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Plaudereien Club der Nightwriter und Nightreader

johanna
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna

Sammeln über Generationen

Das zweite Ziel am Dienstag (12.3.) war das herzogliche Museum in Gotha. Da ich immer noch gesundheitliche Probleme habe wurde der Rollstuhl mit mir über einen separaten Eingang mit speziellem Aufzug in das Gebäude transportiert.
Bereits die Eingangshalle und der Treppenaufgang sind großzügig und wunderschön renoviert. Im Kuppelsaal, den man nach dem Museumseingang betritt ist die Statue Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha aufgestellt. Bei den Treppenabsätzen sind grosse Gipsfiguren auf Sockeln zu bewundern und die breite Treppe lädt mit dem roten Läufer förmlich ein, hier hoch zu schreiten.
Wir begannen mit der Besichtigung im oberen Stockwerk.
Japanische und chinesische Kostbarkeiten waren hier ausgestellt. Die Leidenschaft von Herzog August galt der ostasiatischen Kunst. Er legte eine der größten Sammlungen von chinesischer und japanischer Kunst an, die damals in Europa zu besichtigen war. Neben Lacken, Porzellan, Keramiken und geschnittenen Steinen waren früher viele Gewänder, Tuschezeichnungen und Möbel zu besichtigen. Außerdem wurde hier der Grundstock für eine grosse Fächersammlung gelegt.
Im Eingangsraum ist in einem Glaskasten ein chinesisches Knabenpaar ausgestellt: die Genien der Eintracht und Harmonie. Zwei Porzellanfiguren die prächtig geschmückt sind – beide halten in einer Hand einen Behälter. Die Kleidung ist farbenfroh mit Ornamenten reich überzogen.
Man sieht Porzellanschüsseln, deren Glasur blau gemalt ist. Pflanzen, Damen die eine Tätigkeit ausüben – sehr feine Zeichnungen die den Betrachter faszinieren.
Die Kästchen, Gegenstände die mit Lack verziert sind waren handwerkliche Kostbarkeiten. Dieser Lack wurde von dem Lackbaum gewonnen und hatte konservierende Eigenschaften. Härtete auch bei hoher Luftfeuchtigkeit aus und war äusserst widerstandsfähig.

Die Sammlung der Teekannen war beeindruckend. Steinzeug mit Montierung aus vergoldeter Bronze mit Weinblättern verziert. Eine Schale in Blütenform aus der Yuan Dynastie.
Kleine Specksteinfiguren die nur eine Auswahl der Sammlung darstellen.

In einem Teil der Räume wurden einige der Fächer gezeigt. Fächer die sehr kunstvoll mit Tierfiguren, Blumen und Ornamenten verziert sind. Im 18. Jahrhundert war der Fächer nicht nur modisches Accessoire sondern auch ein Kommunikationsmittel. Je nachdem in welcher Hand man den Fächer hielt wollte man entweder Bekanntschaften schliessen oder seine Ruhe haben. Den Fächer an ein Ohr zu halten hatte wieder eine andere Bedeutung und musste nicht unbedingt etwas mit heimlichem lauschen zu tun haben.
Auf einem englischen Faltfächer von 1740 wird eine Straussenjagd dargestellt. Nach einem Kupferstich des in Flandern geborenen und überwiegend in Florenz tätigen Malers Philipp Galle.
Ein anderer Faltfächer der um 1780 in England hergestellt wurde, zeigt in Aquarell- und Gonachemalerei, Stroh-, Mika-, Seidenstoff-, Korallen- und Federapplikationen auf Papier.
Das Gestell ist aus durchbrochen gearbeitetem Elfenbein und zeigt Vögel, Schmetterlinge, Bäume und Chinesen in ausgesucht schöner Kleidung.

Besonders fiel mir ein Fächer auf, bei dem ein weisser Pudel von dem Hals einer Sektflasche „kostet“. Daneben ein elegantes dunkelgrünes Kleid, der dazugehörige Hut sowie ein dazu ausgestellter goldfarbener Fächer komplettierten das Ensemble.

In einem anderen Raum wurde Porzellan, das weisse Gold und Böttgersteinzeug, das rote Gold präsentiert.
Auch wenn es Böttger nicht gelang im Auftrag August des Starken Gold herzustellen, so erfand er doch das weisse Gold, das europäische Hartporzellan. Damit begründete er den weltweiten Ruf der Manufakturen von Meissen. Die meisten der hier gezeigten Figuren erwarb Herzogin Luise Dorothea, die damit ihre Räume und auch die höfische Tafel dekorierte.

1708 wurde von Böttger das rote Gold – Böttgersteinzeug erfunden. Dieses Material zeichnet sich im gebrannten Zustand durch eine Härte aus, die verschiedene Dekorationsmöglichkeiten und Bearbeitungen zulässt: Schneiden, Schleifen, Polieren. Aus diesem Material ist ein Kopf des Apollo von ca. 1708 zu sehen – Edel die Gesichtszüge, jede Haarlocke schön drapiert.

In einem anderen Raum Bilder der Schabkunst. Die schwarze Kunst wurde von einer Mainzer Gruppe maßgeblich entwickelt, diese Gruppe löste sich um 1658 auf. Die Verbreitung dieser Technik war in England nicht unerheblich. Durch diese Technik entwickelte sich die Reproduktionsgraphik.
Die Schabkunst wurde gehäuft für die Reproduktion von Porträts bekannter Zeitgenossen verwendet. Bilder von Tieren oder auch Menschen waren durch die unterschiedlichen Schattierungen faszinierend anzuschauen.

Ein Gemälde aus der Bilderabteilung möchte ich nicht unerwähnt lassen: das Original des bekannten Lutherbildes ist in diesem Museum ausgestellt. Öl auf Holz von 1529 ist es seit 1644 in der Sammlung dieses Museums nachweisbar.

Im Raum in welchem Gipsfiguren in unterschiedlichen Größen ausgestellt sind, fiel ein Muskelmann auf. Die Figur war von 1767 und wurde 1845 erworben.
Noch während seines Studiums an der Academie de France in Rom erhielt Houdon den Auftrag für eine Kirche die Statuen des hlg. Bruno und Johannes des Täufers zu schaffen. Den gleichzeitigen Anatomieuntericht nutzte der Bildhauer dazu, das Modell des Johannes erst als Muskelmann zu formen. Die Statue des Muskelmannes galt als so gelungen, dass sie mehrfach kopiert und in den Kunstakademien zum Studium der Anatomie herangezogen wurde.
Auf einem anderen Sockel war die Jagdgöttin Diana zu sehen. Sie hält einen Pfeil in der rechten Hand, die linke hält den Bogen. Die Figur ist glatt und ebenmässig, der Kopf in Richtung des Pfeils gedreht als ob Diana gleich das von ihr erspähte Objekt schiessen wollte.
Der farnesische Stier wurde 1614 vom Holländer Adrian des Vries aus Bronze gearbeitet. Diese Gruppe folgt einer antiken Marmorskulptur die man um 1545 in den Caracallathermen in Rom entdeckt hatte.
Der geflügelte Götterbote ist liegend/schlafend dargestellt.

Die ägyptische Abteilung im Untergeschoß ist klein, aber erlesen. Bereits 1715 gelangte der Rumpf einer Mumie über England und Hamburg an den Gothaer Hofapotheker. Nach gründlicher Untersuchung veröffentlichte er eine Schrift „Mumiographia medica“ in der Erläuterungen über Mumifizierung und Anwendungsgebiete des Mumienpulvers, das zu Salben und Medikamenten verarbeitet wurde, gehört. Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine der frühesten nachweisbar wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit ägyptischen Mumien.

In der herzoglichen Kunstkammer befand sich bereits 1656 ein „Idolum Ägyptiacum“ welches auch Objekte von Grabbeigaben enthielt. Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg förderte den jungen Naturwissenschaftler U. Jasper Seezen, der auf seinen Reisen zahlreiche Objekte nach Gotha sandte. Albert, der Prinzge mahl Queen Victorias schenkte seinem bruder, Herzog Ernst II. Mitte des 19. Jahrhunderts drei Mumien.
Antike Vasen aus Griechenland, Nachbildungen von antiken Bauten aus Kork schliessen hier mit der antiken Welt der Ausstellung ab.
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johanna
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von johanna

Die Zukunft ist ein Kind der Gegenwart

Sonntag und keine Anwendungen in der Rehaklinik. Am Nachmittag holte Uwe mich ab und wir fuhren nach Einbeck.
Einbeck – bekannt über das Bier – aber hier gibt es noch mehr. Der PS-Speicher war ehemals ein grosser Getreidespeicher der mit viel Geld, Mühe und Liebe zu einem Museum um- und ausgebaut wurde.

Mit dem Fahrstuhl wurden wir in das oberste Stockwerk gebracht. Schon dieser Fahrstuhl ist etwas ganz besonderes. Mit ihm wurden die Exponate transportiert und ich konnte nicht glauben, dass ich mit dem Rollstuhl auch ein Exponat darstellte.
Die Anzeige für die einzelnen Stockwerke sind mit einer Zeitleiste gekennzeichnet. Es ist ein bisschen so wie in dem Film „Die Zeitmaschine“. Man fährt hier gewissermassen in die Vergangenheit und nicht in die Zukunft.
Dieses Transportmittel ist so gross und gemütlich mit 2 Sesseln, einem kleinen Tisch sowie einem Motorrad in einem gläsernen Schaukasten ausgestattet, dass man meint hinter der näcghsten Tür kommt der eigentliche Fahrstuhl.
Die Führung begann:
Zuerst wird das Laufrad, dann das Hochrad gezeigt und erklärt, warum das vordere Rad immer grösser wurde. Denn bereits damals liebte der Mensch schon die Schnelligkeit.
An der Nabe des Vorderrades war das Tretlager montiert. Die größten Räder hatten einen Durchmesser von 2 m. Rechnet man die Oberkörperhaltung dazu kommt man auf ca. 3 m Abstand zum Boden. Eine enorme Höhe.

Die Tretkurbel war der Motor und es dauerte bis 1864 bis sich das Laufrad zur Urform des heutigen Fahrrads entwickelte.

Das Hochrad gilt als schnell, aber es ist schwierig zu fahren und seine Benutzung ist gefährlich. Bis zur Jahrhundertwende entwickelte sich das Fahrrad zum ersten Volksfahrzeug.

Die ersten motorisierten Fahrzeuge werden von Carl Benz und Gottlieb Daimler entwickelt. Benz baut das motorisierte Dreirad zu einem leichten Aujtomobil weiter.
Beide gelten als Väter des Automobilbaues. 1886 meldet Bentz das erste Benzinautomobil der Welt, ein motorisiertes Dreirad beim Reichspatentamt als „Benz Patent Motorwagen No. 1“ an und erntete viel Spott.
Die erste 104 km lange Fernfahrt legt seine Frau Bertha in knapp 13 Stunden zurück.

1886 baut Daimler in eine ursprünglich für seine Frau vorgesehene Kutsche den von Maybach entwickelten Motor ein.
Die Benz „Victoria“ kommt 1893 auf den Markt.
Das De Dion-Bouton-Dreirad wurde von 1897 bis 1904 gebaut und war leichter, einfacher zu fahren und unterhaltsgünstiger als jedes Automobil.
Auch der Katalog des Einbecker Versandhauses Stukenbrock von 1901 hatte das motorisierte Dreirqad im Angebot…

Die Weiterentwicklung war nicht aufzuhalten, das Motorrad wurde fahrtauglich, denn die Hersteller kamen aus dem Fahrradbau und brachten reichliche Erfahrungen mit ein.
Zu den Pionierländern gehörten neben Deutschland auch Frankreich, Italien, England und die USA. Verschiedene Verbesserungen machten das Motorrad zu Beginn des 20. Jahrhunderts alltagstauglicher. So findet der Motor seinen festen Platz am Rahmen über dem Tretlager und das Vorderrad erhält eine Federung.
Die amerikanische Firma Indian ist bis zum 1. Weltkrieg der grösste Motorradhersteller. Indian sorgt mit Dreiganggetrieben, elektrischen Anlassern und elektrischer Beleichtung für Fortschritt in der Motorradtechnik.
Damals kostete ein kg. Brot 0,29 M – 1 Liter Vollmilch 0,20 M und 5 kg Kartoffeln ca. 0,45 M.
Der Wochenlohn eines Facharbeiters betrug ca. 36,92 M und ein Fahrrad kostete zu dieser Zeit 60,00 M. Ein Motorrad „Wanderer 1,5 PS“ kostete 744,00 M.

17 Millionen Tote, jahrelange Materialschlachten und Grabenkämpfe – der erste Weltkrieg gilt als Urkathastrophe des 20. Jahrhunderts. Die wirtschaftlichen und politischen Folgen des verlorenen Krieges und die eigene soziale Not verbittern viele Menschen.
An ein Auto war nicht zu denken – auch Motorräder sind für viele unerschwinglich. Die Düsseldorfer Leichtmotorradmarke Snob machte bis Mitte der 1920er Jahre den Leichtmaschinen von DKW am meisten Konkurrenz.
Der erste Weltkrieg neigt sich dem Ende zu als das PAX-Zweirad entsteht. Ein rotierender Sternmotor im Hinterrad dient als Antrieb. Der Dreizylinder-Gegen-Umlaufmotor ist eine Kuriosität. Vom Pax-Zweirad wird nur ein einziges Exemplar gebaut. Das in diesem Museum ausgestellte Exemplar übersteht die Wirren des 20. Jahrhunderts und ist eine absolute Rarität.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde die deutsche Motorradindustrie weltweit führend. In der Anschaffung und im Unterhalt unschlagbar kostengünstig wurden Mofas und nicht der vom Staat propagierte Volkswagen das wahre Volksfahrzeug. Die jährlichen Zulassungen stiegen von 1933 bis 1939 von knapp 8000 auf über 140.000. Der Automobilbau entwickelte sich weiter.1938 wurde das VW-Werk und die neu gegründete Stadt – heute Wolfsburg – gebaut. Unter dem Motto „5 Mark die Woche musst Du sparen, willst Du im eigenen Wagen fahren“ konnte man Sparverträge für einen Wagen abschliessen. Doch über 335.000 Sparer wurden bitter enttäuscht, denn diese Einlagen wanderten in den Bau des VW-Werkes das ab 1940 ausschliesslich Militärfahrzeuge herstellte.

Gegen Ende des zweiten Weltkriegs bestimmten Fahrräder wieder das Strassenbild. Auch die Motorradproduktion ging zurück. Nach dem Krieg wurde in einem Keller eines Hauses ein Motorrad gefunden, welches der Besitzer heimlich dort in einem Hohlraum einmauerte um sein gutes Stück behalten zu können. Erst die Nachfahren fanden dieses Motorrad durch Zufall.
Nach dem Krieg waren Nutzfahrzeuge gefragt. Für einige Zeit waren Automobile mit Holzgasgeneratoren in Gebrauch.

Die BMW Isetta kam von 1955 bis 1962 auf den Markt und hier wurden in einem Raum passend dazu Möbel der damaligen Zeit gezeigt unter dem Slogan „Schöner Wohnen, erspartes schonen“. Die leichten Tische die klein auf drei Beinen da standen – die passenden leichten Stühle, Plastikbezogene Sitze und Rückenlehnen, Blumenständer die ebenfalls auf dünnen Beinen die Halterungen für Blumentöpfe und allerlei andere Dekorationen auf angebrachten Tabletts zeigten.
In den 60-er Jahren wird das Motorradfahren zu einer Randsportart – wer es sich leisten kann, steigt auf das Automobil um. Campermobile werden Statussymbole und in der DDR ,müssen Käufer auf einen verhältnismässig teuren Neuwagen bis zu 10 Jahre warten. 1968 kommt auf 5 Bundesbürger bereits ein PKW. Und hier ist dann auch ein Schwimmfähiger PKW ausgestellt.
Mit dem Beginn des Massentourismus Ende der 50-er Jahre steigt die Zahl der Wohnwagenzulassungen.
An einer Wand sind die ganzen Sicherheitsdetails aufgelistet, die bei einem Motorrad aus dieser Zeit unabdingbar waren.
Der Borgward Isabella gebaut von 1957 bis 1959 zu einem Preis von 9.950,-- DM ist ausgestellt . Diese Mittelklasselimousine besetzte eine Marktnische, die später von BMW ausgefüllt wird.

Eine Tanksäule war ebenfalls aufgebaut – Shell Gasoline – es gab nur eine Benzinsorte Super. Im nächsten Abschnitt sah man einen Roller für Erwachsene – ähnlich den Segways – kleine Autos für eine oder zwei Personen, die ohne Kofferraum konstruiert waren. Daneben dann grosse schwere „Staatskarossen“
Von der Vielzahl der Motorräder und der Autos könnte ich noch sehr viel schreiben, aber ich befürchte dass diese Beschreibung hier schon viel zu viel ist.
Johanna_1.gif
Tine1948
Tine1948
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf Barbara48 vom 23.03.2019, 01:54:13


Ich krächze mal kurz in den Wald hinein,
vllt. fliegt ja ein Eulchen noch hier rein.

Eine Gute Nacht, wünscht Euch - Barbara -

 
Hier:
Bildergebnis für eulennest viele eulen 
Eulennestversammlung, liebe Barbara
Ich geb mal für heut Nacht schon die Getränke und Gläser aus

Bildergebnis für rotwein
Gläser «Eule», 6er-Set
Ich freu mich, dass du wieder da bist, liebe Barbara.
Tine

eulekleinphpThumb_generated_thumbnailjpgKOEM1BUV.jpg
 

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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von WoSchi
immer wieder schön, hier bei Euch zu lesen ...
ich flatter nur mal kurz vorbei und sage "Gute Nacht!"

Tine1948
Tine1948
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Tine1948
als Antwort auf WoSchi vom 23.03.2019, 22:22:32

Hi Woschi, komm doch mal mit Kopf nach oben und Blick in die anderen Eulenaugen ins Eulennest. Ich weiss, dass es dir nicht gut geht. Aber so lustig war dein Vorbeischauen hier und so schön, dass ich als eulekleinphpThumb_generated_thumbnailjpgKOEM1BUV.jpgmich freue, wenn du wieder und auch öfter kommst. Gute Besserung und Schhuhuhu. Der Eingangstext von Bruny, der Eulenwirtin, ladt ja dazu ein, dass hierher komme, wer schlaflos ist.... und das bist du vielleicht auch öfter ?  Eulen haben sich durch die Gesellschaft im Nest von Morena und Julchen an Hunde gewöhnt. Daher darf Schitzelchen mitkommen.
Tine

Barbara48
Barbara48
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Barbara48
als Antwort auf Tine1948 vom 23.03.2019, 19:52:42

Na, Tinchen, das nenne ich doch Service pur,
gehöre ja auch zu den Nachteulen und darum hierher.

Rutsch mal en Stück auf Deinem Ast,
dann habe ich - halbe Portion - auch noch Platz.

Ein Schlückchen in Ehren kann niemand verwehren,
komm mit, hab zu Hause noch etwas Feines,
Gebäck und Pralinen, sind dann Deines.

Wir war denn Dein Tag, gibt's was Neues,
was ich wissen mag,
weil mich ab und an die Neugier plagt. Zwinkern

So meine Liebe, danke für Deine Gastfreundschaft,
komme gerne wieder geflogen, zu Dir auf Deinen Ast.

Weißte meiner ist dahinten aber mir noch zu hoch,
schaff' ich ihn wieder, dann biste mein Gast,
denn geben und nehmen, Du weißt ja, das passt.

Nun umflügeln wir uns und reiben die Näschen,
denn nun werden wir wieder zu normalen Betthäschen.

Gute Nacht und komm Du auch gut heim,
irgendwann werden wir hier wieder zusammen sein.

Nächtliche Eulengrüße sendet Dir

- Barbara -


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Distel1fink7
Distel1fink7
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Distel1fink7

Tief in der schlaflosen Nacht

denke ich mir,ob ich wohl vielleicht wie die Fledermaus schlafen könnte.
Die hat keine  Beine oder Füße und schläft mit dem Kopf nach unten,
weil sie Krallen hat und sich damit in die entsprechende Wand festkrallen
kann. Also versuchen werd ich es wohl nicht,, weil Gelingen angezweifelt
wird. 
Oder vielleicht wie ein Vogel , der villeicht im Sitzen schläft, hab noch
nie einen liegenden Vogel schlafen gesehen,, nur wenn der  leider ver.
storben ist.

Also geht nicht, ab ins Bett und liegend schlafen EULE.JPG lernen.
In diesem Sinne hoffentlich schlafet Ihr.
der Distel1fink7

Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Distel1fink7 vom 24.03.2019, 02:49:04

Bei mir hat sich so manches umgekehrt,
ich schlafe früh ein vor Erschöpfung und das ist auch verkehrt.
Aber ab spätestens 3:00 Uhr morgens liege ich wach im Bett
und kann nicht mehr schlafen, das ist nicht gerade nett.
Deine Frage wie Vögel schlafen hat mich dazu animiert,
Tante Google zu fragen und hab dann einiges studiert.
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So haben Forscher von der Uni und ETH Zürich die Hirnströme von Fregattvögeln erstmals im Flug überwacht
und dabei Überraschendes herausgebracht.
Vögel fliegen Hunderte Kilometer an einem Stück und bleiben dabei mehrere Tage oder sogar Wochen in der Luft. Seit langem vermutet man, dass sie währenddessen auch schlafen, aber jeweils nur mit einer Hirnhälfte, während die andere die Umgebung überwacht.
Darüber habe ich jetzt lange nachgedacht
bin ich auch so ein schillernder Vogel der nur mit einer Gesichtshälfte ruht,
während die andere alles mögliche tut?
Ein Flamingo schläft im Stehen, aber nur auf einem Bein,
das andere zieht er zum schlafen ein.
Na ja, bei mir ist es jetzt gleich 7:00
hab mich stundenlang bei Tante Google herumgetrieben.
Und während nun die Lerchen langsam aufstehen,
werde ich mich bemühen und noch ein Ründchen Schlaf drehen.
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RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf Tine1948 vom 23.03.2019, 23:01:59
Hi Woschi, komm doch mal mit Kopf nach oben und Blick in die anderen Eulenaugen ins Eulennest. Ich weiss, dass es dir nicht gut geht. Aber so lustig war dein Vorbeischauen hier und so schön, dass ich als eulekleinphpThumb_generated_thumbnailjpgKOEM1BUV.jpgmich freue, wenn du wieder und auch öfter kommst. Gute Besserung und Schhuhuhu. Der Eingangstext von Bruny, der Eulenwirtin, ladt ja dazu ein, dass hierher komme, wer schlaflos ist.... und das bist du vielleicht auch öfter ?  Eulen haben sich durch die Gesellschaft im Nest von Morena und Julchen an Hunde gewöhnt. Daher darf Schitzelchen mitkommen.
Tine
Hallo Tine ...ohh das ist ja mal eine der nettesten öfentlichen Postings, die ich jemals gebollen habe und ich freue mich sehr. Da komme ich zusammen mit meinem Schnitzelchen, dem Mops, später hgerne vorbei

Mare
Distel1fink7
Distel1fink7
Mitglied

RE: Club der Nightwriter und Nightreader
geschrieben von Distel1fink7
als Antwort auf Barbara48 vom 23.03.2019, 01:54:13

Ja Barbara Vollmond gerade vorbei und zwar ein 

ganz intensiver,
Am Donnerstag war " Voll " und stand in der korrekten Jungfrau,.
Diese Konstallation erzeugt Spannungen und somit Schlaflosigkeit
bei "Gefährdeten".

Wie das so im Leben geht, jetzt nimmt er ab und ich hoffe,
ich auchLächelnEULE.JPGDistek1fink7


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