Internationale Politik Solidarität mit Venezuela

Bruny
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RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Edita vom 12.02.2019, 08:03:04

Nein, das muss man nicht, Edita. Aber erkennst du in dem ganzen Chaos wer Fake News verbreitet? Oder ist nicht doch an jeder News ein Fünkchen Wahrheit? 
Ich bin offensichtlich nicht clever genug um dies zu erkennen, aber ich bin ein Käpsale wenn es darum geht einen Putschversuch zu erkennen.
Bruny

WoSchi
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RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf Bruny vom 12.02.2019, 05:57:28

verwundert es denn wirklich, dassso viele Venezolaner die Schnauze einfach gestrichen voll haben vom Sozialismus, der sie seit zig Jahrenin den Ruin geführt hat? Wenn Du ganz ehrlich bist - Dir wären die Amerikaner dann auch lieber als noch weitere Jahre in so einem Zustand, wie er jetzt ist`?

 

WoSchi
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RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf Bruny vom 12.02.2019, 08:11:14

was soll denn an den Nachrichten über die medizinischen Notstände FAKE sein??
Ich habe schon vor Monaten hier Berichte eingestellt und von Krankenhäusern berichtet, in denen Frauen ihre Babys wie im schlimmsten Krieggebiet entbinden müssen und dass es besonders an Material in den Kliniken fehlt , um Kinder und Säuglinge zu versorgen, keine Kanülen, keine Injektionsnadeln usw usw  ... auch die dramatiscn angestiegenen Zahlen der Säuglings- und Kindersterblichkeit sind sicher kein FAKE :::


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Bruny
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RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von Bruny
als Antwort auf WoSchi vom 12.02.2019, 08:53:40

Ich sage es gerne nocheinmal, es sind zwei Fronten die aufeinander prallen, die einen dafür und die anderen dagegen. 
Aber - ein Putsch ist ein Putsch und bleibt ein Putsch und das nur in Ländern wo es es was zum holen gibt.
Ich bin in dieser Sache sehr neutral, ich kenne Menschen die für aber auch Menschen die gegen Maduro sind. Aber ich kenne eben nur Menschen die gegen diesen selbsternannten Übergangspräsidenten sind.
Bruny

RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von marina
als Antwort auf Bruny vom 12.02.2019, 09:23:41

Das ist ja mal ein informativer Beitrag.  So richtig schön aus dem Bauch heraus! Lächeln
Nach dem, was ich in den letzten Wochen über diesen Putsch gelesen habe, ist die Bevölkerung weitgehend verzweifelt und wünscht diesen Präsidenten, der das Land komplett in den Ruin geführt hat, seit langem zum Teufel. Da muss man nicht einmal spekulieren über Einmischungen seitens USA oder Russland oder wem auch immer, die Leute haben die Schnauze voll.

Vielleicht sollte man einfach mal einiges über die Hintergründe lesen, statt nur seine paar Bekannten zu fragen oder den Bauch sprechen zu lassen.


Zitat:
Maduro weitete seit 2013 den Einfluss der Armee auf die Wirtschaft aus. Heute stehen aktuelle und ehemalige Militärs Dutzenden Staatsunternehmen und Hunderten Privatfirmen vor. Auf die Einnahmeausfälle durch den bröckelnden Ölpreis reagierte er nicht mit einem Sparkurs, sondern ließ die Zentralbank frisches Geld drucken. Die folgende Hyperinflation versuchte Maduro zu bekämpfen, indem er der rasant abstürzenden Landeswährung, dem Bolivar, einfach fünf Nullen strich. Das hatte schon unter Chávez nicht funktioniert. "2008 hat die Regierung schon einmal drei Nullen gestrichen", erinnert sich Ökonom Victor Álvarez. "Der Effekt verpuffte schnell, weil die Staatsausgaben extrem hoch blieben und die Zentralbank einfach wieder Geld nachdruckte um die Löcher im Haushalt zu stopfen."
Wie die Wirtschaft kollabierte

Bruny
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RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von Bruny
als Antwort auf marina vom 12.02.2019, 10:11:15

Ach, du scheinst dann die Hintergründe, die ich ja tatsächlich eingestellt hatte, nicht gelesen zu haben.

Also alles für die Katz und so wie immer, die anderen sind nicht informiert Tränen lachen


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schorsch
schorsch
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RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Bruny vom 12.02.2019, 08:11:14

In Südamerika sind Putschs eine der Lieblings-Regierungsbildungen!

ttrula
ttrula
Mitglied

RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von ttrula
als Antwort auf marina vom 12.02.2019, 10:11:15

@marina

man kann sehr unterschiedliche Positionen finden, wenn man recherchiert.

heute morgen las ich in der NZZ eine Analyse (vom 8.2.), die sich ein bisschen unterscheidet von der aktuellen Mainstream-Berichterstattung

NZZ In Venezuela schadet sich Russland mit Sturheit selbst

Ferner habe ich mich dafür interessiert, wie sich der Ausstieg aus dem Petrodollar - in Venezuela und anderen Ländern - entwickelte (über Goldkurse, die Kryptowährung Petro bis heute). Das ist viel Lesestoff und man muss schon sehr interessiert sein an den Hintergründen der Entwicklung, um sich da durchzuwühlen.
Als Startdatum kann man den September 2017 nehmen.
Ein sehr kurzes Youtube-Video des Fondsmanagers Dirk Müller markiert diesen Start:
Dirk Müller Venezuela - Angriff auf den Petrodollar

Nach meiner Ansicht kann man nur über das Lesen sehr unterschiedlich ausgerichteter Zeitungen und Blogs eine Übersicht über die Gemengelage finden, weil hier 2 Ideologien aufeinanderprallen und jede Seite nur ihre Version von Ursache und Wirkung veröffentlicht.
Das ist leider auch in den englischsprachigen Medien nicht anders, so weit ich es überblicke.

 

WoSchi
WoSchi
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RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf ttrula vom 12.02.2019, 13:45:33

... drum lese und schaue ich vor allem spanische und brasilianische  Medien zu dem Thema - da wird noch nichts missinterpretiert, verwurstet oder gar falsch übersetzt.

dutchweepee
dutchweepee
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RE: Solidarität mit Venezuela
geschrieben von dutchweepee

US-Drohungen gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro sind völkerrechtswidrig, so das Ergebnis eines wissenschaftlichen Gutachtens des Bundestages. Auch die Anerkennung des selbsternannten Präsidenten Juan Guaidó durch die Bundesregierung werfe zumindest rechtliche Fragen auf. Für die Linksfraktion ist das jedoch ein klarer Rechtsbruch.

Zudem hat US-Präsident Donald Trump zum wiederholten Mal ein militärisches Eingreifen der USA in Venezuela nicht ausgeschlossen, wie er Anfang Februar in einem Interview mit dem Sender „CBS“ sagte. Trump und Mitglieder seiner Regierung hatten zuvor mehrfach erklärt, „alle Optionen“ würden auf dem Tisch liegen.

Quelle: Bundestags-Gutachter: US-Drohungen gegen Maduro sind völkerrechtswidrig


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