Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!

Internationale Politik Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!

Medea
Medea
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Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von Medea
als Antwort auf hafel vom 16.03.2013, 11:54:14
Auch von mir ein lautes und klares NEIN zu Waffenlieferungen.
M.
dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von dutchweepee
Die TALIBAN in Afghanistan schießen heute mit Raketen auf NATO-Hubschrauber, die ihnen von der CIA im Kampf gegen die Russen geliefert wurden. Ich bin gespannt welche Flugzeuge die syrischen Islamisten mit den Waffen abschießen werden, die ihnen nun im Kampf gegen Assad geliefert werden sollen.

Diese sogenannte "Opposition" in Syrien hasst die europäische Lebensart wie die Pest - was soll mit den Waffenlieferungen erreicht werden?
Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf dutchweepee vom 16.03.2013, 13:30:19
.
Diese sogenannte "Opposition" in Syrien hasst die europäische Lebensart wie die Pest - was soll mit den Waffenlieferungen erreicht werden?

Nichts kann m.E. erreicht werden, Dutchweepee.
Die Lage im syrischen Bürgerkrieg mit religiösen Tendenzen ist zu unübersichtlich.

MargArit

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hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

OT
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf dutchweepee vom 16.03.2013, 13:30:19
Die TALIBAN in Afghanistan schießen heute mit Raketen auf NATO-Hubschrauber, die ihnen von der CIA im Kampf gegen die Russen geliefert wurden.

Das ist heute sicherlich nicht der Fall. Am Anfang der Auseinandersetzungen mag es so gewesen sein, heute kommen Raketen oder Munition aus anderen Quellen.

Aus dem Iran?

Aus China?

Von afghanischen Regierungstruppen?

Raketen und Munition können in der Regel nur einmal verwendet werden. Wie sollten noch Raketen aus der damaligen Zeit vorhanden sein? Vermutlich haben die Taliban allerdings noch Gewehre und Geschütze aus dieser Zeit.

Ciao
Hobbyradler
slash
slash
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Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von slash
als Antwort auf karl vom 15.03.2013, 22:26:27
Assads Armee schießt aktuell mit SCUT- Raketen auf die Aufständischen.

...
slash
sysiphus
sysiphus
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Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von sysiphus
"Assads Armee schießt aktuell mit SCUT- Raketen auf die Aufständischen."
...
slash

..nicht nur Aufständische, auch Frauen, Kinder und alte Leute werden von sowjetischen (jetzt russischen) Boden-Boden-Scud-Raketen getötet, Assads Kampfjets werfen Bomben auf Wohnhäuser und bringen dort lebende Zivilisten um.

Von wo aus wird Assads Terrorarmee mit Waffen- und Munitonnachschub versorgt? Waffenembargos gelten nur aus westlicher Richtung, nicht aber aus östlicher?

sysiphus...

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karl
karl
Administrator

Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von karl
als Antwort auf sysiphus vom 16.03.2013, 18:11:13
@ Sysiphus,

glaubst Du wirklich, dass Waffen Frieden schaffen? Soll der Westen islamistische Rebellen mit Waffen versorgen, damit diese syrische Christen meucheln? Wo ist in diesem Bürgerkrieg Recht und Unrecht? Gibt es klare Grenzen?

Für mich ist nur eins klar: Waffen töten und in einem Bürgerkrieg besonders grausam und unkontrolliert.

Karl
digi
digi
Mitglied

Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von digi
als Antwort auf karl vom 16.03.2013, 22:24:46
...Gibt es klare Grenzen?
geschrieben von Karl

Nein, die gibt es in diesem Fall nicht.
Es ist erklärtes! Ziel der rabiaten Islamisten*, den gesamten 'ungläubigen Feind', nämlich den Westen, besonders die USA zu unterwandern, und dann zu unterjochen; unter die Knute der Sharia zu knechten. Und sie nutzen dazu jede noch so kleine Chance; denn steter Tropfen höhlt den Stein.

Der Ursprung zu dieser Wahnvorstellung liegt weit zurück in der Geschichte Afghanistans **. Al Quaida, Taliban und Osama spielen die Hintergrundmusik. Die unerschöpflichen Ressourcen des Rauschgiftes und des Öls spülen immer wieder Geld in die Kassen.
Womit neue Anwärter angeworben werden können, die zu allem bereit sind.
Weiter ist die Terror- Ausbildung dieser 'Typen' so vollständig, dass sie als 'Schläfer' vollkommen selbständig ohne Weisung irgendwann irgendwo zuschlagen können (Madrid, London, ...).

Das ist ein sehr langes Thema, und jeder sollte sich darüber selber neutrale Info besorgen. Der eigentliche Krieg findet wirklich am Hindukusch statt.
Man beobachte auch Agypten, Libanon, Mali, Libyen, Algerien, Pakistan, ...
und dazu den krassen Gegensatz des jüdischen Glaubens.

Wir sollten arg genau aufpassen, wen wir ins Land lassen, wer schon hier ist - und wer ausgewiesen wird (Salafisten bspw).
Es könnte der Generation nach uns sehr sehr leid tun, wenn wir jetzt nicht aufpassen und uns in langmütiger Menschenfreundlichkeit ergehen; denn genau damit wird gerechnet, um weitere 'Nester' unauffällig zu installieren.
Deswegen haben die USA so außerordentlich strenge Einreisebestimmungen.

Das Thema ist weitaus umfangreicher, als ich mit diesen paar Zeilen anreißen kann.

* nicht! zu verwechseln mit dem Glauben des Islam!
Die Handelnden verbiegen diesen Glauben nur, um ihre Ziele zu verfolgen.

** Daher könnte die Einstellung Russlands stammen.

PS: die 72 Jungfrauen werden nach der Defloration übrigens automatisch wieder zur Jungfrau (angeblich). Welch verquerer Gedanke.
slash
slash
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Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von slash
als Antwort auf digi vom 17.03.2013, 08:42:12
Irgendwie erinnert mich das an die Kreuzzüge - wenn auch nicht vergleichbar, die sich gegen muslimische Staaten im Nahen Osten richteten. Der unterschied liegt darin begründet, dass sie sich nun umgekehrt gegen die Christliche Welt richten, mit anderen Methoden, mit anderen Waffen, doch mit der gleichen Zielsetzung: Ausrottung Andersgläubiger. Sollte sich die arabische Welt irgendwann einmal einig sein und radikalisieren, dann steht uns noch Ungemach ins Haus.

...
slash
digi
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Re: Waffen für einen Bürgerkrieg? Nein!
geschrieben von digi
als Antwort auf slash vom 17.03.2013, 09:54:41
Ausrottung Andersgläubiger *. Sollte sich die arabische Welt irgendwann einmal einig sein und radikalisieren, dann steht uns noch Ungemach ins Haus **.


* Es geht nicht um Ausrotten, es geht um Knechten.
Von Ausgerotteten kann man nichts mehr erwarten/nehmen.

** Das steht uns doch jetzt schon, oder war 11/9 kein Ungemach?
Die kleinen Schritte, die mürbe machen, das ist die schleichende Gefahr.
Die großen Schritte sind 'nur' zum Vorzeigen, dass es durchaus schlimmer kommen kann. Beides ist Taktik, Panikmache.
Auch die Arabische Liga ist machtlos gegenüber Terroristen/Despoten; ja sie verachtet/verurteilt sie sogar, weil sie entgegen der Lehre des Korans vorgehen.

Ein Mittel dagegen gibt es nicht. Es sei denn man ist schneller.
Oder man baut ein Drohgebaren auf, damit sich die 'Herrschaften' überlegen ob sich so ein 'Kreuzzug' lohnt. Im allgemeinen sind sie aber so fanatisch, dass jedes Wort in den Wind geblasen wird, ja noch Herausforderung bedeutet.

Ein Starker wird selten angegriffen, eine 'Pfeife' kann man unterbuttern.
Natürlich kann und muss man sich so weit wie möglich schützen.
Und auch das ist Absicht der Radikalen Vereinigungen, indem sie dem 'Feind' das Leben immer wieder erschweren und ihn über Jahrzehnte lang mürbe klopfen und evtl einschläfern, einlullen.

In dem Zusammenhang sehe ich die Katholische Kirche durchaus als sehr nützlich an; denn sie hält ihre Schäfchen bei der Stange. Schäfchen, die sonst evtl der Indoktrin redikaler Kreise verfallen könnten.

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