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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

luchs35
luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf WoSchi vom 19.02.2019, 11:02:34

Dann war sie also Französin, Woschi?.. Luchs

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf luchs35 vom 19.02.2019, 11:07:10

jaaaa... genau wie ihr berühmter Papa ....
der lebte mit der Familie, als sie sich in den Briten verliebte, im erzwungenen exil auf einer Kanalinsel ...

luchs35
luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf WoSchi vom 19.02.2019, 11:11:04

Dann ist es wohl Adele Hugo? Oderrr?...Luchs


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Klara39
Klara39
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
als Antwort auf luchs35 vom 19.02.2019, 11:05:26
Nein, Luchsi, ich meine Charles-Marie Widor, auch ein Franzose!
Klara
RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf luchs35 vom 19.02.2019, 11:17:23

Bravo :-) Ja genau die war gesucht -
Die Tochter des grossen Victor Hugo -
Francoise Truffot verfilmte die tragicshe Geschichte 1975 anhand ihrer Tagebuchaufzeichnungen und Briefen von und an ihren Vater ...


Adèle Hugo, die zweite Tochter des französischen Schriftstellers Victor Hugo, ist nach dem Unfalltod ihrer älteren Schwester Léopoldine am Boden zerstört. Ihr Vater lebt im Exil auf der Kanalinsel Guernsey, wo sich Adèle unsterblich in den britischen Offizier Lt. Albert Pinson verliebt.

Sie folgt ihm 1863 nach Halifax, Kanada, wo sie unter falschem Namen als Miss Lewly bei der Familie Saunders Unterkunft erhält. Obwohl Albert sie zurückweist, schreibt Adèle ihrer Familie, dass sie ihn geheiratet habe. Ihr Vater drängt sie daraufhin, nach Hause zurückzukehren.

Gegenüber dem Vater von Alberts eigentlicher Verlobten erzählt Adèle ebenfalls, dass Albert ihr Ehemann sei, was zum Bruch zwischen Albert und seiner Verlobten führt. Adèle folgt Albert bis nach Barbados, wo er als Nächstes stationiert wird.

Aufgrund ihrer obsessiven und unerwiderten Liebe zu Albert verliert Adèle zunehmend den Bezug zur Realität. In heruntergekommenen Kleidern läuft sie ziellos durch die Straßen und vermag selbst Albert nicht wiederzuerkennen.

Eine Einheimische nimmt sich ihrer an und sorgt dafür, dass Adèle in ihre Heimat zurückkehrt. In Paris lässt sie ihr Vater in ein Sanatorium einweisen, wo sie 1915 in geistiger Umnachtung im Alter von 84 Jahren stirbt.
 
es gibt ein sehr eindrucksvolles Buch über ihr Leben



Aus einer Rezension bei AMAZON:

Adèle Hugo ist die 1830 in Paris geborene Tochter des französischen Nationaldichters Victor Hugo. Ihre Herkunft und Erziehung sollten ihr ursprünglich eine hohe Position in der Gesellschaft sichern. Wenn auch nicht als eigenständige Künstlerin, so aber doch an der Seite eines angesehenen, einflussreichen Mannes. Doch Genie und Wahnsinn beeinflussten stets das Geschehen in der Familie Hugo, und auch Adèle war davon nicht ausgenommen.

Adèle Hugo erhielt Heiratsanträge der interessantesten und angesehensten Künstler und Dichter der damaligen Zeit, doch für diese Herren hatte sie nichts übrig. Ihre einzige Aufmerksamkeit galt dem englischen Soldaten Albert Pinson. Nach einer kurzen Liason mit Pinson verließ dieser Adèle. Adèle nahm dies allerdings nicht einfach als gegeben hin. Sie verfolgte ihren Angebeteten auf Schritt und Tritt und reiste ihm bis nach Kanada, wo er inzwischen stationiert war, nach. Sie schrieb ihm Briefe, verfolgte und beobachtete ihn. Als Pinson später nach Barbados versetzt wurde, reiste Adèle ihm abermals hinterher - immer in der Hoffnung, Pinson würde seine Meinung noch ändern und Adèle zur Frau nehmen...

Zu Hause in Paris erwartete man von Adèle, dass sie zur Vernunft kommen und alsbald in den Stand der Ehe eintreten würde. Die unerfüllte Liebe zu Albert Pinson ließ Adèle psychisch und physisch zu einem Wrack werden. Eine Einheimische nahm sich der schwachen und kranken Adèle Hugo an und brachte sie Jahre später nach Frankreich zurück.

Adèle Hugo erreichte ein - für die damalige Zeit - hohes Alter von 85 Jahren, wovon sie die letzten vierzig Jahre in einer Anstalt für geistig Verwirrte verbrachte. Ihr Handeln - unter den Möglichkeiten der damaligen Zeit - würde man ganz sicher heute in die Kategorie "Stalking" einstufen, da sie ihren Exgeliebten fortwährend belästigte und ein "nein" nicht akzeptierte.

Das Buch beschreibt sehr gut die Verhältnisse der damaligen Zeit in Frankreich sowie die näheren Lebensumstände der Familie Hugo. Auch Adèles Kindheit und ihre Stellung innerhalb Familie werden hervorragend beleuchtet; Adèle litt als Kind und Heranwachsende stets darunter, bei ihrem Vater nicht das gleiche Ansehen zu genießen wie ihre ältere Schwester, die der Liebling der Familie war.

luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf WoSchi vom 19.02.2019, 11:21:40

Siehst Du, das meine ich: Adele war vor allem "Tochter" und wäre keine Zeile wert, wenn sie sie nicht Victor Hugos Tochter gewesen wäre. Denn aus Liebskummer irre geworden sind ja viele - keine besondere Leistung also. Hättest Du Victor Hugo genommen und verschleierte Hinweise gegeben, wäre das Rätsel ok .

Ok, ich mach später weiter - muss erst mal meine Pflichten erfüllen Zwinkern..Luchs



 


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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf luchs35 vom 19.02.2019, 11:27:09

haha ...schlau wie ein Luchs .. das wäre doch aber zu einfach :-)

luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf WoSchi vom 19.02.2019, 11:29:31

Na gut, dann findest Du oder andere jetzt die Lösung ganz schnell Zwinkern



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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf luchs35 vom 19.02.2019, 11:43:55

eine Malerin?

luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf WoSchi vom 19.02.2019, 11:53:27

Nein - ist sie nicht, Woschi  Zwinkern
 



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