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Literatur Literarische Sehnsuchtsorte

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Literarische Sehnsuchtsorte
geschrieben von longtime
Literarische Sehnsuchtsorte... -

kann man melden und einen Preis erhalten.

Auskunft und Formular für das Gewinnspiel s. TIPP!

Das Buch der Autorin Bettina Querfurth sieht so aus:

http://www.sehnsuchtsorte.net/us_img_bild1.php?id=1

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Ich werde hier einen meiner Sehnsuchtsorte, von denen ich beim Lesen erfuhr, anzeigen...


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Re: Literarische Sehnsuchtsorte
geschrieben von longtime
als Antwort auf longtime vom 21.11.2007, 10:10:34
e i n literarischer Sehnsuchtsort..:


„das illegale Hotelzimmer zu Aßmannshausen“, wo Dr. Wambach, der damals in so jungen Jahren noch nicht Obervertrauensarzt war, seiner Geliebten „Amalie“ den französischen Kosenamen „Odette“ ins Ohr flüsterte, in einem „Anflug frivoler Verleibtheit“, pardon: „Verliebtheit“: „Odette, Krone meines Lebens“.

… deshalb einer meiner angelesenen und erprobten Sehnsuchtsorte, weil man die eigenen Gelegenheiten dort schön und heimlich unterbringen kann, als immerwährende Erinnerung: z.B. „Trinchen, du schönster Busen meines jungen Beamtenlebens“ – obwohl man noch nicht alle kannte…

Die Erinnerung richtet sich nach und auf:

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Re: Literarische Sehnsuchtsorte
geschrieben von longtime
als Antwort auf longtime vom 21.11.2007, 10:14:06
Ich biete - unter Literatur, als Alternative zu Schorschs Werbeaktionen – einen Hinweis auf einen Roman, der Unterhaltung und historisches Bewusstsein verbindet.

EIN ROMAN, DER DEN SCHAUPLATZ JERUSALEM BIETET:


Sultan Saladin regiert über Ägypten und Syrien. Er gilt als weiser und gerechter Herrscher, in dessen. Reich es Religionsfreiheit gibt und die Künste blühen.

Des Autors und Historikers Tariq Alis Darstellung zu Sultan Saladin ist zudem die Darstellung eines Mannes aus dem Volke, der die einfache Küche der armen Leute mehr schätzt als den Luxus. Und sein Verwalter, der Kadi Imadeddin, dichtet und liebt Männer.

Die Sultana liest ketzerische Philosophiebücher und verliebt sich in die Konkubine Halima, ihre Mitbewohnerin im Harem. Der Schreiber, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist ein jüdischer Gelehrter aus Kairo. Damaskus und Kairo unter Saladins Herrschaft sind tolerante, wohlhabende Städte.
Doch Saladins Ziel ist es, Jerusalem von den christlichen Kreuzfahrern zu befreien, die Palästina seit fast einem Jahrhundert besetzt haben. In der Schlacht von Hattin (1187) besiegt er das christliche Heer und hält Einzug in die Stadt.

Aus Bettina Querfurths Anthologie „Sehnsuchtsorte“. Dörlemann Verlag. S. 101.

– Jede(r), der googelt, findet die Romane von Tariq Ali, insbesondere auch, welche Verbindungen sich hier zu Lessings „Nathan“ ergeben.
Solche Verbindungen könnten Bildungsmomente werden, wenn man das Moslem-Bashing nicht einfach hinnimmt, als Sicherungsmaßnahmen für die Erdölreserven im Nahen und Mittleren Osten.


TIPP: ... gegoogelt, z.B.: die Schlacht von Hattin:


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