Forum Soziales und Lebenshilfe Lebenshilfe Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??

Lebenshilfe Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??

Savannah377
Savannah377
Mitglied

Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von Savannah377
Hallo und guten Tag,
also ich hab mich jetzt extra wegen meiner Feundin hier angemeldet und hoffe ich bin hier mit meiner Frage im richtigen Forum.

Es ist so, daß meine Freundin gerne wissen möchte, wie es aussieht in ihrem Alter (58 J.) mit der Versorgung nach einer evtl. Trennung.
Ihr Mann hat wohl eine neue Freundin (ihr gegenüber hat er es aber noch nicht zugegeben) und nun ist sie am überlegen, sich zu trennen.
Sie hat aber kein eigenes Einkommen und es läuft noch eine Privatinsolvenz (wegen einer Sache mit ihrem Exmann). Hat sie Anspruch auf Hartz IV oder muß sie Rente beantragen?? Wenn sie jetzt geht, wer übernimmt die Kosten einer Wohnung und für den Lebensunterhalt??? Ist das Ganze Bundelandabhängig, wir sind in Bayern - Unterfranken....?
Welche Möglichkeiten der Versorgung hat sie denn? Ihr Mann verdient durchschnittlich. Muß er ihr Trennungsunterhalt zahlen bzw. überhaupt Unterhalt??


Hoffe und Freue mich auf Antworten.

LG
Savannah377
heide †
heide †
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von heide †
als Antwort auf Savannah377 vom 28.08.2010, 14:15:41
Hallo und guten Tag,
also ich hab mich jetzt extra wegen meiner Feundin hier angemeldet und hoffe ich bin hier mit meiner Frage im richtigen Forum.


@Savannah

......wohl kaum, denn hier im ST bleiben alle auf Gedeih und Verderb mit dem Ehepartner zusammen, bis dass der Tod sie scheidet...

In solchen Fragen sollte man sich an einen Rechtsberater wenden oder damit es kostengünstiger bleibt – deshalb wohl auch Deine Frage hier im ST – ein entsprechendes Buch kaufen. Es gibt genug davon auf dem Markt, denn geschieden wird immer.

Heide



peter25
peter25
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von peter25
als Antwort auf Savannah377 vom 28.08.2010, 14:15:41
.....zum "schlau" machen.

Anzeige

pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von pilli †
als Antwort auf Savannah377 vom 28.08.2010, 14:15:41
mmmhhh...rechtsberatung können dir die foren nicht bieten, dazu hat es kompetente rechtsberater; aber meinen tipp schenke ich deiner freundin gerne:

warum beginnt sie nicht, selbst für ihr leben und das brot, das sie ißt, zu sorgen? warum sollte ihr ein mann denn versorgung bieten und wofür, wenn es keine kleinen kinder mehr hat?

wenn er klug ist, investiert er in die "Neue"!


--
pilli

nachtigall
nachtigall
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von nachtigall
als Antwort auf pilli † vom 28.08.2010, 20:29:05
Pilli….
…hin und wieder bist du unschlagbar…..einzigartig…..
Nicht sehr oft, aber immer öfters schliesse ich mich deiner Meinung an….Na ja ..man ist ja lernfähig..lach.
Ganz, ganz langsam finde ich dich sympathisch…. Das wird dir zwar irgendwo vorbei gehen, aber das berührt mich auch nicht.
Larissa

In der Schweiz gibt es eine unentgeltliche Rechtsauskunft, ob es das in Deutschland auch gibt...ich denke schon...
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von pilli †
als Antwort auf nachtigall vom 28.08.2010, 20:51:55
nö nachtigall, das erstaunt mich eher weniger

ich setze da auf die zeit; aber du bist schon mutig! setze nicht deinen symptie von marianne auf's spiel, die fackelt da nicht lange: wer einer meinung ist mit pilli, da wird der symptie fix wieder eingefangen...

es hat in DE eine kostenlose rechtshilfe nach erfolgter einkommensprüfung; ob die aber bereits bei "Trennung" greift, ist mir nicht bekannt. das dürfte ein anruf beim zuständigen Amtsgericht aber klären.


--
pilli

Anzeige

loretta †
loretta †
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von loretta †
als Antwort auf pilli † vom 28.08.2010, 20:29:05
warum beginnt sie nicht, selbst für ihr leben und das brot, das sie ißt, zu sorgen? warum sollte ihr ein mann denn versorgung bieten und wofür, wenn es keine kleinen kinder mehr hat?
--
pilli



Nachtigall, soeben fertig mit Schreiben, sehe ich deinen Beitrag.

Ich nehme aus gutem Grund so gut wie nie Stellung zu deinen Beiträgen, pilli, aber dieses Mal hast du wirklich hundert pro ins Schwarze getroffen und meine volle Zustimmung.

Dieser Rat ist einfach der bestmögliche, den du ihr geben konntest und den sie sich verdammt noch mal hinter den Spiegel stecken sollte.

loretta
ingo
ingo
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von ingo
Dass eine rechtliche Beratung hier nicht geht, wurde schon gesagt. Aus Berufserfahrung aber dieses hier: Scheidung mit 58, wenn der Mann ein Durchschnittseinkommen hat und eine Privatinsolvenz läuft; und wenn die Frau kein eigenes ausreichendes Einkommen hat, ist finanzielles Harakiri mit vollem Hartz-IV-Programm. Rente? Warum und wovon?
Medea
Medea
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von Medea
als Antwort auf Savannah377 vom 28.08.2010, 14:15:41
"Welche Möglichkeiten der Versorgung hat sie denn? Ihr Mann verdient durchschnittlich. Muß er ihr Trennungsunterhalt zahlen bzw. überhaupt Unterhalt??"


Nun, diese Freundin hat die Möglichkeit, sich selbst zu versorgen, Putzstellen gibt es für ca. 10 Euro die Stunde, das Einräumen von Regalen in Supermärkten wird geringer entgolten. Sie sollte sich aber lieber mit ihrem Ehemann zusammensetzen, evtl. auch gemeinsam zu einer Eheberatung gehen - unter Umständen ist diese Partnerschaft ja noch zu retten. Der Weg in die Sozialhilfe scheint mir nicht erstrebenswert.




Savannah377
Savannah377
Mitglied

Re: Trennung mit 58 Jahren - wie ist die Versorgung??
geschrieben von Savannah377
Hallo und erst mal Danke an Heide, Peter25 und Ingo für die objektiven, "urteilsfreien" Antworten.
An alle anderen:
Ich habe hier ins Forum geschrieben um einen Rat und keine "Verurteilung" für die Situation meiner Freundin zu bekommen.
Wie vielleicht viele (dachte ich zumindest)wissen, ist es dem einen oder anderen aufgrund seiner Lebens (Leidens)- Geschichte nicht möglich zu arbeiten. Ich bin mir sicher, meine Freundin würde gerne arbeiten.
Ich werde sicher jetzt nicht die Geschichte meiner Freundin hier ins Internet stellen, das wäre zu persönlich und wäre für mich nicht tragbar.
Schade das man hier im Forum so verbissen und verbittert auf gewisse Fragen reagiert......
Einen schönen Sonntag noch

MfG
Savannah377

Anzeige