Forum Computer, Internet und Fotos Nützliche Webseiten - TOOLS (= Werkzeuge) Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice

Nützliche Webseiten - TOOLS (= Werkzeuge) Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice

digizar
digizar
Mitglied

RE: Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice
geschrieben von digizar
als Antwort auf Elko vom 17.01.2018, 21:39:53
Wir könnten hier den „Sicheren Download“ in Arial PT 28, rot einstellen,
das trifft doch alles nicht den Kern der Sache. LibreOffice ist millionenfach
weltweit im Umlauf. Tausendfach aus den unterschiedlichsten Download-
Quellen.
Es glaubt doch hoffentlich niemand, die Masse der Nutzer würde
nur
Downloads von Original Seiten beziehen!

Deshalb ist doch klar, Millionen von LibreOffice Proramme sind mit ihren
Dateien
Im Netz unterwegs. Sicherheit und Unsicherheit werden verknüpft.
 Auch die Vielfalt der Downloadquellen ist für mich irgendwie unsicher.
Kenne ich die verschlungenen Wege der evtl. Kooperation bei Erstellern?


Für mich ist dieses Programm außen vor. Ich kann mir Sicherheit nicht
schön trinken!

geschrieben von Elko
Das ist ein generelles Problem, ein echtes.
Natürlich, selbst ich bin nicht (mehr) so blauäugig anzunehmen, dass diese kostenlosen Sachen nur vom Original bezogen werden. Das ist zB auch beim VLC der Fall, bei dem es einige 'falsche' Seiten gibt.
Auch Audacity wird gern verwanzt; man schaue nur auf das Ergebnis der GoogleSuche zu Audacity mit 17. Mio 'Treffern' (siehe ScreenShot am Ende). Daraus darf nur der richtige originale Link genutzt werden > (www.audacity.de/).

Was macht man aber, wenn man so eine mit LibreOffice erstellte Text-PDF-Datei erhält?
Man sieht doch nicht, womit diese Datei erstellt wurde. Und was sie an 'Überraschungen (Macros)' mitbringt, das auch lizenzierte, bezahlte Programme schaffen.


Mit diesem Risiko lebt die InternetWelt nun mal. Generell. Besonders bei Offener Software. Weswegen ich auch NIEMALS von einer zweiten, legal 'personalisierten' Quelle etwas beziehen würde.
Und es hilft nur, immer wieder zu proklamieren, solche Programme IMMER NUR vom ORIGINAL zu beziehen. Gebetsmühle halt. Siehe ScreenShot unten.
Und deswegen kann man doch nicht behaupten, dass solche Programme 'generell aussen vor seien'. Als Original sind sie ja zuverlässig. Nur halt jede 'Personalisierung' (das ist legal) baut mindestens einen Fehler mehr ein.

Da wären eigentlich die Suchmaschinen (Google, Yandex, ...) der richtige Ansprechpartner, die zweifelhafte Angebote ausblenden könnten. Tun sie aber nicht, stattdessen kassieren sie Werbegebühren (adsense, adwords, ...). Solange das Ausblenden, Ignorieren aber nicht passiert, wird mit jeder Art Unsicherheit im gesamten Umfeld gelebt werden müssen.
Schwindler wissen das, und nutzen diesen Weg, ihre manipulierten Downloads unter allem möglichen Wust versteckt an das Publikum zu bringen - zB mit einem vorgeschalteten 'sicheren DownloadHelper'. So kommt doch fast regelmäßig Schmonzes auf den PC (wie bspw bei Deinem schon von vornherein 'komischen' ScreenShotInhalt, und bei dem der Schutz einen Riegel vorschob).

Das ist nicht begrenzt auf LibreOffice, sondern ist so bei allen mir bekannten kostenlosen Programmen. Was ein Schwachsinn. Ist aber nun mal nicht zu ändern, es sei denn, Suchmaschinen gehen an den Start, was aber nicht zu erwarten ist.
Mit der Materie hab ich mich einige Jahre herumgschlagen, es ist grauenhaft. Oft genug schlägt der Virenschutz nicht mal an.

Ich sollte das hier  auch mal wieder kontrollieren; denn einige sind im Laufe der Zeit schon 'aufgefallen' und rausgeflogen.

Also immer wieder proklamieren: NUR DAS ORIGINAL NEHMEN. ___________________________________________________________________________________

Suchergebnis bei Google mit 'audacity':
2018.02.17_14h50m54s_001_.jpg
Elko
Elko
Mitglied

RE: Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice
geschrieben von Elko
als Antwort auf digizar vom 17.02.2018, 15:23:26

@digizar
Du rennst bei mir weitestgehend offene Türen ein. Es bleibt bei der Selbstverständlichkeit
Downloads einer Software immer nur von - Original-Seiten - beziehen. Das habe ich auch
mehrfach betont!! Dieser  Konsens sollte auch im Forum so bleiben!

 Meine Bedenken sind grundlegender Art! Ich beginne zum Verständnis hier mit einem Beispiel
aus der Vergangenheit, da wurden oft Vorwürfe gegen Microsoft laut. Im Kern der Sache ging
es um "Behäbigkeit" bei der Schließung von Sicherheitslücken, verschleppt seit XP.

Du ahnst worauf ich raus will? Ja, es geht um WannaCry. Um Gottes Willen, ich will da kein
altes Fass wieder aufmachen! Da ist wirklich alles zu gesagt, wohl möglich sogar von jedem.


Aber, bestimmte Malware (hier Wannacry) kann sehr wohl durch bestimmte Software
(hier WIN XP) zumindest mit verbreitet werden.
Betroffen sind bei genügender Ausbreitung
dann letztlich alle Systeme.

Schnell sind wir jetzt bei OpenOffice und LibreOffice. Fakt war, vor einigen Jahren (2014 / 2016)
hatte  gerade der "Bit-Defender" bei diesen Suiten häufig Malware detektiert. Letztlich wurde
das immer als „falsch positives Ergebnis“ gewertet.

Das kann ich glauben, muss ich aber nicht. Von Anstrengungen der Open-Source Hersteller
es zu entkräften habe ich nichts gehört! Wie war das mit der Behäbigkeit?

Meine Exploration durch die Welt des Downloads und der Bereitstellung auf Servern im
Jahre 2017 / 2018 habe ich ja ausführlich hier im Thread geschildert. Mehr braucht man da
nicht zu sagen! Bezüglich LibreOffice  können Leser ihre Schlüsse draus ziehen oder auch
nicht.  Wie man möchte!

Ich bevorzuge jedenfalls das Download-Verfahren und die absolut notwendige Schlüsselvergabe
für die Downloads des FreeOffice vom Hersteller Softmaker.  

@osterhasi (Werner)

Meine Einstellung zu Downloads mit Schlüssel kennst du ja jetzt. Der Punkt Sicherheit geht für
mich an FreeOffice von Softmaker!

Weiterhin wird ja bei zusätzlicher Registrierung auch für die kostenlose Variante Support
per Email angeboten. Vergleichbares ist mir bei LibreOffice nicht bekannt. Das spricht ja wohl
für sich selbst!

Darüber hinaus habe ich meinen Test ja bewusst vergleichend angelegt. Beide sind  ja
kostenlose Anwendungen, also kann der Interessierte  erst mal ohne Risiko und Kosten selbst
probieren. Über die Wohlgefälligkeit einer Software kann man nicht  diskutieren. Ich erinnere
nochmal an Office-Dateiformate (alt  und neu), Notwendigkeit von Laufzeitumgebungen
(Java) für Makros, und Schwerpunkte wie Text, Daten und Präsentation. Jeder arbeitet da
mit anderen Präferenzen. Gefallen macht schön, sonst nichts! Zwinkern

Fakt jedoch, LibreOffice startet seine Anwendungen langsam, FreeOffice ist sehr schnell
im Vergleich dazu!

Bei Präsentationen hat ganz klar FreeOffice die Nase vorn,  LibreOffice bringt da im Vergleich
nur Dürftiges zustande.

Das größte Manko liegt bei der Verwendung von LibreOffice an der fehlenden Fähigkeit
einer plattformübergreifenden Verwendbarkeit. Wir dürfen uns nichts vormachen, mobile
Handheld-Geräte sind ja fast wichtiger als der klassische Desktop geworden! So steht von
LibreOffice offiziell unter Android nur ein Viewer zu Verfügung!

Es wäre ja der Witz schlechthin, wenn ich nach der Übertragung einer  LibreOffice-Datei, 
hoffentlich fehlerfrei  konvertiert, verzweifelt nach einer  Microsoft- App unter Android suchen
müsste um diese zu öffnen. Verwirrt

FreeOffice steht nahtlos für Desktop-Rechner und Smarts zur Verfügung. Auf Smarts dann
hundert Prozent kompatibel  mit Microsoft unter Android.

Sprechen wir jetzt gar nicht mal von einer eventuell notwendigen kostenpflichtigen
Erweiterung.  Bei Softwaremaker bleibt die Quelle die Gleiche.

Ein kostenpflichtiges LibreOffice gäbe es dann aus relativ unbekannten Quellen von Amazon
und Co. Nein, Danke!

Ganz klar, ich persönlich würde mich für FreeOffice entscheiden.

Peter




 

Federstrich
Federstrich
Mitglied

RE: Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice
geschrieben von Federstrich

Nur mal ein kurzer Erfahrungsbericht, mit dem ich aber keine neue Diskussion anschieben will, denn dafür ist es bei mir zu spät. Ich habe damals die Diskussion hier und insbesondere Elkos aufwändigen und beeindruckenden Vergleich mit Interesse gelesen, da meine Microsoft-Lizenz ausgelaufen war und ich dachte, als Rentner brauche ich nun nicht mehr viel und "kostenlos" reicht.

Weiß nicht mehr genau warum, aber ich habe mich dann für Free Office mit seinem Textmaker entschieden.
Für Geschäfts- und Behördenbriefe reicht das Programm auch. Allerdings bearbeite ich auch größere Dokumente mit vielen Bildern, Tabellen und anderen Grafiken aus unterschiedlichen Quellen und mit unterschiedlichen Dateiformaten. Mit WORD war das nie ein Problem, aber das kostenlose Free Office versagt hier eindeutig. Da kann man machen, was man will oder zu wissen glaubt, aber die eingefügten Grafiken verspringen immer wieder, so dass man jedes Mal von Seite 1 an neu formatieren muss. Genau das war bei WORD nicht der Fall. Da war ein Dokument auch mal fertig und hatte bis zum nächsten Öffnen Bestand.
Ich habe das Manual von Textmaker durchgelesen und bin dann entsprechend verfahren unter Nutzung der vielen Wege, die nach Rom führen. Viel Bock, von Softmaker nun mit den letzten Geheimnissen ihrer Schöpfung vertraut gemacht zu werden, hatte ich allerdings nicht. Als es immer noch nicht klappte, habe ich in diversen Foren nachgeschaut. In einem war sogar ein Mitarbeiter von Softmaker (der Firma) dabei. Viele Nutzer klagten schon länger über das gleiche Problem, das sie eben alle mit WORD nicht hatten. Dann kam das Vertrösten auf die Version 2018, die ich auch habe, aber das alte Problem bleibt bestehen.
Mir reicht's jedenfalls. Ich habe mir nun doch wieder WORD kostenpflichtig zugelegt und hoffe, dass ich damit wieder zügig arbeiten kann, denn bei Textmaker blieb der Spaß auf der Strecke. Da ist mir auch egal, ob es nun M$ mästet oder nicht. Der Endanwender will einfach loslegen, wie er es gewohnt ist und fertig. Mich interessieren deshalb nun auch die Gründe nicht mehr, warum es bei Textmaker nicht klappt. Eine Textverarbeitung ist wie ein Kühlschrank: beides muss einfach funktionieren ohne langes Gefummel.
 


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Elko
Elko
Mitglied

RE: Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice
geschrieben von Elko
als Antwort auf Federstrich vom 17.11.2019, 16:26:23

 Hallo Federstrich, 
erst einmal ein Dankeschön für den Erfahrungsbericht! Du schilderst für mich erwartungsgemäß
die Problematik des unterschiedlichen Funktionsumfangs in den jeweiligen  Office-Programmen.

Verlange ich von meiner „Freien Software“ ein Mehr an Gestaltungsmöglichkeiten, dann werde
ich schnell ein Opfer meiner eigenen Ansprüche ans Programm. Denn solche Arbeiten sollen
ja möglichst auf fremden Rechnern und übergreifend auf anderen Plattformen fehlerfrei angezeigt
werden.

Ja, tatsächlich können gewisse Formatierungen in den Freien-Suiten im Vergleich zu Word sehr
ähnlich sein und auch nach einer möglichen Konvertierung zu Word Dateien oder umgekehrt so 
bleiben. Ich meine jetzt die üblichen Anschreiben, darin eingefügte Grafiken wie Passbilder,
Bildsymbolik wie Torten, Herzchen, Blumen, etc.

Werden allerdings Features aus den unterschiedlichsten Quellen (evtl. mit älteren und
neueren Dateiformaten) benötigt, kommt es schnell zu Friktionen bei Dateikonvertierungen. 

Erfahrungsgemäß sind das Autoformen, Tabellen mit aufwändigen Diagrammen, Animationen,
eingebettete Objekte, usw.  Technisch ist das für mich aber auch einleuchtend, für eine solche
Vielfalt der Objekte stehen dem Microsoft-Office Laufzeitumgebungen (Net-Framework) zur
Verfügung. (Hinweis: LibreOffice braucht fallweise noch Java) Das spricht für sich.

Jedenfalls war in deinem Falle dann der Umstieg auf Word nur konsequent.
                                        
Schöne Grüße
Peter               

waldfrieden
waldfrieden
Mitglied

RE: Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice
geschrieben von waldfrieden

Hallo,

erst einmal vielen Dank für den umfassenden Vergleich der zwei Office Suiten. Solch detaillierte Vergleiche sind sonst nur selten im Internet zu finden.

Was das Thema Viren und Adware angeht hätte ich einen Vorschlag. Wie wäre es denn, anstatt mit Microsoft Windows zu arbeiten, es stattdessen einmal mit einer Linux Distribution zu versuchen (Das ist ein kostenloses Betriebssystem, welches sich vor allem durch seine andere Codebasis automatisch von Windows Viren abschottet). Weiterhin wird Software generell durch sogenannte Repositories verteilt, d.h. man lädt sie durch einen Appstore wie bei Androidgeräten herunter, wobei die Dateien in diesem Store durch Sicherheitssignaturen verifiziert werden und dadurch die Gefahr von Viren noch mehr minimiert wird.

Linux ist allgemein eine gute Alternative, wenn man keinen Anspruch an spezifische Windows Programme hat (da diese unter Linux ohne Weiteres nicht laufen). Die gängigen freien Programme allerdings gibt es sowieso für Linux (Firefox, Thunderbird, Audacity, LibreOffice, Freeoffice und co.)

Zudem läuft Linux auf fast jeder Hardware und schließt damit auch noch ältere Rechner mit ein und es kann nicht passieren, dass nach einigen Jahren die Unterstützung eingestellt wird und man gezwungen ist eine neuere Version zu kaufen.

Was den Umstieg angeht, sind manche Linux Distributionen genau darauf ausgelegt ähnlich zu Windows zu sein, hier und da sogar etwas einfacher in der Bedienung.

Neben den gängigen Linux Distributionen kann ich besonders Linux Mint empfehlen, da diese sich besonders an Anfänger richtet. Für ältere PCs macht man mit Lubuntu auf gar keinen Fall etwas falsch. Ich rate generell zur XFCE-Version der jeweiligen Distribution, da diese ressourcensparend ist und eher an Windows erinnert.

Wer jetzt generell Interesse gewonnen hat, kann ja einmal auf dem Kanal von Linux Guides vorbeischauen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht Dinge rund um Linux möglichst einfach zu erklären. https://www.youtube.com/channel/UCHZyqB9qHGGGw5QeRVEbQDg

LG

Elko
Elko
Mitglied

RE: Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice
geschrieben von Elko
als Antwort auf waldfrieden vom 30.03.2020, 14:11:34

Hallo Waldfrieden,
auch einen schönen Dank für dein Feedback.

In der Hauptsache war es damals schlichtweg ein Versuch den Funktionsumfang
dieser Suiten abzuklären. Denn hintergründig werben alle Anbieter damit,
mit dem „Protagonisten“ Microsoft Office weitgehend kompatibel zu sein.
In der Stichprobe gab es einige Ernüchterung, aber auch positive Überraschungen.
Fast wie im wahren Leben.

Neben diesen Aspekten ergaben sich dann zwangsläufig weitere Betrachtungen.
So auch Viren und Adware. Direkt vorab, Linux ist keinesfalls gegen Adware und
Maleware gefeit, das ist ein weitverbreiteter Irrtum.

Ausgangspunkt unserer gehabten Betrachtung war die Quelle des Downloads.
Gerade mit zweifelhaften „Download Angeboten“ installiert sich mancher
unerfahrene  User (un)freiwillig und  offiziell am Virenschutz vorbei irgendwelche
PUPs mit  allen negativen Folgen für seinen Rechner.


Deshalb war hier im Thread unser unmissverständlicher Tipp:
-Downloads ausschließlich von der Originalseite des Herstellers-

Deine genannten Repositories (App-Stores) bieten in der Tat einen guten
Schutz gegen eingeschleppte Malware. Aber alleine die Signaturen der Apps in
den App-Stores bieten alleine noch keine Sicherheit. Traurig aber wahr, auch         
Apps seriöser Hersteller haben schon im  Rahmen des Marketings
„Kundendaten analysiert“.  Ich erinnere an ein bestimmtes Antivirenprogramm
 aus dem Google App-Store. Auf einem Handy hatte ich diese App sogar
mal vorinstalliert.
 
Downloads sind Vertrauenssache!

Egal ob für Windows, egal ob für Linux.
Egal ob von der Originalseite oder aus Repositorien.

Natürlich kann ein User Linux installieren, es kommt immer auf seine persönlichen
Ansprüche an. Mit Linux können sämtliche gewohnten Arbeiten auf einem Rechner
erledigt werden. Man muss aber den erwähnten Funktionsumfang berücksichtigen.
Ich weiß wovon ich spreche, ich übe von Zeit zu Zeit mit Ubuntu, mir hat auch  gut
das Puppy-Linux gefallen. Sehr einfach gestrickt!


Für mich bleiben auch die Fähigkeiten eines Betriebssystems in der Interaktion
zwischen Plattformen wichtig, auch im Heimnetz für Multimedia!
Aber Linux, genauer gesagt die originären Programme unter Linux, tuen  
sich schwer wenn es um Interaktionen zwischen Rechnern unterschiedlicher
Betriebssysteme geht.

Perfekte Interaktion zwischen Plattformen hat bis jetzt nur ein Konsortial-Linux
geschafft, das heißt Android.

Jetzt mal ein einfaches Beispiel (durch Stand der Technik überholt??, ich lasse mich
gerne belehren):
Ich erstelle unter Linux mit OpenOffice oder LibreOffice eine -Document-Datei-
mit .odt oder .odf Format und sende die an eine mobile Android Plattform.

Der Witz, der Empfänger kann eigentlich diese Dateien nicht bearbeitet zurücksenden.
Unter Android-Linux stehen nur sogenannte Reader zur Verfügung.

Aber Hilfe naht, durch Word oder Free Office  unter Android, damit kann ich dann meine
 * .odt  Dateien bearbeiten.

Ach ja, über Microsofts Cloud OneDrive kann ich nach meiner Erinnerung  diese Dateien
auch konvertieren. 

Das heute der 01.04.2020 ist wirklich reiner Zufall.

Schöne Grüße
Peter






 

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Dehje
Dehje
Mitglied

RE: Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice
geschrieben von Dehje

Vielen Dank für die ausführliche Darstellung der Vergleiche von Libre-Office und Softmaker-Office.
Ich arbeite mit beiden Programmen. Softmaker Office ist tatsächlich deutlich schneller. Bei einer ggf. benötigten Kooperation mit Personen, die MS-Office verwenden, sollte Softmaker Office (FreeOffice) eingesetzt werden. Auch wer Inhaltsverzeichnisse oder Stichwortlisten erstellen will, ist mit Softmaker Office deutlich besser dran: Sie sehen ordentlich aus, sind leicht zu erstellen und lassen sich in der formatierung zügig anpassen. Bei LibreOffice erscheint mir die Eingabe von Formeln passender zu sein.
Beide Programme erfahren regelmäßige Updates, wobei Libre-Office von universitären Informatikern weltweit gepflegt wird (der Programmcode ist offen). Sodftmaker-Office ist ein deutsches Produkt aus Franken (Bayern).

Elko
Elko
Mitglied

RE: Ein Vergleich: FreeOffice anstelle LibreOffice
geschrieben von Elko
als Antwort auf Dehje vom 16.05.2020, 15:20:20

Hallo Dehje,
danke für dein Feedback! Solche Erfahrungsberichte werden hier leider nur wenig eingestellt.
Für den privaten Gebrauch kann man sich mit diesen Programmen auch relativ gut ein Heimbüro
einrichten.  Wichtig sind immer die eigenen Ansprüche! Ja, Libre-Office wird von hervorragenden
Fachleuten weltweit betreut!  Auch Softmaker-Office und Ashampoo-Office werden ebenfalls von
Leuten  programmiert die ihr Metier verstehen.

Aber wenn man solche alternativen Office-Anwendungen benutzt, fehlt immer das letzte
Quäntchen in der Palette der Möglichkeiten. Ich denke auch jetzt auch an die Anforderungen im
gewerblichen  Bereich! So Automation oder für diverse sicherheitsrelevante Aufgaben.

Auch mir stellt sich noch in diesem Jahr die Frage nach einer Neuanschaffung einer Office-Suite.
Vermutlich bleibe ich aber bei Microsoft, denn jetzt schon wird klar, im übertragenen Sinne baumelt
da  eine Mohrrübe vor dem Eselsmaul.

Diese Mohrrübe heißt 3D, zukünftig in Office-Präsentationen unerlässlich. Wir beobachten weiter!

Schöner Gruß
Peter


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