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Netzwelt Malware in Nachrichten, unverhoffte Falle.

Elko
Elko
Mitglied

Malware in Nachrichten, unverhoffte Falle.
geschrieben von Elko

Gerade in jüngster Zeit hört man von der rasanten Verbreitung von Malware aller Art.

Mann braucht aber keinesfalls verdächtige Seiten zu besuchen...

Hier eine bemerkenswerte Sache:

Es handelt sich nur um die Microsoft Nachrichten, man staunt wirklich!

smartscreenmsn.png


..darin eine unverdächtige Anzeige mit dem nachdenklichen Gesicht des Sympathieträgers Elon Musk.

smartscreenanzeige.png

.. dann die Überraschung!


smartscreendefender2.png

Gut, dass ich immer darauf achte die Sicherheitseinstellungen aktuell zu halten.
Anderseits ist das schon ein starkes "Stück Microsoft" die eigene Webseite nicht zu scannen.

Schöner Gruß
Peter

Hier noch ein Nachtrag. Hier werden aktuelle Bedrohungsszenarien übersichtlich, ohne
unverständlichen Ballast erklärt:

Wie man Onlinebetrug vermeidet

 
digi
digi
Mitglied

RE: Malware in Nachrichten, unverhoffte Falle.
geschrieben von digi
als Antwort auf Elko vom 08.09.2021, 14:27:55
Hier noch ein Nachtrag. Hier werden aktuelle Bedrohungsszenarien übersichtlich, ohne
unverständlichen Ballast erklärt:

Wie man Onlinebetrug vermeidet
 
geschrieben von Elko
Schon oft habe ich geschrieben:
Finger weg von SensationsNachrichten.
Ganz besonders wenn prominente Gesichter dabei auftauchen.
Brauche ich die Information? Nein - weg damit, nicht anklicken!
 
Es reicht, sich ein paar mal einfach nicht einzuklinken. Dann bemerkt man, dass das Leben auch ohne diesen Dreck weiter geht.
Das Internet wurde für solche Schweinereien nicht entwickelt 
Elko
Elko
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RE: Malware in Nachrichten, unverhoffte Falle.
geschrieben von Elko
als Antwort auf digi vom 10.09.2021, 06:29:22

Hallo digi,
natürlich liegst du im Prinzip richtig mit deiner Warnung. Nur, man kann sich nicht von
Informationen aller Art in der heutigen Zeit selber ausschließen.

Ein Bild von Musk als Sensationsnachricht zu definieren kann man machen, aber ich weiß
wirklich nicht ob das den Kern trifft.

Nachrichtenseiten wie MSN, Google News sind ja nach allgemeiner Definition seriös.
Die bemühen sich um die Sicherheit ihrer Seiten! (ein besonderes Lob muss man im
Allgemeinen gerade Google für die Sicherheit seiner Systeme zollen!!)

Natürlich werde ich auch in Zukunft weiterhin in Berichten, Blogs und Nachrichten stöbern.

Mein Beispiel oben verweist aber auch auf andere Aspekte. Die halte ich besonders wichtig.
Es sind:

Das Wissen um die Art der Malware und Verbreitung. (seriöse Infos dazu gibt es reichlich
durch die bekannten Security-Unternehmen! (wie z.B oben von mir verlinkt)

dann

Haltet eure Betriebssysteme aktuell, prüft regelmäßig die Einstellung und dann nehmt eine 
wirklich durchdachte Sicherheitssoftware bekannter Anbieter.

Hier in meinem Fall ist positiv zu vermerken, dass der Defender mit seinem SmartScreen
schneller die Bedrohung  erkannt hat als die auch installierte Security-Sicherheitslösung.


Da ist schon was dran an der Sicherheit des Defender unter WIN 10. Hoffentlich dann
auch unter WIN 11! 

Nochmal mein Rat, haltet unter WIN die Updates aktuell!

Schöne Grüße
Peter



 


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digi
digi
Mitglied

RE: Malware in Nachrichten, unverhoffte Falle.
geschrieben von digi
als Antwort auf Elko vom 10.09.2021, 12:24:37
Hallo digi,
natürlich liegst du im Prinzip richtig mit deiner Warnung. Nur, man kann sich nicht von
Informationen aller Art in der heutigen Zeit selber ausschließen.
 
geschrieben von Elko
Natürlich kann man das Internet nicht komplett ausschließen, es wurde ja gebaut, um Informationen rüberzubringen.
Das gesamte Thema ist allerdings eine Menge umfangreicher.

Kurz gesagt unsere öffentlich-rechtlichen und Presse sind schon ein Teil davon. Deren panikartigen mitteilungen / Sensations nachrichten versauen auf Dauer den Verstand jedes Menschen nach dem Muster steter Tropfen höhlt den Stein. Das verleitet die Menschen dazu, jeden weiteren Sensationsbericht zwanghaft anzuklicken, er kann irgendwann gar nicht mehr anders. Er sieht dann sein gesamtes Leben nur noch schwarz, bedroht.
 
Eine ganz interessante Variante des Marketings.
Und ein Grund für 9000 Selbstmorde pro Jahr in Deutschland.
Elko
Elko
Mitglied

RE: Malware in Nachrichten, unverhoffte Falle.
geschrieben von Elko
als Antwort auf digi vom 10.09.2021, 16:46:59

@digi schrieb:

Kurz gesagt unsere öffentlich-rechtlichen und Presse sind schon ein Teil davon.
Deren panikartigen mitteilungen / Sensations nachrichten versauen auf Dauer
den Verstand jedes Menschen nach dem Muster steter Tropfen höhlt den Stein.
Das verleitet die Menschen dazu, jeden weiteren Sensationsbericht zwanghaft 
anzuklicken, er kann irgendwann gar nicht mehr anders. Er sieht dann sein
gesamtes Leben nur noch schwarz, bedroht.
 
Eine ganz interessante Variante des Marketings.
Und ein Grund für 9000 Selbstmorde pro Jahr in Deutschland.


Informationen sind nichts Anderes als eine Ware. Die nützlichen Ratschläge welche unsere
Vorväter noch dem "Lahrer hinkenden Boten" entnommen haben, kann das Handy tausendfach
umfangreicher. 

Nach meiner Sicht der Dinge handelt es sich schlicht um die Problematik Verbraucherschutz
versus "Mündiger Verbraucher". Wer sollte sich trauen dem Verbraucher die Mündigkeit
abzusprechen?

Wären wir schon bei den genannten 9000 Selbstmorden pro Jahr in Deutschland. Ja, eine
tragische Anzahl. Nur ist ja letztlich das Marketing für den Markt der Nachrichten und Informationen
nur ein Teil eines größeren Marketings welches auf den Verbraucher einwirkt.

Denke an den Konsum allgemein, so auch für Nahrungsmittel, Bedarf des täglichen Lebens,
Autowerbung und...

Wenn man also schon auf die genannten Selbstmorde verweist, muss man auch andere Fakten im
gesamten Marketing berücksichtigen. Nur ein Beispiel (Quelle MDR) Im Jahr gibt es 300000 Tote
durch Herz und Kreislaufversagen. Jetzt kommts, die Hälfte davon wäre vermeidbar gewesen
wenn die Betroffenen einen gesünderen Lebensstil gepflegt hätten.

Sind die Tode durch die Lebensmittelwerbung entstanden? Soll heißen, die Leute sind in den
Supermarkt über den kurzen Weg gegangen, haben da ungesunde Lebensmittel gekauft und die
dann auch noch verzehrt? Todesursache also Bewegungsmangel, Fett, Salz, Zucker und Zusätze.

Noch nicht genannt Opfer der Werbung (Information) über schnelle Autos, Selbstmedikationen,
unerkannt gefährliche Produkte und..

Mir jedenfalls mangelt es an Möglichkeiten in dieser "Werbemechanik" eizugreifen.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Darum gibt es meinerseits auch nur ein Mitgefühl mit gebremsten Schaum.

Ich wende mich da jetzt lieber wieder den IT-Fakten in der Netzwelt zu 😉

Grüße
Peter



 
Elko
Elko
Mitglied

RE: Malware in Nachrichten, unverhoffte Falle.
geschrieben von Elko
als Antwort auf Elko vom 12.09.2021, 10:12:19

Ich komme jetzt wieder auf die Webseite der Microsoft Nachrichten msn zurück.

Nach der Aktion des -Defender SmartScreen- habe ich mir die Website noch mal genauer
angesehen.

Die msn  habe ich dann vergleichend im Browser Edge, Chrome und Firefox geöffnet.
Dieses dann unter WIN 10 und ja, auch schon unter WIN 11. Ich wollte einfach Unterschiede
in der Sicherheit erkennen.

Vorab, da gab es keine, aber ein trotzdem eine neue Erkenntnis.

Hier ein Ausschnitt aus der "Werbezeile"

edge-mini-lachs.png

Ich habe dann die Links durchgeklickt, in den markierten Halbfenstern gab es dann eine Überraschung.


mini-lachs.png

Nur da gab es immer den Hinweis:

http3.png

Das geschah in diesem Fenster mit wechselnden Inhalten der Werbung. Ich kann da nur daraus
schließen, msn hält auch noch "Kanäle" für unsichere Links offen. Also http:// anstatt https://

Es handelt sich nicht um Malware, aber durch unsichere Seiten könnte die leicht
eingeschleppt werden!


Eigentlich sollte das nach meiner Meinung auf einer Microsoft-Seite so nicht sein.

Mit dem Ergebnis wollte ich nicht zufrieden sein.
Also habe  ich jetzt unter WIN 10  diese msn Seite in dem Cloud-Browser -Puffin- geöffnet.

so:
👍 👍

puffin-mini-lachs.png
mini-puffin.png
Hier gab es natürlich keine Links auf unsichere Seiten, die kamen erst gar nicht durch.

.. dann habe ich weiter gesucht. 

cloud-puffin.png
Dieses Ergebnis hat nichts mit irgendwelchen Werbeblockern im Browser oder Einstellungen
auf dem Rechner zu tun.

Diese Sicherheit schafft das Cloud-Browsing. Diese Server analysieren auch nach Sicherheitskriterien.
Solche Möglichkeiten sollten auch für den privaten User mehr Beachtung finden.

Schöner Gruß

Peter
 


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