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Plaudereien Danke an das Ehrenamt

bartnixe
bartnixe
Mitglied

Danke an das Ehrenamt
geschrieben von bartnixe
Aktiv sein ist alles! Immer wieder mit Erstaunen nehme ich war, dass es Menschen gibt, die sich für andere einsetzen, die für andere Arbeiten übernehmen oder aber auch Hilfe für andere organisieren. Dies geschieht meistens im Ehrenamt, diesen Menschen allen einmal mein herzliches Dankeschön.
Haben wir hier doch im St einige, denen es ein Anliegen ist den St zu betreuen und damit vielen eine Platform zu schaffen, aus der Einsamkeit herauszukommen. So gibt es noch tausende von Beispielen, die man aufführen könnte. Immer wieder beschäftigt mich die Aktivität eines Mannes, der im ständigen Einsatz für ein Land - sein Land ist, der alles aktiviert um Schulen, Brücken und Wasseraufbereitungsanlagen zu bauen und zu schaffen - Togboui Cephas Bansah, König von Hohoe - unten ein kleiner Link - für die, die es interessiert.
Nochmals Danke an die Admins im ST für Ihren Einsatz und allen ein gutes und gesundes neuens Jahr.
adam
adam
Mitglied

Re: Danke an das Ehrenamt
geschrieben von adam
als Antwort auf bartnixe vom 05.01.2010, 09:43:51

Grüß Dich Bartnixe,

soll Dein Link dahin gehend verstanden werden, daß wir die Admins versteigern und vom Erlös einen neuen Chat zimmern sollen? Also ich weiß nicht. Und wie weit kämen wir mit 12 Euro 50 ?).

Aber Spaß beiseite:

Du hast Recht. Ohne all die Ehrenamtlichen, die ohne Bezahlung arbeiten und sich für die Allgemeinheit einsetzen, wäre unsere Gesellschaft nicht denkbar. Das gilt auch für die Admins des Chat und zwar inclusive Kleinesrainer (den ich noch nicht ganz abgeschrieben habe).

Ich schließe mich Deinem Dankeschön und den Wünschen für die Admins an.

--

adam


PS: Für Karl natürlich auch, zwinker.

fenna
fenna
Mitglied

Re: Danke an das Ehrenamt
geschrieben von fenna
als Antwort auf bartnixe vom 05.01.2010, 09:43:51
hallo bartnixe!
in jungen jahren war ich mitglied in mehreren vereinen. ein ehrenamt hab ich nie übernommen. ich habe aber menschen kennengelernt, die sich um ehrenämter förmlich gerissen haben. das waren teils arme gesellen, die mit solchen betätigungen ihr ansehen heben wollten.
bevor ich jetzt verbal verprügelt werde möchte ich noch anfügen, dass das bestimmt nur auf wenige zutrifft.

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bartnixe
bartnixe
Mitglied

Re: Danke an das Ehrenamt
geschrieben von bartnixe
als Antwort auf fenna vom 06.01.2010, 10:05:01
Hallo fenna - in vielen Dingen kann ich Dir zustimmen, auch ich habe das erfahren, allerdings gibt es auch viele, die sich ehrlich einsetzen (siehe Karl und Kleinesrainer) und denen galt mein Dank und nicht den aufgesetzten Ehrenämtlern.

Liebe Grüße aus der Pfalz - Gabriele
pilli †
pilli †
Mitglied

Re ehrenamt wozu denn ehre?
geschrieben von pilli †
als Antwort auf fenna vom 06.01.2010, 10:05:01
auf dem feld des "Ehrenamtes" sich hingeben, aufopfern und gleichzeitig mit den äuglein danach schielen, wie sie sich vielleicht in die nächsthöhere ober-ehrenamt-liga einschleimen können, koste es gar, was eventuell noch an vorhandener ehre tiefgründelnd zu finden sein könnte...da spüre ich ekel und abscheu. schon höre ich das hässliche knirschen der säge, die an den stühlen der zu stürzenden kandidaten sich tief und tiefer einfrisst.

ich bin ihnen begegnet, dieser besonderen meute der ehrenamtlichen, deren krankheit, das Helfersyndrom, sie selbst nicht erkenne können und die ihre hilfe förmlich aufdrängen, ja fast lästig werden mit ihrer sucht, sich mit dieser art von zweifelhafter ehre zu besudeln und das um jeden preis.

warum nicht an "Freiwilligen-Arbeit" denken und das ohne sich damit stets & ständig zu brüsten? wie eine hure sich drehen & wenden, den begriff "Arbeit" mal zu verwenden anstatt des schmückenden wortes "Amt"?

meine verschiedentlich geäusserten bemerkungen im kreise dieser sich selbst bestätigen wollenden, dass doch das wort "Freiwilligenarbeit" sehr viel besser aussagt, was gewünscht und gefordert ist, hat nicht immer begeisterung geweckt, ganz im gegenteil!

es werden tatkräftige hände gesucht und keine wogenden brüste, schilder mit der aufsicht "ehrenamtlich tätig" zu tragen. da die kassen der träger im vergangenen jahrzehnt leer gewirtschaftet wurden...aus welchen gründen auch immer...sind unentgeltlich wirkende arbeitskräfte gefragt wie nie zvor. selbst erlebt habe ich, wie einer 1€ kraft arbeitsstunden gestrichen wurden, weil "ehrenamtliche" sich meiner ansicht nach, mehr als dreist, andienten.

die sozialen einrichtungen sowie die kommunen könnten vieles nicht mehr leisten ohne diese mitwirkung von freiwilligen und darum wundert mich nicht, warum es die unterschiedlichsten festakte hat, "Ehrenamtliche" zu lobpreisen und für ein solches "Amt" öffentlich zu werben.

lobpreist wird m.e. anstatt klartext zu vermitteln. denn so "unentgeltlich" ist diese mithilfe nicht: schließlich werden "Aufwendungen, Verdienstausfall bzw. ein Pauschbetrag für Zeitverluste ersetzt"

denke ich jetzt noch an den grossen bereich der ehrenamtlich eingesetzten und bestellten "Betreuer", die neben den "Berufsbetreuern" sehr beliebte bereiche sind, sich zu kümmern um den zu betreuenden aber auch um hof und gut derjenigen, das es zu erwalten gilt, verstehen vielleicht einige, die die bözen geschehnisse der letzten jahre noch gut erinnern, warum ein...nicht nur mein kritischer blick, gefordert ist zum hehren tun der ehrenamtlichen.

"Eigennutz und ehrenamtliches Engagement sind übrigens keineswegs Gegensätze, die sich ausschließen",

das las ich zu diesem thema in einer dankesrede an ehrenamtlich tätige.

freiwillig mithelfen zu können, dazu braucht es meiner menung nach nicht in allen fällen einen amtlich beglaubigten einstieg und der "Ehre", die aufgaben stellen sich jedem auch ohne, dass es der ehre bedarf. da hat es nachbarn, die darf frau oder mann gerne ansprechen ob nicht eine gemeinsame einkaufsfahrt gewünscht ist und wenn es werkelnde hilfe bedarf, kann doch vermittelt werden:

jede & jeder kennt junge, tatkräftige leutz, die mal eben watt festschrauben oder anderes richten könnten. nur die augen öffnen für manches, das braucht es schon und wenn denn dann noch differenziert wird zwischen wirklicher hilfe oder selbstbestätigung, ist für mich wieder alles im grünen bereich.


--
pilli
eko †
eko †
Mitglied

Re: Re ehrenamt wozu denn ehre?
geschrieben von eko †
als Antwort auf pilli † vom 06.01.2010, 11:25:31
Na, na, pilli,

nun zeichne mal nicht so ein garstiges Bild! Sicher, so manche "leutz" gieren danach, ihr Helfersyndrom zu befriedigen.

Aber es gibt auch die anderen, die es nicht um der zu erwartenden Dankbarkeit willen tun, sondern die wirklich ohne Dank zu erwarten ihre Arbeit tun.

Das wollte ich bloß mal erwähnen!




Übrigens: Ich hatte nur Deinen Beitrag gelesen, als ich antwortete. Nun sehe ich, dass auch andere meiner Meinung sind.

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astrid
astrid
Mitglied

Re: Re ehrenamt wozu denn ehre?
geschrieben von astrid
als Antwort auf pilli † vom 06.01.2010, 11:25:31
freiwillig mithelfen zu können, dazu braucht es meiner menung nach nicht in allen fällen einen amtlich beglaubigten einstieg und der "Ehre", die aufgaben stellen sich jedem auch ohne, dass es der ehre bedarf. da hat es nachbarn, die darf frau oder mann gerne ansprechen ob nicht eine gemeinsame einkaufsfahrt gewünscht ist und wenn es werkelnde hilfe bedarf, kann doch vermittelt werden:

jede & jeder kennt junge, tatkräftige leutz, die mal eben watt festschrauben oder anderes richten könnten. nur die augen öffnen für manches, das braucht es schon und wenn denn dann noch differenziert wird zwischen wirklicher hilfe oder selbstbestätigung, ist für mich wieder alles im grünen bereich.


Das wäre wünschenswerter auch in meinen Augen.
Da stimme ich Dir vollkommen zu, Pilli.
Es hat halt immer ALLES so seine zwei Seiten.

Doch es gibt ja auch ehrliche Leute, die nicht
so einen Bauhau darüber machen und einfach helfen.

Und würde Karl, unser Webmaster, diesen Chat/Forum hier nicht leiten, wären wir doch Alle nicht hier und könnten diskutieren, bzw. unsere Meinung dazu äußern.
Sicher wären wir dann woanders, schon klar, aber eben
nicht hier.

Lieben Gruß, Astrid

GiaMoon
GiaMoon
Mitglied

Re: Danke an das Ehrenamt
geschrieben von GiaMoon
als Antwort auf bartnixe vom 05.01.2010, 09:43:51
Ich arbeite als Stationsleitung in einem Pflegeheim und bin über "Ehrenamtliche" Mitarbeit sehr erfreut. Da kommen Angehörige deren Mutter/ Vater o.a. auf meiner Station verstorben sind und helfen meinen Mitarbeitern, sei es "Essen eingeben, Spaziergänge oder Sing- und Spielgruppen". Diese Menschen sind nicht auf Ansehen aus, ganz im Gegenteil. Diese Menschen wissen um den täglichen Streß in unserem Beruf und kennen den geringen Personalstand. Es sind nicht alle Menschen gleich, der eine erhofft sich Ansehen ( wo auch immer?)und andere helfen in aller Stille. Deshalb niemels * ALLE* über einen Kamm scheren.
L.G. Gia Moon
clara
clara
Mitglied

Re: Danke an das Ehrenamt
geschrieben von clara
als Antwort auf GiaMoon vom 06.01.2010, 16:08:07
Vielen Dank für diesen Beitrag!
Ein Ehepaar aus meiner Verwandtschaft hilft auch in einem Seniorenheim auf freiwilliger, unbezahlter Basis. Es verrichtet genau die Dinge, die Du nennst und stößt bei den so Betreuten auf große Resonanz.
Es ist hauptsächlich das Gefühl bei den alten Menschen dort (die noch nicht Mal Besuch von ihren eigenen Kindern bekommen), nicht ganz verlassen zu sein und etwas Mitmenschlichkeit und Wärme zu erfahren.

Viele Grüße, Clara
GiaMoon
GiaMoon
Mitglied

Re: Danke an das Ehrenamt
geschrieben von GiaMoon
als Antwort auf clara vom 06.01.2010, 16:18:38
Ich habe eine große Hochachtung vor diesen Menschen, die sich ohne etwas zu erwarten, für alte hilflose Menschen einzusetzen. Vor allem denen Zuwendung zu kommen lassen die, genau wie du es sagst, von ihrer eigenen Familie im Stich gelassen oder ausgenutzt werden. Davon gibt es ganz viele, wo nur das Geld und Erbe zählt.
Ich wünsche deinen Bekannten alles Liebe und viel Kraft.
Gia Moon

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