Kleine Reimereien Noch'n Gedicht

pippa
pippa
Mitglied

Noch'n Gedicht
geschrieben von pippa

Hier kann jeder ganz spontan ein Gedicht einsetzen - und zwar ohne jede Vorgabe.
Da wir ja alle vergnügt und heiter sind und lachen wollen, kann es gerne ein wenig verrückt sein.
Mir ist gerade eben eines eingefallen, was ich als Beispiel hier einbringen will.

Wann?

Wenn die Möpse fliegen lernen
und es tönt in weiten Fernen,
Nikoläuse pflückten Blumen,
Reiche lebten nur von Krumen.

Dann ist jene Zeit gekommen,
in der stehlen nur die Frommen,
und die Bösen tun dann Gutes,
Ängstliche sind frohen Mutes.

Schwache haben plötzlich Kräfte,
trockne Bäche haben Säfte,
kleine Leute sind ganz groß,
wann kommt diese Zeit denn bloß.

Na denn, frohes Reimen sagt
Pippa
 

Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von Roxanna
als Antwort auf pippa vom 18.05.2018, 14:16:47
Daumen hoch

Tolle Idee, liebe @pippa.
val
val
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von val
als Antwort auf Roxanna vom 19.05.2018, 16:47:09

Ja, Pippa, finf ich auch!

So schön kann ich leider nicht!

Liebe Grüsse Val


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sixty
sixty
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von sixty
als Antwort auf Roxanna vom 19.05.2018, 16:47:09

Auf einer leeren Autobahn,
möcht ich mit dem Radl fahrn.
Mit einem Berliner Doppeldecker
fahren mal auf leere Äcker.
Mit dem Schlauchboot in die Badeanstalt,
mache auch im Wirlpool nicht halt.
Fahren mit dem Kleinkraftrad,
durch die Radarkontrolle in der Stadt.
Auf dem Dorf in Seifenkisten,
runterdonnern wie auf Pisten.

 

Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von Roxanna
als Antwort auf sixty vom 22.05.2018, 18:12:18
Wenn die Welt wäre wirklich bunt,
käme sie nicht so auf den Hund.
Würde man einfach mehr lachen
und viel, viel mehr Quatsch machen,
dann wären wir wieder wie Kinder,
das ist einfach sehr viel gesünder.
Würden täglich Purzelbäume schlagen,
nichts mehr auf morgen vertagen,
leben im Hier und im Jetzt,
schau‘n, dass man niemand verletzt.
Dann wären die Tage himmelblau,
zum Teufel schickten wir doch das grau.
Man könnt‘ mal auf'm Kamel durch die Wüste reiten
oder als Mannequin über den Laufsteg schreiten,
in einer Punkband so richtig laut mitröhren,
egal, ob man damit würd‘ jemanden stören.
Die Haare knallrot oder blau sich färben,
alles verprassen und niemand beerben.
Ja das und noch vieles mehr,
wünsch ich mir immer schon sehr. Zwinkern

 
 
Struppchen
Struppchen
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von Struppchen
als Antwort auf Roxanna vom 22.05.2018, 18:48:34


Wenn man denkt es geht nicht mehr .......

Das Leben ist ein Buch mit vielen Seiten,
das Schicksal wird es Tag für Tag begleiten.
Wenn man denkt es geht nicht mehr,
kommt dann von irgendwo ein Lichtlein her?

Aus stillen Momenten schöpfe Kraft,
sie sagen oft, dass man es schafft.
Es sind die kleinen Sonnenstrahlen im Leben,
die stets wieder Mut und Hoffnung geben.

Das Wertvollste, was man im Leben haben kann,
sind Menschen, die uns auffangen dann,
wenn wir mutlos, hilflos sind wie ein Kind,
die uns bedingungslos aufbauen, da für uns sind.

Auch die Natur kann oftmals Freude spenden,
Blumen können Trost und Hoffnung senden.
Es gibt in jedem Leben oft noch einen Weg,
und ist es nur ein kleiner schmaler Steg.

Sonnenstrahlen, die auf diesen Steg fallen,
lasse sie im Herzen widerhallen!!!!!!


 

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Struppchen
Struppchen
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von Struppchen
als Antwort auf Struppchen vom 24.05.2018, 10:40:07
Wenn ich die Menschen sehe in den Gassen
sich alle nur mit ihrem Handy noch befassen,

so erzähle ich euch nun was
mit den Kleinen hat man ja soviel Spaß.

Mein kleiner Enkel Benjamin
es zu nichts mehr zog wie zu einem Handy hin.
Sah er ein Handy liegen auf dem Tisch
machte er schnell auf seine kleinen Beinchen sich.

Ein Handy ja, das war stets sein Ziel
und manchmal überließen die Eltern es ihm,
ein altes Handy legten sie ihm hin,
doch das zu nehmen kam ihm nicht in den Sinn;

Nur das ganz neue mit allem Erdenklichen drauf
nur das wollte er haben, tat so, als spreche er mit jemand auch,

Doch dann, man schaute grad nicht nach ihm so
nahm er es und warfs ins Klo.

Was der kleine Wicht hat angestellt
wär viell öfters gut in dieser Welt!!!
Robin1
Robin1
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von Robin1
als Antwort auf Struppchen vom 29.05.2018, 08:34:48

@Struppchen

Köstlich, - einfach köstlich!!!!!
Und - ganz toll geschrieben!!!!
LachenLachenLachenLachenLachen

Struppchen
Struppchen
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von Struppchen
als Antwort auf Robin1 vom 29.05.2018, 10:42:15

Ein Bettler am Straßenrand
______________________

Ein alter Mann saß einsam auf dem Bürgersteig
sein Blick war gesenkt, sein Kopf war geneigt.
Seine gesamte Habe hatte er neben sich stehn,
eilende - flanierende Menschen an ihm vorüber gehn.

Trostlos waren seine Augen, leer sein Blick,
versunken in seiner Lage, seim traurigen Geschick.
Auch er war einmal jung und auch voller Kraft,
doch er hat aufgegeben, es im Leben nicht geschafft.

Menschen hasten stetig vorbei immerdar,
für sie ist der bettelnde Mensch unsichtbar.
Ich legte eine Münze in sein Körbchen hinein,
ein Freudenschimmer trat in seine Augen ein.

Leise sprach ich ihn an, ein Leuchten trat in sein Gesicht
sprachen eine kleine Weile, sein Dank vergesse ich nicht.
Jeder ist seines Glückes Schmied, so geschrieben steht,
doch das Schicksal des Lebens oft seltsame Wege geht.

Jeder weiß, es wird wahrscheinlich so sein,
von den Almosen kauft er sich  Bier und Wein.
Es wird sein Trost sein in der kalten Nacht,
die Einsamkeit lindern, etwas Wärme entfacht.

--- Beim letzten Atemzug, bei Gott, sind wir alle gleich,
     es is
t egal, ob wir im Leben waren arm oder reich!!!
Struppchen
Struppchen
Mitglied

RE: Noch'n Gedicht
geschrieben von Struppchen
als Antwort auf Struppchen vom 15.07.2018, 10:37:33
Die Erde, sie kann nicht sprechen
und doch will sie uns sagen........
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Ihr quält mich ----- eure Erde ----- so sehr,
so dass ich fast keine Kraft habe mehr.
Bin verzweifelt, kann das Weinen nicht lassen,
Bäche, Flüsse können meine Tränen nicht fassen.

Herrscher auf der Welt, ihr werdet nicht ruhn,
ihr habt eine Atomgewalt, was soll ich nur tun.
Die vernichtende Atomkraft, setzt ihr sie ein,
mein Leben und das von euch wird beendet sein.

Giftmüll liegt auf Gründen der Flüsse, von Meeren,
die Fische, sie können sich dagegen nicht wehren.
Sie versuchen, in diesem Gewässer weiterzuleben,
und müssen dieses Gift an euch stets weitergeben.

Ihr führt Kriege, Menschen flüchten vor Angst,vor Not,
vor Augen haben sie
sehr oft dann den sicheren Tod.
Was sie sich bei mir hier auf Erden haben errichtet,
-- ihr kennt kein Erbarmen - - es wird vernichtet - - .

Ich grolle und bebe, es ist  ein Zeichen von mir,
in die Meere stürze ich gewaltige Eisblöcke hier.
damit will ich euch zeigen und eindringlich sagen,
was ihr mir antut, ich kann es nichtmehr ertragen.

Mein Wunsch für euch Erdenkinder wird stets sein,
es kehre  Frieden hier und in all euren Herzen ein.


 

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