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Plaudereien Club der Nightwriter und Nightreader

Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Bruny
als Antwort auf johanna vom 17.12.2017, 22:07:33

Tja liebe Johanna, wir könnten so einiges von anderen Ländern lernen Zwinkern. Schön, dass der Obdachlose auch von eurem Essen profitieren durfte, er hat sich bestimmt riesig gefreut. Ich wünsche dir (euch) eine spannende Weiterreise und freue mich auf deinen nächsten Reisebericht - whenever you‘re ready.
Buen viaje wünscht,

Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Roxanna
als Antwort auf Bruny vom 18.12.2017, 00:34:16

Ihr lieben Eulen alle,
Zeit wird's nun doch in jedem Falle,
mal mit Weihnachtsvorbereitungen zu beginnen,
ihr merkt doch, wie schnell kann die Zeit verrinnen. Zwinkern

Ich stelle mal ein Bäumchen hin,
das macht schon langsam Sinn.
Wir Eulen wollen doch auch was von Weihnachten haben
und uns vielleicht an so manchen Leckereien erlaben.

Wo schwirrt ihr nur aller herum im Wald,
so kommt doch her hoffentlich bald.
Ich warte noch ein Weilchen auf euch hier,
nehm' mir inzwischen ein Gläschen Bier.

Für Nachschub sollte man auch wieder mal sorgen
oder müssen wir uns am Ende woanders was borgen Zwinkern?
Hier also nun erst einmal der Baum,
geschmückt sieht aus er wie ein Traum Schneemann.



Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Roxanna vom 19.12.2017, 20:55:28

Oh Eule Roxie, du hast den Weihnachtsbaum mitgebracht
und ich habe gerade darüber nachgedacht,
dass Eulen auch manchmal hungrig sind
darum habe ich gebacken ganz geschwind
ein ganz kleines Sortiment
von Plätzchen wie sie jeder kennt.
Greift zu und lasst sie euch gut schmecken
viel Energie tut in ihnen stecken Schneeflocke.


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luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Bruny vom 19.12.2017, 22:28:23
 Wenn die Eulen die leckeren Plätzchen nicht essen,
kommen am Morgen die Luchse- sie sind so vermessen! 
Aber als Dank wird ein froher Tag gewünscht euch allen,
passt ja auf, dass keine/r wird vom Baume fallen. Lächeln ..Luchs

johanna
johanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna

Mittwoch Zadar
Gestern Abend fuhren wir durch zagbreb auf der Suche nach einem Standplatz für die Nacht. Der Verkehr in dieser Stadt schrecklich , Stau auf jeder strasse. Parkplatz? Davon kann man nur träumen. Überall Hochhäuser, aber keine freien Parkplätze in Sicht. Die Sportuniversität, das Stadium, die vielen Häuserblocks - ein Alptraum. Also ging es zurück auf die Autobahn. Es ist bereits dunkel als wir endlich ausserhalb bei einem Rasthof einen Platz ansteuern. Dieser Rasthof war hell erleuchtet. Brummis stehen hier, die Autobahn ist direkter Nachbarschaft. Einziger Vorteil es gibt eine Toilette und die ist sauber. So kann ich früh um halb fünf dort Katzenwäsche haben und Zähne putzen. Im Shop kaufe ich ein Stück Gebäck. Wir machen uns einen Früchtetee. Genervt von der unruhigen Nacht beschließen wir die Weiterfahrt. Halb sechs, es ist noch dunkel, sind wir bereits wieder unterwegs. Ruhig war die Nacht keineswegs.lkwfahrer haben hier keine Zwangspausen wie in Deutschland. Weiter in Richtung Zadar. Bei einer Abfahrt biegen wir von der Autobahn ab und kaufen in einem kleinen Ort in einem tante Emma-laden ein: Bananen, Kekse, eine Dose grüne Bohnen, Bockwürste. Dazu eine Flasche Cola. Billiger wie in Deutschland. Uwe hat Durst, möchte einen Schluck Cola. Nachdem er getrunken hat, klemme ich mir die Flasche griffbereit zwischen die Oberschenkel. Bei den Füssen ist bereits mein kleiner Rucksack und meine Handtasche, also kein Platz. Nachdem Uwe wieder etwas getrunken hat, stellt er die Flasche zwischen seine Beine und meint, er müsste die Flasche wieder abkühlen…..smile. dann sehen wir endlich das Meer. Wir machen eine Pause. Holen die Stühle aus dem Caravan und geniessen die Aussicht. Die Natur ist hier herrlich. Eben noch über die Höhen bei -11 Grad gefahren. Schneebedeckte Gipfel, vereiste Tannenspitzen wohin das Auge blickte und jetzt hier am Meer +2 Grad. Die. Eheputzen schneebedeckt und so nah! Es sind kaum Häuser zu sehen, die Landschaft karg, sehr felsig, keine Felder. Ausgesprochene Landwirtschaft wie wir sie haben ist hie nicht möglich.
Weiter ichtung Zadar. Wir sehen Anfang von Zadar ein großes Schild: Baumarkt. Uwe ist Feuer und Flamme. Runter von der Autobahn, rauf auf den grossen Parkplatz, rein in den Markt. Das Angebot könnte nicht besser sein. Nur Öfen sind Mangelware. Auch bei unserer Frage nach Gasflaschen werden wir an Tankstellen verwiesen. Uwe koppelt am Parkplatz den Caravan ab, wir fahren mit dem Auto in die Stadt. Finden auch ein Parkhaus. Vorsichtshalber schreibe ich mir diesmal genau auf, wo das Parkhaus ist und wie es heisst. Uwe meint noch dass wir uns jetzt zwei Plätze merken müssen. Wo das Auto steht und wo wir den Wohnwagen wieder finden. Györ lässt grüssen wir brechen in Erinnerung in lachen aus. Die Eselsbrücke lautet hier: Bauhaus gleich Zuhaus. In der Altstadt sehen wir zwar Museen, aber da wir die Sprache nicht verstehen, schenken wir uns einen Besuch. Aus Römerzeit eine Stele, ein grosser Ausgrabungsplatz, schöne Kirchgebäude, Stadtmauer und Stadttore, wir sehen alte Gebäude, laufen die Gassen und Fußgängerzonen  der Altstadt ab.
Uwe will Geld tauschen und betritt eine kleine Bank. Gleich am Eingang hinter einer Glasscheibe eine Sicherheitsbeauftragte mit einer Knarre. Wir müssen warten und stellen fest, dass es hier keinen Teller mit Nougatpralinen gibt. Uwe könnte sich so einen Job auch vorstellen, den ganzen Tag mit der Knarre da stehen und sitzen und nichts tun…...er sagt er würde vor Langeweile damit herumspielen und sich wahrscheinlich ins Bein schiessen. Ich habe Mühe nicht laut los zu lachen.
Nach einem guten Essen in einem Restaurant in einer Seitenstraße laufen wir bis zum Hafen. Umrunden die halbe Stadt an der Stadtmauer. Hier sind Fussgänger und Radfahrer eng zusammen auf den Gehweg angewiesen. Uwe zupft mich am Arm, weil ich wieder einmal nicht aufpasse. Schliesslich meint er, dass er besser auf meiner anderen Seite geht - er könnte dann dem Radfahrer wenigstens noch eine hauen im Vorbeifahren. Am Hafen ein grosser Platz mit einer Treppe zum Meer. Wir hören Musiktöne. Melodiös. Doch woher kommt das? Wir gehen die Treppe herunter bis zum Meer und Uwe sagt, dass die Wellen die Luft bei jedem Wellengang in Orgelpfeifen drückt, sodass dies eine harmonische Melodie ergibt. So etwas habe ich noch nie gehört. Es ist einfach faszinierend. Endlich sehen wir das Parkhaus. Nach dem bezahlen gehen wir einen Stock tiefer und suchen einen Lift um zu Parkdeck -2 zu kommen. Wir steigen ein, drücken die -2 die Türen schliessen sich, doch es passiert nichts. Also nochmals auf den Türöffner gedrückt die Tür öffnet sich wieder und Uwe meint beim herausschauen: nehmen wir halt dies Auto. Wir stehen direkt davor, hatten es vorher nicht gesehen.
Der Verkehr und die Baumaßnahmen in Zadar sind enorm . Wir finden den Baumarkt, der Caravan steht da und wartet auf uns. Es bewahrheitet sich wieder: erstens geht's und zweitens ist's nicht schlimm.
Weiterfahrt bis kurz hinter Zadar. Runter von der Autobahn wir wollen die Uferstraße am Meer nehmen. Finden in einem Ort auch einen ausgeschilderten Campingplatz: geschlossen. Daneben der zweite auch geschlossen. Aber auf einem grossen Schotterplatz neben einer “Kneipe" können wir bleiben. Im Winter kostet es nichts, im Sommer muss bezahlt werden.
Wir geniessen den Sonnenuntergang. Ein rotgoldener Ball - der Himmel leuchtet - die Stille - das Meer so ruhig - es ist schön hier.
Hundemüde ohne Abendessen verschwinden wir im Bett.

Ich würde gern ein paar Plätzchen naschen doch heute bin ich viel zu müde. Mein warmes Nest ist mir lieber.........

Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Bruny
als Antwort auf johanna vom 20.12.2017, 20:11:23

Ach Johanna ist das schön,
wir können mit dir auf Reisen gehen Daumen hoch.
In Norddalmatien sind wir mit dir gelandet,
aber nicht über Nacht in einem Baumarkt gestrandet.
Serbokroatisch kann ich leider auch nicht verstehen
deshalb kann ich auch nicht helfend zur Seite stehen.
Von den Plätzchen kannst du auch morgen noch essen,
Nachschub werde ich bestimmt nicht vergessen.
Ich freue mich, du bist hier gewesen
und ich hoffe wir können deine Reiseberichte auch weiterhin lesen Daumen hoch
Nachschub für alle Eulen Mrs. Claus

 


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Roxanna
Roxanna
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Roxanna
als Antwort auf johanna vom 20.12.2017, 20:11:23

Es war wieder spannend, unterhaltsam, amüsant zu lesen, was du zu berichten hattest, liebe @johanna. Danke, dass du uns an deiner Reise teilhaben lässt. Schöne Grüße an Uwe, seine Sprüche sind wirklich Gold wert Tränen lachen. Gute Weiterreise!



@Bruny, darf ich mir auch was von dem Teller nehmen Zwinkern?

 

Felix1941
Felix1941
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Felix1941
als Antwort auf Bruny vom 20.12.2017, 20:36:56

Ja liebe Bruny auch ich habe den Reisebericht von Johannd gelesen war sehr ausführlich dargestellt doch an ein zwei Stellen konnte ich mir das vor mich hin schmunzeln nicht unterdrücken.
Doch jetzt zum Sinn meines Besuches im Eulennest.
Frohe Weihnachten, und für das Neue Jahr
365 gesunde und Glückliche Tage wünsche ich allen eulen hier im Fass.
Felix1941.

Bruny
Bruny
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Felix1941 vom 20.12.2017, 21:01:54

@Roxie, aber sicher doch - ich schrieb ja Nachschub für alle Eulen und wenn der Teller leer ist, dann geh ich in die Backstube, genug Teig ist ja noch da.

Lieber Felix, ich spreche mal im Namen aller Eulen und wünsche dir ein ganz harmonisches Weihnachtsfest und möge dir das Neue Jahr nur Gutes bringen Anstoßen

Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Roxanna
als Antwort auf Bruny vom 20.12.2017, 21:19:02


Die Eule Roxy wünscht euch ihr lieben Eulen alle
ein schönes Weihnachtsfest in jedem Falle.
Ich flatter mal in den dunklen Wald davon
wir sehen uns wieder in ein paar Tagen schon.

Macht's alle gut, behaltet den Mut



 

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