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Plaudereien Club der Nightwriter und Nightreader

Majorie
Majorie
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf luchs35 vom 03.09.2018, 19:44:42

Ich frage mich auch - wo sind sie geblieben,
die Eulen die immer so munter geschrieben?
Zumindest Old-Go ist hinzugekommen,
das habe ich mit Freude vernommen.
Die Anderen sind wohl im Ponyhaus
und schreiben dort auf Teufel komm' raus.
Sind schoene Fotos dort zu sehn,
das muss man ihnen zugestehn.
Zu essen und trinken ist auch genug dort,
ist schon zum Verweilen ein schoener Ort.
Na ja - hoffen wir sie kommen zurueck
und suchen wieder hier in Glueck.

Habt noch einen schoenen Abend !
LG Ruth
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Tine1948
Tine1948
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf Tine1948 vom 03.09.2018, 21:08:36
IMG_0707.JPGIMG_0707 (1).JPG
Songeur
Songeur
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Songeur
als Antwort auf Tine1948 vom 04.09.2018, 21:27:05
phpThumb_generated_thumbnailjpg.jpegIMG_0707 (1).JPG
Wenn das obere Bild auch steht, sieht es gleich eine ganze Ecke besser aus. Zwinkern

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Tine1948
Tine1948
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf Songeur vom 04.09.2018, 21:32:25

Danke, so hätte ich es gerne gezeigt.Es waren wunderbare Tage auf den Odilenberg.Demnächst ein Bericht. Danke für die Hilfe, Songeur. Liebe Grüsse, Tine
 

Tine1948
Tine1948
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf Songeur vom 04.09.2018, 21:32:25

und überhaupt: Dass du im Eulenwald bist: immer wieder grosse Freude:Die Tine



 

Tine1948
Tine1948
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf Tine1948 vom 04.09.2018, 22:21:08

Bericht vom Odilienberg: Der Berg liegt in den Vogesen und überragt die Gemeinde Ottrott. Er ist 763 Meter hoch und auf dem 20m hohen Felsplateau seines Gipfels thront das Sankt-Odilien-Kloster, das schon 1840 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Heute ist es ein Hotel mit 105 Zimmern, Seminarräumen, Restaurants und Aussichtsterrassen. Der eigentlichen Bestimmung folgt der Ort aber noch heute mit seinen schönen Sakralräumen, einer Kirche und zwei Kapellen, indem dort täglich mehrere Andachten stattfinden. Auf dem Turm neben der Kirche steht die Statue der Odilie (wie ihr auf meinen Fotos gesehen habt) und segnet mit ausgestrecktem Arm die Rheinebene (direkt neben Odilie war mein Zimmer). Die Aussicht fast rund um das Kloster ist atemberaubend, geht über den Rhein zum Schwarzwald hin, und auf der anderen Seite folgt der Blick den Vogesenhügeln. Besonders beliebt ist der Platz auch bei Tagesausflüglern, die die schöne Aussicht über die Rheinebene geniessen und die wunderschönen Mosaike in den Kapellen die verschiedenen Statuen und die alte Sonnenuhr bestaunen. Gegen Abend hat sich der Menschstrom wieder verzogen und dann folgen für die Hotelgäste zauberhaft ruhige Stunden, die zum Träumen und Meditieren verleiten auf einer der Terrassen, die von uralten Linden beschattet sind. Der Ort verleitet mit seiner Ausstrahlung dazu, sich ganz behutsam zu verhalten, das merkt man allen Gästen an, und man hört nie ein lautes Wort, spürt keine Hektik.
Die Stichworte Schatten und Berg waren es auch, die mich vor 4 Wochen während der schlimmsten Hitzeperiode dazu bewogen hatten, drei Tage auf diesem Berg zu verbringen. Die Priese im Hotel sind so überschaubar, dass ich mit einer Freundin beschloss, diese Flucht auf den Berg zu unternehmen, um der Hitze mal kurz zu entkommen aber natülich auch, um in den Elsassdörfern rundum einige Male ganz könniginnenhaft zu speisen.
Erst als wir angekommen waren, nahm uns die besondere Stimmung und Ausstrahlung des Berges gefangen und wir kauften einen Führer und lasen uns ein. Der Lehre der Geomantik folgend, ist der Berg ein Ort mit besonders starker erdmagnetischer Strahlung. Er war schon in vorchristlicher Zeit ein Kultplatz, wie zahlreiche Funde bezeugen. Umgeben ist der Berg von der sogenannten Heidenmauer, 10 km lang und bis zu 2 Meter breit. Wie, warum und wann die Mauer mit den riesigen Steinquadern einst gebaut wurde, ist im Dunkel der Geschichte verborgen. Für einige reicht sie zurück in die Bronzezeit (1200 bis 800 vor Christus), andere ordnen sie der Merowingerzeit zu (7. Jahrhundert nach Christus).
Für uns war die Wanderung entlag der Heidenmauer nun ein Grund, den Odilienberg noch einmal zu besuchen. Wir hatten beim ersten Mal nicht genug Zeit, um alle Geheimnisse des Odilienbergs zu erforschen. Und auch diese drei Tage jetzt sind wieder nur ein Anfang, es könnten noch viele Dreitagsausflüge folgen, um alles sehen und erleben zu können. Die Natur ist dort zauberhaft, der Wald, den die Heidenmauer umschliesst, noch sehr ursprüglich und die Stille ist Balsam für mich, die sich in der Natur am wohlsten fühlt wenn es ruhig und menschenleer ist. 
Das Christentum hat den Berg der heiligen Odilie zugeordnet, die der Überlieferung nach eine fromme wundertätige Frau aus der Umgebung war. Sie soll, als sie am Wegesrand einen blinden, erschöpften Bettler sah, mit ihrem Stab an den Felsen geschlagen haben, worauf sich eine Quelle auftat. Das Wasser reichte sie dem Durstenden und benetzte dann auch seine Augen, alsdann konnte er wieder sehen. Dieser Heiligen Odilie zu Ehren wurde dann auf dem Berg ganz oben das Kloster gebaut. 
Ich bin nicht so ein Fan von Heiligengeschichten und von kirchlichen Ritualen. Doch ich sass einige Male bei den Andachten in den Kapellen dabei und hatte das Gefühl, dass sich mir die Magie des Odilienberges mitteilt. In meinem Hotelzimmer (die Zimmer sind sehr einfach, die Aussicht magisch)) schlief ich sehr gut, hatte aufschlussreiche Träume und wachte (oh Wunder als Nachtmensch) jeweils bei Sonnenaufgang auf. Den ganzen Tag dort hatte ich ungleich viel mehr Energie als sonst und viele kreative Gedanken, die ich mit nach Hause nehmen konnte. Auch heute, einen Tag nach der  Rückkehr, fühle ich mich wie nach einer langen Erholungsreise. 
Natürlich waren wir auch jeden Mittag in einer der wunderbaren Gaststätten, die wir aus unserem Lieblingsvogesenführer (Autor Wolfgang Abel) herausgesucht hatten. Diese kulinarische Seite des Ausflugs zu beschreiben, würde hier viel Platz beanspruchen und auch die Zeit überschreiten, die ich heute zum Schreiben habe. Es sei aber verraten, dass es lukullische Höhenflüge waren, die sich ebenso wie der Zauber des Odilienberges in mir unvergesslich eingeprägt haben. (Wer Tipps will, Ich kann gerne per PN einige Adressen weitergeben bzw. den Verlag nennen, der die Bücher von Wolfgang Abel herausgibt).
Tine1948
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Majorie
Majorie
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Tine1948 vom 03.09.2018, 21:08:36

Hallo Tine,
Du scheinst ja unter die Zugvoegel geraten zu sein :-)
Richtig -  reise wenn eben moeglich solange Du kannst. Die Erinnerunen kann Dir
niemand mehr nehmen spaeter.
Und Julchen kommt immer mit?
Ich wuensche Euch Beiden dass Ihr dort wo ihr auch immer gerade seid, eine wunderbare
Zeit er- und verlebt.

Bis bald nochmal und herzliche Gruesse,
Ruth
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Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Tine1948 vom 05.09.2018, 15:47:46

Ja, Tine, da bin ich nochmal. Sah gerade Deinen Bericht ueber die Vogesen, Kloster, Elsass.
Dieser Bericht hat in mir wunderschoene Erinnerungen wachgerufen.
Und ja, das Kloster hat eine magische Ausstrahlung. Wir haben das seinerzeit auch so
empfunden, und so manches (nennen wir es mal Gefuehl) hat uns zum Nachdenken
gebracht.
Es ist eine einmalig schoene Gegend und ich denke mal, ich hatte seinerzeit (wir sind 2 Wochen
herumgegondelt) etliche Pfunde zugelegt. Das Essen ist einfach unwiderstehlich, wenn auch
so manches mal etwas 'stark', was die Pfunde erzeugt.

Danke Dir fuer diese Einstellung - wunderbar geschildert. Weiter so ! Wirst es nicht bereuen !

Einen schoenen restlichen Tag und sonniges , kuehleres Wetter wuensche ich.
Bei uns ist es fantastisch.

Tschuess !
LG Ruth
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Majorie
Majorie
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf Shenaya vom 29.08.2018, 22:12:35

Hallo liebe Shenaya,
sehe gerade erst Deine bunte Frage re. 'Reinkommen' in die neuesten Beitraege re. Nightwriter.

Nee - diese Version habe ich nicht gewaehlt. Ich bin immer auf Suchbegriff gegangen und landete
dann aber im Jahre 2016, und somit habe ich immer unter 'neuesten Beitraegen' einen  kurzen
Gruss geschrieben und dann war ich drin - im richtigen Jahr :-)

Danke Dir jedenfalls sowie auch den Anderen Eulen die mir geholfen haben, meine geliebte, von Dir
geschaffene Eule wiederzufinden.

Liebe Gruesse ins Nest fuer den Moment.
"So long"   Ruth
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Majorie
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Majorie
als Antwort auf johanna vom 27.08.2018, 16:06:41

Liebe Johanna,
nun habe ich endlich die Zeit gefunden, mir Deine wieder einmal so hautnahen und herrlich
geschilderten beiden Berichte einzuverleiben.
Ich hatte das Gefuehl, dabei zu sein. Es ist fuer mich besonders interessant, weil Du an all den
'Plaetzen' warst oder bist, die ich als Deutsche nicht kennengelernt habe.
Eigentlich schade.
Leider kapiert man das offensichtlich erst im Alter, wenn's nicht mehr nachzuholen ist aus diesen oder jenen Gruenden.
Daher sind Deine Schilderungen fuer mich immer und immer wieder ein Hochgenuss.
Hoffentlich bleiben sie uns noch lange erhalten !

Bleibe gesund und vielen, vielen Dank fuer die Muehe die Du Dir machst.
Auf der anderen Seite halte ich Dich fuer die 'geborene Schreiberin', der es auch Spass macht,
alles Erlebte nieder zu schreiben. Irgendwann wirst Du Dich sehr darueber freuen und mit einem
lachenden und einem weinenden Auge Deine festgehaltenen Eindruecke geniessen.
Ich spreche hier aus der Erfahrung heraus. Je nach Laune erfreue ich mich riesig daran, und dann
ab und zu -an einem dunklen Tag o.ae. - fliessen auch schonmal ein paar Traenchen.
Aber das ist normal - alles in allem wuensche ich Dir, dass Du noch viele, viele wunderschoene
Touren nah und fern machen kannst.

Bleib' uns erhalten !! Und bleibe gesund !!
Ganz liebe Gruesse schickt Dir Ruth, die allerdings aufgrund Deiner detaillierten Berichte
schonmal etwas Heimweh hat.
Das uebergeb' ich dann den Wellen des Atlantik und sie tragen es fort, mal langsamer, mal
schneller.
"So long" !


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