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Plaudereien Autoritäres Miteinander noch modern ?

pschroed
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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf barbarakary vom 25.08.2014, 12:26:51


Dazu passt auch, was ich über die Leiterin einer Seniorengruppe zu hören bekam. Auf die Frage einer nicht zu dieser Gruppe gehörenden Frau, weshalb sie mit der Leiterin (teilweise schon 15 Jahre zusammen!) immer noch per Sie seien: Sie ist doch eine Respektsperson! Der Ton der Leiterin ist gelegentlich auch überheblich, besserwisserisch und autoritär, obwohl alle Gruppenmitglieder älter sind als die Leiterin, sie ist Anfang 60.

LG barbarakary


Ja das wäre für mich auch nicht nachvollziehbar, jemanden wo man so lange kennt sowie zusammenarbeitet dann noch zu Siezen. In meiner Sturm und Drangzeit (Beruf) mussten wir uns Duzen, vom Direktor bis zum einfachen Arbeiter. Es förderte schon eine gewisse lockere Atmosphäre. Ich erinnere mich daß wir in Schottland in einer Fabrik waren, ich fragte über dem Essen in der Kantine ein Schotte, wär sind denn die Leute die da unten sitzen, ach das sind unsere Arbeiter.

Phil.
pschroed
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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von pschroed


Autoritäres Führen hat auch seine Vorteile, es gibt Menschen die wollen das, es ist jemand da, der für sie denkt und ein Teil der Verantwortung übernimmt. Von der Ehe bis zur Gruppe. In einer Schulklasse als Lehrer ist es bestimmt viel einfacher eine Klasse mit Autorität als mit dem Mitspracherecht zu führen.

Phil.
Edita
Edita
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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von Edita
als Antwort auf pschroed vom 26.08.2014, 11:48:16
Lieber Phil,

es kommt auch hier immer auf die Form der Autorität an, ist es eine erzwungene und aufoktroyerte Autorität, dann ist sie denkbar schlecht, oder ist es eine Autorität, die man selber wählt und wünscht, dann hat Autorität sicherlich in den meisten Fällen, eine lebensunterstützende Qualität, die dann auch mit Achtung und Respekt einhergeht!

Edita

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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von meli
als Antwort auf pschroed vom 26.08.2014, 11:48:16
Wenn die von Dir beschriebenen Menschen immer einen Dummen finden, der die Verantwortung für sie übernimmt, müssen sie nicht erwachsen werden.
Diese Menschen lernen bereits sehr frühzeitig, wie andere Menschen zu manipulieren sind.
Nach meiner Berufserfahrung sind diese Verantwortung abgebenden Menschen trotzdem sehr eifersüchtig auf die Fähigkeit derer, die sich um sie kümmern und reagieren aggressiv, wenn sie merken, dass sie die gewünschte Zuwendung (denn es geht sehr stark um diese) nicht erhalten.

Die gesunde Autorität setzt Grenzen, läßt Konsequenzen spüren und sorgt dafür, dass eine soziale Kompetenz für ein gutes Miteinander entsteht.

Die ungesunde "Autorität" würde ich eher als Machtbestreben und Gewaltausübung bezeichnet, die dann dem anderen keinerlei Spielraum lässt, übergriffig handelt und nur das eigene Wohl im Auge hat.

Meli

nachträglich, damit kein Missverständnis entsteht.

Ich meine hier nicht körperlich oder geistig Behinderte Menschen, diese haben völlig andere Voraussetzungen und benötigen in der Tat sehr viel mehr Zuwendung als geistig und körperlich Gesunde.
mane
mane
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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von mane
als Antwort auf pschroed vom 26.08.2014, 11:48:16


In Anlehnung an das, von Dir eingestellte, Video:

Forumels, die sich wertgeschätzt fühlen, werden sich im Seniorentreff viel wohler fühlen und ihre Beteiligung um etwa 40% erhöhen.

Also, lieber Phil.,

wie geht es Dir?
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem letzten Geburtstag,

und sonst, alles gut im .......? Nun lach doch mal ein bisschen, ich sage diesen Spruch nur zu Leuten, die ich besonders schätze.

Wie findest Du mich, wie findest Du meinen Stil? Hier hast Du ein Blatt Papier und kannst, während ich mal "für kleine Mädchen" gehe, wahrheitsgemäß ein Bild über meinen Stil malen.
........
So siehst Du mich?
Das wird Konsequenzen haben!

Gruß Mane
olga64
olga64
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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Edita vom 26.08.2014, 13:04:30
Edita - definiert nicht jeder für sich individuell, was er oder sie unter Autoritäts(gehabe) versteht? Ich für mich setze hier scharfe Grenzen, insbesondere wenn es um intellektuelle Fähigkeiten geht, die evtl. jemand versucht deshalb in Abrede zu stellen, weil er oder sie manipalutiv eigene Vorstellungen in mir einpflanzen möchte. Dagegen wehre ich mich und werde es immer so machen - bevorzugt natürlich mit guter Argumentationskette und sachlichem Duktus.
Etwas völlig anderes ist es für mich, wenn jemand seine "autoritäre" Meinung vertritt von Dingen, von welchem ich keine Ahnung oder an welchem ich sowieso kein Interesse habe - dann stört mich das gar nicht, weil ich mich gar nicht darauf einlasse.
Olga

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pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf mane vom 26.08.2014, 13:28:56


Wie findest Du mich, wie findest Du meinen Stil? Hier hast Du ein Blatt Papier und kannst, während ich mal "für kleine Mädchen" gehe, wahrheitsgemäß ein Bild über meinen Stil malen.
........
So siehst Du mich?
Das wird Konsequenzen haben!

Gruß Mane
geschrieben von mane


Pas mal Phil,
pschroed
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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf meli vom 26.08.2014, 13:11:42

Nach meiner Berufserfahrung sind diese Verantwortung abgebenden Menschen trotzdem sehr eifersüchtig auf die Fähigkeit derer, die sich um sie kümmern und reagieren aggressiv, wenn sie merken, dass sie die gewünschte Zuwendung (denn es geht sehr stark um diese) nicht erhalten.

Meli

geschrieben von meli


Das kann ich mir vorstellen, besonders kranke Menschen welche sich zu einem Teil aufgeben und aus dieser Ursache "vielleicht" mit den Emotionen spielen um noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, daß man dann als Krankenschwester oder Pfleger auch nein sagen muss.

Phil.
pschroed
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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Edita vom 26.08.2014, 13:04:30
Lieber Phil,

es kommt auch hier immer auf die Form der Autorität an, ist es eine erzwungene und aufoktroyerte Autorität, dann ist sie denkbar schlecht, oder ist es eine Autorität, die man selber wählt und wünscht, dann hat Autorität sicherlich in den meisten Fällen, eine lebensunterstützende Qualität, die dann auch mit Achtung und Respekt einhergeht!

Edita


Liebe Edita,

Besonders in deinem Fall mit der lieben Mausi kann ich mir vorstellen daß auch mal ein Nein angesagt ist, was meines Erachtens niemals als Autorität einzustufen ist.

Phil.
Edita
Edita
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Re: Autoritäres Miteinander noch modern ?
geschrieben von Edita
als Antwort auf pschroed vom 26.08.2014, 17:49:55

Liebe Edita,
Besonders in deinem Fall mit der lieben Mausi kann ich mir vorstellen daß auch mal ein Nein angesagt ist, was meines Erachtens niemals als Autorität einzustufen ist.
Phil.


Nö Phil, in diesem Fall habe ich mal überhaupt nicht an Mausi gedacht, denn Autorität hat nicht nur was mit NEIN sagen zu tun, sondern ich meinte die freiwillige " Bewunderung " für einen Menschen, der mit seinem Wissen oder mit seinen Taten, aus der üblichen Masse herausragt!
Ich denke dabei auch nicht an irgendwelche Stars oder Vips!

Edita

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