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Plaudereien Club der Nightwriter und Nightreader

Tine1948
Tine1948
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948

Für Luchs und alle Schlaflosen
 

Tine
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johanna
johanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna
als Antwort auf Tine1948 vom 22.11.2018, 23:50:31

danke Tine - das kann ich heute auch brauchen. Sind gerade wieder nach Haus3e gekommen und ich bin noch ganz voll gefüllt mit Eindrücken von Ägypten Errötet
Und auch das zweite Museum war sehr4 interessant - ich glaube jetzt ist bei mir die "Salzzeit" vorbei und die altägyptischen Götter haben die Oberhand gewonnen......
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ahle-koelsche-jung
ahle-koelsche-jung
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von ahle-koelsche-jung
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Na Johanna dann sind wir auf deinen nächsten interessanten Artikel gespannt.
Zwischenzeitlich sag ich mal Prost an alle Eulen.


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johanna
johanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna
als Antwort auf ahle-koelsche-jung vom 25.11.2018, 21:36:36

nein Ahle-Kölsch-Jung - erst hab ich noch einen anderen Beitrag - die Beschreibung unserer "Ägyptenreise" schaffe ich heute nacht nicht mehr.....der Tag war lang genug.
Aber hier ist mein Beitrag für heute:


Jetzt hab ich aber die Schnauze voll…..

Freitag abend…..in der hiesigen Zeitung stand ein Artikel über eine Vernissage. Veranstaltet wurde sie vom Kunstverein Eschwege – der Künstler, Gerd Dengler sagte mir nichts. Aber egal – man kann es sich ja mal ansehen und vor allen Dingen – der Künstler sollte lt. Zeitung anwesend sein.

Wir kamen am Hochzeitshaus an – hier war im Innenhof helle Beleuchtung und einige Personen standen herum, erzählten, begrüssten sich. Sie waren elegant gekleidet und ich kam mir gleich wieder underdressed vor. Der Künstler selbst hatte als einziger einen schwarzen Hut auf dem Kopf – wahrscheinlich auch eine Repliq von Beuys.

An den Wänden hingen grosse Bilder – wie wir dann erfuhren: nicht gemalt, sondern mit einer anderen Technik hergestellt. Es waren Drucke hinter Glas auf besonderem Papier. Die Motive – für mich einfach nur naive Malerei und Uwe meinte: „so etwas kann ich mir auch aufhängen und dann behaupten es wäre von mir – mit der Technik der Ravensburger: Malen nach Zahlen“.
Mein Lachen wurde sicherlich nicht gerade wohlwollend von anderen Besuchern aufgenommen. Die Meisten waren ein wenig ernst, taten wichtig – begrüssten sich mit Handschlag und Umarmung.

Uwe meinte noch dass dies bestimmt die Unternehmer der Stadt Eschwege wären – da wurde er schon von einem Mitglied des Kunstvereins angesprochen:“Du hier? Das hätte ich jetzt aber nicht vermutet“. Die Neugier stand in seinen Augen als er mich musterte – aber ich befriedigte seinen Wissensdurst nicht. Dieses Mitglied stellte sich auch als Künstler dar, hatte auch schon in Eschwege Ausstellungen mit Gemälden.

Uwe und ich entschieden uns, sämtliche Bilder genau in Augenschein zu nehmen. Nicht nur im Erdgeschoss – auch auf der Empore hingen kleinere Bilder, die wir uns genauestens ansahen. Drucke - wie bereits gesagt und jedes Bild war einem anderen grossen Künstler gewidmet. Für das Bild in dem eine kleine Sonnenblume maßgebend war wurde der Gruß für Vincent darunter gesetzt. Andere Bilder wurden anderen grossen Kollegen „gewidmet“. Magritte z.B. bekam eine „Pfeife“ die dieser einst selbst einmal malte. - Nein, für mich waren das keine grossen Kunstwerke, keine eigene Ideen etwas künstlerisch umzusetzen – aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

In einer Ecke stand ein Keyboard ein zweiter Mann spielte Saxophon und ein anderer stand vor dem Mikrofon und sang. Die Musik war schmissig und beim hochschauen zur Balustrade sah ich einen Künstlertypen mit langem zotteligen Haar, der im Takt von einem Bild zum anderen tänzelte und diese betrachtete. Ein anderes älteres Paar stand nach dem Rundgang oben an der Balustrade und schaute sich alles von oben an. Der Mann hatte einen Vollbart wie ein Weihnachtsmann und hielt auch einen kleinen Beutel wie einen Sack voller Geschenke in der Hand. Die Mütze tat ein übriges um diesen Eindruck noch zu verstärken. Dies waren bestimmt auch keine geladenen Gäste.


Jedes Bild wurde von einem Strahler hell beleuchtet. An einer Wand, hing kein Bild obwohl die Wand hier auch beleuchtet wurde – Uwe meinte, er würde dort gerne das Wörtchen „verkauft“ auf die Wand schreiben – dann wäre die Lücke wenigstens sinnvoll gefüllt. Wir nahmen in der letzten Reihe Platz - direkt neben dem Künstlerkollegen der sich gewundert hatte, dass Uwe ebenfalls unter den Gästen war, denn es waren in der Hauptsache nur geladene Gäste vertreten. Und dann blickten wir nach oben zu den kleineren Bildern und sahen ein Bild welches total gewellt hinter Glas eingespannt war – kein schöner Anblick.
Gerd Dengler hatte an diesem Tag seinen 79. Geburtstag. Die Reden die dann zu Ehren des geladenen Künstler gehalten wurden waren zuerst ziemlich kurz und ihm wurde ein Eschweger Präsentkorb (natürlich mit „Ahler Wurscht“) überreicht.

Dann trat ein Professor an das Rednerpult und fing mit seiner Hommage auf den Künstler und seine Bilder an. Verhaspelte sich des öfteren, wusste manchmal nicht wo das von ihm besprochene Bild im Katalog zu finden war usw. Am Anfang kam des öfteren das französische Wort „Santé“ und später wurden dann die Augenmerke auf die Worte:„Rose, Rose, Rose“ gelegt. Wie wir zum Schluss in einem der Kataloge nachlesen konnten nahm hier der Redner Bezug auf die unterschiedlichen Schaffensperioden des Künstlers. Die Rede wurde kompliziert, lang und länger. Die Stimme monoton. Ich beobachtete die Leute auf der anderen Seite und sah Verschiedene, die gelangweilt zu Boden blickten – nicht nur ein Besucher schien zu dösen.
Uwes Nachbar, der Künstlerkollege stupste auf einmal Uwe an und meinte ziemlich laut: „Jetzt hab ich aber die Schnauze voll, ich gehe jetzt“. Stand auf und verliess den Innenhof. Als die Aussentür hinter ihm ziemlich laut ins Schloss fiel, sah ich zufällig wie auf der anderen Seite der Stuhlreihen ein Herr förmlich hoch schreckte – er wurde wohl aus seinem „dösen“ in die Wirklichkeit zurück gerissen. Einige Personen drehten sich um – nun ja gutes Benehmen sieht anders aus, bzw. hört sich anders an.

Nachdem die lobenden Worte des Redners geendet hatten wurde geklatscht – die Höflichkeit erfordert das in meinen Augen – obwohl ich bemerkte, dass einige es damit wirklich ehrlich meinten. Wir gingen nach vorne und sahen auf einem kleinen Tisch 2 dünne Kataloge liegen. Wir nahmen sie auf blätterten darin und dann sah ich wie einer der Besucher sich ein Blatt von einem Stapel nahm auf welchem die ausgestellten Bilder aufgelistet waren. Ich griff auch hier zu. Am Ende standen dann die Preise – für mich utopisch: pro grosses Bild 4.500,-€ meiner Meinung nach absolut zu viel. Und als ich später diese Liste noch einmal zu Hause in die Hand nahm und genauer studierte sah ich dass jeder kleine Katalog mit Kosten von 20,- € angegeben war.
Nunja man wird mich deswegen auch nicht gleich verhaften, weil ich mir diese Kataloge kostenlos aneignete……

Auf dem zweiten kleinen Tisch hatte der Kunstverein Sekt und Gläser, Knabberzeug aufgebaut – aber da wir beide, Uwe und ich, sowieso keine Sekttrinker sind haben wir uns dezent verabschiedet, schlenderten noch über den Stad, den Marktplatz und bedauerten die Geschäftsinhaber, die sich solche Mühe gaben an diesem verkaufsoffenen Freitag ihre Geschäfte und Waren zu präsentieren.
Kaum ein Besucher der Innenstadt war in den Läden zu sehen – kriegen die Eschweger hier kein Bein auf den Boden oder ist ihnen das Latschenkino wichtiger wie in der Innenstadt einmal am Abend „eine Runde“ zu drehen?

Am Stad standen Schotten in ihrer Tracht und spielten ihre Musik – gegenüber vom Rathaus eine Gruppe junger Leute – wahrscheinlich von der Musikschule die ihre Instrumente gekonnt präsentierten – schmissige Musik, wunderschön dargeboten. Aber bereits in der Höhe vom Rathaus war gar nichts mehr los – kein Besucher, Niemand der sich Auslagen anschaute oder Interesse bezeugte. Und wir fragten uns während wir zum Auto zurück gingen ob der Händler mit dem grossen Süßigkeitenstand an diesem Abend wohl auf seine Kosten gekommen ist. Ein Bratwurststand hatte bereits geschlossen – so wenig war in der Innenstadt los…...
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ahle-koelsche-jung
ahle-koelsche-jung
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von ahle-koelsche-jung

Oh Johanna, das war ein Event wie ich es mag. 
Kann eure "Begeisterung" sehr gut verstehen.
Da ist man echt froh wenn man dann eigentlich wieder unter "normalen Menschen" 
ist. Nur wenn dann in der Umgebung tote Hose ist ist man wieder am Anfang angekommen.

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johanna
johanna
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna

24.11.
Sei gegrüsst Nil, der aus der Erde hervorgegangen ist. Gekommen um Ägypten wiederzubeleben….. Der Nahrung hervorbringt, gross an Speisen, der alles Gute erschafft
Eigentlich wollten wir am Sonnabend zu einem Vortrag hier in Eschwege im E-Werk. Eine Frau mittleren Alters fuhr ganz allein mit dem Motorrad ca 4000 km nach Osten und wollte einen Vortrag mit Bildern präsentieren.
Planen kann man nichts, wir änderten unser Vorhaben ab, da Uwe in der Nacht etwas anderes, interessanteres im Internet fand.
Mannheim - rem-Museen mit einer Sonderausstellung. Nachdem wir einige Sachen gepackt hatten starteten wir, um das Museum rechtzeitig erreichen zu können. Die Fahrt dauerte immerhin knapp 3 Stunden. Die Öffnungszeiten sind von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Wir kamen ohne Probleme, ohne grösseren Stau in Mannheim an und parkten direkt im Parkhaus bei den Museen. Praktisch – nur ein paar Meter zu laufen. Die Führung für die Sonderausstellung die Uwe ausgesucht hatte, wurde erst am nächsten Tag durchgeführt. Also gingen wir über die Strasse zum zweiten Museum.

Ägypten, Land der Unsterblichkeit war bereits beim Eingang zu lesen. Und als wir nach dem Bezahlen und Erreichen des Stockwerks der Ägyptischen Ausstellung den Eingangssaal betraten, empfing uns der o.a. Spruch aus dem grossen Nilhymnus.
Ägypten ein faszinierendes Land mit einer legendären Hochkultur – einer langen Geschichte. Je mehr man sich damit beschäftigt um so beeindruckender sind die einzelnen Abschnitte. Eine besondere Rolle spielte der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod und alles, wirklich alles war darauf gerichtet dass man Aufnahme ins Totenreich fand. Dieser Glaube führte zu einem aufwändigen Totenkult, kostbar verzierten Gräbern und wertvollen Grabbeigaben. Denn der Verstorbene sollte ja alles im Jenseits wieder so vorfinden, wie in seinem realen Leben. Da aber nur ein unversehrter Körper ins Totenreich gelangen konnte wurde die Technik der Mumifizierung perfektioniert. Die Särge wurden kunstvoll bemalt, die Taten des Verstorbenen genau aufgelistet. Ich war in der Sargkammer des Sennefers. Dieser war ein Bürgermeister von Theben um 1400 v. Chr. Und die Nachbildung ist originalgetreu im Museum aufgebaut. Prächtige bemalte Wände und Säulen.
Auch die Welt der Götter und die verschiedenen Kulte und Formen sowie die Aufgaben und Zuständigkeiten wurden hier anders dargeboten wie in anderen Museen. Auf einem Regal waren die einzelnen Götter aufgestellt und wurden der jeweiligen Stadt zugeordnet, die für sie zuständig war. Oder wo sie am meisten verehrt wurden.
Anubis der Gott der Totenriten und der Mumifizierung wird meistens mit einem Schakalkopf dargestellt und sein Kultort war Abydos. Das war eine archäologische Stätte ca 160 Kilometer nördlich von Luxor.
Anubis überwachte die richtige Versorgung der Leichname und die Mumifizierung. Er war der Begleiter und führte die Seele zum Feld der himmlischen Opfergaben. Er war Totenrichter – an seinem Urteil kam Niemand vorbei.
Hathor die Göttin der Liebe, der Schönheit, des Tanzes und der Freude. Sie wird meistens mit Kuhgehörn und einer Sonnenscheibe dargestellt. Ihr Kultort war ca. 65 km nördlich von Luxor in einem Ort namens Dendera.
Die Städte – der Verlauf des Nils war an der Wand eingezeichnet und die einzelnen Götter wurden mit Hinweisen, Pfeilen und Linien mit den jeweiligen Kultstätten verbunden.

Ein Raum war mit grundsätzlichen Informationen über das Leben der Ägypter in grossen Auslagen ausgestellt. Die Ernährung der Bevölkerung beruhte auf natürlicher Grundlage, für welche die Vorsteher des Schatzhauses, der Scheune und der königlichen Domänen verantwortlich waren. Die Hauptphasen des landwirtschaftlichen Lebens wurden von den drei Jahreszeiten, Überschwemmung, Aussaat und Ernte bestimmt.Neben der Getreidewirtschaft war auch der Gartenanbau ein wichtiger Agrarbereich, wobei diese Anbauflächen einer Sondersteuer unterlagen. Ägyptische Gärten lieferten unter anderem Weintrauben, Granatäpfel, Feigen, Datteln – zudem eine Vielzahl von Gemüsesorten. Einen wichtigen Anteil an der Ernährung hatten auch Hülsenfrüchte. Bei der Viehzucht standen die Fleisch- und Milchproduktion im Vordergrund. Der Fischfang war mit Beispielen in einer anderen Vitrine zu sehen.
In einer Vitrine waren Flaschen ausgestellt. Die sogenannten Neujahrsflaschen verschenkte man zum ägyptischen Jahresanfang, Auch kleine Affenfiguren verweisen als heilige Tiere des Thot auf das Neujahrsfest, da diesem Gott unter anderem die Zeitrechnung unterstand.

Eines der beliebtesten Materialien war Fayence, die vor allem aus Quarzsand und Natronsalz besteht und deren glasartiger Überzug die unterschiedlichsten Farben haben kann. Das technisch verwandte Glas war in Ägypten erst eit etwa 1500 v. Chr. bekannt und wurde als „Stein, der fliesst“ bezeichnet. Echte Steine waren seit frühester Zeit von grosser Bedeutung, wobei die zahl- und variantenreichen Gesteine sowohl zum Bau als auch zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen und Kunstwerken verwendet wurden. Ebenfalls eine grosse Rolle spielte die Metallverarbeitung, zumeist von Kupfer, Bronze oder Gold. Die Verarbeitung erfolgte in getriebener Technik oder durch Gussverfahren.

Wichtig waren auch die Siegel. Sie waren wichtig zur Unterzeichnung von Dokumenten wobei Stempelsiegel in Ägypten gebräuchlicher waren als die aus Vorderasien übernommenen Rollsiegel. Das Stempelsiegel hat die Form einer Königskartusche mit Sonnenscheibe und zwei Federn.

Auch Kosmetikgeräte waren ausgestellt. Pinzette und Schere dienten Männer und Frauen zur Körperpflege und vor allem zur Rasur. Vollbärte galten als Kennzeichen von Ausländern oder einfachen Arbeitern. Männer der Oberschicht trugen hingegen allenfalls Schnurrbärte oder kurze Kinnbärte. Als Haartracht waren Perücken beliebt, die über dem kurz geschnittenen eigenen Haar getragen wurden. Besonders Augenschminke war von grosser Bedeutung und wurde von Frauen und Männern zu allen Zeiten verwendet. Feine Pinsel, Binsen und ähnliches war hier ausgestellt.

Eine wunderschöne reichhaltig bemalte Stele zeigte eine geflügelte Sonnenscheibe, darunter ist die Verstorbene Sängerin des Amun-Re zu sehen. Sie ist mit einer Perücke und einem weissen Gewand bekleidet und erhebt betend die Hände vor Re-Harachte und Osiris.
Der Text beginnt mit der üblichen Opferformel, nennt die Namen der Eltern der verstorbenen Mutirdis und schliesst dann mit einem Hymnus.

Zum Schluss möchte ich noch etwas ganz besonderes erwähnen. Das altägyptische Totenbuch. Es ist eine aus etwa 200 religiösen Sprüchen bestehende Textsammlung. Die Auswahl und der Umfang eines Totenbuchpapyrus hingen von den Vorgaben des Auftraggebers ab. Sprüche vom „Herausgehen am Tag“ sollten den Verstorbenen dazu befähigen, Gefahren abzuwehren und unter die Seligen zu gelangen. Mit der Einführung des Totenbuches um ca. 1540 v. Chr. setzte sich die Vorstellung des Jenseitsgerichtes durch.

Wir konnten ebenfalls das Totenbuchpapyrus des Tares aus der Ptolemäerzeit betrachten. Es zeigt auch dass der Verstorbene landwirtschaftliche Arbeiten leisten sollte. Für die Arbeiten im Jenseits gab es die kleinen Figuren der Uschebtis. Diese Uschebtis wurden vom Verstorbenen angerufen und erhielten die Aufträge Arbeiten auszuführen, damit der Verstorbene dies nicht mehr tun musste. Es gab Gräberfunde in denen mehr wie 360 kleine Uschebtis vorhanden waren für jeden Tag ein Helfer.
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johanna
johanna
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna
als Antwort auf ahle-koelsche-jung vom 27.11.2018, 00:03:54

Guten Morgen ahle-koelsche-jung,
naja unser Geschmack wars nicht gerade - denn so wie sich diese Mitglieder des Kunstvereins belobhudelten .....nein das muss ich nicht noch einmal haben. Aber es können ja nicht alle Sehenswürdigkeiten, Events oder ähnliches immer nur positiv sein. Manchmal greift man eben auch "in den Müll" (da drücke ich mich sehr vorsichtig aus.....lol)

Danke für diese schöne Eule - und ja, ich werde gut auf mich aufpassen, aber eigentlich ist Uwe ja mein "Aufpasser" und er handhabt diese Aufgabe wirklich wunderbar und hat mich schon des öfteren vor einem Sturz bewahrt.
Ich wünsche Dir einen erholsamen Schlaf und angenehme Träume
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SamuelVimes
SamuelVimes
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von SamuelVimes

Ich lass mal ne müde Eule da

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LG
Sam

 

ahle-koelsche-jung
ahle-koelsche-jung
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von ahle-koelsche-jung
als Antwort auf johanna vom 27.11.2018, 02:19:50

Guten Abend Johanna,

das mit dem "Gefallen" war doch ironisch gemeint. 
Aber das freut mich sehr das du nen guten Aufpasser hast. Halt ihn gut fest!

Dein neuer Bericht war auch mal wieder sehr gut dagebracht, man konnte sich wieder richtig in die
Situation hineinversetzen.

@ Sam:
hoffentlich hast du die arme Eule aufgefangen Zwinkern

Wünsche euch Allen eine gute Nacht und schlaft gut.

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Tine1948
Tine1948
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf ahle-koelsche-jung vom 27.11.2018, 21:58:00

Denkste, akj, Sam hat sie nicht nur aufgefangen, sondern einfach mitgenommen. Dieser Sam, ts, ts,ts
fantasy-1481583_640.jpgQuelle Pixabay
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