Lebenshilfe Einsamkeit

olga64
olga64
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RE: Einsamkeit
geschrieben von olga64
als Antwort auf seelenhelfer vom 30.10.2018, 14:01:10
Das alles spielt sich im Kopf ab. Der Körper in seiner Sensibilität zu den Gefühlen, dem Fühlen, reagiert auf diese Empfindungen. 
In diesen Fällen verspürt man Negatives. Der Alltag belastet einen, Zukunftsängste entstehen und so fort.

Das MUSS aber nicht so sein. Allein schon der Versuch jeden Tag Positiv zu denken, sich über Kleinigkeiten zu freuen. Zum Beispiel über ein gutes Stück Kuchen zum Kaffee etc. hellen die Stimmung auf.

Ist man alleine, dann gibt es heute dank Internet viele Möglichkeiten mit anderen Menschen zu kommunizieren. Beispielsweise hier im Senioren-Treff. 
Man kann in den verschiedensten solzialen Foren Freunde finden, die gleiche Interessen und/oder Hobbies haben und sich über neue Freunde sehr freuen würden.

Man muss sich überwinden können und Kontakte suchen. Es gibt viel mehr Menschen die ebenfalls alleine sind, oder einen Partner zuhause haben, der vielleicht krank oder nicht mehr mobil ist. Tausche Dich aus. Erzähle deine Probleme und klommuniziere darüber. Du wirst sehen, dass der Alltag auf einmal viel schöner ist.
Du wirst Freunde haben, mit denen Du telefonieren kannst, Chatten kannst, Nachrichten zB. per WhatsApp austauschen kannst.
Unaabhängig wo deine Freune wohnen. Internet machts möglich.

Ich würde mich sehr über en Feedback freuen oder auch für Kontakte.

Liebe Grüße
Niki aus Wien
Es gefällt mir, was Sie hier schreiben.
Es ist auch richtig, dass man selbst den ersten SChritt machen sollte, wenn man sich einsam fühlt, weil niemand erwarten kann, dass automatisch jemand kommt, um einen zu erlösen.
Was Sie mit "positiv denken" schreiben, kann aber auch gefährlich sein. Man sollte sich nicht alles positiv denken, sondern auch der Realität ins Auge sehen. Nur so ist es möglich, Defizite zu erkennen, bzw. wirklich etwas zu ändern.
Wo ich auch Probleme hätte, sind die sog. Treffen mit Menschen, nur um nicht "einsam" zu sein. Da nimmt man dann u.U. vieles in Kauf, was einem nicht unbedingt gut tut.
Ich habe oft in meinem Leben in anderen Städten gelebt. Da dies meist beruflich bedingt war, hatte ich auch anfangs natürlich keine Kontakte ausserhalb des Kollegenkreises, wo man auch nicht ad hoc mit seinem Problem antanzen kann, um "Rettung" zu erfahren.
Ich hatte mir immer angewöhnt, Mitglied in einem Fitness-Studio zu werden, wo ich automatisch Gleichgesinnte traf, mit denen ich sprechen und was unternehmen konnte. Ausserdem fielen dort auch meist die unsäglich Krankheitsgeschichten weg, die man sich als Kontaktsuchender ja leider oft anhören muss, wenn man zu viele Zugeständnisse macht, nur um nicht allein zu sein.
Eine gewisse Form der eigenen Ansprüche sollte man nie aufgeben, sonst ist das nicht befriedigend. Olga
Konni
Konni
Mitglied

RE: Einsamkeit
geschrieben von Konni
als Antwort auf etoile vom 21.07.2017, 16:36:25

Für mich sehr schwierig zu ertragen-meine kinder grossgezogen -viel gearbeitet,da war keine zeit für freundschaften-leider!

olga64
olga64
Mitglied

RE: Einsamkeit
geschrieben von olga64
als Antwort auf Konni vom 18.11.2018, 18:02:36
Für mich sehr schwierig zu ertragen-meine kinder grossgezogen -viel gearbeitet,da war keine zeit für freundschaften-leider!
Jeder hat im Laufe seines Lebens sein Päckchen getragen und sicher haben sich die wenigstens irgendwo ausruhen können, was nach meiner Meinung auch eine sehr unbefriedigende Lebensweise gewesen wäre, weil man nie die Chance ergriffen hätte, seinen eigenen Grenzen zu erfahren.
Aber alles beginnt mit dem ersten Schritt - warum machen Sie ihn nicht? DAfür ist es doch nie zu spät und die Verzweiflung, die ich aus Ihren Zeilen entnehme, sind doch wahrlich keine Alternative.
Es gibt so viele Möglichkeiten, sich ein soziales Netz aufzubauen  - es geht auch, in dem man anderen hilft ,die es nicht so gut haben wir die meisten von uns.
Es ist schwieriger, im Alter Freundschaften zu schliessen, da jeder festgefahrene Vorstellungen hat und meist auch recht egoistisch geworden ist (im Sinne von ich-bezogen). Versuchen Sie es einfach - was haben Sie denn zu verlieren? Viel Glück. Olga

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