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Plaudereien Club der Nightwriter und Nightreader

Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie

Einen lieben Gruss an Alle in dem Eulenclub sendet Eule Ruth, die z.Zt. ein wenig getroubelt ist
in jeder Hinsicht. Versuche, es zu meistern. Bin oft hingefallen, aber immer wieder aufgestanden.
Ich hoffe , es gelingt mir noch fuer eine Weile. Ich tue mein Bestes.
Werde Euch nicht vergessen und zu gegebener Zeit mit meinen bloeden Bemerkungen und meinen
Versuchen zu dichten, wieder da sein.
Werde Euch inzwischen aber immer wieder meine Gruesse senden, da ich den Club liebe und
so froh bin dass ich aufgenommen wurde. Die Eule von Shenaya wird von meinen Freunden hier
andauernd bewundert. Danke !
Und solange Justus Faesser nicht austrocknen, werde ich es vermutlich auch nicht :-)

Habt Spass alle miteinander. Ihr seid ein Club in dem man keine Verletzungen hinnehmen muss.
Ist keine Selbstverstaendlichkeit. Habe anderes kennengelernt und an und fuer sich vergessen.
Bin von Zeit zu Zeit im Forum, da ich eine unverbesserliche Tieliebhaberin bin und Tierliebe und
Umweltschutz ja eng miteinander verbunden sind. Hoffentlich schaffen wir es, mehr Mitglieder
dafuer zu interessieren und uns zu unterstuetzen. Es muss ganz einfach gelingen.
Leider kann ich mich nicht in der Art ensetzen wie ich das moechte, da ich mit gesundheitlichen
Problemen fertigwerden muss, die ich mir selbst eingehandelt habe durch extensives Reisen in der
Welt herum. Es war aufgrund des Berufes meines Mannes und sehr, sehr oft in den Tropen.
Dort habe ich  mir eine Krankheit eingehandelt, die nach Jahrzehnten auftritt und fuer die es keine
Heilung gibt. Ich habe Hilfe sie in Schach zu halten und hoffe, Euch noch eine Weile langweilen
zu koennenSmiley.
Majorie.jpg"So long",
Ruth


 

Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Songeur vom 06.06.2018, 23:01:51

Sieht nicht schlecht aus, was Du da anbietest. Schade , dass ich so weit entfernt bin, sonst
muesstest Du schnell und reichlich nachfuellen.

Majorie.jpg
"So long",
Ruth

Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf luchs35 vom 06.06.2018, 21:51:22

Immer und immer wieder bewundere ich Deine Dichtkunst.
Und es ist kein Geschwafel, es hat Biss und Niveau.
Super!
Ich freue mich immer wenn ich es lesen kann.
Majorie.jpg
"So long",
Ruth
 


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Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Tine1948 vom 06.06.2018, 09:34:45

Bin froh, endlich mal zu erfahren, dass Jule mit Dir dort ist.
Habt eine schoene Zeit trotz kuehleren Temp. Das Wetter ist genauso verdreht wie
die Welt im Allgemeinen.
Facen wir es und machen das Beste daraus.
Euch Beiden noch viele schoene Tage !
Viele Knuddels fuer Jule und   "So long",
Ruth
Majorie.jpg

SamuelVimes
SamuelVimes
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von SamuelVimes

Keine Eule - ich lasse mal einen Uhu da.

uh43048,1264758633,UHu1klein.jpg
LG
Sam

Tine1948
Tine1948
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf Majorie vom 07.06.2018, 02:36:29

Ohne Julchen, liebe Majorie, geh ich nirgendswo hin,
doch steht nach Sonne und Wärme unser sinn
und wenn Tine friert und Jule kann nicht schwimmen,
dann kann im languedoc was nichtwirklich stimmen.
aber: Frauchen isst täglich 12 Austern und Jule macht
jetzt die Augen zu, sagt wuffhuuhhh und gute Nacht.
es gibt viel Wein hier: günstigen,guten und bessern,
aber er ist nix gegen den aus Justus tollen Fässern


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johanna
johanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna

Der Trend geht zum Zweitschlüpfer…

oder von Rädern die ihre eigenen Wege gehen

Wir planen – am Wochenende soll es eine Messe für Tinyhouseinteressierte in Karlsruhe geben. Bei näherem Einholen von Informationen stellt sich allerdings heraus, dass es nur wenige Aussteller in 4 Hallen gibt. Zu wenig um zwei oder drei Tage diese Messe zu besuchen. Außerdem gibt es rund um Karlsruhe keinen Campingplatz – denn ein Hotel wäre viel zu teuer. Uwe findet einen Campingplatz in der Nähe von Heidelberg – d.h. direkt am Neckar und sehr nah bei der berühmten Heidelberger Brücke. Mittwoch nachts um dreiundzwanzig Uhr – ich war noch wach – telefonierten wir und Uwe meinte wir könnten doch schon am Donnerstag fahren. Himmel da gab es noch so viel vorzubereiten – überlegen was man mitnimmt. Nicht nur Kleidung zum wechseln – Lebensmittel – die Hitze – Gewürze – Obst. Und nicht zu vergessen, aufgeladenes Tablet und Smartphone. Dazu Navi und alle Ladekabel – zusätzlich die Befestigungsknöpfe für die Antenne. Wo zum Teufel ist der zweite Saugknopf? Nachts um halb zwei waren die ersten Taschen gepackt – eine Liste erstellt was unbedingt noch früh morgens erledigt werden muss. Also versuchte ich den Campingplatz telefonisch zu erreichen um einen Platz zu reservieren – aber die Leute meldeten sich nicht – 3 Mal liess ich es lange – wirklich sehr lange durch klingeln. Dann schrieb ich eine E-Mail.
Uwe musste morgens noch arbeiten – er wollte gegen Mittag zu Hause sein, also fuhr ich vormittag zu seinem Haus, packte meine mitgebrachten Sachen in den Caravan der vor dem Haus stand.
Dann bereitete ich schnell noch eine leichte Mahlzeit zu, denn Uwe kam bereits zeitig nach hause, malerte noch schnell die Wand im Schlafzimmer und im Bad, die das nötig hatten. Gegen ein Uhr kamen wir dann endlich los. Ausreichend Wasser war in den Kanistern abgefüllt, Tallasch und das Trockenklo eingeladen – es konnte losgehen. Aber zuerst noch zum Friedhof – da musste noch ein neuer Blumenstock gepflanzt werden. Die Sonne brannte, bei einem Stand der Witzenhäuser Kirschen im Angebot hatte, kaufte ich unterwegs noch 1 Kilo Früchte. Und noch vor Bad Hersfeld steuerten wir einen Supermarkt an, bei dem die Möglichkeit für eine kleine Mahlzeit auch gegeben war. Wo es preiswert etwas zu essen gibt, diese Plätze kennt Uwe ganz genau!
Nachdem wir unsere Mägen gefüllt hatten fuhren wir weiter. Die Autobahn war auf der entgegengesetzten Seite stark befahren – fast nur Schritt-tempo obwohl wir keinen Unfall oder eine ähnliche Behinderung gesehen hatten. Nach dem Hattenbacher Dreieck wechselten wir auf die A 5 Richtung Frankfurt. Hinter Reiskirchen bei Fernwald hörte Uwe einen Knall – er sagte noch: hast Du das gehört? Und dann kam ein Auto vorbei setzte den Blinker, Uwe machte es ihm nach. Er stieg aus, da kam noch ein Auto vorbei mit rauchendem Kühler setzte den Blinker und stellte sich vor die beiden Wagen auf den Standstreifen. Was war geschehen? Ein Rad vom Caravan hatte sich verabschiedet – wahrscheinlich wollte es eigene Wege einschlagen – hatte kein Lust mehr – oder ähnliches. Jedenfalls war das Rad abgebrochen – so etwas habe ich vorher noch nie gesehen – die Schrauben waren noch alle bombenfest, als Uwe das Rad später wieder weit zurück lief und es vom Strassenrand aufsammelte. Bremsen? Waren keine mehr zu sehen – nichts: wie abgesägt lag das Rad unschuldig vor uns. Das erste – wir riefen ADAC und Polizei an. Der Autofahrer, der als letztes dazu kam wollte keine Polizei – doch Uwe bestand darauf und dieser Mann druckste herum…..wollte er auf einen fahrenden Zug aufspringen? Gut möglich – denn er bat um eine Flasche Wasser und später noch mal um eine Flasche – er kippte das dann in sein Auto…..auch versuchte er später den Abschleppdienst für sich „so nebenbei“ einzuspannen und mit dem Polizeibeamten führte er einen etwas heftigeren Disput – kein Wunder da sein Auto ein rotes Kennzeichen hatte…..
Der ADAC meldete sich nach einer Weiterschaltung und erfragte erst einmal alle Daten – als ob das nicht Zeit gehabt hätte – man musste ja noch die Polizei verständigen. Auch die Polizei war am Telefon sehr schwer zu verstehen. Vielleicht waren auch die Wettereinflüsse schuld an der schlechten Verbindung, denn mittlerweile war über dem Rhein-Main-Gebiet Gewitter und Regen. Dann warteten wir – nach einer guten halben Stunde kam dann ein Polizeiwagen mit nur einem Beamten – ein sehr ungewöhnlicher Anblick, normal sind es zwei Beamte die auf Tour gehen. Mittlerweile war ein ADAC-Auto an uns vorbei gefahren – hielt nicht und wir warteten weiter. Und dann rief noch einmal ein Abschleppdienst an – erfragte noch einmal unseren Standort und ich gab an dass wir 1000 m vor der Ausfahrt Fernwald stehen – dass ein Caravan abgeschleppt werden sollte. Und dieser Mann versprach so schnell wie möglich zu kommen und dann weiter zu sehen was man tun kann. Nachdem der Polizeibeamte alle Angaben aufgenommen hatte kam auch schon der Abschleppwagen – ein bisschen kurz war er ja – aber Hauptsache die Räder vom Caravan passten auf die Ladefläche drauf…..
Mit Hängen und Würgen – Holzbretter als Schutz unterlegen, langsam hochhieven mit der Seilwinde kam der Caravan endlich auf die Ladefläche – und stand sehr weit nach hinten über – hing förmlich mit dem Hinterteil in der Luft. Ich setzte mich zu dem Fahrer des Abschleppwagens und er erklärte mir, dass man jetzt erst zur Station fahren muss und dann muss der Disponent zusehen wie man den Caravan weiter transportieren kann. Denn der sollte ja eigentlich nach Eschwege zur Reparatur. Achsbruch war es lt. Aussage des Fahrers wohl nicht. Wir kamen bei der Station an – eine sehr grosse ADAC-Stelle, die auch für Polizei und andere Firmen fährt. Der Disponent kam hinter seinem Schreibtisch vor und ging nach draussen – als er die „Ladung“ sah schlug er die Hände über dem Kopf zusammen – ich fragte ihn, ob es ihm gut geht? Seine Antwort: „gerade so“….dann telefonierte er mit dem ADAC – wieder wollte der ADAC alles ganz genau wissen. Erst hinterher erfuhren wir den Grund für diese „Schwierigkeiten“ Das Auto ist versichert – aber der Caravan nicht – und auch keiner der Anhänger die man so mit sich herumfährt. Aber letztendlich war der ADAC bereit die Kosten zu übernehmen – Abtransport von der „Unfallstelle“ - Weitertransport von Fernwald nach Eschwege. Jetzt hiess es für uns nur noch Lebensmittel aus dem Caravan zu holen, denn man konnte uns ja nicht versprechen dass der Transport sofort bzw. noch in der Nacht durchgeführt wird. Wir konnten noch einmal in den Caravan hinein und holten die Lebensmittel heraus. Hineinlaufen und alle Schränke leeren war nicht möglich – aber die Lebensmittel, das war wichtig! So liessen wir unsere Ersatzkleidung im Caravan. Dann stand für uns die Frage im Raum weiterfahren nach Heidelberg und Karlsruhe wie geplant oder heimfahren. Ich hatte keine Ersatzkleidung dabei – kein T-Shirt, keine Jacke, keinen Slip, nichts! Alles war im Caravan – nichts davon im Auto. Und auch nichts davon in meinem Kulturbeutel. Das brachte uns zur Überlegung, wir sollten uns wirklich angewöhnen einen Zweitschlüpfer im Auto zu haben. Man kann schliesslich nie wissen ob man den nicht mal braucht.
Also stand die Entscheidung fest – nach hause fahren. Noch einmal losfahren nach Karlsruhe? Vielleicht früh morgens hin – die 11 Aussteller besuchen – Fragen stellen, Informationen einholen – am Nachmittag wieder zurück? Vielleicht am Sonntag…..
Zu Hause fand ich dann bei meinen E-Mails die Zusage für eine reservierung des Campingplatzes.....ich sagte ab und verwies auf den Unfall....
johanna
johanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna

Abschied von einem Freund…

wir kennen uns noch nicht so lange – was ist schon ungefähr ein knappes Jahr? Nicht so viel – aber was haben wir in dieser Zeit nicht alles erlebt! Hitze und Kälte hat Dir nichts ausgemacht – Regen und Sturm hast Du stoisch über Dich ergehen lassen – hast Dich dann zwar auch geschüttelt – aber dann warst Du wieder voll da. Du hast viele Länder durchquert und wurdest immer gern gesehen – auch in grossen Städten mit wahnsinnigem Autoverkehr hast Du Dich tapfer behauptet. Hast uns nicht im Stich gelassen, auch wenn die Umstände sehr gegen Dich sprachen – wenn Strassen eher mit Steinen ausgebesserte Trampelpfade waren. Du hast still gehalten, wenn man Dich durchgerüttelt und geschüttelt hat – hast mit Langmut ertragen, dass sich einige Deiner Dinge in Wohlgefallen auflösten und den Weg alles vergänglichen gingen. Und jetzt dies….das Ende. Auf einer wirklich gut ausgebauten Strasse, die eigentlich für Dich ein Vergnügen sein sollte, wollte Dein eines „Fahrbein“ nicht mehr – Du konntest es nicht halten, es rollte einfach davon…..
Und jetzt überlegen wir, wie Du noch weiterhin in der Familie bleiben kannst. Einfach wird uns diese Entscheidung nicht gemacht – denn eigentlich bist Du immer noch zu schade um gänzlich entsorgt zu werden. Dein Alter mit ca. 30 Jahren ist beachtlich und man sollte ja das Alter ehren – also ist die erste Option Dir einen Ruhesitz zu gönnen – hier kannst Du immer noch die Aufgabe einer Heimstatt übernehmen. Ein Heim auf Probe sozusagen – in welches man sich zurückzieht wenn man sich eine Auszeit gönnt. Man könnte auch den Platz erweitern, den Du anbietest – mit Vorzelt und gemütlicher Sitzgruppe draussen im Sommer. Oder wärst Du lieber ein Aufbewahrungsort für viele Dinge wie Werkzeug, Schrauben, Nägel, Hammer, Sägen und dergleichen mehr? Oder ist Dein Dienst noch nicht beendet und Du erhältst von Deinem Herrn und Meister ein neues „Bein“ und gehst doch wieder das Risiko einer grossen Fahrt ein?
Wie auch immer – eine Lösung muss gefunden werden und das sogar ziemlich schnell.
Morgen wird die Entscheidung fallen – und wenn es dann für Dich heisst Abschied zu nehmen von aufregenden Fahrten in den Süden – ans Meer, ins Gebirge, in den Schnee – dann kannst Du sicher sein, dass wir mit Dir ein kleines Tränchen vergiessen. Aber wir werden immer an diese schönen Zeiten unserer gemeinsamen Reisen zurückdenken und uns dankbar an Dich erinnern.
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Majorie
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Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie

Muss erst einmal immer einen allgemeinen Gruss von mir geben, damit ich ueberhaupt ins Jahr
2018 einsteigen kann. Liegt nicht an meinem PC.
Konnte heute sogar einen Song nicht oeffnen, da er hier in Canada nicht zugelassen ist.
Voellig bloedsinnig, aber ich lebe nun mal hier, und das sehr gerne.
Also erst einmal sehr spaete, aber nicht umsoweniger herzliche Gruesse von Ruth.
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Majorie
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf johanna vom 08.06.2018, 01:54:55

Na, ja das war ja ein Ding Johanna. Aber wenn mal viel reist, passieren die tollsten Sachen.
Du scheinst es mit Humor zu nehmen. Habe ich auch meistens versucht, gelang aber nicht
immer.
Deine Situationsschilderungen sind wie immer, recht plastisch und gut nachvollziehbar
ausgedrueckt. An sich wollte ich jetzt ins Bett, aber dann sah ich sie und da muss das Bett noch
eine Weile warten.
Hast Du keine Lust mal ein Buch zu verfassen? Wuerdest einen Verleger finden.
Ist natuerlich viel Arbeit und Aufwand, die Du vermutlich anderweitig lieber verbringst.

Jedenfalls danke Dir, dass Du diese Stories wieder einmal mit uns geteilt hast.

"So long" , Ruth
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