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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

nixe44
nixe44
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von nixe44
als Antwort auf Roxanna vom 31.08.2018, 22:14:31

Shens Video funktioniert leider nicht bei mir,
ich hab's nochmal gesucht und lass es hier
 
Roxi,
bei mir funzt es ja, wie ich gerade sah.

nixe
ahle-koelsche-jung
ahle-koelsche-jung
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von ahle-koelsche-jung
als Antwort auf old_go vom 31.08.2018, 20:29:38
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Liebe Gudrun,
damit du was länger etwas von deinem Geburtstag hast, komme ich jetzt erst angerannt.
Sorry das ich so spät dran bin, aber meine Glückwünsche kommen von ganzem Herzen mit
den Wünschen für Gesundheit und Zufriedenheit.
Auch mich hat es gefreut das du einen schönen Tag hattest.

Schöne Grüsse a-k-J

 
Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Roxanna
als Antwort auf ahle-koelsche-jung vom 01.09.2018, 00:35:11
Guten Morgen in den Ponyhof,

ein Frühstück habe ich mitgebracht,
ich hoffe, dass es euch Freude macht.

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Heute ist der Welttag des Briefeschreibens, dazu habe ich ein Gedicht von Theodor Storm gefunden
 

Einen Brief soll ich schreiben

Einen Brief soll ich schreiben
Meinem Schatz in der Fern;
Sie hat mich gebeten,
Sie hätt’s gar zu gern.
Da lauf ich zum Krämer,
Kauf Tint’ und Papier
Und schneid mir ein’ Feder,
Und sitz nun dahier.
Als wir noch mitsammen
Uns lustig gemacht,
Da haben wir nimmer
Ans Schreiben gedacht.
Was hilft mir nun Feder
Und Tint’ und Papier!
Du weißt, die Gedanken
Sind allzeit bei dir

 

Schreibt ihr noch Briefe? Es ist doch schade, dass das meiste heute über E-Mail u.a. läuft. Wie schön ist es, mal wieder einen, vielleicht sogar von Hand geschriebenen Brief im Briefkasten vorzufinden, den man dazu noch aufheben und vielleicht später immer mal wieder lesen kann. Es gehört zur "Erinnerungskultur". Ich habe früher viele Briefe geschrieben und auch erhaltene Briefe aufgehoben, die ich immer mal wieder hervorhole. Jetzt läuft das meiste - aus Bequemlichkeit - auch über E-Mail.

Ich wünsche euch einen schönen Tag

Roxanna


 
 

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Mareike
Mareike
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Mareike
als Antwort auf Roxanna vom 01.09.2018, 08:28:17

Guten Morgen in den Ponyhof

Ja, ich schreibe gelegentlich noch Briefe, allerdings geht es mir dabei wie von Willy Meurer beschrieben:
Schreibfaulheit

LG
Mareike

Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Klara39
als Antwort auf Roxanna vom 01.09.2018, 08:28:17
DSC04114.JPG

Guten Morgen in den Ponyhof!

Danke Roxanna, Du kannst wohl Gedanken lesen -
die sind grad bei einem guten Frühstück gewesen!
Kaum gedacht, hast Du´s schon gebracht -
ich hab einen Farbtupfer dazu mitgebracht!

Das Gedicht von Storm hat mir gefallen,
aber wenn ich mir vorstelle, ich müsste erst eine Feder und Tinte erstehen,
dann würde mir das Briefschreiben vergehen.

Zu Deiner Frage: ja ich schreibe noch gern Briefe,
es haben nicht alle meine alten Bekannten Smartphon oder Internet,
die freuen sich sehr und finden handgeschriebene Briefe nett.
Ich freue mich auch immer, wenn ich mal außer Rechnungen und Reklame
einen lieben Gruß im Briefkasten habe.
(Aber ebenso freut mich auch ein Lebenszeichen per E-Mail!)

Nun wünsche ich allen einen vergnüglichen Tagesanfang
und ebensolchen Einstieg in den September!
(In meiner Jugendzeit fing da immer die Schule wieder an! Zwinkern)

Bis später!
Klara - mit guten Wünschen und Grüßen von Charlie!
RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf Roxanna vom 01.09.2018, 08:28:17

Was für ein Zufall.. gerade gestern habe ich bei mir so gedacht, dass die nachfolgenden Generationen nicht das Glück wie wir haben werden, die Briefesammlungen berühmterMenschen aus unserer epoche zu lesen , eben weil kaum noch Briefe geschrieben werden. Ich denke da an unser Forenthema mit den Briefen bekannter Persönlichkeiten aus der Vergangenheit ..
Ich lese gerade Briefe von und an Henry Miller, unglaublich, wieviel tausende briefe dieser Mann in seinem leben geschrieben haben ... ich geniesse die wunderbare Sprache und fürchte, dass da viel verloren geht, wenn nicht mhr geschrieben wird


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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von WoSchi

Guten Morgen - heute stelle ich euch auch mal etwas auf den Frühstückstisch
Hat einen Zungenbrechernamen - ist aber ein Gaumenschmaus für alle, die es morgens gerne etwas deftiger und trotzdem leicht mögen:

Shakshuka



in Nordafrika und speziell in Israel ist das ein sehr beliebtes spätes Frühstück, das man aber zu jeder tageszeit essen kann und das schnell zubereitet ist. Es besteht aus einer würzigen Tomatensosse mit geschmorten Paprika, rotem Chilli , Zwiebeln, Tomatenmark, frischen Tomaten oder Dosentomaten  - all das wird in Olivenöl in der Pfanne gut gegart und gewürzt, gerne mit Kreuzkümmel. Dann drückt man mit dem Löffel ein paar Mulden in die breiige Masse und gibt in jede Mulde vorsichtig ein frisches Ei , stellt die Hitze runter und lässt die Eier pochieren - und dann wird mit frischem Baguett getunkt und gegessen - herrlich :-)

Ich hoffe, es schmeckt wenigstens einigen?

Federstrich
Federstrich
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Federstrich
als Antwort auf Roxanna vom 01.09.2018, 08:28:17
Schreibt ihr noch Briefe? Es ist doch schade, dass das meiste heute über E-Mail u.a. läuft. Wie schön ist es, mal wieder einen, vielleicht sogar von Hand geschriebenen Brief im Briefkasten vorzufinden, den man dazu noch aufheben und vielleicht später immer mal wieder lesen kann. Es gehört zur "Erinnerungskultur". Ich habe früher viele Briefe geschrieben und auch erhaltene Briefe aufgehoben, die ich immer mal wieder hervorhole. Jetzt läuft das meiste - aus Bequemlichkeit - auch über E-Mail.
 

Ich wünsche euch einen schönen Tag
Roxanna


 
 
Wer gehe mit der Zeit, hat's noch nie bereut. Lachen Ich habe phasenweise sehr gerne private Briefe tintenklecksend mit der Feder Tränen lachen geschrieben, teilweise auf Bütten-Papier mit vorgedrucktem Namen und Adresse, hatte Freude an schönen Schreibgeräten aller Art. Mit der Schreibmaschine auch noch private Briefe zu schreiben, passierte höchst selten. Zu viel Geklapper. Karten habe ich in den 90ern letztmalig geschrieben.

Sobald aber der PC mit der allmählich leisen (.) Tastatur aufkam, war ich in meinem Element. Handschriftlich wurde fortan nichts mehr geschrieben sondern zunächst am PC und ausgedruckt, dann natürlich alles elektronisch (E-mail). Ich war sofort von den vielen neuen Möglichkeiten begeistert  - bis heute. Die Digitalisierung ist vermutlich direkt für mich gemacht und ich nehme da gerne Hilfestellung an. ggg
In meinem Umfeld läuft mindestens alles über E-Mail, aber sogar 88-jährige haben vor zwei Jahren noch mit Whatsapp angefangen und finden es großartig, vor allem für die meist kurzen Zustandsnachrichten wie auch die automatischen Wortvorschläge.
Ausnahme gibt es vermutlich immer. Selbst eineiige Zwillinge haben mitunter überhaupt nichts gemeinsam. Mein Bruder ist ein Totalverweigerer, wenn es um Digitales aller Art geht. Er ist im analogen Röhren- und Papierzeitalter steckengeblieben, hat sich schon immer gegen alles Neue gesträubt und wenn, dann hat er es mit großer Verspätung zähneknirschend übernehmen müssen, vermeidet es aber, wo es nur geht. Von ihm habe ich letztes Jahr auch noch eine Karte aus dem Urlaub erhalten. Nur von ihm.
Grüße an alle von Gibfried F.
luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Federstrich vom 01.09.2018, 10:38:50
Persönliche Briefe mit der Hand zu schreiben finde ich wunderbar, vermitteln sie doch schon allein durch die Mühe, ein Gefühl der Aufmerksamkeit und Wertschätzung. 
Und nun kommt mein Aber, denn meine Klaue zu lesen ist so schlimm wie ein Rezept des Arztes! Deshalb ziehe ich den Briefen lieber noch ein Telefonat vor, das auch persönlich ist und den /die Anderen nicht verzweifeln lässt. 

Ich würde mich ja gerne anstrengen, um lesbar zu sein, aber da hockt mein einstiger Klassenlehrer dazwischen, der mir regelmässig mit einem Lineal über die Fingerknöchel schlug - und das so heftig, dass ich sie nicht mal mehr biegen konnte.  Das hat sich dann so ausgewirkt, dass ich schon in Panik fiel, wenn ich per Hand etwas schreiben musste - und in der Schule war das ja nicht wenig.  Leider waren Schläge aller Art damals in den Schulen noch Alltag.  


Trotz aller Anstrengung ist es mir dann nie mehr gelungen eine unverkrampfte und lesbare Schrift hinzubekommen,  zumindest empfinde ich es so...Luchs
 
Mareike
Mareike
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Mareike
als Antwort auf luchs35 vom 01.09.2018, 10:58:42

Wie schrecklich!
Einer meiner Enkel ist ein Grob-Motoriker.
Seine Scheibschrift war so groß-flüssig, dass er quasi maximal 2 Wörter in eine Zeile packen konnte.
Besonders schlimm waren Wörter wie zB "immer". Ein i und 2 m hintereinander war wie eine Wellenbewegung und unleserlich. Im 3. Schuljahr wurde er dann schulischerseits gezwungen in Druckschrift zu schreiben.
Druckschrift von Hand ist holperig und langsam. Da wurde es schwierig beim Diktat tempomäßig mithalten zu können.
Nun endlich, im 7. Schuljahr, darf er bei einigen Lehrern sein Laptop benutzen. 


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