Besitz und Gewinn gründenden System des Dollarimperialismus gelegt werden muss. 
Beide Systeme sind nicht zukunftstauglich, sind nicht 'nachhaltig' und werden letztlich scheitern, weil den  Staatsvölkern unter den zunehmend  persönlich  erfahrbaren Beschwernissen der ökologischen Transition (die keine Demokratie braucht, sondern einfach nur Naturgesetzen folgt) das Versagen und die Orientierungslosigkeit ihrer Herrschaftsschichten erkennen. Diese wachsende Staatsverdrossenheit" wird dann gefährlich, wenn es darum geht, dass endlich und scnell gehandelt wird. Ohne das Parteiengezänk und geschwurbelt nichtssagende Programme, die keine Problemlösungen bieten, ohne die Lobbyisten und Eliten 'da oben' mit ihren Hinterzimmern und Netzwerken.
Dann schlägt nämlich die Stunde der populistischen Vereinfacher (zu denen ich Trump quasi als Vorläuferprototyp zählen würde), und letztlich der undemokratischen, diktatorisch-zupackenden Hegemons.  Da gibts dann keine querdenkenden Maskenverweigerer und Virusleugner mehr. Aber auch keine Freiheit mehr, querdenken zu dürfen.

Neuer Solidarismus, Wiederbeleben der Genossenschaftsidee - völlig einverstanden. Dazu braucht es aber Genossinnen und Genossen, die nicht zuerst an sich und die Interessen ihrer jeweiligen Gruppe denken. Jüngstes Beispiel bei uns: Warum gibt es keine landwirtschaftliche genossenschaftlich- solidiarische (ich sehe den weissen Schimmel !) Ernteausfallversicherung ? Warum soll der Staat die Beiträge  zu 100 % übernehmen, wenn er nicht alle paar Jahre zusätzliche Millionen für die (auch Groß-) Agrarier überweisen will ? Selbst in den USA gibt es solche Versicherungen, die zu gut 40 % von den Produzenten getragen werden.
Die EU Agrarpolitik wird ohne größere  "Transitionsanstrengungen" die nächsten 7  Jahre wie bisher weiterlaufen. Dabei wäre dieser Sektor traditionell genossenschaftlich organisiert, ein Bereich, wo man anfangen könnte, mit ökologischem Solidarismus, mit was völlig Neuem (das im Kern aber nur das Alte aus den Zeiten Raiffeisens und Schultze-Delitschs neugedacht) wäre.


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Tina1
Tina1
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RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von Tina1

Wenn man sich die Demokraten in Bezug des Libyenkrieges, ein Krieg ohne UN Mandat anschaut u sich mit der Demokratin Frau Clinton beschäftigt, die als Kriegstreiberin bekannt ist, siehe Libyen, Irak. Bis heute hat Frau Clinton diesen Krieg in Libyen nicht bereut, im Gegensatz zu Obama. Zusätzlich ist schon lange bekannt, dass sie zusammen mit dem Falken, den Kriegstreiber Bolton einen Krieg gegen den Iran führen will, plant, darüber gibt es Berichte und Biden, der rassistisch unterwegs gewesen sein soll, dann kann man beim besten Willen nicht sagen, das die Demokraten absolut die Guten sind.
Wenn Hillary Clinton an die Macht gekommen wäre, wenn Trump auf den Kriegstreiber, den Einflüsterer Bolton gehört hätte, dann gäbe es schon längst die nächsten Kriege. Das sage nicht ich, sondern das sagen andere wichtige Personen in der Reportage über Hillary Clinton. Bolton der Strippenzieher, der alle Verträge kaputt gemacht hat, es war sein Werk nicht Trumps. Das alles kann man in den Medien lesen, wenn man will.
Tina

Falkin im Weißen Haus? Die aggressive Außenpolitik von Hillary Clinton | Monitor | Das Erste

"Dass Hillary Clinton die nächste US-Präsidentin wird, gilt inzwischen fast als sicher. Angesichts der Auftritte ihres Widersachers Donald Trump spricht aber kaum jemand darüber, was das für die Weltpolitik bedeuten würde, zum Beispiel für die großen Konflikte in Syrien, im Irak, in Libyen oder der Ukraine. Clinton fordert seit Monaten eine härtere Gangart der USA, plädiert für Aufrüstung, militärische Interventionen und Abschreckung. Droht mit einer Präsidentin Hillary Clinton ein Rückfall in die aggressive Außenpolitik eines George W. Bush? Und was bedeutet das für Deutschland? "
 

 
aixois
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Mitglied

RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von aixois
als Antwort auf ingo vom 21.08.2020, 17:11:12

Träumen von einer besseren, resilienteren Gesellschaftsform, Visionen haben, sich Gedanken machen wie es anders sein könnte, halte ich aber für besser, als alles so laufen zu lassen wie es ist und dann, wenn es wirklich zu spät ist, anzufangen davon zu Träumen, wie gut und schön es doch damals war, als noch Zeit war den zeitläuften eine andere Richtung zu geben. 🌴

karl
karl
Administrator

RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von karl
als Antwort auf dutchweepee vom 21.08.2020, 15:44:21
Die ALTEN wiederholen immer nur das, was sie erlebt haben, kauen die alten Parolen wieder und wählen immer wieder die alten Männer, die das Volk betrügen. Die Alten können sich halt nicht vorstellen, dass auch etwas völlig Neues passiert. 
...
Sorry @dutchweepee,

aber Altersdiskriminierung und pauschale -beschimpfung ist auch eine Form von Rassismus.

Karl

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Edita
Edita
Mitglied

RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von Edita
als Antwort auf dutchweepee vom 21.08.2020, 15:44:21
Die ALTEN wiederholen immer nur das, was sie erlebt haben, kauen die alten Parolen wieder und wählen immer wieder die alten Männer, die das Volk betrügen. Die Alten können sich halt nicht vorstellen, dass auch etwas völlig Neues passiert. Wie wärs mal mit einem ökologischen Solidarismus auf Genossenschaftsbasis? egal ...ich bin nicht Precht und hab keine Zeit, um das genau auszuarbeiten.
Wie schön daß Du uns so ganz unförmlich direkt an Deinen ehrlichen Gedanken teilhaben läßt .......
Da kann sich jeder glücklich schätzen, wenn er solch altenfeindlichen Linkspopulisten nicht in seiner Nähe ertragen muß!
Du verdrängst wohl, daß Du für die Jungen auch schon kurz vor der Grenze zum Eintritt ins demenziöse Stadium stehst ......
Deine Wiederholungsübungen altenfeindlicher und demokratiefeindlicher Sprüche belegen das eindeutig!
"Das Volk" betrügen tun meist die populistischen Stimmenfänger, die meinen, daß sie gesellschaftlich für höhere Weihen bestimmt seien, als das, was sie gerade tun .......
Daß Du nicht Precht bist, ist hier kaum jemandem verborgen geblieben, denn aus Deiner Feder ist hier selten was zu lesen, meist gibst Du anderer Leute Geistesblitze wieder .....

Edita
JuergenS
JuergenS
Mitglied

RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von JuergenS

Ich weiss oft nicht mehr, wie ich dutch antworten soll, er ist zwar eine Seele von Mensch, aber seine Ausbrüche, oft wahrscheinlich von anderen Wirkungen ausgehend, rücken ihn schon eher in die Nähe uns Älterer, das will er aber nicht wahrhaben.

karl
karl
Administrator

RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von karl
als Antwort auf sittingbull vom 21.08.2020, 12:11:22

@sittingbull,


hast Du Roger Moores Film in Gänze Dir angeschaut? Du musst es bei Youtube tun, dein eingebautes Video funktioniert nicht.

Wer diesen Film gesehen und die Analyse von Roger Moore verstanden hat, weiß zwar, dass mehr in den USA im Argen liegt als Donald Trump, aber jeder versteht auch, wie furchtbar es wäre, wenn Trump wiedergewählt würde.

Karl

dutchweepee
dutchweepee
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RE: Sind die "Demokraten" die Schande der USA ?
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf karl vom 21.08.2020, 20:24:34
...Altersdiskriminierung und pauschale -beschimpfung ist auch eine Form von Rassismus..
geschrieben von karl
RASSISMUS? *mimimi* Du beklagst ständig die Verschärfung des Umgangstons in den Diskussionen, aber Du bist jetzt der Auslöser, dass ich zum Linksradikalen abgestempelt werde. Akzeptiert doch einfach, dass Altersstarrsinn und "althergebrachte" Denkungsart unsere Gesellschaft nicht weiterbringen werden.

Zum Beispiel Olga sagt mitunter kluge Dinge und informiert sich umfassend in der SZ, aber letztendlich stutzt sie jedes Konzept aufs "Geldverdienen" zurück. Egal ob Gisy, Putin, Wagenknecht oder Precht ...es interressiert nur, was sie einnehmen und besitzen - nicht was sie sagen.

Und genau dieses monitäre System muss aber umgedacht und abgeschafft werden.

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