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Luft- und Raumfahrt Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet

det
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Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von det
Morgen ab 10 Uhr kann man die Ankunft der Raumsonde Rosetta am Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko als Livestream verfolgen.

det
hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von hinterwaeldler
Nach 10 Jahren Flugzeit ist diese Flugbahn vorgesehen:



Und so sah die fliegende "Gummi-Ente" am 14. Juli aus



Aus diesem Clip könnt ihr die weiteren Flugmanöver entnehmen

EhemaligesMitglied44
EhemaligesMitglied44
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Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von EhemaligesMitglied44
als Antwort auf det vom 05.08.2014, 20:01:36
Hallo det,
danke für den Link. Ich werde versuchen ihn zu nutzen wenn es zeitlich passt.
So etwas interessiert mich immer.
Gruß
Holger

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dutchweepee
dutchweepee
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Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von dutchweepee
Ich bin wirklich fasziniert und ziehe meinen Hut vor dieser technischen Leistung.
hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von hinterwaeldler
Ganz ausführlich inkl. eine Timeline wird das Annäherungsmanöver vom Astronomen Florian Freistetter beschrieben. Lasst euch mal überraschen: scienceblogs.de: Rosettas Rendezvous mit dem Kometen Seine Berichterstattung beginnt 7:00h. Die Timeline ist also von unten nach oben zu lesen.

Gegen 13:40 hat Florian Freistetter die Realität eingeholt. Die Akkus seines Laptop waren erschöpft und er hatte keinen Ersatz.
dutchweepee
dutchweepee
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Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von dutchweepee
Mir ist aufgefallen, dass in der deutschen Berichterstattung zu dieser technischen Meisterleistung, der Name des Kometen "Tschurjumow-Gerassimenko" meist weggelassen wird.

Stattdessen nennt man nur noch seine Nummerierung "67P" - der Name klingt wohl grad für deutsche Medien zu russisch?

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luchs35 †
luchs35 †
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Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von luchs35 †
als Antwort auf dutchweepee vom 06.08.2014, 16:20:05
Der Name 67P/Churyumov-Gerasimenko ist aber auch etwas kompliziert - russisch hin oder her, Dutch. Deshalb wird er meist kurz "Tschuri" genannt.

Und Kometenjäger (in) "Rosetta" sollte auf dem "Tschuri" bis Oktober einen Landeplatz gefunden haben, bei ihrem Umfang kein einfaches Unternmehmen.

Das europäische Kontrollsystem ESCO in Darnstadt darf sich jedenfalls über die gelungene Mission freuen. Gratulation!

Luchs
dutchweepee
dutchweepee
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Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf luchs35 † vom 06.08.2014, 16:30:23
Über diese Meisterleistung freue ich mich auch Luchsi. Das ist beinahe unvorstellbar und kommt in Anspruch und Bedeutung (in meinen Augen) der Mondlandung gleich.
luchs35 †
luchs35 †
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Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von luchs35 †
als Antwort auf dutchweepee vom 06.08.2014, 16:51:58
Das sehe ich weitgehend genauso, Dutch, denn immerhin war die Raumsonde 10 Jahre unterwegs. Die Untersuchungen, die nun "Rosetta" auf dem Kometen ausführen will, soll uns ein Stück näher an die Geheimnisse des Ursprungs unseres Sonnensystems führen.
Die ersten Bilder von "Tschuri" versprechen Spannendes.

Den Vergleich mit der Mondlandung möchte ich nur soweit relativieren, als diese Erforschung vor fast 50 Jahren ebenfalls erst erarbeitet werden musste - und "Rosetta" nun auf dieses Pionierwerk aufbauen konnte.

Aber ich freue mich natürlich sehr, dass es mal nicht die Amis oder Russen waren, die sich hier die Feder an den Hut stecken dürfen.

Luchs
Re: Rendezvous der Raumsonde Rosetta mit Komet
geschrieben von crosby
als Antwort auf luchs35 † vom 06.08.2014, 19:36:26
Die Mission Rosetta wurde 1993 ausgewählt. Die Raumsonde wurde von Astrium Deutschland als Hauptauftragnehmer unter Beteiligung von über 50 Auftragnehmern aus 14 europäischen Ländern, Kanada und den Vereinigten Staaten - darunter Astrium UK (Plattform der Sonde), Astrium Frankreich (Avionik) und Alenia Spazio (Zusammenbau, Integration und Erprobung) - gebaut.

Die Instrumente für den Rosetta-Orbiter wurden von wissenschaftlichen Konsortien aus Instituten in Europa und den USA bereitgestellt. Ein europäisches Konsortium unter der Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) steuerte das Landegerät bei. Rosetta kostet die ESA 770 Millionen Euro zum Preisstand von 2000. In diesem Betrag sind der Start, die Entwicklungsarbeiten ab 1996 und der Missionsbetrieb bis 2015 eingeschlossen. Das Landegerät und die Instrumente, die so genannte "Nutzlast", sind nicht eingerechnet, da sie von den Mitgliedstaaten über wissenschaftliche Institute finanziert werde

crosby :)

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