Internationale Politik Ukrainekrieg-Russland

pschroed
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von pschroed

Wer wird es nun wieder mal Richten müssen ?

Die EU, Brüssel kann man vergessen.

Die Merkel muß weg Fraktion sieht DE als Insel welche hermetisch gegen Gefahren von aussen abgeschirmt wäre. Wie naiv,  Putin will ja nur Spielen.

Ich stelle mir Merz, Spahn oder sogar AKK vor in dieser Streitfrage , Mein Gott.....
Reserve:   Gauland, Alice Weidel,Storsch oder Populist Trump ??

Ein Fehler machte Frau Merkel, sie hat keinen Nachfolger für die DE Aussenpolitik angelernt.
Bei einer Annektion der gesamten UKRAINE hätte Putin kein Problem, würde er sich dafür entscheiden, in der Hoffnung daß Merkel wieder ein Ausweg findet.
Phil.

Ukraine - Russland - Merkel

Ukraine,   Merkel soll im Konflikt mit Russland vermitteln
 

  • Der ukrainische Präsident Poroschenko und US-Präsident Trump haben Bundeskanzlerin Merkel aufgerufen, im Konflikt mit Russland zu vermitteln.
  • Was genau Merkel tun soll, sagten weder Poroschenko noch Trump.
  • Die EU verzichtet auf weitere Sanktionen gegen Russland, bezeichnet dessen Vorgehen aber als "inakzeptabel".
Im sich weiter zuspitzenden Konflikt mit Russland hofft der ukrainische Präsident Petro Poroschenko auf die Hilfe von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie sei eine große Freundin der Ukraine, sagte der Präsident der Bild. "Im Jahr 2015 hat sie durch ihre Verhandlungen in Minsk schon einmal unser Land gerettet, wir hoffen darauf, dass sie uns zusammen mit unseren anderen Alliierten noch einmal so sehr unterstützt." Zugleich habe er die Nato um Unterstützung gebeten und Marineschiffe für das Asowsche Meer an der Halbinsel Krim gefordert, erklärte Poroschenko.

Auch US-Präsident Donald Trump sprach sich dafür aus, dass Merkel in dem Konflikt vermittelt. Die New York Postveröffentlichte am Mittwoch einen Bericht mit Auszügen eines Interviews mit dem Präsidenten, in dem Trump den Vorfall kritisiert. "Wir werden sehen, wir werden herausfinden, was passiert ist. Ich mochte den Vorfall nicht und wir bekommen einen Bericht darüber, was passiert ist", zitierte die Zeitung den US-Präsidenten. Laut dem Blatt fügte er dann hinzu: "Angela, lasst uns Angela involvieren!" Trump sprach sich demnach dafür aus, neben Merkel auch Frankreich einzubeziehen - ließ aber offen, was die beiden Regierungen genau tun sollten.
olga64
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 29.11.2018, 08:34:41

Lieber Phil,

es amüsiert mich, zu lesen,dass es Frau Merkel versäumte, einen DE-Nachfolger für die Aussenpolitik "anzulernen". Die immer schwierigeren Aufgaben eines Aussenministers werden auch seit vielen Jahren von den Kanzlern selbst übernommen und mitbearbeitet, weil deren Kompetenzen im internationalen Bereich ausgeprägter sind als es beim Amt des Aussenministers der FAll ist.

Dieses Amt ist in Koalitionen mit der SPD (oder einmal mit der FDP) immer in den Händen der anderen Partei; die Aussenminister der letzten Jahre waren Heiko Maas, Gabriel und Steinmeier (und einmal Guido Westerwelle von der FDP).
Frau Merkel ist keine "Lehrfrau", die auch potentielle Kandidaten anderer Parteien ausbilden muss, oder?
Beim Fall der Ukraine machte sie es m.E. recht klug, in dem sie auch Frankreich und Russland von Anfang an mit eingebunden hatte (dass es nicht so erfolgreich wurde, wie beabsichtigt, liegt dann auch an den anderen LÄndern, insbesondere dem kriegführenden Russland).
Aber bei diesem Thema Ukraine denke ich, es wird von zwei korrupten Politikern (Poroschenko und Putin) hochgekocht und provovziert, die beide nur ihren eigenen Machterhalt im Auge haben und dafür bereit sind, Menschen zu opfern.
Über Poroschenko habe ich heute gelesen, dass er nun bis zu den Neuwahlen Anti-Korruptionsgesetze in der Ukraine verabschieden will. Wenn er nicht mehr gewählt wird, verliert er seine Immunität und dürfte in Sachen Korruption einiges an Strafverfahren zu erwarten haben.
Soweit geht das in Russland natürlich nicht; da hält sicher Herr Putin sein schützendes Händchen über alle Korruptionen, soweit sie ihn selbst und sein persönliches Umfeld betreffen. Olga

pschroed
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von pschroed
als Antwort auf olga64 vom 29.11.2018, 14:19:40
Lieber Phil,

es amüsiert mich, zu lesen,dass es Frau Merkel versäumte, einen DE-Nachfolger für die Aussenpolitik "anzulernen". Die immer schwierigeren Aufgaben eines Aussenministers werden auch seit vielen Jahren von den Kanzlern selbst übernommen und mitbearbeitet, weil deren Kompetenzen im internationalen Bereich ausgeprägter sind als es beim Amt des Aussenministers der FAll ist.
 
Stimmt liebe Olga.
Ich sehe das ganze warscheinlich zu sehr mit der Industriebrille. Lächeln
Fragt sich nur wer es nach Frau Merkel Abgang machen soll.
Phil.

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pschroed
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von pschroed

Frau Merkel übernehmen Sie.
Man kann gespannt sein.
Phil.

Russland Ukraine Konflikt.

Zitat SZ

"Das geht nun voll auf die Kosten des russischen Präsidenten", sagt Merkel über die Krise, nachdem sie zuvor an den Bruch des Völkerrechts durch die Annexion der Krim erinnert hat. Seit dem Bau einer Brücke von der Krim zum russischen Festland werde die Fahrt durch die Meerenge von Kertsch weiter erschwert, wiewohl die freie Schifffahrt in einem russisch-ukrainischen Vertrag von 2003garantiert werde.

Die ukrainischen Soldaten müssten freigelassen werden. Aufhören müsse auch, dass Russland "Geständnisse abpresst, wie wir das jetzt im Fernsehen gesehen haben". Man müsse dafür sorgen, dass eine ukrainische Stadt wie Mariupol, die auf den Zugang über das Asowsche Meer angewiesen ist, "nicht einfach abgeschnitten wird". Beim G-20-Gipfel in Buenos Aires an diesem Freitag und Samstag werde sie das Thema mit dem russischen Präsidenten "in diesem Sinne" ansprechen.

Ist das nun schon die von Poroschenko geforderte und von Trump offenbar befürwortete Rolle? In Berliner Regierungskreisen hält man sich erst einmal bedeckt. "Wir stehen mit beiden Seiten in Kontakt und beobachten die Entwicklung", heißt es. Merkel selbst verweist - wie zuvor schon Außenminister Heiko Maas - auf das Normandie-Format, in dem sich Deutschland, Frankreich, die Ukraine und Russland treffen, um über die schleppende Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zu beraten. Da sei man mit Frankreich bereit, "weiterzuarbeiten, auch wenn die Erfolge leider gering sind".

Von der Forderung nach einem Ende der Sanktionen will Merkel nichts mehr hören
Über mögliche neue Sanktionen sagt Merkel nichts - und erst recht nichts darüber, dass Schiffe der deuschen Marine nun ins Asowsche Meer beordert werden könnten, wie es Poroschenko gerne hätte. Allerdings macht sie klar, dass sie nun erst einmal auch nichts mehr hören will von der Forderung nach einem Ende der Sanktionen. Sie verstehe ja, dass viele Wirtschaftsvertreter "sich natürlich auch gute Wirtschaftsbeziehungen zu Russland" wünschten, aber hier gehe es "um etwas sehr Prinzipielles".

Die Sanktionen machten deutlich, dass auch Länder in Russlands Nachbarschaft "das Recht auf eine eigene Entwicklung haben". Merkel erinnert auch an das "Budapester Memorandum", in dem Russland der Ukraine 1994 im Gegenzug für den auch vom Westen gewünschten Verzicht auf sowjetische Atomwaffen die Unversehrtheit ihrer Grenzen garantiert hatte. "Deshalb sind wir in einer Pflicht. Wir haben eine Pflicht, zu dem zu stehen, was wir einmal versprochen haben", sagt die Kanzlerin.

Kürzlich, als es im Bundestag um die Migration ging, hat Merkel die Abgeordneten mit ungewohnter Leidenschaft überrascht, die in Zusammenhang gebracht wurde mit der beginnenden Schlussetappe ihrer Kanzlerschaft. Und wenn es tatsächlich so ist, dass Merkel bei ein paar Herzensthemen nun keine Missverständnisse hinterlassen will, dann gehört die Ukraine wohl dazu. Ganz am Ende ihrer kurzen Ansprache im Haus der Deutschen Wirtschaft wird Merkel sagen, dass die Ukraine "ein tolles Land, ein großes Land" sei. Das soll deutsche Unternehmer zu weiteren Investitionen ermuntern, klingt aber doch auch nach einer persönlichen Sympathiebekundung.

wandersmann_1
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf pschroed vom 29.11.2018, 18:37:55

@ pschroed

Weshalb eigentlich sollten wir dem Pleitestaat Ukraine unsere Hilfe anbieten?
Diesen korrupten Oligarchenstaat mit unseren Steuergeldern künstlich am Leben erhalten?



 

pschroed
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von pschroed
als Antwort auf wandersmann_1 vom 29.11.2018, 21:57:24
@ pschroed

Weshalb eigentlich sollten wir dem Pleitestaat Ukraine unsere Hilfe anbieten?
Diesen korrupten Oligarchenstaat mit unseren Steuergeldern künstlich am Leben erhalten?
 
Ich finde es auch nicht gut daß man unter Umständen die Ukraine Putin überlassen sollte.
Natürlich ist die Ukraine genau so ein Oligarchen Staat wie Russland.

Putins Strategie ist relativ einfach , Versorgungsrouten blockieren, Ukraine weiter schwächen.
Irgendwann die bewaffneten  Grünen Männchen einschleusen und ein Referendum starten. 
Wie wir gelernt haben bei dem Klau der Krim.
Sowie ein Diktator eben in seinem Größenwahn funktioniert Zwinkern

Vielleicht gibt es wieder weitere Sanktionen, es mag sein daß Russland irgendwann aus dem SWIFT Bezahlungssystem herausfällt, immer wieder werden die schwächsten bestraft die russischen sowie die ukrainische Bürger, ich weiß nur nicht ob Putin seine Zustimmungswerte in der Bevölkerung weiter sinken läßt, ausser seine Propaganda schafft es wieder das ganze als ein Angriff auf Russland zu verkaufen. Poroschenko ist zur Zeit nicht viel besser.
Mal abwarten was Frau Merkel erreicht.

Merkel hatte Glück, faßt wäre sie nicht angekommen zum G20.
So liefen die Minuten an Bord ab

Freitag, 30.11.2018, 08:27 > ZITAT FOCUS

Nach nur einer Stunde Flugzeit bekommt die Kanzlerin beunruhigende Kunde von der Crew ihrer Regierungsmaschine. Der Kapitän spricht später vom Ausfall elektrischer Systeme. Die Panne war offenbar gravierender als zunächst angenommen, die Behörden prüfen auch einen kriminellen Hintergrund. Beim G20-Gipfel muss derweil umdisponiert werden.

Phil.

Merkel Flieger Probleme
 

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pschroed
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von pschroed

Kampf den grünen Männchen.  Phil.

Ukraine lässt Männer aus Russland nicht mehr einreisen.

KonfliktverschärfungUkraine lässt Russen zwischen 16 und 60 nicht mehr einreisen
Der Konflikt auf der Krim hat Folgen: Die Ukraine verweigert russischen Männern zwischen 16 und 60 Jahren die Einreise. Präsident Poroschenko sagt, er wolle "private Armeen" verhindern.

Die Beschränkungen gelten laut Zigikal "in erster Linie für russische Staatsbürger". Es werde keinen Zutritt für männliche, russische Staatsbürger zwischen 16 und 60 geben, sagte er. Ausnahmen gelten nur für humanitäre Gründe wie die Teilnahme an Beerdigungen.

Präsident Petro Poroschenko hatte schon am Vortag Maßnahmen gegen Russlandangekündigt. Nun schrieb er auf Twitter, dass die verweigerte Einreise darauf abziele, Russen daran zu hindern, "private Armeen" zu bilden, die auf ukrainischem Boden kämpfen.

Anfang der Woche hatte die Ukraine Kriegsrecht ausgerufen - aus Angst vor einer russischen Invasion. Am Sonntag war es in der Meerenge von Kertsch vor der Krim zu einem gewaltsamen Zwischenfall gekommen.

olga64
olga64
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von olga64
als Antwort auf wandersmann_1 vom 29.11.2018, 21:57:24
@ pschroed

Weshalb eigentlich sollten wir dem Pleitestaat Ukraine unsere Hilfe anbieten?
Diesen korrupten Oligarchenstaat mit unseren Steuergeldern künstlich am Leben erhalten?



 
Wandersmann - haben Sie auch so gedacht als die BRD (der frühere Klassenfeind) den Menschen in der früheren DDR mit Billionen geholfen hat, bzw. immer noch tut? Die von Ihnen etwas despektierlich erwähnten Fakten ähneln sich in vollem Umfange. Olga
olga64
olga64
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 29.11.2018, 16:18:45
Lieber Phil,

es amüsiert mich, zu lesen,dass es Frau Merkel versäumte, einen DE-Nachfolger für die Aussenpolitik "anzulernen". Die immer schwierigeren Aufgaben eines Aussenministers werden auch seit vielen Jahren von den Kanzlern selbst übernommen und mitbearbeitet, weil deren Kompetenzen im internationalen Bereich ausgeprägter sind als es beim Amt des Aussenministers der FAll ist.
 
Stimmt liebe Olga.
Ich sehe das ganze warscheinlich zu sehr mit der Industriebrille. Lächeln
Fragt sich nur wer es nach Frau Merkel Abgang machen soll.
Phil.
Lieber Phil - wenn die CDU/CSU mit den Grünen koalieren könnte (wonach es aktuell bei den Umfragezahlen aussähe); wäre doch z.B. Herr Özdemir ein sicher guter Aussenminister, der sich nach meiner Beobachung für dieses Amt auch schon länger warmläuft.... Olga
Tina1
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RE: Ukrainekrieg-Russland
geschrieben von Tina1
als Antwort auf pschroed vom 30.11.2018, 08:32:46
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Ukraine-hat-versucht-uns-in-einen-Krieg-zu-ziehen-article20748787.html

Gabriel zu Konflikt mit Russland"Ukraine hat versucht, uns in einen Krieg zu ziehen"
 
"Mit der Verhaftung mehrerer Soldaten der ukrainischen Marine ist die Situation an der europäisch-russischen Grenze so angespannt wie lange nicht. Die Welt hofft erneut auf die Diplomatie Angela Merkels. Sigmar Gabriel spricht mit n-tv über Ansätze und Chancen für die Lösung des Konflikts."

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